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Bild: geopolitics prime

Die Staaten am Persischen Golf und die USA wetteifern darum, neue Häfen und Ölpipelines zu bauen, um die Straße von Hormus umgehen zu können. Experten sagen jedoch, dass die Projekte nicht ausreichen werden, um die Verwundbarkeit der Region zu beseitigen.

Vier große Hindernisse im Weg

Die Inbetriebnahme neuer Häfen und Pipelines wird fraglos Jahre dauern. Die neue Rohöl- und Raffinerie-Pipeline der VAE nach Fujairah könnte zwar bereits 2027 in Betrieb genommen werden, während allerdings vorgeschlagene alternative Routen für Irak, Katar, Kuwait und andere Golfstaaten mindestens zwei bis vier Jahre Bauzeit benötigen würden, erklärte dazu Robin Mills, CEO von Qamar Energy, gegenüber Dropsite News.

Selbst mit neuen Umgehungswegen würden die Exporte von verflüssigtem Erdgas der Region weiterhin von der Straße von Hormus abhängig bleiben. Katar, der weltweit größte LNG-Exporteur, verfügt allerdings ebenfalls über keine Pipeline-Alternative für den Export von LNG. Die strategische Bedeutung der Straße von Hormus kann durch den Bau neuer Ölpipelines also zweifelsfrei nicht beseitigt werden.

Über Öl und Gas hinaus transportiert der Wasserweg bekanntlich eine Vielzahl anderer kritischer Rohstoffe, wie folgt.

  • mindestens 20 % aller seegetragenen Düngemittelexporte

 

  • fast 50 % des weltweiten Seeschwefelhandels

 

  • etwa 30 % der weltweiten Heliumversorgung

 

  • etwa 30 % des weltweiten Methanolhandels auf See

 

  • sowie den Großteil der Aluminiumproduktion im Golf, die 9 % der weltweiten Produktion ausmacht

 

Rohstoffe für synthetisches Graphit

 

  • Monoethylenglykol (MEG)

 

  • Hochwertige Eisenerzpellets und direkt reduziertes Eisen

 

Die neue Infrastruktur rund um die Meerenge wird somit auch weiterhin anfällig für mögliche Angriffe Irans und der Achse des Widerstands sein.

Sieben Pipelines

Derzeit haben die VAE und Saudi-Arabien ihre Exporte über die bestehende West-Ost-Pipeline zum Golf von Oman bzw. die Ost-West-Pipeline zum Roten Meer verstärkt.

Zusätzlich bauen die VAE eine zweite Rohölpipeline, die parallel zur Habshan-Abu Dhabi Rohölpipeline (ADCOP) verläuft, die zum Hafen von Fujairah am Golf von Oman führt, um die Kapazität von 1,5 auf 3 Millionen Barrel pro Tag (BPD) zu verdoppeln.

Diese Projekte stellen laut CNBC nur drei von sieben geplanten oder in Bau befindlichen Pipelineprojekten im Nahen Osten dar, um die Straße von Hormus umgehen zu können. Sollten alle geplanten Projekte abgeschlossen werden, könnte die Pipelinekapazität der Region bis Ende 2028, 14 Millionen Barrel pro Tag überschreiten und damit mehr als 60 % der Vorkriegsölexporte der sieben Golfstaaten von 23 Millionen Barrel pro Tag abdecken, so Goldman Sachs. Doch diese sieben Pipelines werden die Straße nicht ersetzen, warnen geopolitische Analysten eindringlich.

Krise naht

Eine längere Schließung der Straße von Hormus könnte die Rhölpreise von Brent auf 150 Dollar pro Barrel treiben, warnen dazu Experten von Capital Economics. Die Märkte haben den Iran-Konflikt bisher durch Pipeline-Umleitungen und Lagerrückgänge überstanden und etwa 30 % des zuvor durch die Straße verschifften Öls umgeleitet. Doch diese Puffer gehen nun zur Neige, da die kommerziellen Ölbestände der OECD-Volkswirtschaften sich nahe den historischen Tiefständen befinden und kaum noch Spielraum ist, einen weiteren Angebotsschock abzufangen.



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Von ELA

17 Kommentare zu „Nahost-Pipelines können drohende Energiekrise nicht abwenden – Straße von Hormus unersetzbar“
  1. Die Kontrolle über die Straße von Hormus ist Teil der MAGA-Agenda vom Trumpel. Nationalismus ist die Mutter aller Kriege.

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  2. Robby und Annalena von den GRÜNEN haben sich bei der Kosher Nostra in USA ausgeweint, das alle so böse zu ihnen sind, und keiner an Sonnen- und Windenergie glaubt. Deswegen musste Donny auch mit den Mazeltov Mudjaheddin den Krieg gegen den Iran beginnen, damit alle Welt an Sonnen- und Windenergie glaubt.

