Die aktuelle Nationale Sicherheits-Strategie 2025 [NSS] beinhaltet neben guten Inhalten, auch ein Spektrum althergebrachter Elemente, die vor allem auf Dominanz, wie z.B. gegenüber Südamerika und China, abzielen.
Die neue NSS 2025 wiederbelebt den seit 1928 verdrängten „Roosevelt-Zusatz“ (1904)
zur „Monroe-Doktrin“ (1823), neu verpackt als „Trump-Zusatz“ bzw. „Trump-Corollary“
Von REDAKTION | Die in der NSS geäußerte Kritik an Brüssel sowie auch an repressiver Politik von EU-Mitgliedstaaten dürfte der Erkenntnis entsprungen sein, das über dem „Plansoll“ liegende Tempo europäischer Selbst-Demontage, wieder etwas zurückzufahren: Ein Grund dafür wäre, dass die Vereinigten Staaten zur Umsetzung ihrer Globalpolitik, nicht nur Russland, sondern auch die gesammelten NATO-Mitglieder als „Zahlmeister“ künftig sehr gut gebrauchen könnten.
Der Arbeitsauftrag an die NATO-Mitgliedsstaaten zur finanziellen Beteiligung läuft unter dem Synonym des sogenannten „burden-sharings“ [der Lasten-Teilung]. Die Instruktion dazu wurde von Pete Hegseth, der inzwischen zum US-Kriegsminister aufgestiegen ist, in seiner Rede vor der versammelten Führungsriege der NATO am 12.2.2025 vorgetragen: Die US-Vorgabe für Militärausgaben für NATO-Mitglieder lautet künftig neu: Nicht mehr zwei, sondern fünf Prozent vom jeweiligen Brutto-Nationalprodukt, …
… was ca. 10% der Staatshaushalte der NATO-Mitglieder-Länder umfasst, um der Wiederaufrüstung gewidmet zu sein!
Eine Beurteilung der NSS 2025 nach Einzelaspekten, wie es von westlichen Medien für insbesondere NATO-Staaten vielfach geschieht, scheint wenig geeignet, weil partielle Erkenntnisse für eine abschließende Gesamtbeurteilung nicht ausreichend sind.
Vielmehr macht die rechte Beurteilung der inzwischen neu aufgelegten US-NSS 2025 eine Gesamtanalyse erforderlich, wobei das russische Außenministerium gegenüber Medien seine erste Stellungnahmen, veröffentlicht am 8.12.2025, schon abgegeben hat:
Die Sprecherin für das russische Außenministerium analysiert
Gesamtaspekte der neuen „Nationalen-Sicherheits-Strategie“
Medien-Frage: Am 4. Dezember ließ die Administration von US-Präsident Donald Trump die neueste weitgehend überarbeitete „Nationale Sicherheitsstrategie der USA” [NSS] veröffentlichen. Dieses Mal scheint die „Strategie” von Stereotypen und Vorgaben früherer US-Dokumente abzuweichen. Die erste und wichtigste Frage in diesem Zusammenhang lautet, wie sich die Vorgaben der NSS auf die Beziehungen der USA gegenüber Russland auswirken werden?
Marija Sacharowa: In der neuen Ausgabe der Nationalen Sicherheitsstrategie der USA [NSS] finden sich eine Reihe von Bestimmungen, die auf eine ernsthafte Neuausrichtung der außenpolitischen Doktrin der USA hindeuten, was im Vergleich zur vorherigen Fassung aus dem Jahr 2022 besonders auffällt. Auffallend ist insbesondere die Abkehr Washingtons von seinem bisherigen Fokus auf Hegemonie. In dem Dokument wird ausdrücklich festgestellt, dass die „amerikanischen Eliten schwerwiegende Fehleinschätzungen begangen“ hätten, nachdem sie mit „einer überaus fehlgeleiteten und destruktiven Wette auf Globalismus“ gesetzt hätten.
Natürlich wird erst die Zeit weisen, inwieweit die Trump-Administration in der Lage wäre, eine solch diffizile Aussage auch umzusetzen:
Doch nur die Erkenntnis zum Bankrott des globalistischen Modells scheint schon bedeutend zu sein!
Anmerkungen der Redaktion:
Unterschiede zwischen den Begriffen
„Globalisierung“ und „Globalismus“
Die „Globalisierung“ gibt es schon solange, wie die Menschheit besteht. Sie ist ein objektiver Prozess, der nicht aufhaltbar, doch subjektiv nur steuerbar ist. Ideologien zur subjektiven Steuerung der Globalisierung entstanden lange bevor der Begriff Globalisierung selbst, erst in den 60-er Jahren des vorigen Jahrhunderts, aufgekommen war. Das erklärt, warum die Ideologien globaler Steuerung leicht mit dem Prozess der Globalisierung per se verwechselt und zugleich oft falsch verstanden werden.
