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Bild: shutteerstock

Ab dem kommenden Jahr gilt eine neue Regelung zur Geldwäsche. Die Europäische Union vereinheitlicht damit die Bedingungen in allen Mitgliedsstaaten.

Die Europäische Union schränkt ab dem kommenden Jahr die freie Verwendung von Bargeld weiter ein.
Von OLIVER SIGNUS | Ab 10. Juli 2027 gilt die Verordnung 2024/1624 „zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems für Zwecke der Geldwäsche oder der Terrorismusfinanzierung“, die drei Jahre zuvor in Kraft getreten war. Sie gestattet dann nur noch Barzahlungen von maximal 10.000 Euro an Unternehmen oder Selbstständige. Bereits ab 3.000 Euro gilt für Händler eine Nachweispflicht. Er muss dann die Identität des Kunden feststellen. Privatpersonen sind von dieser Regelung nicht betroffen. Sie können weiterhin Bargeld in unbeschränktem Umfang entgegennehmen oder ausgeben.

EU-Mitgliedsländer dürfen Vorschriften verschärfen

Mit den einschränkenden Maßnahmen beabsichtigt die EU, kriminelle Aktivitäten zu unterbinden. So heißt es in der Verordnung, dass Geldwäsche und die Finanzierung von Terrorismus häufig über Ländergrenzen hinweg stattfinden. Daher müssen die Regelungen in diesem Bereich mit den weltweit geltenden Vorgaben übereinstimmen und mindestens ebenso streng ausgestaltet sein.

Die Verordnung räumt den Mitgliedstaaten zudem die Möglichkeit ein, niedrigere Schwellenwerte und strengere Vorschriften zu erlassen. In der Verordnung auf Seite 31 heißt es, dass dies dann geschehen dürfe, wenn damit „legitime Ziele im öffentlichen Interesse verfolgt werden“. Deutschland hat bisher keine weiteren Einschränkungen geplant.

Neue Behörde

Auch der Kryptobereich wird in das neue Regelwerk einbezogen. Kryptodienstleister müssen mit Inkrafttreten der Verordnung Kunden eindeutig identifizieren und Transaktionen stärker überwachen. Anonyme Kryptodienste sind daher künftig nicht mehr zulässig (Seite 31).
Ergänzend wurde eine neue Behörde für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (Anti‑Money Laundering Authority, AMLA) eingerichtet, die im Juli vergangenen Jahres in Frankfurt ihre Tätigkeit aufgenommen hat. Sie soll Umsetzung und Kontrolle der Maßnahmen koordinieren und beaufsichtigen (Seite 2). Im Übrigen wird alles verboten, was anonym angelegt oder eingerichtet ist. Das betrifft somit Bank- und Zahlungskonten, Sparbücher und Schließfächer (Seite 92).

Mehr Aufwand für Unternehmen

Die neue Verordnung verbietet auch die Barzahlung von Immobilien in allen Mitgliedsländern der EU. In Deutschland ist das jedoch bereits seit dem 1. April 2023 mit dem Inkrafttreten der Änderung des Geldwäschegesetzes untersagt. Bei einem Besitzerwechsel müssen die Beteiligten gegenüber dem Notar nachweisen, dass das Geld unbar geflossen ist, etwa durch Vorlage eines Kontoauszugs.

Die Meldepflicht für verdächtige Bargeldtransaktionen gibt es in Deutschland bereits seit 1993. Sie gilt mit dem Inkrafttreten des ersten Geldwäschegesetzes, das seither mehrfach überarbeitet und verschärft wurde. Verdächtige Bargeldgeschäfte müssen der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) gemeldet werden.

Die juristische Analyse-Plattform „KPMG Law“ spricht in ihrer Beurteilung der Verordnung von einem Schritt hin zu einer einheitlichen Regulierung der Geldwäsche und Terrorismusbekämpfung. Die Verfasser weisen allerdings auch darauf hin, dass die Vorgaben jedoch mit einem erheblichen zusätzlichen Aufwand verbunden seien. Dies gelte insbesondere für die in der Pflicht stehenden Unternehmen.

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Zum Autor:
Nach einem zweijährigen Volontariat arbeitet Oliver Signus seit mehr als 30 Jahren als Redakteur. Seit 2022 schreibt er für
EPOCH TIMES, wo auch dieser Artikel erschien. Dabei ist die vielschichtige, abwechslungsreiche Arbeit das tägliche Salz in der Suppe. Als Schwerpunkte haben sich die brisanten Themen unserer Zeit wie das World Economic Forum (WEF) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) herauskristallisiert.


