Der Autor und Analyst Ryan Perkins macht deutlich, dass die vom Mainstream verbreitete Vorstellung, die EU sei dabei, sich künftig aus der transatlantischen Umklammerung zu befreien, ins Reich der Fiktion gehört.
Ryan Perkins: „Stattdessen ist die transatlantische Zukunft
von kontrollierten Spannungen, doch keiner Scheidung geprägt!“
„Sieben Billionen Gründe“, warum es nicht zu einer transatlantischen Scheidung kommen werde
Das Ende der Pax Americana?
Die jüngste Erklärung des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz zum „Ende der Pax Americana[1]“ gleicht einem vorhersehbaren Stück politischen Theaters. Angesichts einer zunehmend unruhigen und desillusionierten Wählerschaft vor dem Hintergrund einer stagnierenden Wirtschaft versuchte Merz, einen überzeugenden Bösewicht für Europas Leiden zu präsentieren:
Washington mit seiner neuen alten Regierung eignet sich dazu als perfektes Ziel!
Doch die Äußerung von Merz, zweifellos angeheizt durch das Abkommen des sogenannten „Trade Rebalancing Agreement“ [des EU/USA Handelsabkommens] vom Juli 2026, findet bei einer europäischen politischen Klasse, welche der vermeintlichen amerikanischen Ausbeutung überdrüssig scheint, Anklang. Denn dieses Abkommen gleicht in der Realität vielmehr einem solchen für Strafmaßnahmen, weswegen man versucht es von einer EU-Kapitulation in einen EU/USA-Kompromiss umzudeuten.
Dieses Muster, indem transatlantische Beziehungen als Scheidung in Zeitlupe verkauft werden, wurde zum Dauerbrenner. Kommentatoren verweisen auf Washingtons unverschämten industriellen Nationalismus gegenüber Brüssels [vermeintlich] ernsthaftem Gerede von „strategischer Autonomie“ samt Schärfe bei den Tarifstreitigkeiten.
Selbst die kürzlich veröffentlichte US-Sicherheitsstrategie[2] scheint die US-eigene Präferenz für eine gegenseitige Trennung deutlich zu machen. Doch während das Narrativ eines sauberen Bruchs – wonach Europa und die USA getrennte Wege gingen – auf beiden Seiten emotional und politisch verlockend erscheinen mag, …
… entspricht es zugleich nur einer tiefgreifenden Fantasie!
Hinter politischer Rhetorik und Handelsstreitigkeiten verbirgt sich eine hartnäckige, kolossale, doch oft ignorierte Realität: Die transatlantischen Volkswirtschaften sind durch ein so tiefes finanzielles Fundament miteinander verbunden, dass eine Trennung nicht nur schmerzhaft, sondern praktisch unmöglich erscheinen lässt. Es gibt rund „sieben Billionen Gründe“– gemessen an den [gegenseitigen] Direktinvestitionen – warum diese Verbindung, so angespannt und missbräuchlich sie mitunter auch erscheinen mag, Bestand haben dürfte.
Falls man jedoch bei der Tatsache gegenseitiger Abhängigkeit stehen biebe, würde man eine weitere dunklere und viel hervorstechendere Wahrheit noch übersehen:
Diese tiefe Integration ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe!
Die Integration USA/EU ist das Fundament, auf dem eine Beziehung tiefgreifender und wachsender Asymmetrie aufgebaut ist. Die Vereinigten Staaten, die sich des Lock-in-Effekts [Fesselungs-Effekts] besagter Billionen bewusst sind, schlachten dabei noch zunehmend …
… die inhärenten Schwächen des europäischen Projekts – insbesondere die mangelhafte Architektur des Euro – aus!
Damit vermögen die USA finanzielle und industrielle Wettbewerbsbedingungen entscheidend zu ihren Gunsten zu verschieben. Das Dilemma Europas besteht darin, dass seine Führungskräfte zwar das Ende einer Ära beklagen, aber nichtsdestotrotz in den unbeugsamen Strukturen, die diese Ära geschaffen hat, gefangen bleiben.
