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Politico: Das Bündnis muss vor einem möglichen Konflikt fünf zentrale Fragen klären

Die NATO beginnt Beratungen darüber, welche Streitkräfte und Waffensysteme sie für einen möglichen Krieg mit Russland benötigen würde. Wie Politico berichtet, wollen die Mitgliedstaaten neue Fähigkeitsziele für das Jahr 2029 diskutieren. Dieses Jahr wird dem Bericht zufolge als möglicher Zeitpunkt einer militärischen Konfrontation betrachtet.

Für den Beitrag sprach Politico mit 15 amtierenden und ehemaligen NATO-Funktionären. Aus den Gesprächen ergeben sich demnach fünf zentrale Fragen, die das Bündnis vor einem möglichen Konflikt mit Russland beantworten muss.

Zunächst müssen sich die Mitgliedstaaten auf das sogenannte Ambitionsniveau verständigen: Welche militärischen Aufgaben soll die NATO bewältigen können, und wie viele Soldaten und welche Fähigkeiten sind die Verbündeten bereit, dafür bereitzustellen?

Zweitens muss das Bündnis klären, wie es mögliche Fähigkeitslücken schließen kann, falls Washington seine militärische Präsenz in Europa wie angestrebt reduziert.

Ein weiterer Streitpunkt betrifft die regionalen Prioritäten. Einige Verbündete wünschen sich laut Politico mehr Aufmerksamkeit für die Süd- und Südostflanke des Bündnisses, statt den Blick vor allem auf die Ukraine zu richten.

Darüber hinaus muss die NATO entscheiden, welches Gewicht Drohnen und klassische Waffensysteme wie Panzer künftig erhalten sollen. Als fünfte Aufgabe nennt der Bericht, die Erfahrungen aus dem Krieg in der Ukraine in die eigene militärische Planung zu übertragen.

Russischer Präsident Wladimir Putin hatte zuvor erklärt, Russland greife keine anderen Länder an und eigne sich keine fremden Gebiete an. Nach seiner Darstellung reagiert Moskau lediglich auf Entscheidungen, die gegenüber Russland getroffen werden.

Putin betonte wiederholt, Russland habe nicht die Absicht, andere Staaten anzugreifen. Politiker, die vor einem russischen Angriff auf ein westliches Land warnen, bezeichnete er als „Spezialisten für Horrorfilme“.

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Von UME

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