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Von Redaktion

52 Gedanken zu „Europaweites Geldwäschegesetz: Händler müssen ab 3.000 Euro Barzahlung die Identität des Kunden feststellen“
  1. Banken scannen heute schon regelmäßige Transfers und größere Überweisungen auch von Privatpersonen.
    Eine der in dieser Disziplin führenden Anstalten ist die ING ehemals DiBa in Frankfurt am Main.

  2. Die Welt ist voller Widersprüche! Während die europäischen Bürger mit Geldwäschegesetzen malträtiert werden, läuft in der von Europa finanzierten Ukraine, die größte Geldwäsche mit unseren Steuer- und Spendengeldern ab, die die Welt je gesehen hat! Höchstwahrscheinlich sind auch unsere Politiker daran beteiligt. Ausgerechnet die, die uns mit dem scheinheiligen Gesetz der Geldwäsche den Moralapostel spielen wollen!

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  3. Diese Pflicht zur Identifizierung von Kunden bei Barzahlungen trifft nur die Händler, welche Verpflichtete nach Art. 3 der EU-Geldwäsche-Verordnung sind, also nur für einen relativ kleinen Kreis von Händlern, wie z.B. Edelmetallhändler oder Schmuck- und Uhrenhändler.

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  4. Auch wieder total Schwachsinn.
    Wenn ich im Baumarkt verschiedene Sachen für ü. 3000€ in Bar ohne Identitätskontrolle bezahlen will, teile ich den Gesammtkauf auf und 2 Personen zahlen jeh die Hälfte. Oder 3 oder 4.
    Ausser Einzelkäufe mit ü. 3000€ Wert funktionniert die Identitätskontrolle nicht.
    Kann auch ein Gerät (z.B. Heisswasserboiler oder Gas-Brennwertkessel) bis 3000€ selbst kaufen und von einer Gesellschafft bis 3000€ ohne Festellung meiner Identität einbauen lassen.
    Kostenübersicht für 200 qm (ca. Werte):
    Gastherme/Brennwertkessel: 2.000 – 6.000 €
    Einbau, Material & Montage: 2.000 – 2.500 €
    Fördert eher „Schwarzarbeit.“
    MfG

  5. 3000€, also demnächst ab einer 1/2 Unze Gold … Niemand hat die Absicht ein Edelmetallverbot und dessen Zwangsablieferung beim Staat zu erlassen.

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      1. Naja, dann kaufen Sie eben 10 Mal Gold für 1000€.
        Ein 1-Gramm-Goldbarren (Feingold 999,9) kostet ungefähr 135 bis 150+ € (eingeschweisst und zertifiziert).
        Als Notgroschen nützen grössere Goldbarren sowieso nichts.
        Versuchen Sie im Notfall mal mit einer Unze Gold Lebensmittel oder Anderes zu kaufen.
        Stückchen absägen funktionniert wohl auch nicht – ohne Säure kann ich das Gold nicht kontrollieren.
        Gold ist eine Wertrücklage, aber es muss auch eine benutzbare Grösse haben.
        MfG

        1. Wiederholte anonyme Käufe, sogenannte Tafelgeschäfte sind nicht erlaubt und werden verweigert. Diese Regelung gibts auch schon länger.
          Ein Pulk Clansvettern umgeht das leicht, als Einheimischer komtm man da schnell an die Grenzen.

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          1. Herr TS,
            Ich kann Goldschmuck und Münzen auch auf Flohmärkten oder im Ausland kaufen und verkaufen..
            Mit Bargeld bezahlt und nicht verfolgbar.
            Kann auch 3 kg Silbergeschirr kaufen oder verkaufen.
            Wohl nach Marktwert heute auch ungefähr 3000€.
            Oder signierte Bronzestatuen und Gemälde.
            Also einfach Scheixxe.
            Kann heute billig teures Silber auf dem Flohmarkt kaufen und Morgen teuerer bei „Bares für Rares“ ohne Mehrwertsteuer verkaufen.
            MfG

      2. Als Ergänzung:
        Statt irgendeinen unnützen Blödsinn oder Geld zu Weihnachten oder Geburtstagen zu verschenken, verschenken Sie 1 oder mehrere 1 g Goldbarren oder Goldmünzen.
        Z.B. 1/50 Unzen-Krügerrand-Goldmünzen!
        Oder Goldschmuck.
        MfG

