Ausländer haben bei Sexualdelikten wie Vergewaltigung, sexueller Nötigung und besonders schweren sexuellem Übergriffen einschließlich auch mit Todesfolge mehrheitlich Deutsche als Opfer ausgewählt.
Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Christopher Drößler hervor. In insgesamt 4.798 erfassten Fällen mit mindestens einem ausländischen Tatverdächtigen waren 2.752 Opfer beziehungsweise 57,4 Prozent Deutsche.
Minderjährige Deutsche massiv im Visier ausländischer Sextäter
Grundsätzlich gilt: Personen, die neben einem deutschen Pass noch eine andere Staatsbürgerschaft besitzen, gelten automatisch als „Deutsche“. Auch der Migrationshintergrund wird nicht erfasst. Bei Fällen mit Tatverdächtigen, die ausschließlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben, lag der Anteil der Deutschen mit 7.066 von insgesamt 7.817 Opfern bei 90,4 Prozent. Ausländer waren folglich in 751 Fällen (9,6 Prozent) Ziel von Vergewaltigungen, sexueller Nötigung oder sexuellem Übergriff von Tatverdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit.

Obwohl Ausländer knapp 17 Prozent der Bevölkerung stellen, entfielen 38 Prozent der genannten Sexualdelikte auf Konstellationen mit mindestens einem ausländischen mutmaßlichen Täter. Damit erscheinen Nichtdeutsche in dieser Deliktgruppe rund 2,3mal häufiger, als es ihrem Bevölkerungsanteil entsprechen würde.
Unter den zahlenmäßig größten Herkunftsgruppen der ausländischen Verdächtigen bewegte sich der Anteil deutscher Opfer durchweg auf hohem Niveau. Bei syrischen mutmaßlichen Sexualverbrechern waren 451 von 749 Opfern Deutsche (60,2 Prozent), bei türkischen 340 von 546 (62,3 Prozent), bei afghanischen 291 von 513 (56,7 Prozent) und bei irakischen 146 von 263 (55,5 Prozent). Besonders hohe Anteile deutscher Opfer verzeichneten zudem Marokko und Algerien mit jeweils 72,9 Prozent sowie Kosovo mit 67,2 Prozent. Lediglich bei polnischen, bulgarischen, iranischen und ukrainischen Tatverdächtigen lag der Anteil deutscher Sexualopfer unter 50 Prozent.
Besonders deutlich zeigt sich die Überrepräsentation ausländischer Tatverdächtiger bei minderjährigen Sexualopfern. In Fällen mit mindestens einem volljährigen ausländischen Beschuldigten wurden 800 minderjährige Geschädigte registriert. Davon waren 585 Deutsche beziehungsweise 73,1 Prozent. Bei mindestens 18jährigen Tatverdächtigen mit nur deutscher Staatsangehörigkeit waren 1.192 (95,2 Prozent) der insgesamt 1.252 minderjährigen Opfer Deutsche.
Auch bei Minderjährigen ist der Anteil deutscher Opfer je nach Herkunftsland besonders eklatant und lag 2025 bei mindestens 69,7 Prozent. Bei syrischen Tatverdächtigen waren 69,9 Prozent der minderjährigen Opfer Deutsche, bei Afghanen 75,6 Prozent, bei Irakern 74,7 Prozent und bei Türken 81,6 Prozent. Algerier vergingen sich in allen registrierten Sexualfällen der Deliktgruppe an Deutschen.
Für den AfD-Bundestagsabgeordneten Drößler sind die Zahlen alarmierend. „Migration ist ein Sicherheitsrisiko für Deutsche“, sagte der 31jährige. „Insbesondere Minderjährige werden Opfer ausländischer Täter.“ Deutschlands Jugend habe „eine Zukunft in einer sicheren Heimat verdient“, betonte Drößler.
„Eine verantwortungsvolle Politik kommt um Remigrationsmaßnahmen nicht herum.“
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