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Mit einem Festakt in der Wiener Hofburg und einem parallel stattfindenden Volksfest am Stephansplatz hat die FPÖ am Samstag ihr 70-jähriges Bestehen gefeiert. Zahlreiche nationale und internationale Gäste nahmen an den Feierlichkeiten teil.

Im Mittelpunkt der Feier stand dabei die Rede von Parteichef Herbert Kickl, der in seinen brillanten Ausführungen die politische Vision der FPÖ für Österreich zu skizzieren und scharfe Kritik an den etablierten Parteien übte.

Kickl: FPÖ als Hoffnungsträger

Vor den Gästen bezeichnete Herbert Kickl die FPÖ als den „einzigen Hoffnungsträger für Millionen Menschen“. Die Freiheitlichen seien die einzige politische Kraft, die einen echten Wandel herbeiführen könne. Mit Blick auf die nächste Nationalratswahl sprach er von einer richtungsweisenden Entscheidung für das Land, denn das Ziel einer freiheitlichen Regierungsführung ist, den Menschen bessere Perspektiven zu bieten und wieder gute wirtschaftliche sowie positive gesellschaftliche Entwicklungen zu ermöglichen.

Kritik am politischen Establishment

Ein wichtiger Bestandteil der Rede war die Kritik an den etablierten Parteien, die Kickl als Teil eines politischen Systems bezeichnete, das das Vertrauen der Bevölkerung verloren habe. Vorwürfe, rechte Parteien würden die Demokratie gefährden, wies er entschieden zurück.

Stattdessen stellte er nationale Souveränität und direkte Verantwortung gegenüber den Bürgern in den Mittelpunkt seines Demokratieverständnisses. Politische Entscheidungen müssten von den Menschen im eigenen Land bestimmt werden und nicht von übergeordneten Institutionen oder internationalen Akteuren, so seine Botschaft, die immer mehr Menschen im Land teilen.

Klare Positionen in der Migrationspolitik

Besonders deutlich äußerte sich der FPÖ-Chef in der Migrationsfrage, die immer mehr Menschen in Österreich mit großer Sorge wohl genauso wie Kickl sehen. Den Begriff „Remigration“ verteidigte er als Ausdruck von Gerechtigkeit und sprach sich für eine restriktive Einwanderungspolitik aus. Österreich müsse selbst bestimmen können, wer ins Land komme und unter welchen Bedingungen Menschen dauerhaft bleiben dürften.

Zudem forderte Kickl, dass Personen ohne dauerhafte Aufenthaltsberechtigung keinen Anspruch auf soziale Leistungen wie die Mindestsicherung erhalten sollten. Vor dem Hintergrund, dass Leistungen für Personen, die jahrelang gearbeitet haben, derzeit massiv gekürzt werden, ist das eine mehr als berechtigte Forderung.

Internationale Unterstützung aus dem patriotischen Lager

Die Jubiläumsveranstaltung wurde auch von zahlreichen europäischen Politikern besucht, die dem patriotischen und konservativen Spektrum zugerechnet werden. Zu den prominentesten Gästen die ebenfalls zu Wort kamen, zählten die AfD-Bundessprecherin Alice Weidel, der niederländische PVV-Vorsitzende Geert Wilders sowie der frühere ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš gratulierte der FPÖ in einer auf Deutsch gehaltenen Videobotschaft. Auch der Vorsitzender der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag Tino Chrupalla zählte zu den Fesrtgästen. 

Freiheit als Leitmotiv der Partei

FPÖ-Nationalratspräsident Walter Rosenkranz betonte in seiner Ansprache die historischen Wurzeln der Partei und verwies auf die Freiheitsbewegungen des Revolutionsjahres 1848. Freiheit sei das zentrale Fundament freiheitlicher Politik und müsse gegenüber ideologischen Strömungen verteidigt werden.

Dies betreffe insbesondere die Bereiche Bildung, Medien und Kultur, in denen man eine zunehmende ideologische Einflussnahme kritisiert.

Volksfest am Stephansplatz als Abschluss

Nach dem offiziellen Festakt in der Hofburg verlagerte sich das Jubiläum auf den Stephansplatz. Dort feierten zahlreiche Besucher bei Musik, Unterhaltung und politischen Reden weiter. Zu den Programmpunkten gehörte unter anderem ein Auftritt des Schlagerstars Roberto Blanco.

Auch bei dieser Gelegenheit bekräftigte Herbert Kickl seine Kritik an der Bundesregierung und den etablierten Medien. Gleichzeitig stellte er auch dort die FPÖ als politische Alternative für jene Bürger dar, die sich einen grundlegenden Kurswechsel in Österreich wünschen.

Das 70-jährige Jubiläum der FPÖ war angesichts der Lage, in die Österreich von der derzeitigen „Koalition der Verlierer“ gebracht wurde, weit mehr als eine Feier der Parteigeschichte. Die Veranstaltung diente somit der politischen Standortbestimmung und als Signal für die kommenden Wahlkämpfe. Herbert Kickl ist der Hoffnungsträger für den angestrebten politischen Wandel. Das sehen immer mehr Menschen in Österreich so, was sich auch in den Umfragen widerspiegelt.

