Das Grönland-Abkommen ist auch als Teil der amerikanischen Strategie zu verstehen, strategische Lieferketten stärker unter westliche Kontrolle zu bringen und chinesischen Unternehmen den Zugang zu neuen Lagerstätten zu erschweren.
Besonders relevant ist dabei der Rohstoffreichtum der Insel. Grönland verfügt über Vorkommen zahlreicher Mineralien, deren strategische Bedeutung angesichts der zunehmenden Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und China wächst. Gerade bei Seltenen Erden und den daraus gewonnenen beziehungsweise damit verbundenen Materialien besteht eine erhebliche Abhängigkeit westlicher Industrien von chinesischen Liefer- und Verarbeitungskapazitäten.
Wichtige Rohstoffe für Hochtechnologie
Diese Rohstoffe sind nicht nur für zivile Hochtechnologie von Bedeutung. Sie spielen auch bei zahlreichen militärischen Anwendungen eine Rolle – von Radarsystemen und Satellitentechnik bis zu moderner Sensorik, Flugzeugen und Lenkwaffensystemen. Hinzu kommen vermutete Öl- und Erdgasvorkommen.
Verplichtende Abstimmung mit Washington samt militärischer Präsenz
Der Vertrag mit dne USA verplichtet die grönländische Regierung ausdrücklich, die Beschränkungen gegenüber bestimmten ausländischen Investoren mithilfe bestehender oder künftiger Investitionskontrollgesetze umzusetzen. Die zuständigen dänischen Behörden sollen sich dabei eng mit Washington abstimmen.
Auch bei Aufträgen im Zusammenhang mit den amerikanischen Verteidigungsgebieten erhält Washington eine starke Stellung. Das Abkommen knüpft an bestehende Regelungen zur Vergabe von Verträgen für Waren und Dienstleistungen an und erweitert zugleich die dauerhafte amerikanische militärische Infrastruktur auf der Insel. Damit verbinden sich militärische Präsenz, Investitionskontrolle und wirtschaftliche Interessen zu einem umfassenderen strategischen Rahmen.
Ein weitreichender Erfolg für Washington
Formal hat Trump sein ursprüngliches Ziel nicht erreicht: Grönland wird weder gekauft noch annektiert und bleibt Teil des Königreichs Dänemark. Die Vereinbarung bestätigt ausdrücklich die bestehenden Souveränitätsverhältnisse und das Selbstbestimmungsrecht der grönländischen Bevölkerung. Genau darauf verweisen auch Frederiksen und Nielsen bei ihrer Darstellung des Abkommens.
Strategisch fällt die Bilanz für Washington dennoch weitreichend aus. Die Vereinigten Staaten können ihre militärische Infrastruktur ausbauen, erhalten umfassende Zugangs- und Bewegungsrechte und sichern ihre Stellung auf unbestimmte Zeit ab. Gleichzeitig wird die militärische Präsenz von Nicht-NATO-Staaten ausgeschlossen und deren wirtschaftlicher Einfluss in sensiblen Bereichen erheblich begrenzt.
Gerade vor dem Hintergrund von Trumps früheren Drohungen ist das bemerkenswert. Was durch einen Erwerb oder gar eine gewaltsame Übernahme Grönlands international kaum durchsetzbar gewesen wäre, erreicht Washington nun zumindest in wichtigen strategischen Bereichen auf vertraglichem Wege: eine dauerhaft privilegierte Stellung auf einer der geopolitisch wichtigsten Inseln der Arktis.
Einseitige Verpflichtung
Dänemark und die grönländische Regierung begründen die Vereinbarung dagegen mit der gemeinsamen Sicherheit innerhalb der NATO und betonen, dass Souveränität und Selbstbestimmung gewahrt blieben. Diese Argumentation ändert jedoch nichts daran, dass die materiellen Zugeständnisse des Vertrags weitgehend die amerikanische militärische und geopolitische Handlungsfreiheit erweitern. Welche zusätzlichen, ähnlich weitreichenden Rechte Dänemark oder Grönland im Gegenzug gegenüber den Vereinigten Staaten erhalten, ist dem veröffentlichten Vertragstext jedenfalls nicht zu entnehmen.
Damit ist aus dem Streit um die territoriale Kontrolle Grönlands vorerst ein Abkommen über strategische Kontrolle geworden. Die Flagge über Nuuk bleibt dieselbe. Doch der amerikanische Einfluss auf die militärische und sicherheitspolitische Zukunft der Insel ist erheblich größer als zuvor.
