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11.11.2025 – Sergey Lawrow über den Mangel an Anständigkeit bei EU-Politikern | Quelle: Screenshot russisches Außenministerium

Im dritten und letzten Teil der Pressekonferenz kommt Sergey Lawrow auf schmutzige Spiele der atlantischen Kriegspartei zu sprechen. Sie versucht nach Muster des 1. Weltkrieges einen neuen Weltenbrand zu entfachen, doch Russland, China und globale Mehrheit kennen inzwischen ihre Tricks.

Sergey Lawrow über das Doppelspiel der EU
gegenüber Russland über mehr als zwei Jahrzehnte

Frage: In letzter Zeit spielen die litauischen Behörden unter fadenscheinigen Vorwänden immer häufiger mit dem Thema der vollständigen Schließung der Grenzen und Einstellung des Transits für Russen nach Kaliningrad. Welche Maßnahmen – möglicherweise gemeinsam mit Minsk – werden ergriffen, um dies zu verhindern? Wie gedenkt Russland zu reagieren, falls Litauen diesen Schritt doch unternähme?

Sergey Lawrow: Diese kleinen Länder und „jungen Europäer“ – Litauen, Lettland und Estland – überschätzen ihre Bedeutung für die Westeuropäer als „Türsteher“ der Europäischen Union maßlos. Diejenigen in Europa – auch wenn diese immer weniger werden – die ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben und sich wirklich um die Sicherheit des Kontinents sorgen, verstehen sehr gut…

… welche provokative Rolle diesen baltischen Ländern – vor allem durch ihre britischen Kuratoren – zugeteilt wurde!

Die Rolle Londons bei Provokationen verschiedener Art ist darüber bestens bekannt:

Russische Hyperschall-Luft-Boden-Rakete «Ch-47M2 Kinschal» an einer MiG-31K | Quelle: kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Dazu gehört auch der jüngste Vorfall, indem der russische [Inlandsnachrichtendienst] FSB ein Komplott aufgedeckt hat, welches darauf abzielte, einen russischen Piloten mit einem Kampfflugzeug, bestückt mit einer „Kinschal” [Luft-Boden-Hyperschallrakete], dazu zu bringen, einer vermeintlichen „Einladung“ folgend den Militärstützpunkt Constanta in Rumänien anzufliegen, mit dem offensichtlichen Ziel, um dort dann…

… für den Abschuss dieses Flugzeugs gesorgt und Russland des Angriffs auf die Nordatlantische Allianz beschuldigt zu haben!

Doch, lassen wir die Details einmal beiseite, nachdem der russische FSB diesen Anschlag aufdecken bzw. vereiteln konnte!

 Ich weiß nicht, wie die Briten gedenken sich davon „reinwaschen“ zu können, obwohl ihre Fähigkeit bekannt ist, sich so, wie eine „Gans“, die eben aus der Dusche tritt, zu verhalten!

Es gab einmal ein Imperium, das fast die ganze Welt beherrschte:

Es existiert inzwischen nicht mehr und das „gute alte England“, mit dem man sich gerne schmückte, existiert auch nicht mehr!

Sie [die Briten] verfügen über keine wirtschaftliche Macht mehr und ihre militärische Macht ist ebenfalls relativ schwach, einschließlich ihres Atomwaffenarsenals, über das sie nicht einmal zu 100% selbst verfügen können. Dieses Dilemma soll offensichtlich kompensiert werden. Sie tun das gemäß traditionell englischem Brauch – sprich höflich ausgedrückt, um überall teilen und herrschen zu lassen!

 Man könnte das – so wie sie [die Briten] sich in Verfolgung ihrer Ziele verhalten – auch auf anstößigere Weise beschreiben.

Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Tatsächlich sprechen einige Persönlichkeiten – nicht mehr solche aus Litauen, sondern aus der Europäischen Union – neben dem ständigen Anstacheln der Balten, um den Transit nach Kaliningrad unterbinden, außerdem davon, dass…

… Kaliningrad „dem Erdboden gleichgemacht“ werden könnte!

