Mehr als drei Stunden lang spricht Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit Ben von „ungeskriptet“ über Migration, Corona, Medien, die CDU, innere Sicherheit, seine politische Biographie und seine Pläne für Sachsen-Anhalt.
Herausgekommen ist ein Gespräch, das gerade deshalb so stark wirkt, weil Siegmund nicht in den üblichen Fernsehformaten auf kurze Antworten reduziert wird, sondern ausführlich erklären kann, wofür er steht. Mehr als eine Million Aufrufe innerhalb der ersten Stunden!
Von DAVID BERGER | Eigentlich hatte Ben ein politisches Duell geplant. Neben Ulrich Siegmund sollte auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze von der CDU am Tisch sitzen. Der Gastgeber erzählt zu Beginn, man habe keine Kosten und Mühen gescheut und sogar angeboten, beide Kandidaten einzufliegen. Schulze lehnte am Ende ab: „Ich stehe für ein Duell nicht zur Verfügung.“ So sitzt Siegmund allein am Tisch. Und schon dieser Umstand wird im Verlauf des Gesprächs zu einem politischen Thema. Denn Ben stellt die naheliegende Frage: Wenn die CDU überzeugt davon ist, die besseren Antworten auf Migration, Wirtschaft, Energie oder Bildung zu haben – weshalb setzt sich ihr Spitzenmann dann nicht drei Stunden lang seinem wichtigsten Konkurrenten gegenüber?
Ben selbst macht keinen Hehl daraus, dass er kein Journalist sein will. Er wolle interessante Menschen an seinen Tisch holen und verstehen, „wie die ticken“. Über Siegmund sagt er zu Beginn, dieser sei ein regelrechtes „Social-Media-Phänomen“. Obwohl Siegmund Landespolitiker ist, gehört er zu den erfolgreichsten deutschen Politikern in den sozialen Netzwerken und verfügt über ein Vielfaches der Reichweite seines CDU-Konkurrenten.
„Wir sind alle ein Land“
Schon zu Beginn spricht Siegmund über die politische Atmosphäre, in der er sich bewegt. Er reist inzwischen mit Begleitschutz, schildert zugleich aber eine enorme Zustimmung im Alltag. Auf einen „Stinkefinger“, sagt er, kämen derzeit „ungefähr 500 bis 800 Daumen“. Beim Einkaufen, im Fitnessstudio oder auf der Straße werde er ständig positiv angesprochen.
Auch über Gegendemonstranten spricht er ausführlich. Siegmund erzählt, dass er inzwischen immer wieder zu ihnen hinübergeht und das Gespräch sucht: „Hallo, hier ist Siegmund, ich bin von der AfD und ich würde einfach mal hören, was das Problem sein soll. Warum steht ihr jetzt hier?“ Er fragt dann, warum Menschen gegen ein Grillfest oder Familienfest demonstrieren, bei dem Kinder und Familien gemeinsam einen schönen Tag verbringen. Nach seiner Erfahrung kämen darauf schnell die bekannten Schlagworte: Die AfD wolle die Schulpflicht abschaffen, die Inklusion beseitigen oder „die Frau an den Herd stellen“.
Siegmund weist „diesen ganzen Quatsch“ und „diesen ganzen Blödsinn“, mit dem Angst und Antipathie erzeugt würden, klar zurück. Gleichzeitig lehnt er es ab, daraus seinerseits Feindschaft abzuleiten. Selbst Menschen, die ihn niederbrüllten, blieben Menschen: „Wir sind alle ein Land und wir sollten wieder zusammenhalten als eine Gemeinschaft, als ein Volk. Wir haben eine gemeinsame Zukunft und die würde ich viel lieber miteinander machen als gegeneinander.“ Dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch das Gespräch. Siegmund ist hart in der politischen Sache, aber er verweigert sich der Vorstellung, politische Gegner müssten auch persönliche Feinde sein.
