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Aus diesem Grund musste Slowenien seine strategischen Reserven öffnen. Wie bekannt sind seit dem Irankrieg und der Blockade der Straße von Hormus die Treibstoffpreise in ganz Europa explodiert. In Deutschland erreichte der Preis für Super E10 pro Liter kürzlich 2 Euro (788 Forint), und für Diesel 2,13 Euro (839 Forint) – wie das deutsche TZ.de-Portal berichtet.

Nun… Da sich die westlichen EU-Länder weigern, etwa – wie Ungarn – eine Preisdeckelung einzuführen, stürmten v.a. österreichische Autofahrer und Landwirte in Panikreaktion slowenischen Tankstellen – mit geradezu grotesken Folgen. In Deutschland übte sich derweil Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in blindem Aktivismus, wonach Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen dürfen (in Österreich dreimal pro Woche) – letztlich freilich folgenlos.

Slowenien: Diesel 50 Cent billiger

Wohingegen in Slowenien durch gezielte Verbrauchssteuersenkungen die Preise künstlich niedrig gehalten werden: Somit kosten seit dem 10. März ein Liter Benzin etwa 1,47 Euro (579 Forint), Diesel etwa 1,53 Euro (603 Forint) – also ein Preisvorteil von bis zu 50 Cent (25 Prozent), gegenüber den deutschen Preisen. Aber auch in Österreich kostet der Diesel in Wien bereits bis zu knapp 2,40 EUR – mit schmerzhaften Folgen für den Geldbeutel: Eine Tankfüllung (60 Liter) erreicht dann bis zu 128,34 Euro!

Zur Erinnerung: Am Tag vor Kriegsbeginn zahlte man in Österreich im Durchschnitt 1,547 Euro für einen Liter Diesel. Jetzt, zwei Wochen danach – sind es 1,925 Euro, also knapp 40 Cent mehr, ein Plus von fast 25 %. Für Super 95 stiegen die Preise österreichweiten durchschnittlich stiegen von 1,51 Euro pro Liter auf 1,72 Euro.

Run auch auf tschechische Tankstellen

Nun „plündern“ Kärntner Autofahrer slowenische Tankstellen, oberösterreichische die tschechischen, denn hier lag diese Woche der Literpreis bei 1,28 Euro für Benzin. Nur die Ungarn waren wieder cleverer: Die Preisdeckelung (etwa für Diesel auf 615 HUF = ca. 1,60 EUR) gilt nur, bei Vorlage der ungarischer Autopapiere, ansonsten gilt der Marktpreis.

Simit also fuhren am Freitag österreichische Autos massenhaft durch den Karawanken-Tunnel in Richtung Slowenien. Mit grotesken Folgen: lange Schlangen bildeten sich vor den Tankstellen. Besonders dramatisch war die Lage um die Grenzübergänge, sodass bis zum Ende des Tages an einigen Stationen der Diesel ausging.

Österreichische Treibstoff-Abzocker versuchten sogar, mit großen Treibstofftanks und landwirtschaftlichen Maschinen hohe Mengen in ihr Heimatland zu importieren. Die Staus reichten sogar bis zu den Zufahrtsstraßen zurück. Aufgrund der dramatischen Lage gab der slowenische Energieminister Bojan Kumer am Donnerstag bekannt, einen T3il der strategischen Ölreserven freizugeben. Slowenien lagert etwa 700 Millionen Liter Erdölprodukte, was für 103 Tage ausreicht, basierend auf dem Verbrauch des Vorjahres.

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Ein Gedanke zu „Österreicher „plündern“ billige slowenische Tankstellen – Dieselengpass“
  1. Ich kann den BRD-POLITIKERN aller Fraktionen nicht mehr zuhören, sie lügen die „Tankstellen-Besucher“ sowas von dreckig an, indem sie wahrheitswidrig auf die bösen MINERALÖL-KONZERNE hinweisen, die „vorauseilend“ angeblich RIESENGEWINNE einheimsen ? Dass die für ihre TÄTIGKEITEN der Umwandlung von Roh-Öl in Benzin etc., den Transport zu den Tankstellen „verdienen“ müssen, steht völlig außer Frage !
    Dass der STAAT dann die Tankstellen-Preise durch seine rigerosen und unangemessenen STEUERN sogar „verdoppelt“, ist die SCHWEINEREI, es sind damit völlig „leistungslose“ EINNAHMEN ! Aber davon scheinen Finanz,- und Wirtschaftsministerin keine wirkliche und tiefgreifende AHNUNG zu haben ?

    8

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