Das Wort „Globalismus“ dagegen soll die Ideologie und Funktion des Machtapparates transnationaler Eliten beschreiben, die sich nach ihrem Selbstverständnis als überstaatliche, sprich transnationale Akteure verstehen und nach monopolarer Einer-Welt-Herrschaft streben.
„Globalismus“ geht Hand in Hand mit wirtschaftlichem Monopolismus im globalen Maßstab einher: Die wohlklingenden Zauberworte „Privatisierung“ und „Liberalismus“ dienen Globalisten als Türöffner, um Nationalstaaten zu überspielen, in deren politische – und wirtschaftlichen Strukturen einzudringen, Schlüsselbereiche herauszukaufen sowie deren Zivilgesellschaften von innen heraus zu zersetzen, was besonders schön am Beispiel der EU-Staaten zu beobachten ist.
Links zu Artikeln mit ausführlicheren Details dazu finden sich am Ende dieses Artikels.
Ende der Anmerkungen der Redaktion
Dieses grundlegende Ideologem [Teil einer größeren Ideologie] bestimmt nach unserem Verständnis, noch ein anderes Schlüsselziel der NSS bezüglich der US-Forderung, „die Vorstellung von NATO als ein sich ständig erweiterndes Bündnis zu beenden“ mit dem Ziel, „eine solche Realität zu verhindern“. Mit anderen Worten: Zum ersten Mal verpflichtet sich die USA dazu, wenn schon das Bündnis nicht zu erweitern, …
… so doch zumindest, seine historisch aggressive expansionistische Dynamik offiziell in Frage zu stellen!
Es ist wichtig anzumerken, dass Russland in dem Dokument im Zusammenhang mit paneuropäischer Sicherheit erwähnt wird und keine Forderungen nach systemischer Eindämmung unseres Landes erhoben bzw. [von den USA] kein verstärkter wirtschaftlicher Druck auf uns ausgeübt wird.
Auch wenn Washington Moskau nicht ausdrücklich erwähnt wurde, umreißt die neue Fassung der Strategie dennoch klar US-Pläne, „Energiedominanz“ durch „Verringerung des Einflusses von Gegnern“ zu erreichen. Diese Aussagen verdeutlichen die Absicht Washingtons:
Russland mit allen verfügbaren Mitteln weiter aus den globalen Energiemärkten hinauszudrängen!
Medien-Frage: Wie bewertet das russische Außenministerium den militärischen und politischen Aspekt der neuen Strategie und insbesondere das erklärte Ziel, strategische Stabilität in den Beziehungen zu uns [Russland] zu erreichen?
Marija Sacharowa: Trotz der insgesamt pragmatischen Herangehensweise zum Thema stellt man [in der NSS] eine Reihe widersprüchlicher Aspekte fest:
So findet man in dem Dokument beispielsweise keine Elemente, welche gegenüber Russland die amerikanische Vision für die Zeit nach START [dem Vertrag zur Verringerung strategischer Waffen] verständlich machen würde. Wir beziehen uns dabei auf die Definition zur Parität mit zentraler quantitativer Begrenzungen von Kernwaffen.
Auch die Bestimmungen zum globalen Raketenabwehrsystem der USA, dem „Golden Dome”, halten wir für vage. Wir warten weiterhin darauf, dass die US-Seite uns konkrete Informationen über gegenseitige Abhängigkeiten [Interdependenzen] von strategischen Offensiv- und Defensivfähigkeiten vorlegen werde.
Trotz der starken Betonung des Schutzes eigener Interessen nach der NSS lässt das Dokument Raum auf der Suche nach Gemeinsamkeiten mit Russland: Allerdings besteht weiterhin die Wahrscheinlichkeit …
… einer Änderung der Nationalen Sicherheits-Strategie [NSS] der USA unter künftigen Administrationen!
Medien-Frage: Die scharfe Kritik an liberalen Eliten in Regierungen in Europa wegen Unterdrückung „unliebsamer“ politischer Kräfte ist nicht zu übersehen. Die Migrationspolitik Brüssels wird sogar als Bedrohung für die Existenz der europäischen Zivilisation bezeichnet. Deutet dies auf eine Spaltung des sogenannten „kollektiven Westens“ hin?