Die größte Angst: Eine erfolgreiche AfD-Regierung
Eine seiner stärksten Thesen formuliert Siegmund gleich zu Beginn. Er glaubt, dass die eigentliche Angst seiner Gegner nicht darin besteht, dass die AfD regieren könnte. Die größere Angst sei, dass sie erfolgreich regieren könnte. Dann, so Siegmund, würde sich zeigen, dass eben nicht „der Teufel in der Staatskanzlei“ sitze und er dort auch nicht „mit Springerstiefeln ein und aus“ gehe. Stattdessen solle dort ein Ministerpräsident sitzen, der gute Politik für Sachsen-Anhalt mache. Sein politischer Maßstab ist dabei erstaunlich schlicht: Nach fünf Jahren soll jeder Bürger sagen können: „Das waren fünf gute Jahre für dieses Land.“ Genau darin sieht Siegmund den entscheidenden Durchbruch. Wenn eine AfD-geführte Regierung sichtbar funktioniere, würden viele der über Jahre verbreiteten Schreckensbilder ihre Wirkung verlieren.
Das Gespräch wird besonders interessant, als Siegmund über seinen eigenen politischen Weg spricht. Er kommt nicht aus irgendeinem abgeschlossenen rechten Milieu, sondern war selbst Mitglied der CDU. Schon früh habe ihn dort die politische Trägheit gestört. Er erzählt, dass er vorgeschlagen habe, stärker junge Menschen anzusprechen. Man könne nicht immer nur die gleichen Veranstaltungen machen und müsse die demographische Entwicklung ernst nehmen. Die Antwort sei sinngemäß gewesen: „Das haben wir schon immer so gemacht und das werden wir auch weiter so machen.“ Siegmund verlor daraufhin zunehmend die Motivation.
Der endgültige Bruch kam mit der Eurorettungspolitik. Aufgrund seines Interesses an volkswirtschaftlichen Zusammenhängen habe er deren langfristige Folgen sehr kritisch gesehen. Die zunehmende Verschuldung zu Lasten kommender Generationen bezeichnet er im Gespräch drastisch als „Verbrechen an den zukünftigen Generationen“. 2014 zog er schließlich die Konsequenz: „Das ist nicht mehr deine politische Heimat.“ Damals lag die AfD bei wenigen Prozent. Eine sichere politische Karriere war dort nicht zu erwarten. Siegmund betont deshalb, dass seine Entscheidung keineswegs aus Karrieregründen gefallen sei.
Die CDU: rechts blinken, links abbiegen
Mit seiner ehemaligen Partei geht Siegmund hart ins Gericht. Sein zentraler Vorwurf lautet: Die CDU kündige vor Wahlen konservative Politik an und stimme anschließend gegen genau jene Forderungen, die sie selbst vertreten habe. Er schildert dazu Vorgänge aus dem Landtag von Sachsen-Anhalt. Bei Anträgen zur Migrationspolitik hätten CDU-Abgeordnete teilweise gegen Positionen stimmen müssen, die eigentlich ihrer eigenen Programmatik entsprochen hätten. Siegmund beschreibt Abgeordnete, die bei Abstimmungen ihre Gesichter verdeckten oder nur halbherzig die Hand hoben, weil sie selbst gewusst hätten, dass sie gegen ihre eigentliche Überzeugung abstimmten.
Für ihn geht es dabei um mehr als Parteitaktik. Es geht um politischen Charakter. Wenn ein Politiker vor einem Infostand den Bürgern erzähle, er wolle Abschiebungen erleichtern, im Parlament aber gegen entsprechende Anträge stimme, dann habe Politik ihre Glaubwürdigkeit verloren. Siegmund sagt dazu: „Das ist so ein Stück weit, wo man die Ehre verkauft.“ Genau diese Art von Politik wolle er nicht übernehmen. Wenn er selbst irgendwann gegen die eigene Überzeugung nur noch aus Opportunismus abstimmen sollte, sei für ihn der Punkt erreicht, an dem er in der Politik nichts mehr zu suchen habe.