Derzeit hat Litauen die Grenze zu Weißrussland sperren lassen und Hunderte von Lastwagen litauischer Spediteure auf dem Gebiet der benachbarten Republik Weißrussland dort zurückgelassen.

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko äußerte sich dazu wie üblich bildhaft. Das sind ungeheuerliche Handlungen. Die Amerikaner bemühten in Bezug auf Diktatoren in Lateinamerika und Mittelamerika folgenden Vergleich:

Dieser Diktator ist ein Hurensohn, doch er ist einer von uns!

Die gleiche Haltung nehmen die europäischen Herren und Meister gegenüber den Balten mit ihren „Kapriolen“ ein. Den Balten kommt dabei die Aufgabe zu, sie so viele Schandtaten wie möglich gegenüber der Russischen Föderation begehen zu lassen, um Russland zu Handlungen provozieren zu lassen, um diese in Folge an Washington „verkaufen“ zu können: Vor allem als Vorwand zur Eröffnung ernsthafter Kampfhandlungen auf Grundlage von Artikel 5 des Washingtoner NATO-Vertrags -. Das sehen wir!

Doch die Verpflichtungen zum Transit durch Kaliningrad sind nicht nur Verpflichtungen Litauens: Es sind Verpflichtungen der Europäischen Union!

Bereits 1994, als das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen Russland und der EU unterzeichnet wurde, war darin die Notwendigkeit festgehalten, den Transit durch das Gebiet des jeweils anderen zu gewährleisten, zumal es sich um Nachbarländer handelt. Danach wurde 2002 eine separate gemeinsame Erklärung zum Transit unterschrieben, die unmittelbare Auswirkung hatte:

Als 2004 die baltischen Staaten zusammen mit einer Reihe anderer osteuropäischer Länder in die EU aufgenommen wurden, wurde eine Erklärung zur Erweiterung der Europäischen Union und zu den Grundsätzen der Partnerschaft der Europäischen Union mit der Russischen Föderation unterzeichnet. Darin wurde all das festgehalten.

Danach wurden Dokumente zu technischen Details verabschiedet, darunter auch solche, die das Aussehen und die Befugnisse eines „vorläufigen Reisedokuments” beschrieben. All dies wurde bis ins kleinste Detail festgelegt: Wie z.B. die Beförderung von Bürgern und die Lieferung von Gütern mit Zügen zu kontrollieren wären. Die Europäische Union sollte darüber nachdenken, welche Verantwortung sie für das Verhalten ihrer „Jungs”, die außer Kontrolle geraten sind, nun trägt.

Ich erinnere mich, als 2004 die Entscheidungen für die Aufnahme Lettlands, Litauens und Estlands in die Europäische Union vorbereitet wurden, fragten wir unsere europäischen Gesprächspartner – damals unterhielten wir viele Kontakte und führten auch recht vertrauliche Gespräche – ob sie sicher wären, dass diese drei baltischen Länder reif genug wären, um die Kriterien für eine EU-Mitgliedschaft zu erfüllen. Man sagte uns, es sei klar, dass sie in einigen Bereichen noch nicht ganz auf dem Stand wären, aber…

Wir fragten damals, ob es Sinn mache, derartig unvorbereitete Kandidaten sofort in die EU „hineinzuziehen”. Man sagte uns, man verstehe, worauf wir hinauswollten: Die Balten hätten nach Erlangen ihrer Unabhängigkeit ihre Phobien [Anmerkung der Redaktion: Pathologischer Russlandhass verstärkt durch enttäuschte Welt-Beherrschungs-Fantasien] beibehalten, indem sie sich erinnerten, in welcher „besetzter” Lage sie sich befunden hätten. Diese Phobien würden nicht verschwinden, doch man wolle sie in die Europäische Union und NATO aufnehmen, sodass sie sich „beruhigen“ könnten.

