Die Kosten der amerikanischen Militäroperation gegen Iran sind auf rund 47 Milliarden Dollar gestiegen – mehr als drei Milliarden Dollar mehr als noch vor einem Monat. Das berichtet das US-Medium The Hill unter Berufung auf eine Schätzung des US-Zentralkommandos CENTCOM.
Den größten Posten bilden demnach Munitionslieferungen mit 29 Milliarden Dollar. Rund zwölf Milliarden Dollar entfallen auf einsatzbedingte Zusatzkosten. Weitere 6,1 Milliarden Dollar werden für den Ersatz verlorener Militärtechnik und Ausrüstung veranschlagt.
Für die Versorgung der eingesetzten Soldaten, Lufttransporte, Kommunikation und Transporte im Einsatzgebiet nennt die Aufstellung Kosten von 7,6 Milliarden Dollar. Nicht berücksichtigt sind die Ausgaben für die Wiederherstellung amerikanischer Militärstützpunkte im Nahen Osten.
Nach Informationen von The Hill erwägt US-Präsident Donald Trump weitere Angriffe auf Iran nach den amerikanischen Kongress-Zwischenwahlen.
Bereits am 22. Juli hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth die Kosten der Kampagne auf 37,5 Milliarden Dollar beziffert. Darin enthalten waren nach seinen Angaben sowohl bereits angefallene Ausgaben als auch die bis zum Ende des Haushaltsjahres am 30. September erwarteten Kosten.
Einen Tag zuvor hatte die Washington Post berichtet, dem Pentagon drohe angesichts des Krieges gegen Iran ein akuter Finanzierungsengpass. Das Weiße Haus habe den Kongress deshalb aufgefordert, dringend 67 Milliarden Dollar zur Deckung der Militärausgaben bereitzustellen. Ohne zusätzliche Mittel hätte das Verteidigungsministerium andere Ausgaben kürzen müssen.
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