Die Brandmauer funktioniert unten längst nicht mehr
Auch die sogenannte Brandmauer beschäftigt beide über längere Passagen. Siegmund sieht sie vor allem als Projekt der Parteifunktionäre. Je höher man in der CDU-Hierarchie komme, desto größer werde der ideologische Druck, jede Zusammenarbeit mit der AfD auszuschließen. Auf kommunaler Ebene sehe die Wirklichkeit anders aus. Als Beispiel nennt er Tangerhütte. Dort wurde ein AfD-Antrag für eine Arbeitspflicht für Asylbewerber im Stadtrat einstimmig angenommen. Nicht einmal SPD oder Linke hätten dagegen gestimmt. Für Siegmund zeigt das: Sobald konkrete Probleme gelöst werden müssen und weniger Parteizentralen zuschauen, verliert die Brandmauer schnell ihre Bedeutung.
Seine Kritik an der CDU geht dabei weit über Sachsen-Anhalt hinaus. Er wirft ihr vor, sich in wesentlichen Fragen immer stärker von früheren konservativen Positionen entfernt zu haben. Migration, Energiepolitik, Waffenlieferungen, gesellschaftspolitische Fragen – all das nennt er als Beispiele für einen Kurswechsel, bei dem ein konservativer Kern immer schwerer zu erkennen sei.
Migration: Wer hier lebt, muss zu diesem Land gehören wollen
Breiten Raum nimmt die Migrationspolitik ein. Siegmund macht dabei eine Unterscheidung, die in der öffentlichen Darstellung der AfD oft untergeht. Für ihn entscheidet nicht die Hautfarbe oder Herkunft darüber, ob jemand zu Deutschland gehören kann. Er nennt klare Voraussetzungen: Wer hier lebt, müsse die deutsche Sprache beherrschen, das Rechtssystem anerkennen, die Rechte der Frauen achten und dürfe kein religiöses Recht über die deutsche Rechtsordnung stellen: „Eigentlich rede ich hier gerade über das Normalste der Welt.“
Man müsse unterscheiden zwischen Menschen, die sich integrieren, sich an Recht und Gesetz halten und einen Beitrag leisten wollen, und denen, die nach Deutschland kommen, um das System auszunutzen oder Parallelgesellschaften aufzubauen. Gleichzeitig spricht Siegmund offen über die Grenzen von Integration. Eine Schulklasse mit einem migrantischen Kind sei etwas völlig anderes als eine Klasse, in der 29 von 30 Kindern einen Migrationshintergrund hätten. Dann stelle sich zwangsläufig die Frage, wer sich eigentlich wem anpasse.
Auch bei der Staatsbürgerschaft fordert Siegmund einen grundlegenden Kurswechsel. Sie dürfe nicht inflationär vergeben werden, sondern müsse wieder an strenge Voraussetzungen gebunden sein: „Unsere Staatsbürgerschaft wird zum Fenster rausgeschmissen.“ Gerade gut integrierte Einwanderer, die sich über Jahre Sprache, Beruf und Zugehörigkeit erarbeitet hätten, würden ihm gegenüber selbst Unverständnis darüber äußern, wie leicht der deutsche Pass inzwischen vergeben werde.
Dabei betont Siegmund immer wieder: „Wir sind Rechtsstaatspartei, wir halten uns an Recht und Gesetz.“ Der Kurs soll hart sein, aber rechtsstaatlich.
„Das ist nicht normal. Das darf nicht normal sein.“
Eine der stärksten Passagen des gesamten Interviews steht gleich am Anfang. Siegmund schlägt ein Gedankenexperiment vor. Man solle einen Deutschen aus den 1990er-Jahren per Zeitreise in die Gegenwart holen und ihm erklären, in welchem Land er nun lebt.
