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„Schöner Erfolg“ für den Wertewesten im Kampf gegen Putin: Ein Angriff hat vor der russischen Schwarzmeerküste einen Öltanker in Brand gesetzt. Die „Aframax Rio“ steht vor Sotschi in Flammen, brennendes Öl hat sich auf der Meeresoberfläche ausgebreitet.

Das alles spielt keine Rolle – kein Wort, wie immer nach derartigen Angriffen von den sogenannten Umweltschützern! Hauptsache es dient einer „guten Sache“.

Angriff auf Öltanker löst Umweltkatastrophe aus

Alle 23 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden. Doch während die unmittelbare Gefahr für die Seeleute gebannt ist, wächst die Sorge vor erheblichen Umweltschäden im Schwarzen Meer.

Eine gewaltige schwarze Rauchsäule steigt vor der russischen Küstenstadt Sotschi in den Himmel. Auf dem Wasser lodern Flammen, Aufnahmen aus sozialen Netzwerken zeigen eine brennende Ölfläche hinter einem großen Tanker. Was offenbar als Angriff auf die russische Öllogistik begann, könnte nun Folgen weit über das getroffene Schiff hinaus haben.

Das russische Verkehrsministerium bestätigte am Dienstag einen Angriff durch unbemannte Wasserfahrzeuge auf die „Aframax Rio“. Der unter liberianischer Flagge fahrende Öltanker geriet anschließend in Brand. Öl gelangte nach Behördenangaben ins Meer und fing dort ebenfalls Feuer.

Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen der enormen Hitze schwierig. Einsatzkräfte konnten sich dem Schiff zunächst nicht ausreichend nähern. Nach späteren Angaben der russischen Behörden gelang es den Einsatzkräften jedoch, den Brand einzudämmen.

Feuer breitet sich auf dem Meer aus

Besonders alarmierend sind die Bilder vom Verlauf des Brandes. Das maritime Fachportal „The Maritime Executive“ beschreibt mehrere Videos, auf denen zunächst ein größeres Feuer im Bereich der Ladetanks zu erkennen ist. Später sei brennendes Öl an der Steuerbordseite nach achtern gelaufen. Weitere Aufnahmen zeigten schließlich eine große brennende Ölfläche hinter dem Schiff und eine weithin sichtbare schwarze Rauchwolke.

Die „Aframax Rio“ ist ein 2004 gebauter Rohöltanker mit einer Länge von rund 247 Metern und einer Tragfähigkeit von mehr als 107.000 Tonnen.

Sollten größere Mengen Rohöl austreten oder die Struktur des Tankers durch das Feuer schwer beschädigt werden, könnte die Verschmutzung erheblich zunehmen.

Strände gesperrt

Die russischen Behörden reagierten mit Sicherheitsmaßnahmen entlang der Küste. Im Gebiet Sirius wurden Strände vorsorglich gesperrt. Der Vorfall ereignete sich unmittelbar vor einer der bekanntesten Ferienregionen Russlands.

Damit bekommt der Angriff eine zusätzliche Dimension: Nicht nur ein Tanker und seine Ladung sind betroffen. Ein größerer Ölaustritt könnte auch Küstenabschnitte, Fischbestände und empfindliche marine Ökosysteme belasten.

Fest steht zugleich, dass die „Aframax Rio“ bereits zuvor im Fokus der Ukraine stand. Kiew hatte das Schiff wegen seiner Rolle bei russischen Ölexporten auf eine Sanktionsliste gesetzt. Nach Angaben von „The Maritime Executive“ bediente der Tanker in den vergangenen Jahren regelmäßig russische Ölterminals in der Ostsee und am Schwarzen Meer und transportierte Ladungen unter anderem nach Indien und Ostasien.



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Von Redaktion

Ein Kommentar zu „Wenn der Umweltschutz Pause macht: Flammenmeer vor Sotschi“
  1. SIE nennen es „schöner Erfolg“ wenn ein Tanker vor Sotschi in Flammen steht ? Eigentlich müssen sich die kriegsführenden OBER-IDIOTEN schämen, denn sicher quatschen Sie ab und zu auch einmal über den von „VIELEN“ so geliebten UMWELTSCHUTZ ?
    Der fällt aber offensichtlich während dem Krieg „aus“, der wird nur wieder in ruhigeren Zeiten „hochgequatscht“, und dann wird auch wieder „unnötiges GELD“ dafür ausgegeben ! Was sind die KRIEGSTREIBER nur für „jämmerliche GESTALTEN“?

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