        1. Schon wenn Sie Gold kaufen, bezahlen Sie den Verkaufswert und nicht den Ankaufswert.
          Also ohne mit steigenden und fallenden Börsenwerten zu zocken, gewinnen Sie mit Gold nichts.
          Gold ist nur ein gewiiser Wert seit tausenden von Jahren.
          Weder Papiergeld, Aktien oder Kryptos haben einen physischen Gegenwert.
          MfG

      1. Stimmt, ist doch glatt über Vollmondnacht billiger als Dosenblech geworden. Also, schnell zugreifen bevor es endgültig wertlos wird!

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      2. Ist egal solange Sie nicht mit Gold spekulieren.
        Ein bisschen Gold sollte für Normalverdiener eine Notrücklage sein.
        Zwei Unzen (31,1 g) in 0,5 oder 1 gramm Barren reichen als Tauschmittel für einige Monate falls Geldentwertung wie 1923.
        Ungefähr 130-150€.pro gramm.
        Also besser ein bisschen Gold als irgendeinen Blödsinn für sich selbst zu kaufen oder zu verschenken. 😉

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  6. Warum verpufft die brD nicht so schnell wie weiland die ddR? Das war dort wie ein Leben auf dem Ponyhof: Keine Drogen, kein Porno, kaum Kriminalität, keine Ausländer, keine Bananen—na und? Margot Honecker in Chile hatte recht…

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    1. Weil die DDR nur deshalb „verpufft“ ist, weil der Oberherr sich auflöste. Ohne Untergang der UdSSR, gäbe es die DDR immer noch.
      .
      Verbinde dies mit meinem endlosen „Trump hat die Aufgabe das Imperium zu retten, nicht es aufzulösen“ und ziehe die entsprechende Schlußfolgerung für den Fortbestand der BRD in naher bis mittlerer Zukunft (bis dann der Islam genug Masse hier hat und Trumps Nachfolger den Laden aufgeben wird).

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  7. Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen:
    .
    „Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen.
    Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern. „

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  8. UME, das ist doch mal eine schöne, sachliche Klarstellung des hetzerischen Beitrages von vor ein paar Tagen. Wer die Geldwäschevermeidungsregelung hiet jetzt noch beanstandet, hat wohl ziemlich Dreck am Stecken. Meiner freien Meinung nach.

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    1. Wer weder wie ein Nachplappergei auf der Stange hockt noch sein Vergnügen in Hintereingangssondierungen sucht muß sich auch keine Gedanken über Dreck am Stecken machen.
      Freiheitsvernichtung und Totalüberwachung, mithin nur die Vorstufe zur Totalkontrolldiktatur, trifft ihn dennoch.
      Bin gespannt ab wann es dank CDBC und CO2-Parallelwährung einwandfreies Essen ohne Gentechinsektenpampe nur noch gegen Tauschware im kleinsten Kreis gibt, denn genau das blüht uns wenn sich die totalverblödeten Kontaktloszahlungsfuzzis weiter ausbreiten.

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      1. Ich habe gar keinen Hintereingang, TS, nur einen Ausgang dort. Aber es ist ok, wenn es bei Dir anders ist. Und Du solltest Dich so langsam mit modernen Techniken vertraut machen. Und Dich von Geldwäschern und anderen Clans distanzieren.

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    2. Ich frage mich immer, wie die Dreckspatzen in der Politik ihr durch Korruption erlangtes Geld waschen. Ihr kennt ja die üblichen Verdächtigen!

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      1. Dafür gibt es Diplomatenkoffer.
        „Laut dem Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen von 1961 dürfen offiziell gekennzeichnete Diplomatenkoffer (Diplomatengepäck) weder geöffnet, untersucht noch zurückgehalten werden. Sie genießen absolute Immunität, um den ungestörten Verkehr zwischen Staaten zu gewährleisten. Diplomatische Kuriere dürfen ebenfalls nicht festgehalten werden, müssen sich aber ausweisen können.“ 😉