Ein Land, in dem man sein amtliches Geschlecht regelmäßig ändern könne. Ein Land, das Waffen in internationale Konflikte schickt. Ein Land, in dem man während Corona eine Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt zeitweise nur mit entsprechendem Nachweis kaufen konnte. Und ein Land, dessen Weihnachtsmärkte heute durch Poller und massive Polizeipräsenz geschützt werden müssen. Der Zeitreisende würde fragen, warum der Weihnachtsmarkt plötzlich „wie eine Festung“ aussehe. Siegmund antwortet: „Das ist nicht normal. Das darf nicht normal sein.“
In wenigen Sätzen verdichtet sich hier sein gesamtes politisches Programm. Siegmund präsentiert Politik nicht als Ansammlung technokratischer Einzelmaßnahmen. Er fragt grundsätzlicher: Was ist aus einem Land geworden, in dem vieles, was vor wenigen Jahrzehnten noch selbstverständlich war, heute erklärungsbedürftig erscheint?
Auch die Corona-Zeit kommt ausführlich zur Sprache. Siegmund erinnert an Masken, Kontaktbeschränkungen, Reiseverbote, Polizeieinsätze bei privaten Feiern und absurde Detailregeln im öffentlichen Raum. Er spricht von Menschen, die damals Nachbarn angezeigt hätten und heute nicht mehr darüber reden wollten. Sein eigentlicher Vorwurf lautet dabei nicht nur, dass Fehler gemacht wurden. Jeder Mensch mache Fehler, sagt er ausdrücklich. Entscheidend sei die Bereitschaft, sie einzugestehen: „Wenn man Fehler zugibt, die man gemacht hat, dann braucht man dafür menschliche Größe.“ Genau diese Größe vermisst er bei vielen Verantwortlichen. Für Siegmund ist Corona deshalb auch eine politische Charakterfrage geworden: Wer Fehler nicht eingestehen kann, wird auch aus ihnen nichts lernen.
Warum Siegmund in den sozialen Medien so erfolgreich ist
Ein großer Teil seines politischen Aufstiegs hängt mit sozialen Medien zusammen. Siegmund erzählt, wie früh er erkannt habe, dass die AfD klassische Medien nicht braucht, um Millionen Menschen zu erreichen. Jeder habe ein Smartphone zu Hause, auf dem Küchentisch oder in der Tasche. Über TikTok, Instagram, Facebook und YouTube könne jeder Bürger unmittelbar sehen, was ein Politiker tatsächlich sage. Und jeder könne selbst entscheiden: „Gucke ich das oder gucke ich es nicht.“ Wer seine Videos nicht sehen wolle, könne weiterscrollen.
Darin sieht Siegmund einen entscheidenden Unterschied zu den öffentlich-rechtlichen Medien, die über den Rundfunkbeitrag finanziert werden. Ben trifft damit auf einen Politiker, der die Regeln der neuen Öffentlichkeit verstanden hat. Siegmund wartet nicht mehr darauf, dass ein Fernsehsender ihm drei Minuten Sendezeit gewährt. Er baut sich seine eigene Öffentlichkeit. Das erklärt einen erheblichen Teil seiner Reichweite.
Trotzdem verweigert sich Siegmund klassischen Medien nicht. Ausführlich berichtet er von seinem Auftritt bei Markus Lanz. Er wusste nach eigener Aussage vorher genau, worauf er sich einließ: „Drei gegen eins.“ – Ein falscher Satz, sagt Siegmund, könne aus einer solchen Sendung herausgeschnitten werden und einen Politiker jahrelang verfolgen. Trotzdem ging er hin. Interessant ist seine Schilderung des Umfelds. Die Mitarbeiter hinter den Kulissen beschreibt er ausdrücklich als freundlich und professionell. Seine Kritik richtet sich nicht gegen jeden Einzelnen, sondern gegen die redaktionelle Konzeption und die politische Grundrichtung solcher Formate.
Er habe sich „im Drumherum“ fair behandelt gefühlt, zugleich aber gewusst, dass die Sendung so vorbereitet gewesen sei, dass man ihn politisch in Schwierigkeiten bringen wollte. Doch dieser Versuch ist gescheitert. Auch hier zeigt sich eine Stärke Siegmunds: Er kann unterscheiden. Er muss einen politischen Gegner nicht persönlich verachten.
