„Sollte eine dieser Personen mit Ihnen Kontakt aufgenommen haben, bitte melden Sie sich“: so heißt es in einer dringlichen Mail an tausende österreichische Soldaten. Das Verteidigungsministerium in Wien hätte Hinweisen auf 21 mutmaßliche russische Agenten, die als Diplomaten getarnt spioniert haben sollen.
Die Namen und Bilder der Personen stammen aus der Datenbank des russischen Oppositionsmediums „Agentstvo“, die österreichischen Nachrichtendienste stufen die Informationen als glaubwürdig ein. Obwohl es bis jetzt keinerlei Beweise für eine solche Spionageaktion gibt, nimmt das Abwehramt des Bundesheeres diesen Fall besonders ernst. Auch in den Österreichischen „Qualitätsmedien“ wurden bereits Fotos von den Verdächtigen veröffentlicht.
Das genaue Ziel der vermeintlichen Spionage ist allerdings bis jetzt noch unklar.
Vielleicht Zustand der Toiletten und Transpersonen im Fokus?
Vielleicht versuchten die verdächtigten Personen sich strategisch wichtige Informationen über den Zustand der Sanitäranlagen (Toiletten) in den österreichischen Kasernen durch Informanten zu beschaffen oder interessierten sich, ob im internen Briefverkehr des Ministeriums richtig gegendert wird. Es ist auch nicht auszuschließen, dass es vielleicht das Ziel der Operation war, herauszufinden, wie viele der Rekruten sich als nichtbinär bezeichnen oder Transgender sind.
Vielleicht möchte man wissen, ob eine ähnliche „Wehrtüchtigkeit“ bzw. „Kriegstauglichkeit“ wie bei der deutschen Bundeswehr vorhanden ist und ob man ebenfalls einem „Fight Tonight“ [2] gegen die Russen entgegenfiebert.
Oder will man herausfinden, ob vom Verteidigungsminister abwärts die alpenländischen Krieger aus „Gewissensgründen“ gar nicht schießen wollen? Immerhin gab es in Österreich bereits einen Verteidigungsminister [1] , der zuvor als „Zivildienstleistender“ den Wehrdienst umging, da er sich einer militärischen Ausbildung aus besagten Gründen nicht unterziehen wollte.
Da die Medien sogar die Fotos und Namen der Verdächtigen veröffentlicht haben, könnte es sich selbstverständlich um eine wirkliche Bedrohung handeln, da man ja im Verglich sonst nicht so großzügig mit der Veröffentlichung von persönlichen Daten ist, auch nicht dann, wenn es zum Beispiel um reale Straftaten von Ausländern geht. So scheint es inzwischen, dass die einzigen schlechten und gefährlichen Ausländer in Österreich russische Diplomaten sind.
Wie dem auch sein, zeigt dieses Verhalten der österreichischen Behörden, wie stark man bereits sensibilisiert ist. Und es bleibt zu hoffen, dass man in Zukunft mit genau dem selben Eifer auch das Land und die staatlichen Strukturen gegen den radikalen Islam und linksradikale Unterwanderung samt Antifa-Schlägertypen schützen wird.
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[1] Norbert Darabos (SPÖ) absolvierte 1987/88 Zivildienst, anstatt den Grundwehrdienst beim Bundesheer zu leisten. Zivildienst setzte damals eine Verweigerung des Wehrdienstes aus Gewissensgründen voraus – insbesondere, weil man Waffengewalt gegen Menschen ablehnte. Insgesamt leitete er das Verteidigungsressort somit vom 11. Januar 2007 bis 11. März 2013
[2]
Kriegstreiber immer aggressiver: Truppe bereit für den „Fight tonight“
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