Die USA verstärken ihre Militärpräsenz im Nahen und Mittleren Osten massiv und bereiten sich offenbar auf einen möglichen Großangriff gegen den Iran vor. Neben einem dritten Flugzeugträger mit Begleitschiffen sollen bis Ende November rund 10.000 zusätzliche Soldaten und Seeleute in die Region verlegt werden.
Amerikanischen Medienberichten zufolge könnte eine großangelegte Militäraktion bereits nach den US-Zwischenwahlen am 3. November beginnen.
Bereits jetzt operieren mit der „USS George H.W. Bush“ und der „USS George Washington“ zwei amerikanische Flugzeugträger im Arabischen Meer. Die „USS Theodore Roosevelt“ soll mit ihrem Flottenverband bis Ende November hinzukommen. Gleichzeitig wird die amphibische Einsatzgruppe um die „USS Makin Island“ mit rund 2.000 Marines in die Region entsandt. Insgesamt könnte die Zahl der dort stationierten US-Soldaten damit zeitweise auf mehr als 60.000 steigen.
Mit rund 20 bereits in der Region befindlichen Kriegsschiffen würde die Konzentration amerikanischer Seestreitkräfte ein Ausmaß erreichen, wie es seit dem Irak-Krieg 2003 nicht mehr zu beobachten war.
💥 Parallel verstärkt das Pentagon die Luftverteidigung, verlegt zusätzliche Patriot-Flugabwehrsysteme aus den USA und stockt Munitionsvorräte auf.
💥Bomber und Kampfflugzeuge werden für mögliche Einsätze vorbereitet.
💥Zugleich sollen Soldaten von besonders gefährdeten Stützpunkten abgezogen werden, um sie vor iranischen Vergeltungsschlägen zu schützen.
💥Militärschlag binnen 96 Stunden möglich – Warnung an Golfstaaten
Nach Berichten amerikanischer Medien haben US-Regierungsvertreter mehrere Golfstaaten bereits vor einer möglichen kurzen, aber intensiven Militärkampagne gegen den Iran nach den Zwischenwahlen gewarnt. Das für die Region zuständige US-Zentralkommando CENTCOM soll entsprechende Operationspläne ausgearbeitet haben. Demnach könnten amerikanische Streitkräfte innerhalb von 96 Stunden nach einem entsprechenden Befehl von Präsident Donald Trump mit Angriffen beginnen.
Als mögliche Ziele gelten iranische Atomanlagen, Raketen- und Drohnenstellungen sowie Teile der Energieinfrastruktur. Trump hatte zuletzt mehrfach erklärt, es seien nur noch „ein oder zwei Ziele“ übrig, die innerhalb weniger Minuten ausgeschaltet werden könnten. Ob Washington tatsächlich einen umfassenden Angriff plant oder mit der demonstrativen Aufrüstung vor allem politische Zugeständnisse erzwingen will, bleibt allerdings offen.

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