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Dubai galt lange als Symbol für Wohlstand, Sicherheit und wirtschaftliche Chancen im Nahen Osten. Doch geopolitische Spannungen und militärische Konflikte werfen zunehmend Fragen über die Stabilität der Region und die Zukunft des einstigen Millionärsparadieses auf.

Fragilität eines Weltzentrums

Ein Beitrag aus unserer Kooperation mit Der Status und InfoWars. Übersetzung aus dem Englischen: Der Status.

Dubai, die Stadt sauberer und sicherer Straßen, diskreter Banken, zahlreicher Flugverbindungen und ausgerollter roter Teppiche für die Reichen, sieht ihren Ruf unter dem Druck ausländischer militärischer Ambitionen bröckeln.

Die bevölkerungsreichste Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate zahlt, zusammen mit dem Rest des Nahen Ostens, den Preis für den US-israelischen Krieg gegen den Iran. Die Angreifer wollen die Regierung in Teheran stürzen. Die Verteidiger hoffen, dieses Ziel so kostspielig zu machen, dass selbst die Amerikaner es sich nicht leisten können.

Unterdessen sehen arabische Staaten, die US-Militärbasen für ihre eigene Sicherheit willkommen geheißen haben, die Grenzen dieses Schutzes. Und die in Dubai lebenden Expats gehören zumindest emotional zu den am stärksten Betroffenen.

Ein Millionärszufluchtsort im Nahen Osten

Dubai hat sich den Ruf als kosmopolitischste Stadt der arabischen Welt erarbeitet, ein direktes Ergebnis jahrzehntelanger strategischer Bemühungen der Führung der VAE.

Haben Sie Geld zum Ausgeben? Kommen Sie als Tourist, und die Welt liegt Ihnen zu Füßen.

Haben Sie Geld zum Investieren? Umso besser. Denken Sie nur daran, dass außerhalb bestimmter Zonen lokale Partnerschaften verpflichtend sind.

So oder so: Genießen Sie Sicherheit und Gastfreundschaft und lassen Sie Ihre Kulturkämpfe an der Tür.

Diese Attraktivität ließ Dubais Bevölkerung von zwei Millionen im Jahr 2011 auf vier Millionen im vergangenen August anwachsen. Unter den zu 90 % im Ausland geborenen Bewohnern befinden sich schätzungsweise 81.200 Millionäre und 20 Milliardäre.

Exodus der Expats

Der regionale Krieg löste eine Abwanderung derjenigen aus, die es sich leisten konnten zu gehen. Berichten zufolge flohen Zehntausende bereits in der ersten Woche der Feindseligkeiten aus Dubai – obwohl die Evakuierung einer vierköpfigen Familie mit einem Privatjet laut Financial Times bis zu 250.000 Dollar kosten konnte.

Unter den Flügen befanden sich sowohl gestrandete Touristen als auch Mitglieder der großen Expat-Gemeinschaft Dubais. Internationale Unternehmen wiesen ihre Mitarbeiter im Golfraum an, im Homeoffice zu arbeiten. Bloomberg, dessen Regionalhauptquartier sich in Dubai befindet, erlaubte Mitarbeitern, vorübergehend außerhalb des Nahen Ostens zu arbeiten.

Ob dieser Abfluss nur vorübergehend ist oder länger anhält, bleibt abzuwarten. Börsenhändler zeigen sich jedoch pessimistisch: Der Dubai Real Estate and Construction Index (DFMRE) ist in den letzten zwei Wochen um 30 % gefallen.

Das Ende des Dubai-Traums?

Für viele sieht die Zukunft düster aus.

„Wir überlegen jetzt, in ein anderes Land zu gehen. Jeder weiß, dass Dubai vorbei ist“, sagte ein in Pakistan geborener Taxifahrer dem Guardian, nachdem sein Auto bei einem Raketenangriff zerstört wurde. „Es gibt kein Geschäft mehr, wir verdienen nichts seit diesem Krieg, und ich sehe nicht, dass der Tourismus zurückkommt.“

Westler, die dem „Dubai-Traum“ nachjagten, sahen ihre üblichen Freiheiten eingeschränkt. Influencer, die das glamouröse Image der Stadt mit aufgebaut hatten, wurden angewiesen, Kameras auszuschalten und zu schweigen, wenn sie summende Drohnen oder Abfangraketen sahen. Das Stören der „öffentlichen Ordnung“ oder „nationalen Einheit“ durch unerwünschte Inhalte könne Geldstrafen und Gefängnis nach sich ziehen, warnten die Behörden.