Die Illusion von Autonomie und die Realität der Kapitulation
Der rhetorische Trompetenstoß von Merz entstand nicht aus dem Nichts. Er zeigt nur den Höhepunkt jahrelang aufgelaufenen Drucks, der sich in den „Rebalancing-Abkommen der Trump-Regierung für 2025[3]“ [USA/EU Handelsabkommen] konkretisiert hat. Dieses Abkommen als bloßes Handelsabkommen anzusehen, bedeutet, die Absicht dahinter verkannt zu haben. Es handelt sich um Instrumente wirtschaftlicher Subordination, welche mit einer vertraglichen Präzision ausgearbeitet wurden, die an koloniale Tributsysteme erinnern. Für Europa stellt das Abkommen vom Juli eine herbe Niederlage dar: Grundtarife von 15% auf die meisten EU-Exporte, wobei Stahl und Aluminium mit 50% belastet wurden, haben Gewinnmargen über Nacht zur Makulatur werden lassen.
Die industrielle Logik wird zugleich brutal zur Schau gestellt: Angesichts des drohenden Ruins bleibt den Kronjuwelen der europäischen Fertigungsindustrie – den deutschen Automobilherstellern, den französischen Luft- und Raumfahrtgiganten, den italienischen Maschinenexporteuren – kaum eine andere Wahl, als ihre hochmoderne Produktionen auf US-amerikanischen Boden zu verlegen. Sie werden von den Subventionen des „Inflation Reduction Act“ der Biden-Ära angelockt und parallel dazu von den Zöllen der Trump-Ära niedergeknüppelt. Das Ergebnis gleicht einem Einbahn-Transfer: Produktionen, hochwertige Arbeitsplätze und kritische Technologien fließen in den Westen ab. Was in EU-Europa zurückbleibt, sind ausgeschlachteten Montagelinien, …
die dem Risiko unterliegen von Importen US-hergestellter Komponenten abhängig zu bleiben!
Dieser Raubzug geht über das verarbeitende Gewerbe hinaus. Auch die Energieabhängigkeit wurde akribisch genau durchgesetzt:
Europa ist inzwischen vertraglich verpflichtet, amerikanisches Flüssiggas (LNG) im Wert von 750 Mrd. US-Dollar abzunehmen – zu fast doppelt so hohen Kosten wie das russische Pipelinegas vor den Sanktionen – während es gleichzeitig die für neue Re-Gasifizierungs-Terminals erforderlichen Milliarden noch zusätzlich zu finanzieren hat. Gleichzeitig sicherte sich Washington Ausnahmen vom „Carbon Border Adjustment Mechanism“ für seine eigenen Exporte und verwandelte so geschickt die europäischen Klimaziele in eine Waffe asymmetrischen Vorteils.
[Anmerkung der Redaktion: „Carbon Border Adjustment Mechanism“ steht im Neusprech-Deutsch für den sogenannten „Europäischen CO2-Grenzausgleichsmechanismus” – zwar nicht gültig für „Europa“, sondern nur für die EU. Auf Englisch wird der Mechanismus korrekt als nur „EU Carbon Border Adjustment Mechanism“ bezeichnet.]
Die dritte Kette ist militärischer Natur. Eine vorgeschriebene US-Waffenimportverpflichtung in Höhe von 600 Mrd. US-Dollar, die als „Lastenteilung“ propagiert wird, verfestigt die Abhängigkeit von amerikanischer Seite, …
… was die Aussicht auf eine wirklich autonome europäische Verteidigungs- und Industriebasis illusorisch macht!
EU-Europa mag zwar seine eigene Flagge hissen, kann aber ohne Washingtons Lieferketten keine moderne Armeen aufstellen, wobei seine verbliebenen Rüstungsunternehmen de facto zu Tochtergesellschaften von Raytheon und Lockheed Martin verkommen sind.
Das 7-Billionen-Dollar-Fundament: Warum eine „Scheidung“ nur eine Fiktion bleibt!
Angesichts solch einer parasitierenden Realität klingt der Drang nach einer „Scheidung“ nachvollziehbar. Doch an dieser Stelle stößt ein solcher Wunsch auf ein unverrückbares Hindernis:
Das atemberaubende Ausmaß gegenseitiger finanzieller Verflechtungen!