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    1. Oh je, Horst, da geht aber einiges durcheinander bei Dir. Der Anteil von Solar- und Windstrom an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland beträgt knapp 50%. Also lieben ganz viele Robbys Sonnen- und Windenergie, nur ein paar rückwärtsgewandte ewiggestige Rechte nicht. Und Dein Donny, ebenfalls Rechter, ist wie Du auch kein Fan von Sonnen- und Windstrom. Der Irankrieg hat er vom Zaun gebrochen, weil er das Öl haben will.

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  3. Aussenminister von Russland Lawrow enthüllt: USA steuern ukrainische Schläge gegen Russland aktiv mit
    Sergei Lawrow wirft den USA nicht nur Unterstützung, sondern auch die aktive Lenkung ukrainischer Waffen auf russische Ziele vor – darunter auch zivile.
    https://tinyurl.com/39sz88b7

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  4. Von drei Seiten werden wir getreten: die Strasse von Hormuz ist dicht, die Strasse ins rote Meer wird dicht gemacht, Rußland kann nicht mehr liefern, da unsere depperte Regierung die Drohnen geliefert hat, um die Raffinerien zu zerstören. Fehlt nur noch die gaspipeline aus Norwegen. Putin könnte durchaus auf die Idee kommen, sie in die Luft zu sprengen oder wie Teheran sagt: sprengst du meine Raffinerie, sprenge ich deine Raffinerie. Würde mich nicht wundern. Die Preise werden durch die Decke schießen, insbesondere die Lebensmittelpreise. Murksel hat ja mal gesagt, in einer Krise müssen die Bauernhöfe ins Staatseigentum überführt werden, um eine Hungersnot zu verhindern. Vergiß es! Beamte auf dem Bauernhof arbeiten? Ich lach mich scheckig. Stalin und Mao haben es getan, Millionen sind verhungert. Entweder wir jagen die Satanistenregierung zum Teufel oder wir gehen drauf. Genau das ist der springende Punkt. Kapiert es oder hungert.

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  5. Der gröenwahnsinnige Killer-Clown in der Ukraine (Selenskij) hat schon wieder eine Rote Linie überschritten:

    Kasachstan protestiert nach Drohnenangriffen auf Öltanker im Schwarzen Meer. Astana sieht seine Exportinteressen bedroht und verlangt Sicherheitsgarantien.
    Kasachstan hat die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer scharf verurteilt. Das Außenministerium in Astana sprach laut dem ungarischen Nachrichtenportal „Portfolio“ von einem nicht hinnehmbaren Eingriff in die eigenen Wirtschaftsinteressen. Hintergrund sind mehrere Vorfälle rund um das Netz des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (KTK/CPC), über das ein Großteil des kasachischen Öls exportiert wird.

    Nach den vorliegenden Berichten traf der erste Angriff am 17. Juli den Tanker „Nordic Zenith“. Am 19. Juli folgten demnach die Schiffe „Asia“ und „Nissos Ios“. Daraufhin setzte das Konsortium die Verladung am Seeterminal aus.
    Angriffe gefährden die Energiemärkte

    Die Route ist für Kasachstans Ölexporte von großer Bedeutung. Laut Reuters verbindet die 1510 Kilometer lange CPC-Pipeline die Ölfelder Kasachstans am Kaspischen Meer mit dem russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk. Über diese Route laufen nach Angaben der Nachrichtenagentur rund 80 Prozent der kasachischen Ölexporte.

    Das kasachische Außenministerium warnte laut „Portfolio“, die Angriffe destabilisierten nicht nur den internationalen Handel und globale Lieferketten, sondern gefährdeten auch die Energiemärkte. Für Astana ist dabei besonders kritisch, dass nach eigener Darstellung legale zivile Öltransporte betroffen waren.

    https://www.focus.de/politik/ausland/kasachstan-ist-veraergert-dass-die-ukraine-jetzt-nicht-nur-russland-angreift_9856af1c-487d-4ebb-a1ad-47c229732893.html

    Wo bleiben die EU-Sanktionen gegen den ukrainischen Kriegsdiktator Selenskij ???

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  6. Die Iraner und seine Verbündeten bräuchten doch nur an einer schmalen Stelle des Suezkanals einen oder zwei Riesencontainerschiffe versenken, dann wäre der Suezkanal für längere Zeit dicht, und wenn sie dann noch nicht genug haben und das Selbe am Panamakanal z.B. an den Schleusen machen würden, dann brennt der Planet. Somit sollte man überlegen ob nicht schlechter Frieden besser ist als guter Krieg.