Marija Sacharowa: Wie im Fall von Globalismus handelt es sich hierbei eher um eine Tatsachen-Feststellung, die sich in verschärfenden Widersprüchen zwischen Vereinigten Staaten und Europäischer Union widerspiegelt: Das gipfelte in der …
… offensichtlichen Sabotage durch Brüssel bezüglich der Friedensbemühungen von Donald Trump zur Ukraine!
Es besteht eine objektive Übereinstimmung zwischen den traditionellen Ansichten Russlands und vernünftigen Einschätzungen der neuen US-Administration …
… hinsichtlich tatsächlich alarmierender Entwicklungen in der Alten Welt!
In dieser Hinsicht können wir nur hoffen, dass die neue amerikanische „Strategie” die gleiche ernüchternde Wirkung auf die europäische „Kriegspartei” ausüben würde, wie vergleichbare jüngste Äußerungen von Präsident Wladimir Putin zur Absurdität europäischer „Begründungen” , was Vorbereitungen eines „Krieges gegen Russland” angingen.
Insbesondere ist deutlich hervorzuheben, dass bestimmte Vorgaben des Dokuments zur Ukraine-Krise eine Grundlage für unsere gemeinsamen konstruktiven Bemühungen mit US-Amerikanern bilden, um Wege zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts zu finden.
Medien-Frage: Wie wäre die These zu bewerten, welche von der Notwendigkeit spricht, eine militärischen Präsenz der USA in Regionen, deren „relative Bedeutung für die nationale Sicherheit der USA in den letzten Jahren und Jahrzehnten abgenommen“ hätte, „überprüft“ werden sollte?
Antwort: Die These spiegelt das Konzept „America First“ wider, kann jedoch kaum so interpretiert werden, dass die USA ihre militärische Präsenz im Ausland aufgeben wollten, doch vielmehr der anderen amerikanischen Vorgabe – dem sogenannten „Frieden durch Stärke“ – entspricht. Beispielsweise wirkt die konfliktreiche Sprache, in diesbezüglichen Passagen des Dokuments zum asiatisch-pazifischen Raum [APR] gegenüber der VR China sowie Appelle an alle wichtigen regionalen Partner alarmierend, wonach dem Pentagon besserer Zugang zu Häfen und „anderen Einrichtungen“ verschafft werden sollte!
Frage: Die „Strategie“ zeigt eine Verlagerung des Schwerpunkts der amerikanischen Außenpolitik in die westliche Hemisphäre. Dies wird als „Trump-Zusatz“ [Trump-Corollary] zur bekannten „Monroe-Doktrin“ bezeichnet: Klingt das bedrohlich?
Antwort: Die entsprechenden Passagen klingen eher wie ein direkter Verweis auf den sogenannten „Roosevelt-Zusatz“, eine Doktrin, die vom 26. Präsidenten der Vereinigten Staaten [1901 – 1909], Theodore Roosevelt, entwickelt wurde, der Washingtons Recht auf Intervention in Lateinamerika unter dem Vorwand der „Stabilisierung der internen wirtschaftlichen Lage“ in verschiedenen Ländern der Region proklamierte. Vor diesem Hintergrund, geben …
… aktuelle Spannungen, die das Pentagon gegenüber Venezuela bewusst eskalieren lässt, Anlass zur Sorge!
Wir hoffen, dass es dem Weißen Haus gelingen werde, ein weiteres Abgleiten in einen umfassenden Konflikt mit unvorhersehbaren Folgen für die gesamte westliche Hemisphäre, verhindern zu können!
Ende der Verlautbarung des russischen Außenministeriums
Historische Anmerkung der Redaktion zum „Roosevelt-Zusatz“
[Roosevelt Corollary] als „roter Faden“ von 1904 bis heute
Der US-Sprung über den Pazifik erfolgte unter Präsident William McKinley (1843 – 1901), nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1898 damit begonnen hatten, Schritt für Schritt in die Fußstapfen des britischen Weltreiches zu treten. Die Philippinen waren das erste Ziel und veranlassten die USA das Inselreich als ihre erste Kolonie von Spanien abzukaufen. Die nachfolgende Unterwerfung der Philippinen gipfelte in einem blutigen Krieg, der eine überproportional hohe Zahl an zivilen Opfern forderte:
Das war kein gutes Omen zum Jahrhundertbeginn!
Dazu kam, dass die Philippinen im Krieg der USA gegen Spanien, erst noch als Verbündeter der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Spanien angetreten waren.