Der Verfassungsschutz und die falschen Prioritäten
Deutlich wird Siegmund beim Thema Verfassungsschutz. Er kritisiert, dass große Ressourcen in die Beobachtung oppositioneller Politiker und Parteien flössen, während zugleich tatsächliche Gefährder nicht konsequent genug verfolgt würden. Als Beispiel spricht er über den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt und die Erkenntnisse aus dem Untersuchungsausschuss. Der spätere Täter sei den Behörden bekannt gewesen, trotzdem habe das System versagt.
Siegmund formuliert daraus einen grundsätzlichen Vorwurf: Ein Verfassungsschutz, der seine politische Energie auf Oppositionelle konzentriere, aber bei konkreten Gefahren nicht funktioniere, habe seinen eigentlichen Auftrag aus den Augen verloren. Innerhalb der AfD gebe es deshalb unterschiedliche Auffassungen darüber, ob die Behörde abgeschafft oder vollständig neu geordnet werden müsse.
Gegen Ende des Gesprächs wird klar, wie Siegmund seine mögliche Regierung versteht. Er will Sachsen-Anhalt zu einem Gegenmodell machen. Innere Sicherheit, eine andere Migrationspolitik, wirtschaftliche Entlastung, weniger ideologische Vorgaben, eine neue Energiepolitik und gesellschaftspolitische Normalisierung sollen ein Bundesland schaffen, in das Menschen wieder zurückkehren wollen.
Siegmund spricht ausdrücklich über Deutsche, die das Land verlassen haben – Ärzte, Fachkräfte, Unternehmer, gut ausgebildete junge Menschen –, weil sie mit den politischen und gesellschaftlichen Zuständen unzufrieden waren. Er sagt, er habe bereits „tausende Anfragen“ von Menschen erhalten, die sich vorstellen könnten zurückzukommen, wenn sich die politischen Verhältnisse änderten. Darin steckt ein politischer Anspruch, der größer ist als eine einzelne Landtagswahl: Sachsen-Anhalt soll zeigen, dass eine andere Politik praktisch funktioniert.
Siegmunds stärkster Eindruck: Er wirkt nicht verbogen
Was bleibt nach mehr als drei Stunden? Vor allem der Eindruck eines Politikers, der sich noch nicht in den Ritualen des Politikbetriebs verloren hat. Siegmund redet frei. Er lacht. Er erzählt Geschichten. Er sagt deutlich, wenn er etwas nicht weiß. Er spricht über eigene Fehler. Er widerspricht seinem Gastgeber. Und er nennt selbst Punkte, an denen er von Positionen der eigenen Partei abweicht.
So erklärt er etwa, dass er beim Thema Sterbehilfe eine andere Auffassung habe als Teile seiner Partei. Gleichzeitig zeigt er Verständnis für deren moralische Argumente: „Wir reden über Menschenleben.“ Er findet es ausdrücklich gut, dass darüber innerhalb der AfD diskutiert werden könne. Für ihn sei das Ausdruck innerparteilicher Demokratie.
Gerade solche Stellen machen deutlich, weshalb der Mann so viele Menschen erreicht. Siegmund wirkt nicht wie jemand, der erst überlegt, welche Antwort ihm ein Berater empfohlen hat. Er wirkt wie jemand, der tatsächlich eine politische Vorstellung besitzt und diese in eigenen Worten erklären kann.
„Ich liebe dieses Bundesland“
Am Ende steht ein Satz, der viel über seine Motivation verrät. Siegmund spricht über das Szenario, dass die AfD zwar mit über 40 Prozent stärkste Partei werden könnte, aber durch ein Bündnis aller anderen Parteien trotzdem von der Regierung ferngehalten wird. Selbst dann glaubt er, dass sich diese Konstruktion nicht lange halten werde und die AfD bei einer folgenden Wahl noch stärker werden könnte.
