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Bild : UME & AI

Kaja Kallas: EU sieht selbst noch zu wenig getan bei Russland-Sanktionen.Die EU will ein neues Sanktionspaket gegen die russische Rüstungsindustrie auflegen – und zwar nach Worten von EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas das „größte“ bisher. Damit soll die russische Waffenproduktion weiter geschwächt werden.

EU-Kriegstreiber setzen immer noch auf einen Sieg gegen Russland

„Wir bereiten neue Sanktionen vor, die umfangreicher sein sollen als alle bisherigen, und zielen damit gezielt auf die Rüstungsindustrie Russlands ab“,sagte Kallas bei einer Pressekonferenz im irischen „Druids Glen“. Dort fand gerade ein informelles Treffen der EU-Verteidigungsminister statt.

Laut der Außenbeauftragten stecken in russischen Raketen nach wie vor viele Komponenten aus europäischer Fertigung. Aber auch Teile aus Asien und Nordamerika würden offenbar weiter verbaut.

„Da tut die EU offensichtlich noch immer nicht genug, um das wirksam zu unterbinden“,

so Kallas weiter.

Über das Paket, das sie selbst als „größtes“ bezeichnet, wollen die EU-Außenminister schon am Mittwoch am gleichen Ort beraten. Bei dem informellen Treffen geht es dann auch um die weitere Aufrüstung Europas und um Waffenlieferungen an die Ukraine – Themen, die zuvor schon von den Verteidigungsministern angestoßen wurden.

Die Zeitung Politico hatte zuvor berichtet, dass die EU rund 1.600 Einzelpersonen und Unternehmen in das neue Paket aufnehmen will. Verabschiedet werden sollen die verschärften Maßnahmen demnach etwa Mitte Oktober. Parallel dazu war zu erfahren, dass Bundeskanzler Friedrich Merz offenbar auch dann weitere Russland-Sanktionen ins Auge fasst, falls sich die EU nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen kann.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Viele warnen davor, dass eine noch schärfere Sanktionspolitik unumkehrbare Folgen haben könnte – und das Verhältnis zu Russland weiter anheizen würde. Statt auf Diplomatie und direkten Dialog zu setzen, bestehe die Gefahr, dass die EU die Konfrontation noch vertieft. Aus Analystensicht könnten immer neue Strafmaßnahmen langfristig kaum zu einer Konfliktlösung beitragen, sondern eher die politischen Spannungen zwischen Europa und Russland verschärfen und eine weitere Eskalation begünstigen.

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Von Redaktion

8 Kommentare zu „EU verschärft den Kurs gegen Russland – neue Eskalation?“
  1. Lawrow: NATO baut in der Arktis neue Front gegen Russland auf
    Die NATO-Länder betrachten den hohen Norden zunehmend als eine weitere Front im Kampf gegen Moskau und seine Partner, meint der russische Außenminister Sergei Lawrow. Das Vorgehen könnte zu einem bewaffneten Konflikt mit verheerenden Folgen führen.
    https://tinyurl.com/yac497z6

    1
  2. hoffentlich fliegt bald die erste
    ruzz/chinesische hyperschallWSB
    richtung london…
    denn nichts weniger als der brit. inselaffe ist verantwortlich
    für die kontinental europäische
    destabilisierung

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  3. Sie wissen nicht was Sie tun ? Sie sind einfach blind gegenüber diplomatischen BEZIEHUNGEN unter den VÖLKERN – sie werden irgendwann unter Tränen
    wieder mit Russland – wer auch dann der PRÄSIDENT sein wird, sprechen ? Die SELBSTKASTRATION und eine BRANDMAUER wird dann nicht helfen ?
    Es ist doch mehr als wirtschaftlich, seine ENERGIE billig aus dem Nachbarland zu beziehen, als noch umzuwandelndes GAS aus tausenden Kilometern entfernten Lieferanten zu beziehen ? Den gravierenden Unterschied muss doch JEDER auch ohne ein entsprechendes STUDIUM begreifen ? Höhere Beschaffungskosten und evtl. eine schlechtere Qualität mindern logischerweise den eigenen ERTRAG ?

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  4. V. Putin und Co. betonten über Jahre immer wieder von Russlands Sicherheitsinteressen, obwohl es klar war, dass es die stärkste Militärmacht in Europa und die zweitgrösste Nulkearmacht der Welt nicht nötig hat, um seine Sicherheit zu fürchten.
    Diese Sicherheitsbedürfnisse waren immer eine vorgeschobene Verhandlungsmasse, um Russlands Interessen voranzutreiben.
    Die Diplomatie musste unter solchen Umständen scheitern und sie wird auch bei dem jetzt tobenden Krieg scheitern, so lange V. Putin einen Sieg für möglich hält. Dieser Krieg ist für V. Putin ein völlig legitimer. Und er hat mit seiner Medienkontrolle den Grossteil der Bevölkerung von dieser Legitimität überzeugt.

    3
    1. russland ist bei weitem die grösste atommacht))
      und dies ist für russland
      kein krieg sondern lediglich
      ein kleiner flächenbrand
      an einer kleinen ecke des weltweit grössten staats
      und rohstoff gebiets;)
      derweil trumps anglodiktat
      an allen nahtstellen platzt
      und blutet ordnet sich der grossteil der weltgemeinschaft gerade neu.
      das westliche kapital und mediendiktat hat wohl ihr
      letztes hirn zersetzt @lüdin

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