In den letzten fünf Jahren lagen die US-Direktinvestitionen im Ausland durchweg über 6 Billionen Dollar. Der Löwenanteil davon entfiel auf Europa – rund 58% oder fast 4 Billionen Dollar. Umgekehrt belaufen sich die ausländischen Direktinvestitionen in die USA auf etwa 5,7 Billionen Dollar, wobei Europa fast zwei Drittel davon abdeckt. Diese Zahlen, die auf Daten des Bureau of Economic Analysis (BEA)[4] beruhen, stehen nicht für Portfolioflüsse, sondern für die tiefe Verflechtung von:
- Beteiligungen
- integrierten Gewinnströmen!
- gemeinsamem geistigen Eigentum!
- verflochtenen Lieferketten!

Es entspricht dem wirtschaftlichen Äquivalent wie dem gemeinsamer Organe!
[Anmerkung der Redaktion: Wie diese Kapitalverlagerung nach den USA konzeptionell bereits schon im Jahr 1972 institutionell hinter den Kulissen eingefädelt wurde: Siehe dazu den entsprechenden UM Artikel „Der dunkle Deal“ im Anhang]
Ein erheblicher Teil dieses Kapitals befindet sich in komplexen Verflechtungen der globalen Finanzwelt gebunden – in Holdinggesellschaften, Finanztochtergesellschaften und Zweckgesellschaften, die sich in Ländern wie den Niederlanden, Luxemburg und Irland konzentrieren. Vielfach nur als buchhalterische Fiktion abgetan, manifestieren diese Verbindungen jedoch die lebenswichtige Infrastruktur des transatlantischen Kapitals. Es ermöglicht amerikanischen multinationalen Konzernen, …
… globale Geschäftstätigkeiten zu steuern und europäische Unternehmen, in die Vereinigten Staaten investieren zu lassen!
Das Ziel heißt vielfach auch, von dort aus weiter in Drittmärkte im Globalen Süden zu investieren. Dieses Beziehungsgeflecht zu entwirren, wäre für die Verfasser der jüngsten US-Nationalen Sicherheitsstrategie [NSS] ein ebenso unlösbares Problem, wie sehr sie dies auch [vermeintlich] zum Ausdruck zu bringen versuchen.
[Anmerkung der Redaktion: Die Verfasser der NSS täuschen nur vor, sich von EU-Europa lösen zu wollen!]
Analysen der OECD und des IWF[5], die Investitionen den „endgültigen Gastländern“ zuordnen, bestätigen eine zugrundeliegende Wahrheit: Nimmt man die Durchleitungs-Jurisdiktionen weg, bleibt die überwältigende gegenseitige Verflechtung des transatlantischen Blocks nach wie vor enorm. Dieses komplexe Geflecht untergräbt die Vorstellung getrennter Wirtschaftskreise vollständig. Eine Entflechtung würde eine einschneidende, umfassende Umstrukturierung von Unternehmensbilanzen, Rechtssitzen und Finanzsystemen erfordern, die über Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurden. Es wäre ein Vorhaben, das …
… unter den Konzernen, welche beide Volkswirtschaften dominieren, keine politische Unterstützung fände!
Tatsächlich haben die geopolitischen Spannungen der letzten fünf Jahre rein gar nichts dazu beigetragen, diese Integration zu verlangsamen. Trotz des „Inflation Reduction Act“, der Diskussionen über „De-Risking“ [Risiko-Minimierung] und der Zollkriege sind die transatlantischen Investitionsbestände weiter in die Höhe gegangen. Dies offenbart eine Beziehung, die …
… nicht durch romantisches Interesse, sondern durch eine kompakte, rationale, finanzielle Verflechtung definiert ist!
Unternehmen sind auf den Zugang zu den Märkten des jeweils anderen – für Finanzierungen, Steuereffizienz und globale Reichweite – angewiesen. Regierungen mögen zwar von Autonomie sprechen, doch letztlich werden sie durch die Interessen von Unternehmen mit zutiefst transatlantischen Bilanzen eingeschränkt.
Asymmetrie dank Design: Der fatale Fehler des Euro!
