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Bild: Image courtesy of Park Circus/Warner Bros.

In einer kolossalen Rede in dem Film „Ein Mann wie Sprengstoff“ hat Schauspieler Gary Cooper im Jahre 1949 den Kampf des Kollektivs gegen das Individuum verdeutlicht.

Der schöpferische Verstand wird behindert durch jegliche Form von Zwang.

„Vor Jahrtausenden hat der erste Mensch entdeckt, wie man Feuer macht. Er ist vermutlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt, den anzuzünden er seinen Brüdern beigebracht hat, aber er hat ihnen ein Geschenk hinterlassen und die Dunkelheit von der Erde genommen.

Durch die Jahrhunderte hat es Menschen gegeben, die erste Schritte auf neuen Wegen gegangen sind mit ihrer Vision als
einzigem Rüstzeug. Die größten Schöpfer, die Denker, die Künstler, die Wissenschaftler, die Erfinder, standen ihren Zeitgenossen allein gegenüber. Jeder neue Gedanke wurde bekämpft. Jede neue Erfindung wurde verunglimpft. Doch die Menschen mit ihrer ureigenen Vision machen weiter. Sie haben gekämpft, gelitten und bezahlt, aber sie haben gesiegt.

Kein Schöpfer wurde durch den Wunsch angetrieben, es seinen Brüdern recht zu machen. Seine Brüder haben sein Geschenk gehasst. Seine Wahrheit war sein einziges Motiv. Seine Arbeit war sein einziges Ziel. Es war seine Arbeit und nicht die jener, die sie sich zu Nutze machten. Sein Werk, nicht das, was andere als Gewinn herauszogen. Sein Werk, das seiner Wahrheit Gestalt verlieh.

Der schöpferische Mensch stellte seine Wahrheit über alles andere und gegen alle Menschen.

Er machte weiter, ob andere seiner Meinung waren oder nicht, mit seiner Integrität als seinem einzigen Banner. Er war Diener von nichts und niemanden. Er lebte für sich selbst. Und nur dadurch, dass er für sich selbst lebte, war er fähig, die Dinge zu schaffen, die zum Ruhm der Menschheit beitragen. Das ist das Wesen von menschlicher Leistung. Der Mensch ist allein durch seinen Verstand in der Lage zu überleben. Er kommt ungerüstet auf die Welt. Sein Gehirn ist seine einzige Waffe. Aber der Verstand ist ein Merkmal des Individuums. Etwas, was man einen kollektiven Verstand nennen könnte, gibt es nicht. Der Mensch, der denkt, muss selbstständig denken und handeln. Der schöpferische Verstand wird behindert durch jegliche Form von Zwang. Er kann niemals den Bedürfnissen, den Ansichten, den Wünschen von anderen unterworfen werden. Und er ist nichts, was aufgeopfert werden könnte.

  • Der schöpferische Mensch fühlt sich seinem eigenen Urteil verpflichtet. Der Parasit schließt sich der Meinung anderer an.
  • Der schöpferische Mensch denkt, der Parasit imitiert.
  • Der schöpferische Mensch produziert, der Parasit plündert.
  • Dem schöpferischen Menschen geht es um den Sieg über die Natur. Dem Parasiten geht es um den Sieg über den Menschen.
  • Der schöpferische Mensch benötigt Unabhängigkeit. Er ist weder Diener noch Herrscher. Sein Umgang mit anderen Menschen ist gekennzeichnet durch Freiwillig.

Der Parasit strebt nach Macht. Er will alle Menschen beherrschen und als Sklaven zusammenketten.

Er behauptet, der Mensch sei nur ein Werkzeug im Dienst der anderer und dass er denken muss, wie sie denken, handeln muss, wie sie handeln und dass er in freudloser Knechtschaft für die Bedürfnisse anderer leben muss, nicht für seine.

Sehen Sie sich die Geschichte an. Alles, was wir haben, alles, was den Menschen weitergebracht hat, entstammt der
freiwilligen Arbeit eines unabhängigen Geistes.

Jede Gräueltat und jede Zerstörung entstand dem Bemühen, die Menschen mit Gewalt in eine Herde seelenloser Roboter zu verwandeln, ohne persönliche Rechte, ohne persönliche Wünsche, ohne Willen, Hoffnung oder Würde.

Dies ist ein alter Konflikt. Mit anderen Worten, das Individuum gegen das Kollektiv.

Unser Land, das edelste in der Geschichte der Menschheit, wurde auf Individualismus aufgebaut, auf dem Prinzip der unveräußerlichen Rechte des Einzelnen. Es war ein Land, in dem es dem Menschen frei stand, sein Glück zu machen und weiterzukommen, nicht aufzugeben und zu verzichten, zu gedeihen, nicht Mangel zu leiden, etwas durch Leistung zu erreichen, nicht zu plündern. Als sein höchstes Gut, sein persönliches Selbstwertgefühl zu betrachten und als seine höchste Tugend seine Selbstachtung. Sehnen Sie sich das Ergebnis an.

Die Kollektivisten verlangen nun von Ihnen, diese Errungenschaften zu vernichten, wie schon so vieles auf der Erde vernichtet wurde.