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HIER geht es zu Teil 1:
Grönland-Abkommen: USA sichern sich weitreichende Rechte in der Arktis | Teil 1

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„Die Heuchelei ist noch offensichtlicher“ – Vučić kritisiert westliche Staaten
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung, zahlreiche westliche Staaten würden beim Völkerrecht mit zweierlei Maß messen. Er kritisierte, dass ausgerechnet jene Länder, die sich heute als Hüter der internationalen Ordnung präsentierten, mit der Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo einst selbst die UN-Charta verletzt hätten.
https://rumble.com/v7fx67o-die-heuchelei-ist-noch-offensichtlicher-vui-kritisiert-westliche-staaten.html
Moin
Erst tauchen die Geologen, forscher und Politiker auf. Sondieren die ausbeute, dann folgen die paramilitärischen Raubritter um das ausbeuten und den Abtransport ihrer Beute abzusichern! Dienen gar die zahlreichen wie Hundescheißhaufen rund um den Globus verteilten US-Militärbasen am Ende nur der logistischen Absicherung für die Raubzüge der Anglikaner?
Gugg: https://www.reddit.com/r/MapPorn/comments/jmff23/us_military_bases_around_the_world/?tl=de#lightbox
gugg:https://www.energiezukunft.eu/wirtschaft/groenland-foerdert-seltene-erden
Mensch, diesen angloamerikanischen Glücksritter haben wieder ein glückliches Händchen …
mfg
Raubtierpolitik wie sie die USA seit ca. 1900 aktiv betreibt. Der Zugewinn durch 1. Wk u. 2. Wk fällt auch darunter. Die Beutezüge durch Deutschland sind im Wesentlichen durch die Amis gemacht worden. Die SU war dagegen eher ein Waisenkind. Inzwischen wird sogar ab und an in den Nachtsendungen über den Krieg von der Verbrechen der Alliierten geprochen was in der „normalen“ Sendezeit nicht vorkommt.
@ Gerd Neumann
Für amihörige Atlantiker ist es als völlig normal, dass der Ami jetzt in Grönland bestimmen kann wo es lang geht.
Würde Europa von normaldenkenden Politiker regiert sein, hätten die dem Trump erklärt, dass der Ami dort nichts zu suchen hat!
@H. Gorbach – Das hat mit „amihörigkeit“ gar nichts zu tun – aber du kennst offensichtlich die Geschichte und die Verhältnisse zwischen Grönländern und Dänen überhaupt nicht ! Die Dänen haben nicht die Finanzen, um Rohstoffe abzubauen und die Lösung liegt absolut in unserem Interesse in Europa – du willst ja auch dein Elektro-Fahrad oder dein Elektroauto weiter fahren – was meinst du wie das weiter funktioniern soll, wenn diese Ressourcen auch noch an China oder Russland gehen ??? Hab enichts gegen Russland – aber jedem das seine.
Der Artikel beinhaltet mal wieder völligen Stuss !:
1. “ Mit dem Abschmelzen des arktischen Eises . . . “ Die Eisfläche Grönlands hat sich aktuell um mind. 1/5 VERGRÖSSERT ! Der Autor lebt wohl hinter dem Mond . . .
2. „Weiterer Kniefall Europas vor Washington“. Was für ein idiotischer Kommentar ! Trump hat das völlig richtig gemacht. Dänemark hatte schon ernsthafte Verkaufs-Verhandlungen mit China geführt ! Das wäre eine absolute Katastrophe für den gesamten Westen gewesen – China und Russland sind mit Rohstoffen ohnehin schon gestopft bis obenhin.
3.“Staaten außerhalb der NATO dürfen grundsätzlich weder bemannte noch unbemannte eigene Militäranlagen auf Grönland errichten noch dauerhaft Streitkräfte auf der Insel stationieren, sofern die Vertragsparteien keine Ausnahme vereinbaren.“ – Wieder so ein ausgemachter Schwachsinn ! Den Amis/Europäern dürfte es wohl auch nicht gelingen „bemannte noch unbemannte eigene Militäranlagen“
in China oder Russland zu errichten . . .
Mann – ein wirklich grenzdebiler Artikel ! UME hat schon deutlich besseres geliefert . . .
Moin Gerd
Auch die menschlichen Wiederkäuer haben eine Lebensberechtigung!
Schwachsinn aufsaugen und ungeprüft wiederkäuen ist ihr Lebensaufgabe.
Kannste glauben … *grins*
mfg
Danke für Deine Worte – mich regt auf, wie die auf dem Trump rumhauen – der ist weder fehlerfrei noch heilig gesprochen – aber haben die alle die Verbrechen von Obama/Biden vergessen ??? Kennedy, J.D.Vance und Rubio machen doch wirklich z.T.unglaublich gute Arbeit. Liebe Grüsse . . .
Moin Gerd
Zu Zeiten des vermehrten Dünnschisses ist es doch von voreilt, über den eigenen Kloschüssel Rand hinauszublicken, als sich mit seiner eigenen scheiße zu beschäftigen, weil es so schön ablenkt! Denn die Scheiße des Nachbarn ist ja so aufregend …
Mit „beschissenen“ grüßen
*grins*