Diese tiefe Integration, wie auch immer, stellt die Bühne, auf der sich der U.S.-Vorteil entfaltet, dar. Die Beziehung ist symbiotisch, jedoch nicht gleichberechtigt, angelegt. Ihre grundlegende Asymmetrie hat die Wurzeln in der Währungsarchitektur. Der Euro wurde als politisches Projekt mit einer entscheidenden wirtschaftlichen Unterlassung eingeführt, indem die grundlegenden Institutionen einer echten Fiskalunion fehlen, wie:
- kein gemeinsames Finanzministerium
- keine zentrale Finanzbehörde
- kein eindeutiger Kreditgeber der letzten Instanz
Dieser Konstruktionsfehler stellt sicher, dass die Mitgliedstaaten in Krisenzeiten gezwungen sind, …
… sich auf internationale Kapitalmärkte zu verlassen, auf denen der US-Dollar dominiert!
Die Staatsschuldenkrisen der 2010er Jahre brachten nicht nur wirtschaftliche Katastrophen, sondern sie waren auch Mechanismen finanzieller Besitzergreifung. Geschwächte europäische Staaten führten unter Nötigung Sparmaßnahmen durch, verkauften Vermögenswerte und restrukturierten ihre Volkswirtschaften. Ihre destabilisierten Bankensysteme wurden immer stärker mit US-Finanzkapital und auf Dollar denominierten Großhandelsfinanzierungsmärkten verflochten sowie von diesen abhängig gemacht. Die Bemühungen der Europäischen Zentralbank, das System abzusichern, verhinderten zwar erfolgreich den Zusammenbruch, …
… verankerten jedoch die Stabilität der Eurozone noch tiefer im globalen Dollarsystem!
So führte das großangelegte Projekt, einen Rivalen zur Dollar-Hegemonie zu schaffen, stattdessen dazu, dass Europa in eine untergeordnete Position innerhalb des globalen Dollar-Ökosystems gesperrt wurde. Der Euro, der keinen vereinten Souverän im Rücken stehen hat, ist eine Währung, die auf die Güte Fremder angewiesen bleibt. Der tiefgreifendste und mächtigste Fremde hierzu bleibt das auf dem Dollar basierende Finanzökosystem. Diese strukturelle Schwäche wird unerbittlich ausgeschlachtet. US-Finanzinstitute dominieren die Devisen- und Derivatemärkte. Die Verrechnung in Dollar verschafft der Sanktionspolitik eine beispiellose Hebelwirkung. Dazu kommt, dass in Zeiten globaler Spannungen die Flucht in Dollar-Liquidität – mit ihrer zentralen Rolle des amerikanischen Finanzsystems – noch stärkt.
Washingtons jüngste Maßnahmen vom IRA bis hin zum Abkommen zur Neuausrichtung des Handels [das EU/USA Handelsabkommen] …
… stellen keine Abkehr von diesem System, sondern lediglich dessen logische Fortsetzung, dar!
Die Maßnahmen nutzen die Marktgröße Amerikas, die finanzielle Tiefe und das „exorbitante Privileg“ des Dollars, um hochwertige wirtschaftliche Aktivitäten in die USA umzulenken, wohl wissend, dass Europa nicht über die integrierten fiskalischen und finanziellen Instrumente verfügt, um eine gleichwertige Reaktion dagegenzusetzen:
Die Reaktion der EU ist fragmentiert, langsam und oft selbstzerstörerisch!
Sie wird gelähmt durch genau jene institutionellen Spaltungen, die der Euro eigentlich hätte überwinden sollen!
Kontrollierte Friktionen, doch kein Bruch
Die Schlussfolgerung ist düster und pragmatisch zugleich: Eine saubere Trennung steht nicht zur Debatte. Die gemeinsamen Vermögenswerte in Höhe von 7 Billionen Dollar lassen einen Bruch wirtschaftlich katastrophal und politisch undenkbar erscheinen. Stattdessen bleibt die transatlantische Zukunft von nur kontrollierten Spannungen geprägt, mit:
- lauter politischer Rhetorik
- selektiver Entkopplung strategisch sensibler Sektoren wie Halbleiter und kritische Mineralien
- unerbittlicher Ausnutzung der institutionellen Schwäche Europas durch die USA, welche auf ihren eigenen industriellen und finanziellen Vorteil bedacht bleiben
- Die Beziehung wird fortbestehen, jedoch unter zunehmend U.S.-Bedingungen
Europa wird ein bevorzugtes Ziel für US-Kapital bleiben, gerade weil es einen wohlhabenden, stabilen Markt darstellt, dessen Währungssystem sicherstellt, dass es keine grundlegende Herausforderung [gegenüber den USA] darstellen kann.