Ich bin Architekt. Ich erkenne, was kommen wird aufgrund des Prinzips, nachdem es gebaut ist. Wir sind dabei, uns einer Welt zu nähern, in der ich mir nicht erlauben kann zu leben. Meine Ideen sind etwas, was mir gehören. Sie sind mir mit Gewalt genommen worden. Mein Vertrag wurde gebrochen. Es war mir unmöglich, mich zu wehren. Einige waren der Meinung, meine Arbeit stünde anderen Leuten zur freien Verfügung. Sie glaubten, sie hätten einen Anspruch auf mich und es sei meine Pflicht, ihnen unfreiwillig und entgeltlich dienlich zu sein. Jetzt wissen Sie, warum ich Corpland gesprengt habe. Ich habe Corpland entworfen. Ich habe es möglich gemacht. Ich habe es zerstört. Ich hatte Corpland entworfen, weil ich es nach meinen Wünschen gebaut sehen wollte. Das war der Preis, den ich dafür verlangte. Man hat mich nicht bezahlt. Mein Entwurf wurde nach Lust und Laune anderer entstellt, die den Nutzen aus meiner Arbeit zogen und mir nichts dafür gaben.

Ich will Ihnen sagen, dass ich nicht glaube, dass irgend jemand Anspruch auf nur eine Minute meines Lebens hat, auch nicht auf einen Bruchteil meiner Energie, auch nicht auf eine Leistung von mir, egal wer den Anspruch erhebt.
Das ist mir wichtig.

Die Welt geht an einer Orgie von Selbstopferung zugrunde.

Ich bin hergekommen, um im Namen jedes unabhängigen Menschen, den auf der Welt noch gibt, gehört zu werden. Ich wollte meine Bedingungen darlegen. Ich erkenne für meine Arbeit und mein Leben keine anderen an.

Ich bin davon überzeugt, der Mensch hat das Recht, sein Leben als Individuum zu führen.“



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Von FREIGEIST

6 Kommentare zu „Der schöpferische Mensch – Die Rede zu Freiheit & Individualismus“
  1. Gary Cooper hatte hier mit jedem Wort recht, ich hatte es noch nie gehört !
    Wie auch sein Film „12 Uhr Mittag“ (Es war „nur“ ein FILM) seine ganze HALTUNG wieder spiegelte ? Er war nach meiner Meinung ein großartiger SCHAUSPIELER !

  2. Attacke auf Tichy-Reporter:
    Millionen Zeugen im Netz – aber das Beweisvideo war plötzlich weg
    .
    Erst verschwindet die Strafanzeige zu den linksextremen Ausschreitungen gegen Journalisten von Tichys Einblick in Gießen. Dann ist ausgerechnet der Datenträger mit den Videoaufnahmen des Angriffs auf die eigenen Reporter nicht mehr auffindbar. Ein Vorgang, der das Vertrauen in den Rechtsstaat schwer beschädigt.
    .
    Es geht um den Angriff auf grundlegende Werte des demokratischen Rechtsstaats
    .
    https://philosophia-perennis.com/2026/07/22/attacke-auf-tichy-reporter-millionen-zeugen-im-netz-aber-das-beweisvideo-war-ploetzlich-weg/

  3. Im 3. Reich zählte nur das Kollektiv, das Individuum wurde zugunsten des Völkischen unterdrückt und gleichgeschaltet. Hoffen wir, dass die AfD es nicht schafft, die Geschichte sich wiederholen zu lassen.

  4. „Das Geschäft mit der Krankheit hat heute kaum noch vorstellbare Dimensionen erreicht“
    .
    “ Die Schulmedizin ist die Fortführung der Inquisition des Mittelalters“
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    Raik Garve
    Gesundheitslehrer

  5. Fünfzig Jahre nach dem „Fall Seveso“
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    Nach dem Austritt einer Dioxinwolke aus einem Chemiewerk in Seveso wurde gezielt Panik erzeugt, um die Legalisierung der Abtreibung zu erreichen.
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    Sofort setzte sich die politische Maschinerie in Bewegung: Am 31. Juli forderten die Abgeordneten Susanna Agnelli3 (Abgeordnete der linksliberalen Republikanischen Partei), Giancarla Codrignani (Kommunistische Partei) und die Radikale Emma Bonino, daß den Frauen von Seveso und Umgebung die Abtreibung gestattet werde. Fast alle Zeitungen begleiteten diese Forderung mit Zustimmung.
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    https://katholisches.info/fuenfzig-jahre-nach-dem-fall-seveso/
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    Emma Bonino (* 9. März 1948 in Bra, Piemont) ist eine italienische Politikerin und war die prominenteste Vertreterin (leader) der Radicali Italiani. Von 1995 bis 1999 war sie Europäische Kommissarin für Verbraucherschutz, Fischerei und Humanitäre Hilfe. Von Mai 2006 bis Mai 2008 war sie Handels- und Europaministerin im zweiten Kabinett von Romano Prodi. In der Legislaturperiode 2008–13 war sie eine der vier Vizepräsidenten des Italienischen Senats. Von April 2013 bis Februar 2014 war Bonino italienische Außenministerin im Kabinett Letta. Von 2018 bis 2022 war sie erneut Senatorin.

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