Haben sie sich beruhigt? Ich meine, ganz im Gegenteil: Sie haben sich nicht nur nicht beruhigt, sondern beschlossen, dass sie sowohl in der Europäischen Union als auch in der NATO inzwischen „das Sagen” hätten, zumindest was offen russophobe, antirussische „Rhapsodien” angehe. Deshalb verharren sie jetzt in „dieser Stellung”.

Falls die Europäische Union als Antwort auf das, was ich gerade darlegte, sagte, dass man sich auf etwas geeinigt hätte, wir aber selbst in die Ukraine eingefallen wären, woran kein Zweifel besteht. Doch EU-Vertreter wollen nicht daran erinnert werden, wie es mit der Ukraine dazu kam und wie alles lange vor den Minsker Vereinbarungen und lange vor der Krim schon begann. Nachdem 2013 der damalige Präsident der Ukraine, Viktor Janukowitsch, die Folgen einer Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union analysiert hatte, ergab sich:

Viele der Bestimmungen [eines Abkommens der Ukraine mit der EU] hätten den bestehenden Handel mit diversen Vergünstigungen, welche die Ukraine in ihren wirtschaftlichen Beziehungen zur Russischen Föderation [bereits] besaß, konterkariert. Nachdem Janukowitsch dies erkannt hatte, bat er darum, die für Ende November 2013 geplante Unterzeichnung verschieben zu lassen. Wir unterstützen sein Verlangen nicht, weil wir der Ukraine einen Strich durch die Rechnung machen bzw. ihr verbieten wollten, Beziehungen zu anderen Ländern als der Russischen Föderation aufzubauen. Wir wollten lediglich, dass Verpflichtungen, welche die Ukraine im Rahmen der GUS-Freihandelszone und im Rahmen ihrer Beziehungen zu Russland eingegangen war und der Ukraine erhebliche Vorteile einbrachten, nicht beeinträchtigt würden bzw. dass sich keine Widersprüche zwischen den Grundsätzen, auf denen diese Beziehungen beruhten und denen, die in dem Abkommen mit der Europäischen Union vorgesehen waren, ergeben.

Damals wandte sich der russische Präsident Wladimir Putin an den damaligen Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso – den ehemaligen portugiesischen Premierminister – und legte dar, dass Russland eine Freihandelszone mit der Ukraine unterhalte und die EU etwas Ähnliches mit Kiew anstrebe. Doch, dass die Grundsätze, auf denen diese beiden Zonen beruhten, sich widersprächen. Putin schlug vor, sich zu dritt – Ukraine, Russland und Europäische Kommission – zusammenzusetzen, um zu überlegen, wie die [beiden System] sich miteinander harmonisieren ließen: Was hätte diesbezüglich vernünftiger sein können?

Über irgendwelche „Kanäle” ließ José Manuel Barroso ausrichten, dass so wie die Europäische Union sich nicht in den Handel Russlands mit Kanada einmische, sich Russland auch von den Beziehungen zwischen EU und Ukraine „fernhalten“ solle!

Ich möchte auch auf die ehemalige stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland zu sprechen kommen. Sie gab zu, dass…

… in den Jahren vor dem Putsch 5 Milliarden US-Dollar in die Ukraine geflossen worden wären!

Dabei war die Europäische Union der „Auslöser“ der Krise in der Ukraine: Es war die EU, die den „Maidan“ ins Leben gerufen hat. Es war die Europäische Union, die das Motto „Die Ukraine muss zu Europa gehören, nicht zu Russland“ verbreiten ließ. Das ließ man öffentlich verkünden. Deshalb sollte man uns hier nichts vorwerfen und versuchen, sein eigenes Fehlverhalten mit Maßnahmen zu rechtfertigen, die unser Land aus purer Notwendigkeit heraus ergreifen musste, nachdem es alle Initiativen des guten Willens, guter Vorschläge und vieles mehr, voll und ganz ausgeschöpft hatte.