Wenn Washington über die Kosten der Verteidigung Europas debattiert, wägt es mehr als nur vertragliche Verpflichtungen ab: Das schützt das Sicherheitsumfeld für ihre 4 Billionen Dollar an Direktinvestitionen, wobei die U.S.-Sicherheitsgarantie zum Teil eine Subvention für besagtes Kapital noch ist.
Bundeskanzler Merz hat Recht, dass die „Pax Americana“ in ihrer alten, großzügig hegemonialen Form vorbei ist. Doch was an ihre Stelle getreten ist, ist keine neue Ordnung souveräner Gleichberechtigter, sondern ein noch unverhüllterer, auf Transaktionen und Parasitierung ausgerichteter Ordnungsrahmen.
Europa ist nicht durch Sentimentalität an die Vereinigten Staaten gebunden, sondern durch eine finanzielle Anziehungskraft, die zu stark ist, um ihr wieder entfliehen zu können. Seine Politiker können vom Rednerpult aus die Unabhängigkeit verkünden, doch nachdem sie in ihre Ministerien zurückgekehrt sind, werden sie dort auf Bilanzen, welche eine ganz andere Geschichte erzählen, stoßen:
Über tiefgreifender Abhängigkeiten, geschrieben in der unanfechtbaren Sprache von Billionen!
Die Ehe wird fortbestehen, auch wenn die Romantik vorüber ist!
Quellenangaben:
[1] https://economictimes.indiatimes.com/news/international/world-news/europe-on-its-own-merz-declares-pax-americana-over-urges-independent-defence-as-us-shifts-focus/videoshow/125965707.cm
[2] https://www.whitehouse.gov/wp-content/uploads/2025/12/2025-National-Security-Strategy.pdf
[3] https://ceinewsletter.substack.com/p/the-vassalization-of-europe-the-twighlight
[4] https://www.bea.gov/news/2025/direct-investment-country-and-industry-2024
[5] https://www.bis.org/publications/ifc-bulletin-62-external-statistics-fragmented-and-uncertain-world
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Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA
Zum Autor: Ryan Perkins ist Senior Analyst und als Editor für den Global Economic Indicator tätig. Er lebt in Peking. Seine Analysen wurden in internationalen Medien wie dem „The Atlantic Magazine“ veröffentlicht und sowohl von Unternehmen wie auch Thinktanks in Anspruch genommen. Sein Substack-Blog erreichte Platz 49 in der Kategorie „Weltnachrichten und Politik“.

- Der Artikel von Ryan Perkins (20.11.2025) “ Die Vasallisierung Europas und Pax Americana im Zwielicht der Dämmerung ” im englischen Original: HIER
- Der Artikel (10.11.2025) von Ryan Perkins “Germany’s Deindustrialisation Is a Capital Coup” im englischen Original: HIER
- Der UM-Artikel (29.10.2025) von Ryan Perkins “Deutschlands Deindustrialisierung ist ein Coup des Kapitals! “: HIER
- Der UM-Artikel von Ryan Perkins (10.11.2025) “Finale im Putsch des Kapitals: Europa zerlegt zwischen USA & China! “: HIER
- Der UM Artikel zum “Dunklen Deal” (17.1.2025) – wie und wann die geplante, systematische Vermögensverlagerung in die USA ihren Anfang nahm: HIER

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.








Rente und ALtersarmut in Deutschland. Ein Vergleich.
Auf der einen Seite ein Mann:
1021 Euro nach 50 Jahre Arbeit
Auf der anderen Seite Politiker:
4000 Euro Rente für 2 Jahre Arbeit
Ist das gerecht?
https://journalistenwatch.com/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-09-um-04.54.54.jpg
Vasco da Gama
Ich bin der festen Meinung, dass diese jetzigen POLITIKER keinerlei RECHT haben, sich auch nur im GERINGSTEN sich über die DAMALIGEN Nazis des DRITTEN REICHES aufzuregen, sie übertrumpfen ihre „SCHRÖPFUNG der LANDESFINANZEN“ ihrer fleißigen BUNDES-BÜRGER rücksichtslos ohne jede HEMMUNG ?
