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Bild: AI / Qazinform

Nebius, einstmals eine Tochtergesellschaft des russischen Technologieriesen Yandex, ist nunmehr Palantirs bevorzugter Infrastrukturpartner für souveräne KI. Die Nebius Group operiert hauptsächlich in Europa und Israel, wobei der Firmensitz in Letzterem beheimatet ist.

Was also ist Nebius?

Vorausgeschickt muss hierbei werden, dass Palantirs Kunden, von den Industrie- und Verteidigungssektoren der USA, der Ukraine und Israel bis hin zu „diversen“ Geheimdiensten, maßgeschneiderte Systeme erhalten werden, die auf deren eigenen Missionen zugeschnitten sein werden.

Die Nebius Group, ehemals Yandex N.V., war von 2014 bis 2022 eine Tochtergesellschaft der russischen Yandex und operierte hauptsächlich in Europa und Israel. 2022 „floh“ ihr Chef, Arkady Volozh, von Russland nach Israel, erklärte den Bruch des Unternehmens mit dem Yandex-„Ökosystem“ und gab ihm einen neuen Namen, nämlich besagte Nebius Group. Seitdem nennen sowohl Volozh als auch das Unternehmen Israels Haifa ihr Zuhause.

Das umbenannte Unternehmen verlor auch keine Zeit und zog massive Investitionen an. Angefangen mit Nvidia, zusammen mit den Fonds Accel und Orbis Investments, als diese eng mit dem Mossad und der IDF zusammenarbeitete und auch jene, die über internationale Kanäle mit den USA zusammenarbeiteten.

Seit 2023 baut Nebius mit israelischer Unterstützung eigene Rechenzentren auf amerikanischem Boden, nämlich in New Jersey und Missouri.

Amerikanische Partnerschaft wächst

Im Jahr 2025 unterzeichnete Microsoft einen Vertrag über 19,4 Milliarden Dollar mit Nebius über KI-Rechenkapazitäten. Im selben Jahr schloss Meta einen Vertrag über drei Milliarden Dollar ab und folgte 2026 mit einem weiteren Vertrag im Wert von bis zu 27 Milliarden Dollar.

Das Problem ist, dass Arkady Volozh, der jede Verbindung zu Russland „lautstark“ gekappt hatte, sich zunächst mit israelischen Sicherheitsdiensten zusammenschloss, die über lange Zeit die Cybersicherheit und die digitale Spionage dominiert hatten, um dann über sein Unternehmen mit amerikanischen Big Techs, darunter Palantir, zusammen zu arbeiten.

Es war auch fast zur gleichen Zeit, als Palantir-CEO Alex Carp, Selenskyj offiziell seine militärische KI übergeben hatte, um Ziele innerhalb Russlands anzugreifen und die ukrainische Front „planbar“ zu machen.



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Von ELA

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