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Symbolfoto: UME & AI

Im Raum Barentsburg wurde das Forschungsschiff „Professor Moltschanow“ festgesetzt, das dem russischen Wetterdienst Rosgidromet gehört. An Bord befindet sich eine Expedition der Russischen Geographischen Gesellschaft.

Der Expeditionsteilnehmer Andrej Gorbunow erklärte, die norwegische Seite habe die Festsetzung des Schiffes mit den Ereignissen von 2014 und der Frage der Übertragung russischen Eigentums zugunsten der Ukraine in Verbindung gebracht.

„Heute wurde bekannt, dass die norwegischen Behörden unser Schiff, Professor Moltschanow‘ festgesetzt haben“, sagte Gorbunow.

Auch auf der Website des Gouverneurs von Spitzbergen wird erläutert, dass die Festsetzung des Schiffes Teil des Vorgehens des ukrainischen Energieunternehmens Naftogaz zur Eintreibung von Vermögenswerten sei, die Russland 2014 enteignet habe.

Schiff soll zugunsten der Ukraine „verwertet“ werden

Der Einsatzleiter auf Svalbard, Håkon Finstad, bestätigt den Vorfall und sagt gegenüber der Zeitung „Aftenposten“:

„Die Polizei auf Svalbard hat einen Beschluss des Amtsgerichts Nord-Troms und Senja erhalten, das Schiff ‚Professor Moltsjanov‘ zu beschlagnahmen und zu verwerten. Die Polizei auf Svalbard hat das Schiff heute in Barentsburg beschlagnahmt.“

Der russische Minister für die Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis, Alexej Tschekunow, bezeichnete die Entscheidung des norwegischen Gerichts als „ein weiteres Beispiel für den Rechtsnihilismus und die Willkür westlicher Staaten“.

„Wir sind seit 95 Jahren auf dem Spitzbergen-Archipel in Norwegen präsent. Seit 1931 ist dort der Trust, Arktikugol‘ tätig. Für die Verbindung mit unserem Unternehmen wurde das Forschungsschiff, Professor Moltschanow‘ von Rosgidromet eingesetzt“, erklärte Tschekunow.

Er fügte hinzu, dass „Arktikugol“ die Entscheidung des norwegischen Gerichts über die Festsetzung des Schiffes anfechten werde. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, dass Russland auf die Festsetzung des Schiffes „entsprechend reagieren“ werde. Die Regierung in Moskau verurteilte die Beschlagnahmung des Schiffs scharf. Es handle sich um „Piraterie“, erklärte weiters das Außenministerium in Moskau

Das russische Schiff „Professor Moltsjanov“ wurde auf Svalbard beschlagnahmt. Foto: Sander van Hool/Marinetraffic

Die „Professor Moltschanow“ ist ein Forschungsschiff, das polare und ozeanografische Untersuchungen durchführt. Es gehört zur Flotte der Nordverwaltung für Hydrometeorologie und Umweltüberwachung. Seit 2025 verkehrte die „Professor Moltschanow“ regelmäßig zwischen den Häfen Murmansk und Barentsburg und beförderte nach Spitzbergen Touristen, Wissenschaftler, Mitarbeiter des Trusts „Arktikugol“ sowie deren Angehörige. Für 2026 waren insgesamt zehn solcher Fahrten vorgesehen.

Das Schiff darf seine derzeitige Position nicht verlassen. Der Gouverneur von Svalbard, Lars Fause, ist angewiesen, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass das Schiff verlegt wird, schreibt Naftogaz. Die norwegischen Behörden sorgen für die Sicherheit der Passagiere.

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Von Redaktion

10 Kommentare zu „Die nächste Eskalationsstufe: Norwegen kapert russisches Forschungsschiff“
  1. Herr Putin geben sie ihre Zurückhaltung auf und knallen sie da eine Oreschnik mit nuklearem Kopf rein. Diese kleinen Penner in Norwegen spielen sich auf als die Großen. Man muss diese Idioten auf Zwergmass zurück setzen! Mit diesen verblendeten EU Politikern ist nicht zu reden, denn sie hören nicht einmal auf das eigene Volk. Sondern führen nur die Befehle aus der korrupten und diktatorischen EU Kammer aus!