Wer 45 Jahre gearbeitet hat, muß sich dementgegen mit einer HUNGER-MINIRENTE zufrieden geben, die zum Leben im Alter niemals ausreichen würde, und dann lediglich zum zusätzlichen FLASCHEN-SAMMELN animiert ?
AfD will eine komplette Normalisierung des Verhältnisses zu Moskau
https://t.me/ostnews_faktencheck/23883
Nach Informationen der „Bild“ hat der AfD-Arbeitskreis Außen am vergangenen Wochenende ein Grundsatzpapier zu Russland beraten und beschlossen.
„Unser Arbeitskreis für Auswärtige Angelegenheiten ist sich vollkommen einig über die Grundsätze unserer Außenpolitik, die eine Realpolitik im deutschen nationalen Interesse ist“, sagte der AfD-Außenpolitiksprecher Markus Frohnmaier.
Als Ziele nennt das Papier die Wiederaufnahme des Handels und der Energieimporte aus Russland sowie eine Verbesserung der Beziehungen zu Moskau.
Zugleich soll die militärische Unterstützung der Ukraine eingestellt werden.
Die abschließende Vorstellung des Dokuments soll laut Frohnmaier noch im September erfolgen.
Bild: Drei Viertel der ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland arbeiten nicht, erhalten aber Leistungen.
https://t.me/ukr_leaks_de/16081
Insgesamt erhalten fast 500.000 Personen Leistungen!
Es wird darauf hingewiesen, dass die Beschäftigungsquote der ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland (27 %) niedriger ist als in einigen Nachbarländern!!
In der Bundesrepublik Deutschland arbeiteten 2024 31 % der in dem Land lebenden Ukrainer.
Derweil arbeiten in Polen 78 %, in Litauen 72 % und im Vereinigten Königreich 69 %
Daher ist auch die Angst vor der AfD so groß.
Es geht bei dieser Partei keineswegs um Rechtsextremismus oder Verfassungsfeindlichkeit, sondern man befürchtet, dass sie in solchen Fällen den Finger tief in die Wunde legt!!
Wie Deutschland Waffen für Ukraine beschafft: Haarsträubend?
https://tkp.at/2026/09/16/die-financial-times-berichtet-wie-deutschland-waffen-fuer-ukraine-beschafft-haarstraeubend/
von Jochen Mitschka
Ein Financial-Times-Artikel beschreibt den Sonderstab Ukraine im deutschen Verteidigungsministerium als eine kleine, abgeschottete Einheit von weniger als 20 Personen.
Sie koordiniert inzwischen einen erheblichen Teil der deutschen Militärhilfe für die Ukraine – laut FT rund 11,5 Mrd. € pro Jahr.
Wie, wird sie in Erstaunen versetzen.
Das Ziel war, schnell und mit möglichst wenig Bürokratie Waffen für den Krieg der Ukraine gegen Russland zu beschaffen.
Heraus kam ein System, welches Korruption im Prinzip die Tür weit öffnet.
Zusammenfassung
Deutschland finanziert den Krieg der Ukraine gegen Russland mit einer zweistelligen Zahl von Verwaltungsmitarbeitern, die Aufträge nach Vorgabe der Ukraine mit deutschen Steuergeldern in zweistelliger Milliarden Euro Höhe innerhalb kürzester Zeit nach Antragstellung vergeben.
FT kann keine Korruption erkennen, und die Bundesregierung erklärt nach wie vor, nicht im Krieg mit Russland zu sein. ALLES LESEN !!
Führt Russland einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg?
https://kammerspartakus.wordpress.com/2023/02/04/fuhrt-russland-einen-volkerrechtswidrigen-angriffskrieg/
„Heute sagen viele, Russland verstoße gegen das Völkerrecht. Ich glaube, dass dies in keiner Weise der Realität entspricht.
Wer hat den Krieg im Irak ohne Erlaubnis der Vereinten Nationen begonnen?
Wer hat Jugoslawien unter fadenscheinigen Vorwänden zerstört? Wer war das?
Wer hat mit der Bombardierung von Belgrad einen Krieg im Zentrum Europas entfesselt?