Nachfolgend möchte ich einige Beispiele für die Unredlichkeit der Europäischen Union noch nennen:

In den Jahren 2008-2009 bekam die Europäische Union, vor allem mit Frankreich, Probleme im Tschad und in der Zentralafrikanischen Republik. Dort befanden sich kleine französische Expeditionsstreitkräfte, denen es an Luftunterstützung fehlte. Sie baten Russland, eine Hubschraubergruppe dorthin verlegen zu lassen, um im Kampf gegen die Rebellen, die sich des Völkermords und anderer Gräueltaten schuldig gemacht hatten, zu helfen. Wir haben diese Gruppe [zur Luftunterstützung] entsandt.

Vor dem Hintergrund solcher Erfahrungen machten wir gegenüber EU-Vertretern den Vorschlag einen Mechanismus für Reaktionen auf gemeinsame Krisen im Ausland zu schaffen. Wir schlugen einen Ansatz vor, wonach Russland, falls es eine Operation durchführte, die Europäische Union einladen könnte, sich daran auf gleichberechtigter Basis zu beteiligen. Falls die Europäische Union eine Operation durchführte, könnte sie die Russische Föderation einladen. Sie lehnten nicht ab. Wir begannen, diesen Vorschlag zu diskutieren. Alles deutete darauf hin, dass wir uns einigen würden. Aber dann gab es ein Nein und die Mitteilung, dass es keine Parität gebe: Denn, es gebe ein Abkommen über die Möglichkeit der Beteiligung Russlands an Operationen der Europäischen Union, in dem alles geregelt wäre. So viel zum Ansatz, der vermeintlich auf Gleichberechtigung abstellte.

Es gibt noch viele andere Beispiele, darunter die sogenannte Meseberger Initiative, als der russische Präsident Dmitry Medwedew und die damalige deutsche Bundeskanzlerin Angelika Merkel in Meseberg eine Erklärung über die Einrichtung eines Russland-EU Ausschusses für Außenpolitik und Sicherheit vereinbarten. Die Ukraine wurde damals überhaupt nicht erwähnt, nur Transnistrien. Angelika Merkel wollte unbedingt, dass die Einrichtung eines solchen Ausschusses an Fortschritte bei der Lösung des Transnistrien-Konflikts geknüpft wäre. Diese Bedingung wurde festgehalten.

Auf der Grundlage dieser Vereinbarungen sorgten wir dann für die Wiederaufnahme der Arbeit im „5+2“-Format im Ausschuss zur Lösung des Transnistrien-Konflikts, der bis dahin mehrere Jahre lang nicht mehr zusammengetreten war. Der Ausschuss nahm seine Tätigkeit wieder auf. Aber als wir nachfolgend die Europäische Union fragten, ob wir nun einen gemeinsamen Ausschuss für Außenpolitik und Sicherheit gründen sollten, wichen sie der Antwort aus und die ganze Idee wurde „begraben“.

Soviel ist das Wort und sogar der Unterschrift der Europäischen Union wert!

In diesem Fall in Form der Person der damaligen deutschen Bundeskanzlerin Angelika Merkel!

Ein besonders eklatantes Beispiel bezieht sich auf Visafreiheit mit der Europäischen Union. Die Verhandlungen dazu wurden bereits vor 2004 aufgenommen, da der damalige Präsident der Europäischen Kommission Romano Prodi 2004 auf dem Gipfeltreffen zwischen Russland und der Europäischen Union angekündigt hatte, dass man in ein paar Jahren eine Erleichterung der Visabestimmungen werde erreichen können.

Danach vergingen mehrere Jahre. Wir haben unsere internen Vorschriften auf der Grundlage der mit der EU vereinbarten Rahmenbedingungen ausgearbeitet. Als wir diese Vorschriften innerhalb des Landes fertiggestellt und mit jedem Mitglied der Europäischen Union bilaterale Abkommen abgeschlossen hatten, gab es keine Bedingungen mehr, die nicht erfüllt worden wären.

