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Bild: UME & AI

Die wirtschaftlich dominante Macht auf diesem Planeten ist heute zweifellos China. Das chinesische politische System hat es geschafft, innerhalb der letzten 50 Jahren das Land aus bitterster Armut herauszuführen und sowohl Amerika als auch Europa in allen wichtigen technischen und naturwissenschaftlichen Belangen ein- und über zu holen. Allerdings wäre dieser Erfolg ohne die tätige Mithilfe des Wertewestens unmöglich gewesen.

Von FRANZ FERDINAND | Westlichen Eliten stellten sich vor, die gesamte Grundstoffindustrie wie Stahlproduktion, aber auch „banale“ Güterproduktion in China billig produzieren zu lassen. Dies dämpfte die Inflation im Wertewesten durch billige chinesische Arbeitskraft und so konnten Lohnsteigerungen ebenfalls gedämpft werden. China sollte zur „Werkbank der Welt“ werden. Dies war der Grundgedanke der „Globalisierung“. Alles Neue und technologisch Fortschrittliche sollte im Westen konzentriert werden. Die westlichen Eliten erhofften so, ihre Dominanz über den Planeten verteidigen zu können.

Allerdings ist dieser Plan komplett schief gegangen. Das ehrgeizige chinesische Regime in Verbindung mit den bienenfleißigen chinesischen Menschen und einer alten Kulturtradition waren von dem technologischen Fortschritt nicht abzuschotten und konnten so den wohlstandsverwahrlosten Westen ein und überholen. Der Wertewesten, aber insbesondere Europa ist drauf und dran, von China abgehängt zu werden.

Europa: Wokeness-Schwachsinn statt Leistungsbereitschaft

Bis zu einem gewissen Ausmaß war diese Leistung Chinas vergleichbar mit der Aufbauleistung Deutschlands und Österreichs nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges. Dieses „Wirtschaftswunder“ war nur durch Grundeinstellungen wie beispielsweise eine herausragende Arbeitsethik möglich, die man heute auch in China wiederfindet, die jedoch hierzulande völlig aus der Mode gekommen sind.

Hier soll keine Symphonie auf das chinesische gesellschaftliche Modell gespielt werden, jedoch muss man sich die Stärken dieses Systems vor Augen führen, die man hierzulande nach dem Krieg vor allem in Deutschland auch hatte und die dank des Wokeness-Schwachsinns und anderer Dummheiten verloren gegangen sind.

China: Mehr Konfuzius als Marx

Die Charakterisierung des chinesischen Systems als „kommunistisch“ ist nur mehr zum Teil zutreffend und historisch begründet. Das chinesische System beruht heute viel mehr auf Konfuzius als auf Marx, oder Mao. Alle Linken in unseren Breiten würden blitzartig randalieren, wenn man versuchen würde, chinesische Grundsätze und Werte in Deutschland einzuführen.

Zweifellos ist die chinesische Wirtschaftspolitik darauf ausgelegt, China zu einer dominanten Führungsmacht auf diesen Planeten zu machen. China führt gewissermaßen eine Art Wirtschaftskrieg gegen Amerika und Europa. Die Mittel, die China dazu anwendet wie zum Beispiel die aberwitzige Überproduktion, mit der der gesamte Planet überschwemmt wird, sind absolut unnachhaltig und schaden nicht nur der Weltwirtschaft als Ganzes, sondern auf Dauer auch China, wie beispielsweise das aberwitzige 9-9-6 Prinzip (72 Stunden Arbeitswoche). Durch dieses irrwitzige Prinzip ist die Geburtenrate in China auf ein Kind pro Frau gesunken. China steuert also auf eine demographische Katastrophe zu, wenn das Steuer nicht bald herumgerissen wird. Ebenso hat die Überproduktion bei Wohnungsbauten zu einer Immobilienkrise geführt. Durch die brutale Überproduktion von Autos sind bisher etwa 90 Prozent aller Autofirmen in China pleite gegangen und Millionen von Autos auf Halde produziert worden.