Aber er sagt zugleich, dass ihm dieses Szenario keineswegs recht wäre: „Ich liebe dieses Bundesland, ich möchte Verantwortung für dieses Bundesland übernehmen und deswegen zählt einfach jeder Tag.“ Er will nicht zwei Jahre warten, bis eine gegen die AfD gebildete Koalition auseinanderbricht. Er will jetzt regieren.
Das ist die eigentliche Botschaft dieses langen Gesprächs. Ulrich Siegmund präsentiert sich nicht als Protestpolitiker, der mit möglichst lautem Krawall zufrieden ist. Er will gestalten. Er will Verantwortung. Und er ist überzeugt davon, dass eine AfD-Regierung der stärkste Gegenbeweis gegen all jene wäre, die seit Jahren vor genau diesem Szenario warnen. Ben gibt ihm dafür mehr als drei Stunden Zeit.
Das Ergebnis dürfte für Siegmunds Gegner unangenehmer sein als jede Talkshow. Denn je länger das Gespräch dauert, desto weniger bleibt von der Karikatur übrig, die häufig von ihm gezeichnet wird. Übrig bleibt ein junger, schlagfertiger, humorvoller, kluger und politisch hochmotivierter Mann, der keine Angst vor langen Gesprächen, schwierigen Fragen oder klaren Positionen hat. Und genau darin liegt seine Stärke. Das könnte auch zur Stärke Sachsen-Anhalts werden, wenn die Menschen dies am 6. September auch wollen.
Beitrag erschien auf PHILOSOPHIA PERENNIS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION
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Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.







Trump-Regierung zensiert Kritiker der Einwanderungsbehörde ICE in den sozialen Medien – Ein weiterer Angriff auf die Meinungsfreiheit
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Berliner Polizei bald ohne Schutz? Tausende Schusswesten werden aussortiert
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Die Westen sollen gegen Gewehr-Geschosse schützen. Doch die Keramikplatten darin bröckeln. Weitere Schutzwesten könnten aus dem Verkehr gezogen werden.
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SCHOCK ERSTE OPFER! Sie STÜRMEN los! AfD WARNTE SCHON LANGE – JETZT ESKALIERT
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Siegmund bei „Ungeskriptet“:
Wieso Correctivs Geheimtreffen-Bericht ein „Glücksgriff“ war
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https://www.berliner-zeitung.de/article/fast-vier-stunden-siegmund-potsdam-verfassungsschutz-und-der-plan-fuer-die-macht-10296097
Der Klima-Kult:
Wie „Hitzetote“ und Waldbrände für politische Zwecke instrumentalisiert werden
Im Sommer folgt eine Wetter-Alarmmeldung auf die nächste.
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Polit-Beben im Osten:
Sachsen-Anhalt entscheidet ALLES
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Spannende Zeiten kommen auf Deutschland zu – spannende und gefährliche Zeiten.
Denn während CDU und SPD zunehmend an Macht verlieren, schlagen die ehemaligen Volksparteien immer verzweifelter um sich.
Demokratie ist, wenn Macht friedlich von der Regierung an die Opposition übergeben werden kann.
Doch in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern will niemand die Macht abgeben.
Tichy
Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September ist die Frage nach Platz eins praktisch entschieden. Die AfD von Ulrich Siegmund liegt in allen maßgeblichen Umfragen klar vor der CDU. Ministerpräsident Sven Schulze kämpft darum, den Absturz seiner Partei zu begrenzen und nach dem Wahltag überhaupt noch eine Mehrheit gegen die AfD organisieren zu können.
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https://www.tichyseinblick.de/meinungen/landtagswahl-sachsen-anhalt-2026-wahlwette/
Das wäre alles viel besser, wenn Ben nicht so grauenhaft kauderwelschen würde. „Challengen“-was für ein saublödes Wort! Schickmickisprech.
Hans-Georg Maaßen: Der gefährlichste Interview-Partner Deutschlands?
