Der russische Geheimdienst (SWR) hat kürzlich über seine Pressestelle eine Meldung veröffentlicht, welche die Besorgnis über die grundsätzliche Möglichkeit äußert, dass die Bundesrepublik Deutschland in der Lage sein könnte, Nukleare Waffen zu produzieren.
Inwieweit die russischen Bedenken auf Fakten beruhen, können wir nicht überprüfen. Solche Befürchtungen sind leider nicht geeignet, vertrauensbildende Maßnahmen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu fördern. Angesichts der Kriegsrhetorik deutscher Politiker sollten weitere Bedrohungsszenarien eher heruntergefahren als befeuert werden.
Wie lange würde es dauern?
Das lässt sich seriös nicht genau beziffern. In der Fachwelt wird jedoch häufig angenommen, dass ein technologisch hochentwickelter Staat wie Deutschland – wenn die politischen Entscheidungen getroffen würden und internationale Verpflichtungen keine Rolle spielten – innerhalb von mehreren Jahren ein eigenes Kernwaffenprogramm aufbauen könnte. Der Engpass wäre weniger das wissenschaftliche Know-how als vielmehr die Beschaffung bzw. Herstellung des spaltbaren Materials sowie die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen.
Interessant ist auch, dass Deutschland im Rahmen der NATO an der nuklearen Teilhabe beteiligt ist. Das bedeutet, dass auf deutschem Boden US-Atomwaffen stationiert sind und im Ernstfall durch deutsche Flugzeuge eingesetzt werden könnten – die Kontrolle über diese Waffen verbleibt jedoch bei den USA.
Russische Bedenken
Um unsere Leser darüber zu informieren, warum Russland Bedenken wegen der Aufrüstung in Deutschland hat, wollen wir hier Auszüge aus einer Pressemitteilung des Pressebüros des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation (SWR) kommentarlos wiedergeben:

„Nach Informationen, die beim Aufklärungsdienst (SWR) eingehen, äußern die zuständigen Ministerien eines der wichtigsten NATO-Staaten Besorgnis über die in Deutschland intensiv betriebenen Forschungsarbeiten, die auf die Entwicklung von Atomwaffen ausgerichtet sind.
Die westlichen Partner Berlins heben den Umfang seiner aktuellen Arbeiten in solchen sensiblen Bereichen wie der speziellen Materialwissenschaft, der Physik der Stoßwellen sowie der Kern- und Neutronenphysik hervor, an denen 30 nationale Universitäten beteiligt sind. Dazu gehören das Karlsruher Institut für Technologie, die Ruhr-Universität Bochum, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen und die Technische Universität Berlin. Die praktischen Experimente werden in sechs Forschungsreaktoren durchgeführt, die in diesen Zentren in Betrieb sind.
In Brüssel, dem Sitz der NATO, wird auf die deutsche Akribie und die enge behördenübergreifende Koordination bei der Erarbeitung von Verfahren zur Herstellung und Organisation der industriellen Produktion von hochenergischen Sprengstoffen und elektronischen Zündsystemen hingewiesen. An diesen Aktivitäten sind wichtige nationale Rüstungskonzerne beteiligt – Rheinmetall AG, Diehl Stiftung GmbH, KNDS Group und Umarex GmbH. Diese Materialien und Ausrüstungen werden regelmäßig auf den Testgeländen des deutschen Heeres erprobt.
Militärexperten der NATO gehen davon aus, dass Berlin in der Lage ist, innerhalb von 1 bis 3 Monaten eigenständig das erforderliche spaltbare Material herzustellen und innerhalb eines Jahres einen funktionsfähigen Kernsprengkörper zu konstruieren, ohne dass dafür Feldversuche durchgeführt werden müssen. Dies gibt Anlass zu besonderer Besorgnis angesichts der reichen militaristischen Vergangenheit Deutschlands und der Pläne der Regierung von Friedrich Merz, ‚die deutsche Armee wieder zur stärksten in Europa zu machen‘. Es ist nicht auszuschließen, dass in den erhitzten Köpfen der Beamten des Bundeskanzleramts bereits Pläne zur Schaffung eines eigenen ‚Atomschutzschirms‘ entstanden sind.
Die Absicht der derzeitigen deutschen Regierung, direkten Zugang zu Atomwaffen zu erhalten, löst angesichts der revanchistischen Stimmungen in Berlin bereits in Europa große Besorgnis aus.“
Diese Meldung wurde offiziell auf der Webseite des Dienstes veröffentlicht und auch durch die Sozialen Medien der Russischen Botschaften verbreitet.
[1] Im Februar 2014 forderte der CDU-Wehrexperte Roderich Kiesewetter: „Der Krieg muss nach Russland getragen werden. […] Wir müssen alles tun, dass die Ukraine in die Lage versetzt wird, nicht nur Ölraffinerien in Russland zu zerstören, sondern Ministerien, Kommandoposten, Gefächtsstände.“ Quelle Compact 7/26
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Die Schulden Deutschlands, und nicht nur Deutschlands, sind so enorm, dass seit der Staatsbankrotterklärung der Krieg die einzige Lösung ist.
Das einzige was Neuschland noch hinbekomtm sind Atemwaffen: Dönermiefmundgeruch ole.
Für echte Technik mangelt es am schon längst abgewrackten Kompetenzfundament – Alkem, Nukem, etc. – alles längst Geschichte & vorbei.
Der Iran wurde mit dem selben – an den Haaren herbeigezogenen – Argument von den USA und Israel überfallen, dass er angeblich Atomwaffen habe
– was ja hochwahrscheinlich nicht stimmte; eine us-amerikanische Expertenkomission schätze die Situation im Iran ja erst wenige Monatte vor Kriegsbeginn so ein, dass man dort noch auf Jahre nicht in der Lage si, eine solche Bombe zu bauen).