Niemand wollte sich damals an die Grundsätze des Völkerrechts erinnern.
Ich werde eine einfache, auf das Völkerrecht bezogene Argumentation vortragen, um die Gültigkeit russischer Handlungen zu beweisen:
Die UN-Charta enthält eine Bestimmung über das Recht der Nationen auf Selbstbestimmung.
Ist die Situation mit der Republik Donezk und der Republik Lugansk nicht das Gleiche? Es ist das Gleiche.
Da sie dieses Recht haben – und sie haben es gemäß der UN-Charta und dem Recht auf Selbstbestimmung – haben sie davon Gebrauch gemacht und ihre Unabhängigkeit erklärt.
Haben sie dieses Recht nach internationalem Recht und UN-Charta?
Das haben sie, und dieses Recht wird durch das entsprechende Urteil des UN-Gerichtshofs in Bezug auf den Kosovo bestätigt. ALLES LESEN !!
Sie haben Recht.
Die Abspaltung der Republik Donezk, der Republik Lugansk und der Krim verstossen gegen die ukrainische Verfassung, aber nicht gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker.
Resolution 2625 der UNO-Generalversammlung:
„Jeder Staat hat die Pflicht, sowohl gemeinsam mit anderen Staaten als auch jeder für sich, die Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker im Einklang mit den Bestimmungen der Charta zu fördern und die Vereinten Nationen bei der Erfüllung der ihnen mit der Charta übertragenen Aufgaben hinsichtlich der Anwendung dieses Grundsatzes zu unterstützen, a) um freundschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen den Staaten zu fördern und b) um dem Kolonialismus unter gebührender Berücksichtigung des frei geäußerten Willens der betroffenen Völker ein rasches Ende zu bereiten, eingedenk dessen, dass die Unterwerfung von Völkern unter fremde Unterjochung, Herrschaft und Ausbeutung eine Verletzung dieses Grundsatzes und eine Verweigerung grundlegender Menschenrechte darstellt und im Widerspruch zur Charta steht.“
„Die Gründung eines souveränen und unabhängigen Staates, die freie Assoziation mit einem unabhängigen Staat, die freie Eingliederung in einen solchen Staat oder der Eintritt in einen anderen, durch ein Volk frei bestimmten politischen Status sind Möglichkeiten der Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts durch das betreffende Volk.“
„Jeder Staat hat die Pflicht, jede Gewaltmaßnahme zu unterlassen, welche die Völker, auf die sich die Erläuterung dieses Grundsatzes bezieht, ihres Rechts auf Selbstbestimmung, Freiheit und Unabhängigkeit beraubt. Bei ihren Maßnahmen und ihrem Widerstand gegen solche Gewaltmaßnahmen im Bemühen um die Ausübung ihres Selbstbestimmungsrechts sind diese Völker berechtigt, im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Charta Unterstützung zu suchen und zu erhalten.“
https://www.diepresse.com/582924/kosovo-selbstbestimmungsrecht-vs-territoriale-integritaet
Die 3 Regionen haben sich also Völkerrechtlich vereinbar von der Ukraine getrennt, im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Charta Unterstützung bei der Russischen Federation gesucht und um die Eingliederung gebeten.
Merz lobt sich selbst, beim Mercosur-Abkommen vorgeprescht zu sein. Das Freihandelsabkommen benachteiligt die deutschen Bauern massiv, da die Umweltauflagen in Lateinamerika viel geringer sind. Also keine Spur von fairem Wettbewerb. Frankreich hat das Abkommen nicht unterzeichnet. Ein großer Erfolg der franz. Bauern gegen die kriminelle Satanistenbande. Die Landbevölkerung ist das wichrigste Wählerreservois der Union. Merz kümmert sich einen Dreck darum. Daran erkennt man ganz klar, dass jeder, der diese Parteien wählt, gegen seine eigenen vitalen, ökonomischen Interessen wählt. Er ist auf blödsinnige Propaganda hereingefallen und wählt seine eigene Armut. Er gibt den Geldbeutel an Blackrock und co. ab.
Solange werden wir auch kein souveräner Staat werden. Wir sind de facto immer noch ein besetztes Land, nur dass die Kriegshandlungen aufgehört haben.