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Hans-Georg Maaßen zur Wahl in Sachsen-Anhalt:
„Die Korruption erleidet durch einen möglichen Regierungswechsel einen empfindlichen Einbruch.
All die genannten Akteure, die hier ordentlich profitiert haben, fürchten jetzt um ihre Pfründe.“
https://www.alexander-wallasch.de/maassen-notizen/hans-georg-maassen-der-gefaehrlichste-interview-partner-deutschlands
In Sachsen-Anhalt beginnt heute die Schule, die Ukrainer mit ihren Familien sind auch zurück!
Wahlbeeinflussung: NGO-Ansturm auf Sachsen-Anhalt
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Jetzt wird Sachsen-Anhalt zum politischen Schlachtfeld! Ausgestattet mit Millionenbudgets bringen Berliner NGOs Hunderte Aktivisten der Grünen in das Bundesland, um einen AfD-Wahlsieg des Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zu verhindern. Wie sie dabei vorgehen, zeigt eine Recherche.
SCHOCK ERSTE OPFER! Sie STÜRMEN los! A f D WARNTE SCHON LANGE – JETZT ESKALIERT ES! – Video:
https://www.youtube.com/watch?v=p4JV8HCK6v0
Hört Euch diese m. A. n. höchstkr.m.nellen räligiönsidiötlügisch gewölttätigen Kreaturen da an was die da schreien bzw. dieser im Vordergrund, aber die anderen sehen es genauso: „Öll ha hat uns hergebracht nach Europa und dann werden wir weiterreisen nach Dötsch länd“. Ich bin ein gutmütiger friedfertiger Mensch, aber diesem m. A. n. Mänschenmuell wünsche ich aus reiner Notwehr nur eines… – kann ich nur denken, ich schätze, die meisten hier wissen was ich meine. WER zieht denen endlich den Stecker und zwar final?! – Und all denen, die DAS zu verantworten haben ebenso.
Meiner Ansicht nach.
Alle Zwangsgebührenzahler ins Knie:
Grüne Funktionärin kontrolliert den ÖRR – so sieht „Staatsferne“ aus
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Beatrice Sauerbrey, neun Jahre Grünen-Referentin und bis heute kommunalpolitisch grün aktiv, soll ab sofort die Unabhängigkeit von ARD, ZDF und Deutschlandradio überwachen. Der Widerspruch könnte kaum größer sein.
https://www.alexander-wallasch.de/gastbeitraege/alle-zwangsgebuehrenzahler-ins-knie-gruene-funktionaerin-kontrolliert-den-oerr-so-sieht-staatsferne-aus
Margarete Stokowski (* 14. April 1986[1] in Zabrze) ist eine polnisch-deutsche Autorin und Kolumnistin.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Margarete_Stokowski
Seit 2009 schreibt Stokowski für verschiedene Zeitungen und Magazine.
Stokowski wurde 1986 in Polen geboren.
1988 zog ihre Familie mit ihr nach West-Berlin zu den Großeltern in die Gropiusstadt
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Die Hetzer im Land sind keine Deutschen!
„Spiegel“-Hetzte gegen Siegmund:
Ist das noch Journalismus?
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Der „Spiegel“ erklärt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund kurzerhand zum „gefährlichsten Mann Deutschlands“ – und setzt damit eine jahrelange Serie ekelhafter Anti-AfD-Titelbilder fort. Das ist längst keine nüchterne Berichterstattung mehr, sondern ein hetzerischer publizistischer Feldzug gegen die Opposition.
https://www.anonymousnews.org/medien/spiegel-hetzte-gegen-siegmund-ist-das-noch-journalismus/
er war nicht schlecht aber er ist nicht so Beflissen und ausdauernd wie BH letzterer war einfach Stärker und für mich überzeugender, also sehen wir mal was die Zukunft bringt, ich wünsche ihn auf jeden Fall VIEL Kraft,ERFOLG und immer gute Argumente bzw. fundiertes Beweismaterial für seine Behauptungen. Auf das er diese Verbrecher da hinschickt wo heute zb. Egon Krenz steckt.