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    1. Moin
      So einen kleinen, oder besser einen großen Frachter mit Knallpulver vollstopfen und an bevorzugter Stelle lässt man den Frachter Plopp machen …

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      1. Also, sämtliche Schiffe die durch den Suezkanal fahren, fahren immer im Konvoi durch. Deshalb müssen sie in Port Sait oder in Suez erst einmal vor Anker gehen bis der Konvoi zusammen gestellt ist. In dieser Zeit könnten Taucher Haftminen befestigen, die dann per Fernsteuerung gezündet werden, also mitten in der Wüste, die Wucht dieser Explosionen lässt das Schiff in Minuten sinken, und der Kanal ist für lange Zeit dicht.
        Fahrt einmal durch, dann werdet ihr das sehen. Es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten einen Ozeanriesen mit einfachen Mitteln zu versenken. Im Panamakanal ist es ähnlich, nur auf eine andere Art, dann müssten alle Schiffe über das Cap Horn, bzw. das Cap der guten Hoffnung fahren.

  7. US-Ölunternehmen profitieren von der Hormus-Krise, die der NeoCon Autokrat Trump selbst herbeigeführt hat

    Hormus-Krise: Asiatische Raffinerien kaufen mindestens 8 Millionen Barrel US-Öl
    US-Öl ersetzt ausfallgefährdete Lieferungen aus dem Persischen Golf
    Zwei südkoreanische Raffinerien kauften dabei mindestens fünf Millionen Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate. Japans Eneos sicherte sich außerdem zwei Millionen Barrel. Die thailändische PTT nahm rund eine Million Barrel ab. Für die südkoreanischen Ladungen lagen die Aufschläge bei elf bis zwölf Dollar gegenüber der Dubai-Referenz. Obwohl amerikanisches Rohöl teurer bleibt, zählt deshalb vor allem die sichere Verfügbarkeit.
    https://blackout-news.de/energie/hormus-krise-asiatische-raffinerien-kaufen-mindestens-8-millionen-barrel-us-oel/

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    1. Moin Vasco
      Die venezolanischen Ölquellen haben ja auch VOR dem Iran krieg rein zufälligerweise den Anglikaner um Schutzstatus angebettelt. Und selbstverständlich wurde el präsidente Nicolás Maduro und seine Familie im Januar 2026 auch gleich erfolgreich in Amerika „eingebürgert“!
      .
      Schließlich ist dieses Land ja DIE Nummer …? Im internationalen Erdölreserven Ranking. Und das ist doch auch ein schützenswertes gut, für die Raubritter des 21. Jahrhunderts oder irre ich da?
      Platz 1 Venezuela (Saures Erdöl!)
      Platz 2 Saudi-Arabien (saures Erdöl!)
      Platz 3 Iran (saures Erdöl)
      Platz 4,5,6 und7
      Platz 8 USA (süßes Erdöl!)
      .
      Ranking gugg: https://www.worldometers.info/de/oel/oelreserven-pro-land/
      einfach mal auf die ausgewählten Länder klicken, da gibt es Hirnschmalz für Kostnixgeld!
      mfg

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  8. Ich glaube, die wirtschaftlich gesicherten STAATEN, aber derzeit noch überwiegend vom Oel als ENERGIE abhängig, sollten sich wegen dieser schädlichen ABHÄNGIGKEIT davon trennen, und ihr Augenmerk auf die moderne KERNENERGIE lenken. Während rings um die BRD, die angrenzenden Länder auf diese ENERGIEFORM setzen, bleibt die mittlerweile am BODEN liegende BRD-WIRTSCHAFT unter Bundeskanzler Merz bei dem Wind und der Sonne ?
    Eine das Land verschandelnde ENERGIEFORM, die niemals „ständig“ verfügbar ist ?
    Allein mit dem „Hoffen“ auf SONNE und WIND, kann man eine EXPORT-WIRTSCHAFT wie in der BRD, niemals wieder zur GENESUNG bringen ?

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    1. Lieber Ehrhard, Deutschland wäre bei Kernbrennstoffen genauso abhängig wie vom Öl. Warum sollte es sich von einer Abhängigkeit in die andere begeben? Derzeit decken wir fast fünfzig unseres Strombedarfs von erneuerbaren Energien. Es gilt, solche auszubauen und Speichermöglichkeiten zu schaffen, so dass so wenig wie möglich Energieträger benötigt werden, bei denen wir von anderen abhängig sind.

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  9. seit jahrzehnten war die devise*
    weg von fossilen brennstoffen und heute schlagen sich die neander
    die schädel dafür ein…
    diese spezies ist für diesen paradiesischen planeten so unbrauchbar wie syphilis
    oder trump

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