Und genau so könnte es uns auch gehen – wie de Iran.
„reiche militärische Vergangenheit Deutschlands“
Es gab mal eine Grafik, wo die Länder Europas + USA aufgeführt waren, welches Land wieviele Kriege während der letzten200 Jahre gestartet hat. Deutschland war irgendwo auf den letzten Plätzen zu finden.
USA, England, Frankreich haben sich um die ersten drei Plätze gestritten.
Im Rahmen des sogenannten Budapester Memorandums von 1994 erklärte sich die Ukraine bereit, alle Atomwaffen an Russland zu übergeben und dem Atomwaffensperrvertrag als Nicht-Atomwaffenstaat beizutreten.
Im Gegenzug sicherte Russland der Ukraine zu, ihre Unabhängigkeit und Souveränität zu achten, ihre bestehenden Grenzen zu respektieren und keine Gewalt oder Gewaltandrohung gegen die Ukraine anzuwenden. Damals war Putin noch nicht russischer Machthaber. Aseinem Überfall auf die Ukraine kann man erkennen, dasser keine Verträge achtet und dass man ihm nicht trauen kann. Deshalb müssen sich die anderen Staaten wappnen, um gegen einen Angriff gefeit zu sein. Russland hat Atomwaffen, warum sollte Deutschland zur Verteidigung keine haben?
Putin und Russland (und wahrscheinlich auch China) haben vom Westen gelernt, angefangen von den vielen Lügen Woodrow Wilsons ab 1916 bis zu den Merkel-Hollande-Lügen in Minsk 2015.
Wer hält sich den an Verträge und Abmachungen?
1939 haben Engländer und Franzosen die Rückkehr des Memellandes zu Deutschland bestätigt. 1945 war das auf einmal Böse. (und das führt zu:)
Die vier Alliierten haben in der Berlin Vereinbarung von 1945 hoch und heilig versprochen, dass Deutschland das Deutschland in den Grenzen von 1938 (und nicht 1939, weil da wäre das Memelland mit dringewesen) gemeint ist.
Haben Sie es eingehalten? Pustekuchen. In 1989 mussten wir auf die Ostgebiete verzichten.
Man muss nur den Krieg gewinnen. Dann ist man fein raus.
Herr Schmitz, ÖR-Ideologie vom Feinsten. Deutschland DARF keine haben. Auf ehemaligen DDR-Gebiet DARF nicht einmal irgendein NATO-Soldat aus westlichen Staaten herumhüpfen. Das sind Verträge, wie z.B. der 2+4-Vertrag, der von Deutschland schon mehrfach gebrochen worden ist. Sie haben wirklich gar nichts vom Ukrainekrieg verstanden. Übrigens, Putin ist mit hoher Zustimmung, von dem hier nur jeder Politiker träumen kann, zum PRÄSIDENTEN gewählt worden. Die große Mehrheit des Volkes steht hinter ihm. Schauen Sie sich mal russische Feiertage auf YT an. Da singen die Menschen, jung und alt, voller Inbrunst die Nationalhymne, die dazu noch viele Strophen hat. Ich wäre froh, so einen „Machthaber“ zu haben, der geistig alle westlichen Politiker in den Sack stellt, mehrere Sprachen spricht und die Kultur seines Volkes zusammenhält bzw. die Kultur der anderen Völker in der Föderation per Gesetz achtet, auch deren Muttersprachen. Der Gegensatz zur Ukraine ist augenscheinlich. Wir haben uns dort mit Faschisten verbunden, die Stolz Hakenkreuz und Schwarze Sonne tragen und die Russen ausrotten wollen. Das sagte jetzt selbst der sogenannte Verteidigungsminister der Ukraine, dass Russland und natürlich auch die Russen keine Existenzberechtigung in der Welt hätten. Übrigens SS-Namen bei Freischärlern und Armeeangehörigen sind dort gang und gäbe. Okay, der ÖR bringt so etwas nicht.
Wenn Du meine Meinung widerlegen wolltest, so hast Du trotz Deiner vielen Zeilen kein einziges Argument gebracht, leider.
Der Völkermord in der Ukraine wurde 2014 von ukrainischen Nazis begonnen. Warum beginnen Sie Ihren provokanten Artikel nicht mit dieser Aussage?
Weil ich niemanden provozieren wollte, habe ich meinen Beitrag mit einem Fakt, dem Budapester Memorandum begonnen, in dem sich die Ukraine verpflichtete, seine Atomwaffen an Russland abzugeben, um dafür Sicherheitsgarantien zu bekommen. Im Nachhinein ein schlechter Deal für die Ukraine, nicht wahr, Karl?
Warum nicht? Das 3. Reich war doch auch schon fast soweit. Ich traue diesen Kriegstreibern und -hetzern alles zu.
Nachdem sich offensichtlich Merz und Macron in einer VERHANDLUNG über die französischen Kernwaffen „geeinigt“ hat, kann diese russische AHNUNG
WIRKLICHKEIT werden ?
Alarmstufe Rot: „Operationsplan Deutschland“
„Im Gespräch mit dem Journalisten Patrik Baab
warnt der ehemalige Bundeswehr-Hauptmann Wolfgang Effenberger davor,
dass Deutschland die Drehscheibe des kommenden Krieges sein wird.
Die Deutschen befänden sich im Tiefkoma – und seien auch noch stolz darauf“
– Video:
https://transition-news.org/alarmstufe-rot-operationsplan-deutschland