Der pensionierte US-Konteradmiral Tim Gallaudet wirft den amerikanischen Behörden vor, seit rund 80 Jahren Erkenntnisse über unidentifizierte Flugobjekte zurückzuhalten. Einige dieser Objekte könnten sich seiner Ansicht nach in den Weltmeeren verbergen. Das erklärte der frühere Marineoffizier im Podcast „Hang Out with Sean Hannity“, über den Fox News berichtete.
Gallaudet, der zeitweise die US-Meeres- und Atmosphärenbehörde NOAA kommissarisch leitete, verwies auf die bislang unzureichende Erforschung der Ozeane. Nach seinen Angaben sind rund 73 Prozent des Meeresbodens noch nicht kartiert.
„Mit Drohnen, Bojen und Sonden haben wir erst etwa zehn Prozent des Ozeanvolumens untersucht. Es ist der am wenigsten erforschte Teil unseres Planeten. Wenn man sich irgendwohin zurückziehen wollte, wo man eine Zeit lang nicht gefunden wird – wohin würde man gehen? In den am wenigsten erforschten Teil der Welt, also in den Ozean“, sagte er.
Dem Pentagon lägen mindestens zwei Aufnahmen von Objekten vor, deren Fähigkeiten die Möglichkeiten menschlicher Technik überstiegen, behauptete Gallaudet. Eine Aufnahme zeige ein Objekt, das ohne Spritzer ins Wasser eintauche. Auf einer anderen bewege sich ein Objekt mit hoher Geschwindigkeit unter Wasser, halte kurz inne und schieße anschließend in den Himmel.
Beide Objekte bewegten sich lautlos und durchbrächen die Schallmauer, ohne eine Stoßwelle zu erzeugen, erklärte der ehemalige Konteradmiral. „Da gibt es etwas, das sie konstruieren konnten, und wir haben keine Ahnung, wie wir es nachbauen könnten.“ Wen er mit „sie“ meinte, blieb in den wiedergegebenen Aussagen offen.
Gallaudet führte die von ihm behauptete Geheimhaltungspolitik auf eine Reihe von UFO-Sichtungen über Washington im Jahr 1952 zurück. Diese hätten den Auslandsgeheimdienst CIA veranlasst, eine Untersuchungskommission einzusetzen. Nach seiner Darstellung habe das Gremium das Phänomen als real, aber militärisch ungefährlich eingestuft.
Dennoch sei entschieden worden, die Erkenntnisse geheim zu halten und eine Desinformationskampagne zu beginnen. Damit habe verhindert werden sollen, dass die Sowjetunion die Berichte nutze, um Angst in der amerikanischen Bevölkerung zu schüren.
„Wir befürchteten, dass die sowjetische Seite das aufbauschen und eine echte Panik auslösen würde. Deshalb wurde die Desinformationskampagne ausgeweitet und finanziert“, sagte Gallaudet.
Eine wichtige Rolle habe dabei das Office of Special Investigations gespielt, die Sonderermittlungsbehörde der US-Luftwaffe.
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