Der mit Hochdruck vorangetriebene Einsatz von KI an Stelle von menschlichem Personal verursacht nunmehr im Mutterkonzern von Facebook und Instagram, die nächste massive Kündigungswelle.
Rund 8.000 Mitarbeiter werden zu Gunsten der KI ihre Jobs verlieren.
Der Weg ist unschwer erkennbar
Die KI-Revolution macht freilich auch vor Zuckerbergs eigenen Leuten nicht halt. Es trifft nun auch und wohl nicht ganz unbeabsichtigt, den Meta-Konzern mit voller Wucht. Wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, soll weltweit jeder zehnte Mitarbeiter des Konzerns seinen Job verlieren, was 8.000 Mitaebeiter betrifft. „Projekte, für die früher große Teams nötig waren, werden heute von einer einzigen sehr talentierten Person erledigt“, erklärte Zuckerberg bereits Anfang des Jahres, ganz klar im Wissen was da noch folgen wird.
Und das dürfte wohl keineswegs die letzte große Kündigungswelle bei Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp) gewesen sein. Während tausende Mitarbeiter um ihre Jobs bangen, pumpt Firmenboss Mark Zuckerberg „bedenkenlos“ weiter gewaltige Summen in KI. Noch in diesem Jahr will der Konzern 115 Milliarden Euro ausgeben.
Fakten zur aktuellen Lage
Streichung offener Stellen sollen demnach erfolgen, zusätzlich werden ca. 6.000 unbesetzte Stellen nicht mehr nachbesetzt.
Der Hauptteil der Kündigungen wurde bereits für den 20. Mai 2026 angekündigt.
Der Hintergrund dessen ist, dass dies eine Reihe von Stellenstreichungen fortsetzt, darunter auch die großen Entlassungswellen in den Jahren 2022 und 2023.
Meta schichtet das Firmenbudget also massiv um. Der Konzern investiert nunmehr Unsummen in Rechenzentren und Spezialchips. Man plant für 2026 gigantische Investitionen von bis zu 135 Milliarden US-Dollar.
Um diese extremen Hardware-Ausgaben ausgleichen zu können, wird die Personaldecke dementsprechend drastisch ausgedünnt. Das Unternehmen stellt freilich weiterhin ein, allerdings fast ausschließlich hochbezahlte Spezialisten für KI.
Auch die Kommunikation des Konzerns sorgt intern für sehr viel Unruhe. Personalchefin Janelle Gale informierte die Belegschaft in einem Memo per E-Mail. Den Angestellten wurde darin mitgeteilt, dass die Kündigungen erst am 20. Mai ausgesprochen werden. Bis dahin herrscht allerdings quälende Ungewissheit.
Im Abfindungspacket der USA erhalten Gekündigte mindestens 16 Wochen Grundgehalt sowie zwei weitere Wochen pro Beschäftigungsjahr. KI kann freilich derlei Ansprüche nicht stellen, was ohne Zweifel dem Kontostand von Hr. Zuckerberg einmal mehr sehr zuträglich sein wird.
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