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  2. Russland sollte einfach einfach ein Paar Kriegschiffe, in internationalen Gewässern, rund um das Spitzbergen Archipel aufstellen.
    „Jedes Schiff das ausläuft oder einläuft wird ebenfalls feststgesetzt bis das russische Schiff freigegeben wird!“
    „Auch auf der Website des Gouverneurs von Spitzbergen wird erläutert, dass die Festsetzung des Schiffes Teil des Vorgehens des ukrainischen Energieunternehmens Naftogaz zur Eintreibung von Vermögenswerten sei, die Russland 2014 enteignet habe.“
    Nota: Die Enteignung von Naftogaz-Werten in Russland unterstand wohl russischem Recht und nicht Norwegischem.
    Und die Festsetzung eines Schiffes der Flotte der staatlichen Nordverwaltung für Hydrometeorologie und Umweltüberwachung unter russischer Flagge kann wohl als Angriff auf Russland angesehen werden.
    Also im Falle einer Antwort Russlands kein NATO-Bündnisfall.
    „Wichtige Institutionen für Handelsrecht und Streitbeilegung WTO (Welthandelsorganisation): Sie besitzt ein eigenes Streitbeilegungsverfahren (Dispute Settlement Mechanism) für Konflikte zwischen Staaten über Handelsregeln und Zölle.Internationale Schiedsgerichte: Unternehmen klären private Handelskonflikte meist vor privaten Schiedsgerichten (wie dem Schiedsgerichtshof der Internationalen Handelskammer ICC), anstatt vor einem staatlichen Weltgericht.“
    Mal sehen wie weit NATO(d)-Norwegen provozieren will?

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  3. In England gab es früher den „Piraten seiner Majestät“. Offensichtlich will man im Norwegen diesen Zeiten nacheifern, als Raubgreifer seiner Koksität.
    Man beachte daß das Schiff besetzt war, also anders als bislang keine parkendes Objekt beschlagnahmt wurde, und es auch keinerlei Hinweis auf militärischen oder geheimdienstlichen Handlugnsgrund gibt.
    Ein weiterer beispielloser Tabubruch des Wertloswestens, denn selbst in den kritischsten Zeiten des kalten Krieges war man nie so töricht und verkommen die wissenschaftliche Arbeit beiderseits zu beschädigen.

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  4. Die GENFER KONVENTION oder die HAAGER LANDKRIEGS-ORDNUNG, und all die anderen zwischenstaatlichen Vereinbarungen gelten höchstens „einen
    Sommer“, dann sind sie „hinfällig“ geworden ? Jeder Staat macht was er will, ganz besonders die USA mit ihren ständige KRIEGEN ?

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  5. Welche Deppen regieren denn sonst noch im Westen? Sind denn alle Handlanger der USA und der Nato? Ich bin gespannt wie lange sich das die Russen noch bieten lassen. Und dann heißt es wieder, daß Rußland die Sache eskaliert hätte. Zum Teufel mit diesen Politikern!

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  6. Steht die Mette nicht auch irgendwowie in den Epschtein-Files oder hatte sie nicht Mailverkehr mit dem Kinderfreund, irgend sowas war doch?! Oder verwechsele ich das jetzt mit einem anderen europäischen Koenigshaus? Muss mal wieder die „Gala“ lesen. Hat sie jetzt nicht kürzlich ganz schnell und unkompliziert eine neue Lunge erhalten? Koenigs muesste man sein. Und ihr missratener Prinzenspross durfte beim Heimgang des ollen Olaf den Sarg mittragen oder wie war das? Ich muss mal wieder mehr „Neue Post“ oder „Adel privat“ lesen, das ist mehr Qualitätspresse als FAZ, Spiegel, Bild und Co. Ftznfrtz fuehrt uns alle in „Barbarossa Zwo“, das wird noch heiter. Schoen war auch die Berichterstattung bzw. „Bewertung“ vom Regimefunk zum letzten TV-Duell zwischen dem Luegenpartei-Dully und dem gefährlichsten Mann. Der Dully hat natürlich gewonnen. War nicht anders zu erwarten. Die Marionette ist wirklich ein ganz armes Licht.

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    1. Diese fiesen Typen interessiert höchstens ihr Gelbbeutel und wie sie im Negativfall ihre Haut retten können. Die Politschweine kommen doch idR fast immer ungeschoren davon (Immunität, Asyl usw.).

  7. Ich habe mittlerweile das untrügliche GEFÜHL, die heutigen Politiker denken nicht mehr über ihr „unausgegorenes“ HANDELN nach, sondern sie reagieren nur noch, ohne daüber nach zu denken, welche Folgen ihr dumme REAKTION bewirken könnte ? Einsicht, Nachdenken, Folgeannalyse, Nachteile fürs eigene Land, alles nichts um darüber ernsthaft nachzudenken, genau wie ein ELEFANT im PORZELLANLADEN ?

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