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Bild: Vorlage der Einladung vom Mises-Instituts und Ergänzung UNSER MITTELEUROPA & AI

Das deutsche Ludwig-von-Mises-Institut darf künftig nicht mehr im „Bayerischen Hof“ tagen. Das Münchner Nobelhotel hat sich jedoch auf Zuruf von Linksextremisten vom renomierten Institut getrennt und erklärt, dass dies die letzte dort abgehaltene Konferenz sein wird. Zuvor hatten SPD und Grüne nach Kampagnen von „Campact“ und „a.i.d.a.“ Druck auf das Hotel ausgeübt.

Ein weiterer Schlag gegen Meinungsfreiheit und demokratische Grundrechte

Tugendterror gegen anständige Demokraten – Petr Bystron (AfD) protestiert

Obwohl das Ludwig-von-Mises-Institut [1] seit 2013 im bayerischen Luxushotel problemlos tagen konnte, entdeckte man dort plötzlich, dass das Hotel „für die Grundwerte einer freiheitlichen Gesellschaft“ einstehe. Es hält die Zusammenarbeit mit der Mises-Gesellschaft deshalb nicht mehr für vertretbar. Man fragt sich, wer denn die Tugendwächter sind, die hier ihr Unwesen treiben dürfen?

Angebliche „Kontaktschuld“, allerdings mit unbescholtenen Personen

Auslöser für den Sinneswandel war offenbar vor allem eine Recherche der Münchner Abendzeitung vom 20. August 2026, wo man Kontakte zu Personen, die der AfD naheständen, festzustellen glaubte. Außerdem gäbe es Aussagen aus dem Umfeld des Instituts, die von „Kritikern“ als antidemokratisch bewertet werden. Einmal mehr schlägt hier ein System in „unserer Demokratie“ außerhalb der Strafbarkeitsgrenze zu, oder anders gesagt, gegen Personen oder Institutionen deren politisches Verständnis man einfach nicht dulden will. Nicht weil sie etwa undemokratisch wären, sondern weil man fürchtet, von den Futtertrögen vertrieben zu werden, an denen sich unqualifizierte Leute ohne Berufsausbildung jahrelang bedienen konnten.

Der Münchner EU-Abgeordnete Petr Bystron trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er erklärt:

„Der Ausschluss der Mises-Gesellschaft ist ein schwerer Schlag für die freie Debattenkultur. Dass Münchens selbsterklärter grüner „Bürgaymeister“ Dominik Krause private Traditionsunternehmen unter Druck setzt, um ihm politisch unliebsame Kunden auszuschließen, ist ein inakzeptabler Eingriff in die bürgerlichen Freiheiten. Diese Hetzkampagne muss Konsequenzen für die beteiligten Akteure haben:

Dass eine rathauseigene „Demokratiestelle“ als staatliche Gesinnungsbehörde agiert, um mittels gezielter Diffamierung den bürgerlichen Debattenraum zu kriminalisieren, ist ein inakzeptabler Skandal, für den die Verantwortlichen im Rathaus politisch zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Dieser Angriff auf die Demokratie bestätigt, dass linksextreme Antifa-Strukturen wie der vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation a.i.d.a. wegen ihrer latenten Demokratiefeindlichkeit verboten gehören.“

Ludwig von Mises Institut Deutschland Konferenz 2026

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[1] Info zum Ludwig-von-Mises-Institut

Das Institut vertritt eine besonders konsequente Variante des Wirtschaftsliberalismus:

  • Privateigentum als grundlegendes gesellschaftliches Ordnungsprinzip
  • möglichst freie Märkte
  • weitgehende Ablehnung staatlicher Wirtschaftslenkung
  • Kritik an staatlicher Umverteilung
  • Ablehnung staatlicher Zentralbanken und ungedeckten Papiergeldes
  • Sympathie für Gold
  • starke Kritik an Staatsverschuldung, Inflation und supranationalen Institutionen
  • teilweise Forderung nach einem Minimalstaat, teilweise nach einer vollständig privatrechtlichen Gesellschaft

Methodisch beruft man sich auf Mises’ Praxeologie: Wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten sollen wesentlich aus logischen Aussagen über menschliches Handeln abgeleitet werden. Das steht außerhalb des heutigen ökonomischen Mainstreams, der wesentlich stärker mit statistischen Daten, Modellen und empirisch überprüfbaren Hypothesen arbeitet.

Das Institut beschreibt sein Programm selbst als „liberal-libertär“. Die Gründungserklärung formulierte allerdings sehr absolut, jede Form staatlicher Einmischung sei kontraproduktiv.

Ludwig von Mises (1881–1973) war ein österreichisch-amerikanischer Ökonom jüdischer Herkunft, bedeutender Vertreter der Österreichischen Schule und entschiedener Gegner von Sozialismus und Nationalsozialismus. Er emigrierte über die Schweiz in die USA.



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Von Redaktion

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