Es stellt sich nun heraus, dass das führende KI-Forschungslabor der weltweit führenden Suchmaschinenanbieter mobiler Betriebssysteme, Webbrowser-, E-Mail-, Video- und Kartenunternehmen der Welt, zu einem unglaublichen Desaster geworden sind.
Letzte Woche war offiziell „die Hölle losgebrochen“, nachdem DeepMind-Mitbegründer Demis Hassabis als CEO abgesetzt worden war, woraufhin Chefwissenschaftler Jeff Dean und drei weitere führende Forscher zurückgetreten waren und ihr eigenes KI-Startup Discovery Loop gründeten.
DeepMind in deep trouble
Aktuelle und ehemalige DeepMind-Mitarbeiter teilten Fortune Hassabis mit, dass seine Absetzung auf viele monatelange Rückschläge folgt, von wiederholten Verzögerungen bei der Einführung des neuen Gemini 3.5 Pro KI-Modells, über den Wechsel der Mitarbeiter zu OpenAI und Anthropic, Programmierprobleme, Mitarbeiter-Burnout, Gewerkschaftsdruck und „einem sehr öffentlichen Streit“ zwischen Alphabet und 580+ Mitarbeitern „um umstrittene Verträge“ mit dem Verteidigungsministerium.
Die Mitarbeiter vermuten, dass die Entfernung von Hassabis und Googles Entscheidung, keinen Nachfolger zu benennen, dazu dient, die Autonomie von DeepMind vom Londoner Hauptsitz zu verringern und die Macht in Mountain View zu zentralisieren.
„Es ist sehr klar, dass sie ein großes internes Debakel haben“, erklärte dazu ein Ingenieur. „Im Allgemeinen ist Google, wenn etwas deutlich schlechter performt oder nicht funktioniert, die Lösung einfach eine riesige Neuorganisation, eine Neuverteilung von Rechenleistungen und Prioritäten, um es zu beheben.“
Was aber bedeutet das?
Während hyänenähnliche Konkurrenten wie Palantir, OpenAI und Amazon sicherlich Google bei Verteidigungs- und Massenüberwachungsaufträgen übernehmen werden, ist der Aufruhr im Unternehmen immer noch eine „gute Sache“, wenn es um die zermürbende Monopolisierung der Tech-Oligarchen geht.
Zum einen beweisen die Probleme von DeepMind, dass Mitarbeiter-Widerstand die schnelle, unkontrollierte Pipeline von Pionier-KI-Modellen in aktive Kriegs- und Überwachungsanwendungen stören kann, sie könnten DeepMinds AlphaFold, den dystopischen Faustianer, verlangsamen. Hierbei handelt es sich um ein fragwürdiges Projekt, das genetische Daten verlangt um angebliche Wunderheilmittel gegen Krebs weiter zu entwickeln.
Es bedeutet aber auch Open-Source-KI-Modelle hätten etwas mehr Luft um gegen Googles mächtige Monopole zu konkurrieren.
Der öffentliche Charakter dieser „Halbimplosion“ könnte als psychologischer und finanzieller Katalysator dienen, der sich entfaltet oder sogar die extrem überbewertete US-Marktbewertung von Pop-KI zu „Fall“ bringen könnte.
Das Beispiel von DeepMind kann auch die Obsession der Branche mit der Einführung neuer, immer leistungsfähiger wie instabilerer Modelle, die immer wieder online „entweichen“ und drohen zu Werkzeugen der Massenvernichtung zu werden, blockieren.

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