Auf unsere Frage nach dem möglichen Zeitpunkt zur Aufhebung der Visumpflicht hat die Europäische Union lange nachgedacht. Schließlich antwortete sie, wonach sie einen neuen Dokumententwurf vorlegte, wobei wir gemeinsam über nächste Schritte nachdenken sollten. Darin waren ausschließlich technische Details dargelegt. Dennoch haben wir uns auch an dieser Arbeit beteiligt. Präsident Wladimir Putin hat mehrmals an diese Zeit erinnert:

Damals bestand neben dem Glauben auch noch die Hoffnung, dass wir es mit anständigen Menschen zu tun hätten!

Letztendlich wurden auch diese zusätzlichen technischen Fragen „abgeschlossen”. Das war im Sommer 2013. Als wir uns bereit erklärten, dies bekannt geben zu lassen, zogen sich die Vertreter der Europäischen Union mit den offiziellen Kontakten zu diesem Thema zurück und gaben keine offiziellen Antworten mehr. Hinter den Kulissen wurde uns „zugeflüstert“, dass man zwar vollständig bereit wäre, aber aus politischen Gründen kein visumfreies Abkommen mit uns vor Abschluss mit Moldawien und Georgien abschließen könne. Die Ukraine wurde damals nicht erwähnt.

Wenn also die Europäische Union uns vorwirft, dass wir etwas verletzt hätten, dann gibt es erstens keinen einzigen Beweis dafür und zweitens hatten wir etwas, um unsere europäischen Kollegen dies „rückzuversichern“.

Frage: Bereits im nächsten Jahr läuft das Abkommen über gute Nachbarschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Russland und China aus. Gibt es Verhandlungen über eine Verlängerung? Oder möchten Moskau und Peking neue Abkommen, die den veränderten Realitäten Rechnung tragen, ausarbeiten lassen?

Sergey Lawrow: Dieser Vertrag hat nach wie vor seine volle Gültigkeit. Es ist kein Zufall, dass, als seine erste Laufzeit 2021 ablief, der russische Präsident Wladimir Putin und der Vorsitzende der VR China Xi Jinping etwa einen Monat zuvor ein Dokument zur Verlängerung dieses Vertrags um fünf Jahre unterzeichnet hatten. Diese fünf Jahre laufen nun aus. In der Erklärung von 2021 hieß es, dass der Vertrag in vollem Umfang aktuell und weiterhin gültig bliebe und den Interessen des laufenden Ausbaus einer umfassenden Partnerschaft und strategischen Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern entspreche.

Ich bin der Meinung, dass diese Einschätzung nach wie vor gültig ist. Aber natürlich entwickeln sich die Ereignisse rasant und unsere strategische Zusammenarbeit und vielschichtige Partnerschaft mit der VR China vertieft sich und gewinnt immer neue Dimensionen. Wir haben uns grundsätzlich mit Kollegen aus anderen Ministerien darauf geeinigt, zu prüfen, ob es einen konkreten Bereich gebe, der zur „Bereicherung” dieses Vertrags genutzt werden könnte. Ich weiß nicht, in welcher Form dies geschehen könne. Dies könnte durch die Verabschiedung eines weiteren Dokuments geschehen, das die Bestimmungen dieses Vertrags bestätigt und weiterentwickelt. Derzeit liegen noch keine konkreten Entscheidungen vor. Das ist auch nicht erforderlich, denn sowie man solche Entscheidungen zu Papier bringt, fixiert man damit die Situation im realen Leben. Im realen Leben hatten wir noch nie zuvor so weitgehende, enge und vertrauensvolle Beziehungen. Wie unsere chinesischen Freunde sagen:

Wir arbeiten in allen Bereichen des internationalen Lebens „Seite an Seite und Rücken an Rücken“ zusammen!

Das sind keine leeren Worte!