BH hat ja auch mehr Lebenserfahrung!
BH war nach seiner Zeit noch voll für die gleiche Zeit bereit, Siegmund war ausgelaugt und Sie können da sagen was Sie wollen, die ganze letzte Zeit hat an US genagt inklusive grauer Haare, und auch wenn hier einige gleich wider Schnappatmung bekommen nur BH könnte der Stelle des Kanzler,s voll gerecht werden.
„So holen wir uns das Land zurück!“ – Ulrich Siegmund (AfD)
https://www.youtube.com/watch?v=9J-oOOLwba4
Senioren um Millionen betrogen:
Enkeltrick-Banden kassieren Rekordsumme in Sachsen-Anhalt
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Der Betrug an Senioren richtet in Sachsen-Anhalt immensen Schaden an.
Nach Angaben des Innenministeriums in Magdeburg erbeuteten Kriminelle im ersten Halbjahr landesweit rund 19,2 Millionen Euro von Über-60-Jährigen durch sogenannte Vermögens- und Fälschungsdelikte.
Das entspricht einem Zuwachs von 3,5 Millionen Euro im Vergleich zu den sechs Monaten zuvor.
https://www.mz.de/mitteldeutschland/sachsen-anhalt/betrug-senioren-enkeltrick-telefon-4301884
“gefährlichsten Mann Deutschlans”
Nun, das ist die Meinung des Magazins Der Spiegel. Nennt man Meinungsfreiheit, kann man nichts machen, muss man aushalten.
Andere Menschen plädieren für robusten Grenzschutz. Sind dafür kriminelle Asylbetrüger umgehend abzuschieben. Sagen Schluss mit der ständigen Bevorzugung von Asylbetrügern gegenüber arbeitenden Einheimischen.
Sind für Waffenexporte an Israel und die Ukraine. Alles was geht dorthin.
Nun, auch das nennt sich Meinungsfreiheit, kann man nichts machen, muss man aushalten.
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen und die Medien streuen sehr negative Aussagen, wer sich nur dort informiert/informieren kann, für den ist die AfD mit Sigmund der Feind!
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Wir wissen ja inzwischen, dass die Wahlgewinner im Vorfeld schon feststehen, jedoch hoffe ich, dass es in Sachsen-Anhalt zu gunsten der AfD/Sigmund ausgeht!
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(Schulze lehnte am Ende ab: „Ich stehe für ein Duell nicht zur Verfügung.)
Da hat Genosse Schulze die richtige Entscheidung getroffen, Ulrich Siegmund hätte ihn doch vorgeführt und am Abend wären die Umfragewerte in Sachsen Anhalt für die AfD auf feste 45 % gestiegen. ;-)))
Dann doch lieber absagen und weiterhin prophylaktisch so tun, als ob man seine Bürger versteht als weisungsgebundener Stiefelknecht von Berlin. Interessant wird es dennoch bleiben , wenn der CDU Genosse das Wahlergebnis nicht anerkennen soll und darf. ;-)))
Mit besten Grüssen
Ein humorvoller W.hlk.mpf – Kurzvideo:
https://www.youtube.com/shorts/4U_qxJ64yRs
TABUBRUCH! PRECHT SAGT ENDLICH, WAS VIELE DENKEN! – Video:
https://www.youtube.com/watch?v=3uF9NpJFbv4
Der Axolottel – Analogie zur heutigen Mehrheits-Gesellschaft.
Meiner Ansicht nach.
keine angst ihr dummen schafe… der neue dölfi wird von übersee und nicht in teuschland konstruiert.
von da werden auch die likes,
die aufrufe und die follower
durchgeben..äh kontrolliert))
eine eigene EUcloud ist in der
uns bekannten evolutionstheorie anscheinend nicht vorgesehen;)
Der Weg eines Deutschen Verlegers (Bild) führte über Israel nach Berlin!