Während umweltbewusste Amerikaner mittlerweile ihr Bestes tun, um Energie zu sparen, Abfall zu reduzieren und den Plastikverbrauch zu reduzieren, hat ihre Regierung gerade eine Form von „Umweltkrieg“ im Iran entfesselt, der Generationen brauchen könnte, um zu heilen. Darüber spricht jedoch Keiner, schon gar nicht die „umwelthysterische“ Grün- und Linksfraktion.
Details zu Umweltverbrechen im Iran-Krieg
Die gezielte Bombardierung von Öllagerstätten in ganz Teheran produziert sauren Regen mit Ruß, Schwermetallen und Ölschadstoffen, der in Boden, Entwässerungssysteme und möglicherweise auch in Grundwasserreserven sickert, wobei die Auswirkungen bis zu rund 100 km Entfernung spürbar waren.
Die Emissionen durch die Zerstörung von lediglich drei der Standorte entsprachen fast 1 Million Tonnen CO2, also der jährlichen Produktion von rund 200.000 Pkws. 4.000 Tonnen aromatische und flüchtige organische Verbindungen, die im Verdacht stehen krebsauslösend zu sein, DNA-Schäden und toxisch für Leber, Nieren und Immunsystem sind, wurden ebenfalls freigesetzt.
Neben den Menschen bedrohte die Ausbreitung der giftigen Verbindungen die lokale Vegetation sowie auch die Wildtiere, Wasserressourcen und freilich auch die Landwirtschaft, einschließlich langfristiger Kontamination der Grundwassersystems und folglich einer verminderten Bodenfruchtbarkeit.
Außer in der Hauptstadt Teheran meldeten Umweltbehörden ebenfalls Schäden in Alborz, Bushehr, Ostaserbaidschan, Gilan, Fars, Khorasan Razavi, Chuzestan, Markazi und Yazd. Des Weiteren wurden Angriffe auf die Infrastruktur von Ökoschutzdiensten gemeldet (20 Landkreise meldeten Schäden, darunter das Naturkunde- und Biodiversitätsmuseum im Chamran-Park von Karaj in Alborz).
Fast 1 Mio. Wohnungen zerstört
Ganze 950.000 Wohneinheiten in 24 Provinzen wurden beschädigt, davon wurden 12.000 vollständig zerstört. Dadurch wurden Staub und gefährliche Stoffe wie Asbest, Schwermetalle und chemische Rückstände in die Luft verbracht.
Weitere Giftige Verbindungen aus nicht explodierter Munition, die ins Grundwasser gelangen könnten, werden möglicher Weise Krebs, Geburtsfehler und andere belastende Gesundheitsprobleme bewirken.
Die US-israelischen Taktiken im Iran sind keineswegs zufällig gewählt, die US-Kriege in Jugoslawien und im Irak in den 90er und 2000er Jahren verwandelten damals bereits weite Gebiete in unbewohnbare Einöden, während die Verwendung von Munition mit abgereichertem Uran damals bereits einen alarmierenden Anstieg bei Krebserkrankungen und Autoimmunerkrankungen ausgelöst hatte.
Alles in Allem somit keineswegs „nur“ ein Energie-Krieg zur „Zufriedenstellung“ Israels, sondern auch eine massive Umwelt-Katastrophe ungeahnten Ausmaßes, mit deren Folgen der Iran noch in Generationen zu kämpfen haben wird.