Deshalb versichere ich Ihnen, dass der 16. Juli 2026 nicht unbemerkt vorübergehen wird. Wie unsere Zusammenarbeit mit unseren chinesischen Freunden konkret bestätigt, ausgebaut und vertieft werden soll, wird von den Administrationen unserer Staatschefs geregelt werden. Anschließend wird auf Führungsebene definitiv ein Verlautbarung dazu erfolgen!

***

Ende der Serie zur PK von Sergey Lawrow am 11.11.2025

Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA

  • Teil 1 erschien: HIER
  • Teil 2 erschien: HIER


 

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Von Redaktion

10 Gedanken zu „Sergey Lawrow über das Klammern der Briten an Gewohnheiten imperialer Tage – Teil 3“
  1. Der äußere Rand der Warum-Matroschka ist England, aber wer war von Cromwell bis Churchill der dunkle kleine Holzkrümel tief im Inneren? Jetzt sitzt er wieder im Inneren der USA. Der hat mit Jakob Schiff und den beiden Warburgs, beide verdienten an den 2 sich bekriegenden Parteien des 1. WK, die Oktoberrevolution im zaristischen Rußland finanziert und organisiert. Diese Kräfte ermordeten die Zarenfamilie und bekämpften 70 Jahre lang die Kirche, zerstörten die Familie und die Traditionen und Sprachen der Völker. Die neuen Jacobiner pfropften ihnen allen eine sowjetische Kultur des „neuen Menschen“ auf. Herr Lawrow vergißt, daß Kaliningrad einstmals Königsberg hieß und 1945 nach dem Schlächter Kalinin umbenannt wurde und daß diese ein Verwaltungsgebiet ist. Die neue GUS ist sowas wie die UdsSR, den Enteigneten im Ostblock wurde das Eigentum bis heute nicht zurückgegeben. Eigentlich leben alle noch im gestzlosen Raum der Nachkriegsordnung, die durch Raub und Mord an uns Deutschen gekennzeichnet ist. Wir müssen immer noch sowjetische „Ehrenmale“ bewirtschaften, einmalig in der Geschichte, daß ein besiegtes Volk nicht der eigenen Opfer gedenken darf, aber fremde pflegen muß. Für mich sind die USA und die GUS=UdSSR immer noch Feinde, sie haben ja auch gemeinsam und bekämpft, beraubt und jahrzehntelang ausgebeutet. Wir zahlen auch für die Balten, Herr Lawrow. Frieden gibt es erst durch ein Potsdam 2.

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  2. Woher stammen die Angelsachsen?
    In Schleswig-Holstein (Angeln und Sachsen) gab es eine Epidemie von Tripper und Syphilis.
    Kurzerhand wurden alle kontaminierten übers Meer gen Westen geschickt.
    😉

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  3. Die Trump-Regierung verbietet also die Antifa-Ost. So so.
    Warum nicht auch gleich die Antifa-West in die Liste mit reinnehmen?
    Ich hatte früher mal in den 1990-ern und bis Mitte der 2000-er Jahren einige gute Kontakte zu ehemaligen Antifa-Mitglieder, die Mitte der 2000-er ausgestiegen sind und nix mehr mit der Antifa zu tun haben wollten. Warum? Weil die Antifa immer mehr ihre Ideale verraten hat. Denn die Antifa hat heutzutage nicht nur andere Bezeichnungen wie „Migrantifa“ oder „Antifada“ verliehen bekommen, sondern die Antifa hatte schon Anfang der 2000-er Jahre noch eine andere Bezeichnung bekommen und zwar “ Transatl-Antifa „. Warum? Weil die Antifa zunehmend sukzessive von den transatlkantischen NATO-Agenten unterwandert wurde. Schon in den 1990-ern Jahren nach dem Zusammenbruch des Ostblocks hatten sich die US-Geheimdienste zum Ziel gesetzt die Antifa und alle europäischen Friedensbewegungen ideologisch auf die transatlantische NATO-Linie zu bringen.Deshalb sind heutzutage viele Friedensbewegungen bei US-Angriffskriegen imjmer sehr zurückhaltend und verurteilen fast nie die US-Kriegsverbrechen weltweit, die vor allem während des War On Terrors begangen wurden.
    Die Antifa in den USA wurde schon vor langer Zeit unterwandert. Dort in den USA wurde die Antifa dadurch erfolgreich ideologisch umgepolt. Die Antifa in den USA hat ideologisch mit den Anarchisten sowie mit den Libertären sehr viel mehr Gemeinsamkeiten als mit den „linksextremen Proletarier-Bewegungen“.Habe zu diesem Thema in den letzten Jahren viele US-Dokus und US-Reportagen gesehen…