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Hier  sehen sie die Grußbotschaften der Gäste sowie Ausschnitte aud dem Festakt wie etwas die musikalischen Einlagen.

Und hier geht es zur Rede von Herbert Kickl:

 



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Von Redaktion

5 Kommentare zu „70 Jahre FPÖ: Festakt in Wiener Hofburg und Volksfest am Stephansplatz“
  1. Österreich braucht sofortige Neuwahlen. Die Zustände in Österreich werden täglich katastophaler. Beispielsweise glaubt jetzt der offensichtlich geistesgestörte Vizekanzler, die Nationalmannschaft bei der Fußball-WM bestehe aus SPIELERINNEN !!!

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  2. Sachsen-Anhalt
    „Wenn es ernst wird, spielt Linke im Team Merz“ – BSW kritisiert mögliche CDU-Kooperation gegen AfD
    Die Wagenknecht-Partei kritisiert die Entscheidung der Linken scharf, in Sachsen-Anhalt offen für ein Bündnis mit der CDU zu sein. „Die Linke ist der letzte Rettungsring der CDU. Wenn es ernst wird, spielt sie im Team Merz“, sagte BSW-Chef Fabio De Masi zu WELT.
    Laut Fabio De Masi habe sich diese Entwicklung zwischen CDU und Linke schon abgezeichnet. „Die Linke ist zuverlässiger als die Junge Union und verkürzte Merz den Weg zur Kanzlerschaft“, sagte De Masi, der vor seinem Übertritt in die Wagenknecht-Partei selbst jahrelanges Linke-Mitglied war, am Samstag zu WELT. Die Linke habe „im Bundesrat die Aufhebung der Schuldenbremse für Hochrüstung“ mitgetragen, die „Auslöser der Angriffe auf den Sozialstaat“ sei, und Merz beim Rentenpaket zur Mehrheit verholfen. „Dass sie nun ankündigt, den CDU-Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt bedingungslos zu wählen, ist fatal“, so De Masi. „Dieser Einheitsbrei macht die AfD nur stärker. Das BSW will Merz stürzen, die Linke wird Merz stützen!“
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a3655e97632a094e767fc30/sachsen-anhalt-wenn-es-ernst-wird-spielt-linke-im-team-merz-bsw-kritisiert-moegliche-cdu-kooperation-gegen-afd.html

    DIe BSW spricht sich für eine Minderheitenregierung in Sachsen-Anhalt aus.
    De Masi warb zudem für das Modell eines „demokratischen Neustarts mit einem parteiübergreifenden Ministerpräsidenten“. Dieser müsse mit wechselnden Mehrheiten regieren, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren, die Schulpolitik reformieren und eine Rentenreform nach dem Vorbild Österreichs im Bundesrat anstoßen.

    Und was lese in den Leserkommentaren unter dem Welt-Artikel:
    Sahra Wagenknecht und ihre BSW-Partei werden als Neo-Bolschewisten beschimpft.
    Und die Partei die Linke werden als Hamas-Fans oder Israel-Hasser beschimpft.
    Manche Leser bei der WELT und bei der TAZ bezeichnen Sahra Wagenknecht als „verlängerten Arm von Putin“ oder als „Frau Zarenkecht“. Im letzten Jahr hat Alice Weidel kurz vor den Bundeswahlen 2025 für ein Eklat gesorgt, als sie im TV Frau Wageknecht offen als „Stalinistin“ bezeichnet hat.
    Unfassbar, was in diesem Land abgeht. Welch ein Unsinn…
    Und der Merz heult herum, wenn ihn irgendjemand als „Lügenfritz“ oder als „Lügenkanzler“ im Internet bezeichnet…

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  3. Alles Gute zum 70 jährigem Bestehen!
    Herbert Kickl ist ein auβergewöhnlicher Mensch! Das er Politiker wurde, ist ein Geschenk für die Zukunft Österreichs! Seine Erzählung von der Erstbesteigung des 8.125 Meter hohen Nanga Parbat, durch den österreichischen Bergsteiger Hermann Buhl am 3. Juli 1953 zeugt von Herbert Kickls Liebe zu den Berge, seiner Heimat und zu den Menschen in diesem Land. Durch Willensstärke, Kraft und Ausdauer sowie Begleitung Gleichgesinnter kann man vieles erreichen!
    Durch das Bergsteigen selbst lernt man sich selbst zu erkennen. Es schärft auch den Blick auf die Mitmenschen sowie auf das Sein an sich.
    Als Auslandsösterreicher und vieljähriger Bergsteiger/Schibergsteiger, so bin ich sehr erfreut, daβ die FPÖ sich so erfolgreich entwickelt hat. Mein Vater war von Anfang an Wähler dieser Partei, welche damals, 1949 gegründet, Verband der Unabhängigen (VdU) sich nannte.

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  4. bei so einer würdigen Feier der stärksten Partei, wo war der Präse, eine rauchen oder mit dem Hund Gassi oder bei einem Kummerltreffen mit den Grünen ? Fragen über Fragen.

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