McKinley fiel einem Attentat zum Opfer, doch sein Nachfolger Theodore Roosevelt (1858 – 1919) vervollständigte im zweiten Schritt die bereits eingeleitete US–Expansions-Politik, die nun gegen Südamerika gerichtet war: Die Begründung liefert der sogenannte „Roosevelt Zusatz“, welcher auf Englisch als „Roosevelt Corollary“ bezeichnet wird. Unter „Korollar“ auf Deutsch wird eine Schlussfolgerung verstanden, die sich direkt aus dem Beweis einer anderen Aussage herleitet. Für den konkreten Fall wird jener Beweis wohl nur im vermeintlichen Vorbildcharakter britischer Kolonialgeschichte bestanden haben:
Der Roosevelt-Zusatz wurde – welch Zufall der Geschichte – in Folge einer sogenannten Venezolanischen Krise [1902–1903] aus der Taufe gehoben:
Ende 1902 verhängten Großbritannien, Deutschland und Italien eine mehrmonatige Seeblockade gegen Venezuela!
Europäische Kolonialmächte hatten die besagte Seeblockade verhängen lassen, weil der venezolanische Präsident Cipriano Castro sich geweigert hatte, Auslandsschulden und Schäden zu begleichen, welche den Europäern im kürzlich stattgefundenen Bürgerkrieg vermeintlich entstanden wären.

Die Doktrin des Roosevelt-Zusatzes proklamierte, dass nur der USA alleine die Rolle des künftigen Polizisten in der westlichen Hemisphäre zukäme, doch nicht Konkurrenz-Kolonialisten aus Europa: Die These wurde ideologisch durch die sogenannte „Manifest Destiny“ untermauert, die für ansonsten umstrittene und nur schwer erklärbare Ziele einen quasi göttlichen Sendungsauftrag unterstellt.
Die neue Politik gemäss Roosevelt-Zusatz wurde erstmals von Außenminister, Elihu Root in einer Rede am 20. Mai 1904 öffentlich bekannt gemacht und in Roosevelts jährlicher Botschaft an den Kongress am 6. Dezember 1904 offiziell bestätigt.
Während die Monroe-Doktrin eine verbale und defensive Warnung an die europäischen Mächte signalisiert, um sich aus den Ländern Amerikas herauszuhalten, rechtfertigt der Roosevelt-Zusatz eine robuste militärische „Verpflichtung“ der USA, in Lateinamerika intervenieren zu können, um dort für vermeintliche „Stabilität“ zu sorgen.
Während die Monroe-Doktrin zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlassen wurde, als europäische Mächte eine erneute Kolonialisierung der westlichen Hemisphäre anstrebten, war das Roosevelt-Korollar fast ein Jahrhundert später darauf angelegt, die exklusive Position der USA in Lateinamerika zu untermauern und den USA künftig auch jenseits ihrer nationalen Grenzen den Aufstieg zur globalen Macht zu ebnen.
US-Präsidenten bemühten in Folge besagten Roosevelt-Zusatz zur Rechtfertigung von US-Interventionen in Ländern, wie beispielsweise in Kuba (1906–1909), Nicaragua (1909–1910, 1912–1925 und 1926–1933), Haiti (1915–1934) oder in der Dominikanischen Republik (1916–1924).
Eine Abschwächung der US-Weltpolizei-Rolle entgegen dem Roosevelt-Zusatz wurde im Jahr 1928 erwirkt, nachdem Präsident Calvin Coolidge das Clark Memorandum hatte herausgeben lassen, welches als Abkehr von der Roosevelt-Doktrin zu verstehen war. Präsident Herbert Hoover setzte diese Politik fort, wie auch Franklin D. Roosevelt, der noch eine „Good-Neighbour-Policy” (Politik der guten Nachbarschaft) dazukommen liess.
Die Ära der Politik der guten Nachbarschaft endete schliesslich mit dem Beginn des Kalten Krieges nach 1945, als es gegen die UdSSR ging. Doch selbst die Auflösung der UdSSR hat Rufe von US-Führern für ein Fortschreiben von monopolarer Politik nicht verstummen lassen. Entsprechende Vorgaben wurden speziell in der Nationalen Sicherheits-Doktrin der Vereinigten Staaten – besser bekannt geworden unter Bush-Doktrin – nach dem 11. September 2001 besonders deutlich festgeschrieben. Doch, auch die neueste NSS 2025 …
… enthält eine Reihe vergleichbarer Widersprüchlichkeiten!
Ende der Anmerkungen der Redaktion
Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA
***
- Link zur NSS 2025 im englischen Original auf der White House Webseite: HIER
- Artikel-Serie zu „Herausforderungen und Ideologien der Globalisierung“: HIER
- Artikel-Serie zur „Kolonialpolitik und Kriegen zur Jahrhundertwende 1900“: HIER
- Grundsatz Rede des US-Kriegsministers zum „Burden-Sharing“ an NATO: HIER

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.
Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.
UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.
POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung










Donald Trump scharf kritisiert: MAGA-Influencerin rechnet mit „The Don“ ab nach fragwürdiger Aussage
Donald Trumps Beliebtheitswerte rauschen immer tiefer in den Abgrund – nun wendet sich mit Brett Cooper eine prominente MAGA-Influencerin gegen den US-Präsidenten. Eine Interview-Aussage von „The Don“ ging ihr besonders gegen den Strich.
Bis zu den Zwischenwahlen in den USA sind es nur noch wenige Monate, doch für Donald Trump und die US-Republikaner sieht es zunehmend düster aus: Immer wieder zeigen aktuelle Umfragen, dass Donald Trumps Fall ins Bodenlose ungebremst weitergeht. Selbst im Trump-treuen Lager der „Make America Great Again“-Anhänger schwindet der Rückhalt des US-Präsidenten rasant – nun meldet sich eine einflussreiche Stimme aus dem MAGA-Lager mit scharfer Kritik gegen den US-Präsidenten.
Donald Trump immer unbeliebter in den USA – selbst im MAGA-Lager regt sich Widerstand
Im konkreten Fall ist es die konservative Influencerin Brett Cooper, die sich einem Beitrag von „Raw Story“ zufolge öffentlich gegen Präsident Donald Trump gestellt hat. Die 24-Jährige, die in diesem Jahr als Analystin bei Fox News unter Vertrag genommen wurde, verfügt über mehr als neun Millionen Follower in den sozialen Medien. Cooper moderiert zudem „The Brett Cooper Show“ und arbeitet für das konservative Medienunternehmen „The Daily Wire“. Laut „NPR“ gehört sie zu einer Gruppe von Persönlichkeiten, die Nachrichten für ihre Anhänger einordnen. Etwa ein Drittel der Amerikaner beziehe mittlerweile Nachrichten über YouTube – viele davon schauen Cooper. Die junge MAGA-Unterstützerin machte nun deutlich, dass sie nicht jedes Wort des Präsidenten unkritisch übernimmt.
MAGA-Influencerin rechnet mit Trump ab: „Das Schlimmste, was ein Präsident sagen kann“
Der Auslöser für Coopers Kritik war ein Interview Trumps mit Fox-News-Moderatorin Laura Ingraham. Darin hatte der Präsident erklärt, die Vereinigten Staaten benötigten hochqualifizierte Einwanderer, da es Amerikanern an den erforderlichen Fähigkeiten mangele – eine ungewöhnliche Position für Trump, die selbst bei seinen treuen MAGA-Anhängern Empörung auslöste. Brett Cooper widersprach dieser Einschätzung deutlich. „Ich denke, meine Enttäuschung und Besorgnis wurde von meinem Publikum und Menschen wie mir geteilt“, erklärte sie gegenüber „NPR“. „Das ist so ziemlich das Schlimmste, was ein Präsident sagen kann.“
Donald Trump im Kreuzfeuer der Kritik: Diese Aussagen kommen bei den MAGA-Fans nicht gut an
Die Kritik an Trump beschränkte sich nicht auf das Einwanderungsthema. Brett Cooper äußerte sich auch ablehnend zu Trumps Umgang mit Verbrauchersorgen. Der Präsident hatte Bedenken über hohe Preise und Erschwinglichkeit als demokratischen Schwindel abgetan – eine Haltung, die Cooper ebenfalls missbilligte. In einem Beitrag von „NPR“ mit dem Titel „Brett Cooper says she makes up her own mind – about Trump and everything else“ wird deutlich, dass die Influencerin Wert auf eigenständiges Denken legt. Sie tauschte sich zuletzt auch mit dem texanischen Senator Ted Cruz über Online-Nachrichten aus.
https://www.news.de/politik/859184927/donald-trump-scharf-kritisiert-von-maga-influencerin-brett-cooper-fox-news-analystin-rechnet-mit-praesident-nach-fachkraefte-aussage-ab/1/
Und dieser Neuauflage früher, imperialer Politik von ‚Gottes eigenem Land‘ dienen sich AfD Kreise an. DAS KOSTET STIMMEN!
egal was deutscheuropa regiert…es sollte weder ++++ noch ziegenfickend sein
Und wenn andere in die USA reisen, dann ist das auch so? „Das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Teile.“ ?von wem?