Das chinesische Wirtschaftssystem ist also alles andere als perfekt, jedoch werden wir Europäer uns mit Zöllen und anderen Handelsbeschränkungen alleine nicht dem chinesische Wirtschaftsfuror widersetzen können!

Es bedarf einer Reform an Haupt und Glieder!

Das politische System in China ist bekanntermaßen eine Einparteienherrschaft der Kommunistischen Partei Chinas, zum Unterschied vom Mehrparteiensystem hierzulande. Allerdings wird immer klarer, dass die Mainstreamparteien mehr und mehr zu einem Einparteiensystem zusammenwachsen, dessen Hauptziel die Verteidigung der globalen Dominanz der westlichen Eliten ist. Der Unterschied zwischen den Mainstream-Parteien besteht lediglich darin, diverse zeitgeistige Blödelten wie beispielsweise den Klimaschwindel, oder den Genderschwachsinn mit unterschiedlicher Ausprägung zu vertreten.

Der entscheidende Unterschied zwischen der Herrschaft der Kommunistischen Partei und der hiesigen Mainstream-Partei besteht darin, dass die Kommunistische Partei strikt nach dem Prinzip der Meritokratie funktioniert, während im „Wertewesten” immer mehr Dummköpfe und Inkompetente in verantwortungsvolle Positionen gelangen. Solche Menschen sind von den Akteuren im Hintergrund leicht zu steuern!

Für einen chinesischen Politiker, der eine verantwortungsvolle Position übernimmt, sind beispielsweise fundierte Kenntnisse der Naturwissenschaften, also Physik, Mathematik oder Chemie, eine Grundvoraussetzung. Durch ein landesweit einheitliches Abitur (Gaokao) wird dies sichergestellt. Bestnoten in naturwissenschaftliche Fächer sind eine Grundvoraussetzung für irgendeine politische Karriere.

Spitzenpolitiker kann nur werden, wer sich jahrzehntelang auf der Provinzebene bewährt und praktische Erfahrung gesammelt hat. Diese Praxis der Auswahl von Politikern steht im krassen Gegensatz zum hiesigen Usus, das nach dem Prinzip „vom Kreißsaal in den Hörsaal und von da in den Plenarsaal“ funktioniert, wobei die bevorzugten Studienrichtungen vor allem von linken Politikern und -innen die Fächer Soziologie, Psychologie, Genderwissenschaft, Klimawissenschaften und Politikwissenschaften sind!Die Eckpfeiler des chinesischen Erfolges sind jedoch die gesamtgesellschaftliche Durchsetzung bestimmter Werte, die im Wertewesten vollkommen aus der Mode gekommen sind:

1. Leistungsprinzip

Ganz zu Oberst steht in China das Leistungsprinzip, das hierzulande vor allem von linken Ideologen untergraben wird: Dazu gehört Wettbewerb auf allen Ebenen, insbesondere schon in den Schulen.

Wettbewerb wird durch Umverteilung behindert. Wer mehr hat, weil er mehr leistet muss in Deutschland oder Österreich etwas weggenommen werden!

2. Bildung

Im Wertewesten wird versucht den schulischen Wettbewerb durch die Abschaffung von Noten zu hintertreiben. Schließlich könnten schlechte Schüler psychischen Schaden nehmen, wenn sie deklassiert werden. Dies ist ein direkter Angriff auf das Bildungsniveau. Hinzu kommt die Inklusion von Geistesschwachen und Schülern ohne Kenntnisse der deutschen Sprache. Während der Schwerpunkt der Bildung in China im naturwissenschaftlichen, oder auch wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen liegt, entscheiden sich im Wertewesten immer mehr Studenten für irgendwelche „Orchideenstudien“, für die es kaum Berufsaussichten gibt. Aus diesem Pool von unvermittelbaren „Akademikern“ rekrutieren sich dann die Mitarbeiter für die vielen NGOs, oder linken politischen Parteien.