    Und warum wurde der Al-Qaida Terrorist Al-Scharaa von der US-Terrorliste genommen?
    Stimmt ja, die islamischen Terroristen sind doch die besten Freunde der Amis (ist seit dem Kalten Krieg mittlerweile bekannt).
    Die Republikaner wurden ja schon vor Jahrzehnten von den faschistischen NeoCons unterwandert, die zu den islamischen Terroristen seit Jahrzehnten sehr gute Beziehungen pflegen. Darunter auch zur Al-Qaida. Deshalb ist jetzt Al-Scharaa plötzlich der „Gute“. Solche Andeutungen haben nicht nur viele linke US-Journalisten in den letzten Jahrzehnten gemacht, sondern auch viele rechte US-Journalisten. Und auch der berühmte US-Journalist Seymour Hersh hatte in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Artikel zu diesem Thema veröffentlicht, dass die Republikaner darunter auch die NeoCons sehr gute sehr enge Beziehungen zu den islamischen Terroristen pflegen und denen auch immer wieder helfen und diese auch aktiv unterstützen.
    Unter Trump hat sich diesbezüglich kaum etwas geändert, denn in Trumps Administration sind auch sehr viele NeoCons und Globalisten vertreten, die sich mit Trump sehr gut verstehen!
    Die US-Republikaner sind schon lange keine christlich dominierte Partei mehr. Das sollte spätestens seit dem republikanischen US-Präsidenten G.W. Bush (2001-2009) bekannt sein, der ja bekanntlich nicht nur ein tiefgläubiger Christ ist, sondern auch ein Mitglied einer bekannten satanischen US-Sekte (nein, ist keine Verschwörungstheorie, sondern es wurde schon vor 20 Jahren bewiesen, also eine Tatsache).
    Trump und seine von den antidemokratischen NeoCons und Soros-Agenten unterwanderte Administration wollen jetzt angeblich die Narco-Terroristen in der KAribik bekämpfen und in Südamerika bekämpfen. Ignorieren jedoch die Tatsache, dass die kolumbainsichen Drogenkartelle mit der Anti-Maduro Opposition von Venezuela eng befreundet sind. Und Fakt ist auch: Die kolumbianischen Drogenkartelle hassen Chavez-Maduro-Kommunisten. Es ist sogar so, dass Maduro selbst einen Krieg gegen diese Kartelle führt. Deshalb ist es auch unlogisch, warum die Trump-Adminstration behauptet, dass Maduro hier angeblich, der Anführer der südamerikanischen Drogenkartelle (Narco-Terroristen) sein soll!
    Und die Tatsache, dass die US-amerikanischen Söldner beispielsweise den Wahhabi-Islam-Terroristen von Saudi Arabien aktiv dabei geholfen haben und diese sogar aktiv unterstützt haben gegen „Ungläubige und Ketzer“ in Jemen einen Angriffskrieg (2015-2022) zu führen, wobei Trump damals sogar selbst als US-Präsident in seiner ersten Amtszeit grünes Licht gab für die aktive US-Unterstützung des Saudi Wahhabi-Terror-Regimes, zeigt doch auf wessen Seite die USA stehen. Unter Trump hat sich überhaupt nichts zum Besseren gewandelt. Trump und die US-Republikaner stehen schon seit Jahrzehnten auf der Seite von Terroristen. Und
    US-Präsident Trump will diesen Kurs unbedingt fortsetzen.