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      2. „Im Ausland genießen Staatsoberhäupter völkerrechtliche Immunität (absolute Immunität für Amtshandlungen).“
        „Der diplomatische Status innerhalb der EU-Kommission ist eng mit dem
        Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) verbunden, der als diplomatischer Dienst der EU fungiert.
        EAD-Mitarbeiter und EU-Delegationsleiter genießen diplomatische Immunität und Privilegien, die auf dem Wiener Übereinkommen basieren, um die Außenpolitik der EU unabhängig umzusetzen.“
        Also auch kein Problem zwischen Selendsky und Ursula !
        Cash Backs sind nicht kontrollierbar. 😉

      3. Und darf ich auch darauf hinweisen das die City of London (nicht London City), Isle of Man, Jersey, Guernsey, usw. nur der englischen Krone unterstehen.
        Und Australien, Kanada und Neuseeland sind immer noch parlementarische Monarchien.
        Das Staatsoberhaupt ist die englische Krone.
        „Zu den unmittelbar der britischen Krone unterstehenden Gebieten gehören die Kronbesitzungen (Crown Dependencies) – Kanalinseln (Jersey, Guernsey) und Isle of Man – sowie 14 britische Überseegebiete, darunter Bermuda, Gibraltar und die Falklandinseln.
        Diese Gebiete sind selbstverwaltet, aber in Verteidigungs- und Außenangelegenheiten vom Vereinigten Königreich abhängig.
        Hier ist eine detaillierte Übersicht:
        Kronbesitzungen (Crown Dependencies): Diese sind keine Teile des Vereinigten Königreichs (UK), sondern eigenständige Besitztümer der Krone.
        Kanalinseln: Bailiwick of Jersey, Bailiwick of Guernsey (inklusive Alderney und Sark).
        Isle of Man in der Irischen See.
        Britische Überseegebiete (British Overseas Territories): 14 Gebiete, die eine verfassungsrechtliche Verbindung zum UK haben, aber nicht Teil des Vereinigten Königreichs sind.
        Anguilla, Bermuda, Britisches Antarktis-Territorium, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Britische Jungferninseln, Cayman Islands, Falklandinseln, Gibraltar, Montserrat, Pitcairninseln, St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha, Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln, Turks- und Caicosinseln, Akrotiri und Dhekelia.
        Abgrenzung: Das Vereinigte Königreich selbst besteht aus England, Schottland, Wales und Nordirland. Die Commonwealth Realms (z.B. Kanada, Australien) sind souveräne Staaten, die den britischen Monarchen als Staatsoberhaupt anerkennen, aber keine Gebiete unter der Krone im direkten administrativen Sinne sind.“
        MfG

      4. Nochmals als Ergänzung:
        Wie können Australien, Kanada und Neuseeland souveraine Staaten sein wenn der englische König das Staatsoberhaupt ist?
        Staatsoberhaupt sagt wohl alles aus.
        Andersfalls wäre es nur ein Ehrentitell.

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          1. Ach so Herr Schmitz?
            Was wissen Sie oder Ich schon von den Machtverhältnissen.
            Die City of London (nicht London City) hat einen Lord Major welcher der englischen Krone untersteht und nicht einen Bürgermeister welcher der englischen Regierung und englischen Gesetzen untersteht.
            Und Kronbesitzungen unterstehen auch der englischen Krone,
            „Kronbesitzungen (Crown Dependencies): Diese sind keine Teile des Vereinigten Königreichs (UK), sondern eigenständige Besitztümer der Krone..
            „Besitztümer der Krone und Eigenständig?“
            Verarschen kann ich mich alleine!

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  9. Wer wird Ursula und die EU-Kommission kontrollieren? Wenn sie Milliarden überweisen und einen Prozentsatz davon auf ihre Konten zurückbekommen?!

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    1. the ki bubble will blow!
      nicht morgen,
      nicht übermorgen…
      aber das netz wird sich
      selbstständig überfressen…
      das ist so sicher wie das amen in der kirche.

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  10. Soziale Drohkulisse: Wie Merz die BRD zum Billiglohnland umbaut
    Milliarden für Reiche, die Peitsche für Krisenverlierer: Mit ihrer Bürgergeldreform schafft die Bundesregierung das Recht auf ein Existenzminimum endgültig ab. Das ist nicht „gerecht“, sondern ein Schritt in den autoritären Disziplinierungsstaat mit Billiglöhnen und Elend als Drohkulisse.
    https://rtde.press/meinung/268733-soziale-drohkulisse-wie-merz-brd/

    Schulden und Sparzwang für Deutschland, 90 Milliarden Euro für die Ukraine
    https://nius.de/politik/news/schulden-und-sparzwang-fuer-deutschland-90-milliarden-euro-fuer-die-ukraine

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    1. Tja, Vasco, in diesen Punkten ist die AfD aber einig mit Merz. Die von Dir geäußerte Kritik stimmt eindeutig mit der der Linken überein.