3. Arbeitsethik: Dazu gehört Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Arbeitsdisziplin, Tugenden die in früheren Zeiten selbstverständlich waren, jedoch aus der Mode gekommen sind. Die Arbeit steht nicht mehr im Zentrum der Lebensinteressen, sondern die „work life balance“. Arbeit wird zum notwendigen Übel. Eigentlich wollen immer mehr Menschen den ganzen Tag „chillen“!

4.  Innovation

Innovation leidet hierzulande unter Überregulierung, aber vor allem unter den in den Punkten 1–3 angeführten Gründen. Während in China in kürzester Zeit ganze Städte samt Flughäfen und Bahnhöfen entstehen, dauern solche Projekte bei uns bis zur Fertigstellung bis zu zehn Jahre. Oder sie werden endgültig gestoppt. Das beste Beispiel dafür ist die Magnetschwebebahn von Siemens. Es war nicht möglich, in Deutschland eine entsprechende Strecke zu bauen, also verkaufte man das Projekt nach China, wo es umgesetzt und weiterentwickelt wurde.

Abschließend sei noch erwähnt, dass in Europa ein furchtbarer Aderlass in Form von Aus- und Abwanderung der fähigsten Köpfe stattfindet, der als „Brain Drain“ bezeichnet wird. Wer glaubt, diese Lücke durch den Import eines integrationsresistenten nordafrikanischen Subproletariats schließen zu können, liegt leider falsch.

Von Redaktion

3 Kommentare zu „Wieso Europa von China überholt wird“
  1. Schule – Kampfgeist im Sport, sowie in der Bildung ist nicht mehr gefragt, ich habe mich immer gefragt wieso das heute so ist?
    Danke für diesen Artikel!
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    Sportfest ist heute eine Bespaßung, Schönschrift ist kein Thema mehr, Kopfnoten auch nicht und so geht es weiter….
    Feuerwehrübung auf Ansage, die Schüler warten geduldig, wann es denn nun losgeht.
    Zeugnisse, die Schüler wollen sie gern, aber nein, mancher Lehrer gab den Schülern dann einen Zeugnisbrief?
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    Und solange Eltern mit einem Anwalt drohen können, damit ihr Kind in die für sie passende weiterführende Schule kommt, da fällt man vom Glauben ab.
    Die Generation der Lehrer, für die Bildung noch wichtig war, wissen, dass sie ihr Wissen nicht in einer öffentlich-rechtlichen Schule vermitteln könne.
    Allerdings glaube ich, dass es in Privatschulen ähnlich ist, denn auch da sind Spenden der Eltern gern gesehen?
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    Dann gab es immer Promis, die ihren Werdegang (Montessori Schule) in der Öffentlichkeit lustig machten.
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    Dieses System will geistigkranke Schüler, damit ihre eigenen Kinder immer gut dastehen, immer in der 1. Reihe.

  2. Die chinesischen Menschen sind nicht nur fleißig, sondern auch sehr intelligent, beides zusammen sichert den Erfolg. Ein Arbeitskollege war vor gut zehn Jahren in China für Messungen. Er wurde von bestimmt einem Dutzend chinesischer Mitarbeiter begleitet und dachte in westlicher Arroganz, dass die so viele brauchen, weil sie dumm sind. Ich dachte mir „Dumm bist nur du!“, denn die waren allesamt da, weil der Kollege sehr fähig war, um von dem zu lernen. Dabei musste ein Arbeiter in einer engen und sehr heißen Leitung ein Teil anbringen, mein Kollege meinte noch, das sei zu gefährlich, da war der Mann schon in dem Rohr und hatte den Job erledigt. Solche gibt es hier auch noch, sie stehen allesamt kurz vor der Rente.

  3. „Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln:
    Erstens durch Nachdenken:
    Das ist der edelste.
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    Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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    Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.“
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    Konfuzius
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    „Wer Altes bewahrt und zugleich neues Wissen und neue Erfahrungen zu gewinnen vermag, der kann den Menschen Lehrer und Vorbild sein.“
    Konfuzius

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