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Bild: ZZ/KI Lizenz: CC BY 2.0

Während die USA und China dreistellige Milliardensummen in Rechenzentren, Frontier-Modelle und kommerzielle Anwendungen pumpen, zementiert die Europäische Union ihre zweifelhafte Kernkompetenz: die vorauseilende Überregulierung unfertiger Zukunftsmärkte.

Seit dem 2. August gelten die ersten Transparenz- und Kennzeichnungsvorschriften des europäischen AI-Act unmittelbar. Weitere Regeln folgen 2027.

Das Bürokratiemonster im Betriebsalltag

Der AI-Act trifft längst nicht nur amerikanische Digitalkonzerne. Auch heimische Klein- und Mittelbetriebe geraten unmittelbar in die Haftungsfalle: Ob Chatbots im Kundenservice, KI-gestützte Marketinggrafiken oder automatisierte Vorfilterungen im Recruiting – Unternehmen müssen komplexe Einstufungen vornehmen, Transparenzpflichten erfüllen und Mitarbeiter schulen.

Für einen gewöhnlichen Betrieb mit 30 Mitarbeitern bedeutet dies teure Rechtsberatung, Gutachten und lähmende Compliance-Kosten, wo eigentlich Investitionen in Produktivität und Wachstum nötig wären. Drakonische Strafandrohungen von bis zu 15 Millionen Euro oder drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes erzeugen ein Klima permanenter Verunsicherung, das vor allem heimische Gründer von vornherein entmutigt.

Planwirtschaftlicher Fehlstart: Vertagung der Hochrisiko-Regeln

Wie realitätsfern das Brüsseler Gesetzgebungsmonstrum konstruiert ist, offenbart der zeitliche Ablauf: Noch bevor die wesentlichen Bestimmungen überhaupt greifen konnten, musste die EU-Kommission zurückrudern. Die strikten Vorgaben für Hochrisiko-KI – etwa im Personalwesen oder bei Sicherheitskomponenten – wurden mangels technischer Standards und behördlicher Leitlinien bis Ende 2027 beziehungsweise 2028 vertagt.

Erst beschließt die Brüsseler Nomenklatur ein weltweites Verordnungsdickicht, dann stellt sie fest, dass weder Infrastruktur noch Umsetzungshilfen existieren. Europa verordnet einen „Goldstandard“, den die Praxis nicht bewältigen kann.

Europas Regulierung aus der zweiten Reihe

Der technologische Graben wird dadurch nicht geschlossen, sondern vertieft. Allein 2025 flossen in den USA rund 286 Milliarden Dollar Wagniskapital in die KI-Entwicklung; amerikanische und chinesische Akteure dominieren die weltweiten Modellveröffentlichungen fast nach Belieben. Europa verharrt dagegen in der Rolle des besserwissenden Nachzüglers, der fremde Innovationen mit Formularen bekämpft.

Statt Wagniskapital zu mobilisieren und bürokratiefreie Reallabore zu schaffen, verbraucht der Kontinent seine Ressourcen im administrativen Klein-Klein. Wenn innovative Entwickler vor der Wahl stehen, endlose Konformitätsbewertungen zu durchlaufen oder den Kontinent zu verlassen, wandern Kapital und Köpfe ab.

Zukunft entsteht durch Code, nicht durch Formulare

Der globale Wettlauf um Künstliche Intelligenz entscheidet über die industrielle Zukunftsfähigkeit unseres Kontinents. Europa darf sich nicht zum digitalen Freilichtmuseum degradieren, das jede neue Technologie erstickt, bevor sie marktreif ist.

Österreichs Wirtschaftspolitik muss in Brüssel auf einen rigorosen Stopp des Regulierungsfurors drängen. Echter Schutz vor Missbrauch verlangt Augenmaß statt Generalverdacht. Im weltweiten Wettbewerb siegt am Ende nicht jener Wirtschaftsraum, der die dicksten Verordnungsakten produziert, sondern derjenige, der Innovationen baut, finanziert und auf den Markt bringt.

DieserBeitrag erschien auf ZURZEIT (Autor R.T.)  unser Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION



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Von Redaktion

5 Kommentare zu „Bürokratiestreich rund um AI: Innovationsbremse für heimische Betriebe“
  1. Der Antichrist von Palo Alto I Peter Thiels wahrer Plan – Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=D1Vs0T336M8
    Auch der gehört lt. „Superl.gen re gier en die Welt“ zum SAT-ANs-CLUB. Er ist lt. vorgenannter Lektüre Mitglied des Bilderbörger-Lenkungsausschusses und somit auch Ur-L.gen-Mauer lt. vorgenannter Lektüre. Guckt Euch sein Gesicht mal an – der sieht m. A. n. auch nichtmenschlich aus wie m. A. n. auch Sörös, Büll Götes, Draghi und m. A. n. auch die Macröne z. B.. – Die sehen aus, als hätten sie sich eine Menschenhaut übergezogen. Schaut ihnen in ihre seltsamen Augen, die nichtmenschlich und unbeseelt wirken – wie z. B. m. A. n. auch die Augen von Merzens.
    Meiner Ansicht nach.