Die wichtigste Zielgruppe, Millionäre, hatte eigene Gründe zur Sorge. Einige konnten zu Beginn der Eskalation wegen „technischer Störungen“ kein Geld nach Singapur transferieren, berichtete Reuters.

Es könnte noch schlimmer kommen

Nach zwei Wochen ist Dubai vielleicht angeschlagen, aber kaum „fertig“. Dennoch wächst das Risiko langfristiger Schäden. Angriffe auf Rechenzentren von Amazon Web Services (AWS) in den VAE und Bahrain – von Teheran als Angriff auf US-gestützte KI-Aufklärung dargestellt – bedrohten auch das Rückgrat der digitalen Wirtschaft der Region.

Und es gibt den Schatten einer echten humanitären Katastrophe: Eine Unterbrechung der Lebensmittelimporte durch eine Schließung der Straße von Hormus oder Schäden an Entsalzungsanlagen könnten das physische Überleben unsicher machen.

Auch wenn solche Szenarien unwahrscheinlich sind, allein diese Unsicherheiten hinterlassen reale Narben im Ruf der Stadt.




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Von Redaktion

17 Gedanken zu „Dubai am Ende? Millionärs-Mekka trifft auf harte Realität der Großmachtpolitik“
  1. Unzählige Auswanderer-Videos haben zig Glücksritter mit großen Versprechungen nach Dubai gelockt. Viele haben ihren Lebensmittelpunkt dort aufgebaut und ein Unternehmen gegründet. Die Reichen haben haufenweise in Immobilien investiert. Auch ihre teuren Autos können sie nicht von dort weg bekommen. Zwar haben die Reichen überall in der Welt ihre Villen, aber die in Dubai sind im Prinzip verloren! Ja selbst die blöden TV-Geissens haben sich zwei teure Immobilien dort gekauftund eine teure Yacht, mit der man nicht einmal abhauen kann! Und nun ist alles am Ar… ! Wer will noch in diese Gegend? Der Krieg wird möglicherweise noch Jahre laufen und selbst wenn nicht, der Lack von der „sicheren“ Metropole im Sand mit endloser Sonne ist Geschichte … für mindestens die nächsten 10 Jahre oder länger! Jeder will so schnell wie möglich seine Immobilie dort veräußern, aber wer soll sie noch kaufen? Wenn keine Käufer da sind, werden die Immobilienpreise ins Bodenlose fallen! Mal davon abgesehen, die Villen von der Palminsel sinken sowieso ein paar cm pro Jahr.
    Aber momentan werden erst einmal die Lebensmittel knapp und das Trinkwasser könnte auch bald versiegen, weil die Entsalzungsanlagen bombardiert wurden. Schöne Aussichten für Dubai. Wenn erst einmal die Fachkräfte nichts mehr zu arbeiten haben, werden die auch bald verschwinden. Dann ist Dubai eine Geisterstadt wo keiner mehr hin will!

    4
    1. Diese zigfachen und mehr Millionaeren und Milliardaeren und -Innen mit vermutlich Offsh.re-Konten und Villen und und und überall an den besten Plätzen der Welt werden vermutlich den Verlust weitaus eher verschmerzen können als die hiesigen Ursprungs dei tschen der unteren und teils schon mittleren EK-Klassen, die vielfach nicht mehr wissen wie sie trotz aller Sparsamkeit über den Monat bzw. überhaupt über die Runden kommen sollen.
      Meiner Ansicht nach.