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  11. Wieder ein Stückchen Totalüberwachung mehr, und dank Inflation verschärft sich diese automatisch laufend.

    „Mehr Aufwand für Unternehmen“ ist Absicht, denn auch so wird durch die Hintertür den Wirtschaftenden das Bargeld unattraktiv gemacht.
    Einst war elektronische Zahlung für Präsenzgeschäfte aufgrund der recht hohen Kosten unattraktiv, aber dieser unbestreitbare Vorteil des Bargelds, dessen unmittelbare Kostenfreiheit, wurde vorsätzlich und von der Allgemeinheit weitgehend unbemerkt durch die immer weiter ausufernden bürokratorischen Dokumentations- und Prüfvorschriften sabotiert.

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      1. Wer die Technik kontrolliert weiß was damit mach(t)bar ist, und mit Datenverarbeitung kennen ich mich aus.
        Die Server welche die ganzen Endgeräte füttern kontrolliere ich nicht, daher traue ich ihnen – genauer gesagt deren Beteibern – nicht.

        Zur Allgemeinbildung eine der wichtigsten IT-Grundkenntnisse:
        „Wenn man in die Maschine nur Müll eingibt kommt als Ergebnis auch nur Müll raus“ (Mathematisch: In einer Funktion/Abbildung, also dem Algorithmus in jedem Digitalrechner, ist die mögliche Ausgabemenge durch den begrenzten Umfang der Eingabemenge beschränkt).
        Als Praxisbeispiel kann man sich Plapper-GPT-Paule ansehen: Da kennt man zwar nur die Ergebnismenge, die läßt aber auf entsprechend stark beschränkte Eingabedaten schließen.

          1. Wieder mal der Beweis: Plapper-Paule geht immer von sich selbst aus.
            Verständlich, vom intellektuellen Infinitesimal nach Außen zu extrapolieren ist praktisch unmöglich, umgekehrt hingegen einfach.

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      2. Naja, Sie lassen anscheinend gerne all Ihre Einkäufe uberwachen und auswerten.
        Bei mir ist es einfach.
        Ausser Internetkäufe oder Abbuchungen für Elektrizität, Wassser, Handy, Internet nur Barzahlung.
        Ausser beim Baumarkt auch keine Kundenkarte.
        Und Internet nur über VPN.
        Es ist mein Privatleben und es geht Niemanden etwas an was ich „Legales“ mit „meinem“ Geld kaufe.
        Ist wohl auch nicht total sicher, aber erschwert die Erschaffung des „gläsernen Bürgers!“

        1. Da wird die Gemeinde hier aber enttäuscht sein, Teuderix. INTERNETKÄUFE und Kartenzahlung im Baumarkt. Welch‘ ein Frevel.

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          1. Herr Schmitz,
            kauf auch manchmals auf Internet bei E-Bay oder Leboncoin.fr.
            Ein neues Top Case für 200 statt ü. 500€ oder eine neue Citizen Eco Drive billiger als im Geschäfft.
            Meinen E-Tretroller Yume X11 gibt von hier in Frankreich auch nur über Internet zu kaufen.
            Und Kartenzahlung im Baumarkt?
            Jeder darf gerne wissen das ich selbst renoviere.
            Ist wohl nicht das gleiche als wenn Andere wissen ob ich mir ’ne Flasche Whisky, Zigaretten oder ein Steak kaufe.
            Mein allgemeiner personeller Konsum bleibt also durch Barzahlung weitgehend Privat.
            Und falls Ihr Kommentar ironisch gemeint war, markieren Sie ihn mit 😉 .
            : und – und )
            MfG

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          2. @Teuderix, „weitgehend“ ist aber nicht prinzipientreu, wie es sich für einen strammen Rechten eigentlich gehört.

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          3. Herr Schmitz,
            sie sollten mich wohl richtig zitieren und ansprechen.
            Gegenüber ihrer „Nato-Nutte“ bestehe ich auf meine norddeutsche-Sachsen – Angeln und Wikinger Herrkunft.
            Dieter – Theudric- Theodor – Fyeodor.
            Theudric= Volk und Ric = reich.
            Für mich sind Sie nur eine kleine Vogelscheisse

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