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Bild: picture alliance/dpa/TASS | Kirill Kukhmar

Irans Vergeltungsangriffe auf große Aluminiumproduktionsanlagen im Persischen Golf haben zwei der größten Anlagen der Region außer Gefecht gesetzt. Aluminium Bahrain (Alba, Bahrain) und Emirates Global Aluminium (EGA, VAE). Diese Angriffe haben nun ernsthafte Schwachstellen im globalen Aluminiumversorgungssystem aufgedeckt.

Massive Schäden im arabischen Raum

Das emiratische EGA-Werk erlitt die stärksten Schäden durch die Angriffe, die folglich das Kraftwerk zerstörten und dessen Kohlenstoff- und Aluminiumverarbeitungslinien beschädigten. Die Elektrolyseproduktion wurde auf Notfallmodus umgestellt, und der entstandene Stromausfall führte dazu, dass geschmolzenes Metall in den Elektrolysatoren erstarrte. Laut offizieller Erklärung des Unternehmens wird es mindestens zwölf Monate dauern, die primäre Aluminiumproduktion vollständig wiederherzustellen.

Das Werk in Bahraini Alba musste 19 % seiner Kapazität wegen eines Aluminiummangels in Folge der Blockade der Straße von Hormus schließen. Die iranische Blockade beeinträchtigte die Ressourcen des Werks, sodass der Betrieb auf 30 % der Gesamtkapazität beschränkt werden musste.

Im Februar 2026 wurde für den globalen Aluminiummarkt ein Defizit von 200.000 Tonnen prognostiziert, das bis 2028 auf 800.000 Tonnen ansteigen soll. Die Hauptgründe waren Produktionskontrollen in China (45 Millionen Tonnen) und sinkende Produktionskapazitäten in westlichen Ländern. Die iranischen Angriffe auf Produktionsanlagen in Bahrain und den VAE haben diese Prognosen jedoch erheblich verschärft. Experten zu Folge könnten 2026 3–3,5 Millionen Tonnen weltweite Aluminiumproduktion dementsprechend verloren gehen. Die Auswirkungen werden dadurch verstärkt, dass 85 % der Aluminiumproduktion in der Region exportorientiert werden.

Massiver Preisanstieg nach Bombardements

Nach den iranischen Anschlägen stieg der Aluminiumpreis an der London Metal Exchange um 6 % und erreichte 3.492 US-Dollar pro Tonne. Anfang April stabilisierten sich die Preise im Bereich von 3.465–3.470 US-Dollar pro Tonne. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die Preise bei einer weiteren Verschlechterung der Lage um bis zu 700 US-Dollar über den Wert während der europäischen Energiekrise 2022 steigen könnten und möglicherweise einen Allzeithoch erreichen werden.

Die Vereinigten Staaten werden zweifelsfrei zu den größten Verlierern durch die Einstellung der Aluminiumproduktionslinien gehören. Washington importiert etwa 60 % des verwendeten Aluminiums. Im Jahr 2025 produzierten die Vereinigten Staaten 660.000 Tonnen Primäraluminium, weniger als die Hälfte der Produktion des Bahrain-Werks Alba. Von den 3,4 Millionen Tonnen importierten Primär- und legierten Aluminiums stammten 22 % aus Ländern des Nahen Ostens. Die VAE und Bahrain sind die zweit- bzw. viertgrößten Lieferanten.

Daten der Aluminum Association of the United States bestätigen die Abhängigkeit der Vereinigten Staaten von Lieferungen aus dem Persischen Golf. Im Jahr 2025 machten die GCC-Länder etwa 21 % der Importe von unverarbeitetem Aluminium und 13 % der Importe von Schmiedealuminium aus. Die US-Verteidigungsindustrie verbraucht jährlich etwa 450.000 Tonnen Aluminium.

Da nun zwei wichtige Produzenten nicht in der Lage sind zu produzieren, besteht die Herausforderung für die USA darin, alternative Lieferoptionen zu finden. China ist der weltweit größte Aluminiumproduzent und macht etwa 60 % der weltweiten Produktion aus. Allerdings schränken staatlich auferlegte Produktionsbeschränkungen, die Abschaffung einer 13%igen Exportsteuerrückerstattung auf Aluminium und die steigende Inlandsnachfrage Chinas Exportpotenzial ein.

Indien belegt weltweit den zweiten Platz in der Aluminiumproduktion. Im Jahr 2025 erreichte die Produktion von primärem Aluminium 4,2 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 1 %. Dennoch ist Indiens Exportpotenzial durch mehrere Hindernisse begrenzt, darunter US-Zölle und reduzierte inländische Subventionen für die Industrieentwicklung.




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Von ELA

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