Die mutmaßlichen Verfasser von Bombendrohungen gegen Passagierflugzeuge in Europa haben angekündigt, ihre Aktionen fortzusetzen. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf eine Nachricht, die mehreren europäischen Medien zuging.
In dem Schreiben drohten Unbekannte mit Anschlägen auf Flugzeuge, Kreuzfahrtschiffe, U-Bahn-Stationen und Züge. Die Vorfälle dieser Woche seien erst der Anfang ihrer Kampagne, hieß es darin. Der Verfasser behauptet, zur Führung jener Gruppe zu gehören, die zuvor Warnungen vor möglichen Explosionen an Bord von Passagiermaschinen verschickt hatte.
Die bisherigen Drohungen führten zu zahlreichen Flugverspätungen und Annullierungen. Bei den Durchsuchungen der betroffenen Maschinen fanden Sprengstoffexperten jedoch keine Sprengsätze.
Neue Drohschreiben erhielten unter anderem die Redaktionen von RTÉ, Mediahuis, Virgin Media Television, Independent News Media und Sky News.
Am 5. November gingen Bombendrohungen gegen acht Flugzeuge ein, die zwischen europäischen Städten unterwegs waren. Sämtliche Warnungen erwiesen sich als falsch. Vergleichbare Drohungen betrafen außerdem vier weitere Maschinen, die den französischen Luftraum überflogen.
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