Irans militärische Reaktion auf den US-israelischen Angriffskrieg läuft nunmehr auf „Autopilot“.
Es mutet wie eine automatisierte, dezentrale Vergeltungsmaschine an, die nach dem Tod des Obersten Führers Ali Khamenei nicht leicht gestoppt oder kontrolliert werden kann.
Historischer Ursprung
Im Jahr 2003 hatte Generalmajor Mohammad Ali Jafari beobachten können, wie die USA Saddam Husseins zentralisiertes irakisches Kommando in nur drei Wochen „enthauptet“ hatten. Dies inspirierte ihn dazu, das iranische Militär so umzugestalten, dass es die Enthauptung der Führung mühelos übersteht.
Als er im September 2007 IRGC-Oberbefehlshaber wurde, führte er die „Mosaikverteidigungsdoktrin“ ein. Sie wurde auf ein Albtraumszenario hin zugeschnitten, den Tod des Obersten Führers, das am 28. Februar 2026 Realität wurde, als Ayatollah Ali Khamenei getötet wurde. Innerhalb weniger Stunden wurde besagtes System aktiviert und seitdem ist es unaufhaltsam.
Funktionsweise
Jafari reorganisierte das iranische Militär in 31 autonome Provinzkommandos (je eines pro Provinz sowie zusätzliche für Teheran). Jedes funktioniert wie eine Mini-Armee.
- Unabhängige Operationen: separates Hauptquartier, Führungs- und Kontrollsysteme, Raketen-/Drohnenarsenale, Schnellangriffsbootsflottillen, integrierte Basij-Milizen und ausreichend gelagerte Munition.
- Vordelegierte Befugnis: Kommandeure haben den Befehl, Angriffe ohne Warten auf zentrale Zustimmung zu starten, perfekt für den Fall eines ein Führungsvakuums.
- Versiegelte Notfallpläne: dazu gehören Vergeltungsprotokolle, die automatisch nach dem Tod des Obersten Anführers ausgelöst werden und koordiniertes, aber unabhängiges Handeln gewährleisten.
Diese Doktrin trat unmittelbar nach dem US-israelischen Angriff in Kraft, bei dem Khamenei getötet worden war. Die 31 Kommandos führen nun unabhängig voneinander vorgegebene Vergeltungsbefehle aus, sie feuern Raketen/Drohnen auf US-/israelische/Golfziele ab, ohne eine zentrale Genehmigung zu benötigen.
Artikel 110 der iranischen Verfassung von 1979 überträgt ausschließlich dem Obersten Führer die alleinige Befehlsbefugnis über die Streitkräfte. Niemand sonst (Präsident Masoud Pezeshkian, Parlament, Wächterrat, Justiz usw.) kann seine Anweisungen rechtlich außer Kraft setzen oder aufheben.
Ohne einen lebenden Obersten Führer, der aktiv Autorität ausübt, bleiben die alten vorab delegierten Anordnungen rechtlich bindend und für jede andere Institution unumkehrbar.
Dies scheint somit die augenblickliche militärische Stärke des Iran auszumachen, es wird also nicht der seitens der USA vermeintliche Durchmarsch wie einst im Irak, da könnte man sich verkalkuliert haben.

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