    Meiner Ansicht nach.

  2. Wo es an natürlicher Intelligenz fehlt, kommt künstliche Intelligenz zum Einsatz. Also überall dort, wo sich Schmarotzer tummeln, die nichts zu bieten haben, was die Kosten wert wäre: dumme, faule, streitsüchtige, großmäulige, kriegsgeile und sittlich schlechte Politiker, ihnen untertänige Pfaffen und von ihnen eingeladene Sozialgäste.

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  3. Das wird noch was geben, wenn flächendeckend KI-Rechenzentren entstehen, die viel Lärm verursachen und viel Strom verbrauchen. Der Gründer von AI, Sam Altman hat Sicherheitsvorkehrungen entfernen lassen, die ihm seine hochqualifizierten Mitarbeiter anrieten und man mag sich nicht vorstellen, wenn eines Tages ganze Dörfer aus „humanoiden“ Robotern entstehen… eines dürfte jetzt schon klar sein: die KI soll für unsere Überwachung und als Ersatz für die Arbeitskraft eingesetzt werden. Jeder Fortschritt hatte auch immer seine Schattenseiten; dieser hier wird von epochaler Bedeutung sein. Momentan nutze ich die KI zum Schreiben von Codes, um Expert Advisor zu erstellen, die selbständig an der Börse handeln und das macht die KI ganz hervorragend. Schön, dass man von Anfang an bei dieser Entwicklung mit dabei sein konnte.

  4. Europa sollte sich von diesem AI/KI/SuperKI-W.hnsinn abkoppeln und zurück in die Zukunft mit einem für die Menschen und Unternehmen des Mittelstandes und überhaupt händelbarem System. Niemand braucht diesen W.hnsinn wirklich, der mehr Aufwand und Gäld kostet als es nützt und all diese m. A. n. fachidiötischen Tächnokraten und die hinter ihnen sollten sich klar werden, dass auch ihre letztes Hemd keine Taschen und auch ihr letzter Wagen keinen Anhänger hat und dass auch sie von dieser autonomen SuperKI el.m.niert würden, wenn diese zum logischen Schluss käme, dass der Mensch und überhaupt alle Lebenwesen auf der Erde für sie in Konkurrenz um Resourcen jeglicher Art stehen und sie für diese autonome SuperKI dann ebenfalls überflüssig wären – auch ihre Entwickler und Produzenten in ihrem Machbarkeitsw.hn nebst grenzenloser GIER.
    Inzwischen gehen immer mehr Fachärzte insbesondere auch nicht mehr ganz so junge dazu über, ihre Praxen zu Privatpraxen umzugestalten, weil sie sich diesen ganzen digitalen überbordenden Aufwand nebst Kompliziertheit nicht mehr antun wollen was dann schließlich für M.ssen von Patienten und potentiellen Patienten ein Desaster ist auch finanziell, zumal sie von diesen auch keinen oder dann keinen kassenärztlich anerkannten Befund mehr bekommen.
    Meiner Ansicht nach.

  5. Irgendwelchen SPINNERN wird die ganze „PALETTE der WIRTSCHAFT“ zu ihren Füssen gelegt, geprüft kann das natürlich nicht auf seine wirkliche VERWENDBARKEIT, die staunende Masse muss es einfach glauben ? Es wäre nach meiner Meinung allerdings besser, erst einmal die eigene Intelligenz
    auszunutzen, ehe man sich auf anderen kostspieligen UNSINN einläßt ?
    In Wirklichkeit schauen sie ihrer ENTMÜNDIGUNG und offensichtlich den VERLUST ihres ARBEITSPLATZES zu GUNSTEN ANDERER zu ?
    Das FAHREN ohne FAHRER kommt mit als genauso einen Quatsch vor, was soll das AUTO ohne seinen Insassen alleine dort IRGENDWO wollen ? Das Auto
    erscheint mir als ein der größten ERFINDUNGEN von DAIMLER-BENZ, DIESEL oder PORSCHE zu sein ? In dieser Zeit gab es auch noch einige kleine Erfinder dieser Zeit, z. B. der PHAETON in APOLDA in THÜRINGEN (nicht der von VW), und sicher auch ANDERSWO ?

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