      1
  2. diese kameltreiber metropolen ist wohl das letzte was ein
    gesunder menschenverstand
    noch braucht…
    hier werden xmillionen
    islamos ins abendland asüliert
    derweil ihre brüder im geiste einen auf fatboy simulieren…
    selbst unipolare schizophrenie sieht dagegen pudelwohl aus.

    11
    1. In Dubai werden ganz sicher keine x-Millionen in’s Abendland asüliert. Das wüsste man, wenn man gesunden Menschenverstand hätte. Den Kuwatis geht es sehr gut.

      5
    2. 360 Tage im Jahr stehen dort wenn ich nicht ir.e die Luxuszelte für den 1 x jährlich offenbar 5 Tage dauernden stattfindenden Kääba-Rundlauf leer. Warum nehmen die keine Flöchtlinge auf? Sind doch ihre Glaubensbrüder und -schwestern, die dann bei dieser Hatsch oder wie die heißt dann gleich vor Ort wären und mit rundlaufen könnten.
      Meiner Ansicht nach.

    1. israels angriffskrieg kostet die weltwirtschaft billiarden.
      nebenbei werden sie in
      den-haag als völkermörder geführt…
      kein gutwestpolitiker und
      kein papst ruft zum sturtz
      der israelischen naziregierung auf…alles heuchler und
      schlecker der blackrock
      gelddrucksekte – – – – –

      5
    2. da werden ja tausende von hektaren für den asülislam
      frei…so gott will^^
      europa könnte auch gratis goldstücke und facharbeiter
      beisteuern falls dies dem
      guten zweck dienen sollte.

      5
      1. Jep – von hier dann all die „Fachkraefte“, die hier nur ali mentiert herumlungern m. A. n., nach Du bei zum Wiederaufbau schicken und dort lassen, Ali Mentes brauchense nicht, die dortigen Oelmultis haben genug Kohle um ihre Glaubensbrüder bestens zu bezahlen und zu unterhalten. Dann wären die hiesigen „Fachkraefte“-Wuestensoehne auch wieder in ihren eigenen Gefilden.
        Meiner Ansicht nach.

    3. Ja – vermutlich genauso t.t wie Ffm., das schon seit mind. 20 Jahren energetisch spirituell t.t ist wie auch etliche andere Städte und Gegenden in der Welt.
      Meiner Ansicht nach.

  3. „Dubai am Ende? Millionärs-Mekka trifft auf harte Realität der Großmachtpolitik
    Dubai galt lange als Symbol für Wohlstand, Sicherheit und wirtschaftliche Chancen im Nahen Osten. Doch geopolitische Spannungen und militärische Konflikte werfen zunehmend Fragen über die Stabilität der Region und die Zukunft des einstigen Millionärsparadieses auf.“

    In den englischsprachigen russischen Mainstream Medien haben mehrere Politiologen schon vor 2 Wochen darüber diskutiert, dass es das Ziel der USA sein wird, das große Kapital der Scheichs und EMire aus dem Nahen Osten in die USA zu transferieren, weil durch Iran’s Angriffe das Geld dort nicht sicher ist. Trump will ja die USA
    nicht nur reindustrialiseiren udn die gesamte Industrie aus EUropa und anderen Ländern abziehen, um es in die USA wieder zurückzuholen (hat er bei den Wahlkampfveranstaltungen mehrmals 2024 immer wieder betont), sondern er will aus den USA wohl auch eine Steueroase machen, wo das ganz große Kapital der Welt gebunkert werden soll (ähnlich wie die Schweiz und Singapur etc.). Trump will den Scheichs , den Emiren und den westlichen Multi-Millionären, welche in den Golfstaaten leben einsuggerieren und einreden, dass ihr Geld dort nicht sicher ist, sondern das Geld ist nur in den USA sicher ist. Es gibt ja in den USA schon mehrere große Steueroasen, z.B. eines der bekanntesten Steueroasen in den USA ist beispielsweise Delaware (Biden war früher Senator von Delaware). Ex-Präsident Biden war ja kein linker Kommunist, wie es die gehirnamputierten US-Republikaner und Trump in den letzten Jahren immer wieder behauptet haben, sondern Biden war schon immer eine Marionette der Superreichen und des Großkapitals.

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