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  4. Die Bösen lernen nicht. Sie haben keine Ruhe, wenn Frieden ist, sie müssen immer und immer und immer wieder ein Faindbild aufbauen, um daran ihre ihnen eigene Aggrässion abzureagieren. Wenn man solch‘ bösen Kreaturen hilft, kennen sie keinen Dank, sondern nutzen es nur aus und fallen einem dann noch hinterhältig in den Rücken.
    Meiner Ansicht nach.

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  5. Im KRIEG traue ich keiner Seite wirklich, wobei die bisherigen SCHULDIGEN allerdings eher in VERDACHT geraten, und dass sind eben die Engländer, denn wie lange konnten die sich mit ihrem EMPIRE über rd. 500 Jahre in der WELT behaupten ? Erst Churchill mußte mit seinem irren KRIEGSWAHN gegen die Deutschen/DEUTSCHLAND vieles gegen WAREN und WAFFEN an die USA abgeben, die USA nahm ab sofort ihre STELLUNG in der WELT ein.
    Komischerweise, oder Paradoxerweise, waren die in Europa ansässigen Monarchien damals meistens „deutschverwandt“ (von VIKTORIA und ALBERT), aber stellten sich alle im Krieg gegen Deutschland ?

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    1. Sie stellen eine sehr gute Frage in Ihrem letzten Satz – vielen Dank! Falls man die Welt auf Deutschland reduzieren würde, dann wäre der entsprechende Monarch wohl als „höchste“ Instanz anzusehen und eine solche geblieben. So lieb(t)en es alle „dahoam“ auch zu sehen und über diesen Denkfehler mussten sie auch gehen – im Übrigen bis zum heutigen Tage. Denn, die Aristokratie und der Adel wurden seit der industriellen Revolution Schritt für Schritt von „Industriebaronen“ (Industrie) abgelöst und ausgehebelt, die aus der Sicht der Globalisten – vom Volksmund auch als „Bankenadel“ angesehen – noch wesentlich pflegeleichter als Monarchen und/oder Adel zu lenken waren/sind, wobei die (=Globalisten) über beiden Gruppen (Adel & Industrie) stehen. Das will man nur schwer verstehen, denn die Letzteren lassen sich kaum noch sehen. Auch der Zar war „deutschverwandt“, doch könnte als Paradebeispiel dafür gelten, wie die oberste Instanz (=Globalisten) ihre Ostflanke gegen eigene Interessen dirigierte und arbeiten liess, indem man den vermeintlichen obersten Monarchen bis zur Handlungsunfähigkeit bzw. Marionette verdammte (er durfte sogar Truppen nach Frankreich entsenden – das war dann sogar der russischen Armeeführung zu viel, um danach in letzter Sekunde noch die Reissleine zu ziehen!!!) Die Sache wird nur sonnenklar, wenn man das Gesamtbild sieht und nicht in nationalen Betrachtungen „steckenbliebe“. Jordis von Lohausen schrieb in einem seiner Werke, dass „der Deutsche politisch blind wäre und dazu noch mit offenem Visier kämpfe“. Mit einem solchen Horizont bzw. Sichtweise musste es auch in die Hose gehen, wenn sie berücksichtigen, dass letztere Vertreter (die Deutschen) dazu neigen, verbissen immer nur das halbe Schachbrett zu sehen, wobei sie ihr politisches Black-hole mit dem Paradesündenbock ihrer Zeit – blind und ohne nachzudenken – aufzufüllen nur pflegen. Das heisst, sie auch noch in diese Falle gehen: Das geht so weit, dass Sie keine Diskussion über Strassenniveau mehr „dahoam“ führen können, ohne diese Plattitüden, wie von menschgewordenen Papageien, um die Ohren gehauen zu kriegen.

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