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Der brennende Zug. | screenshot von UME aus einem ausländischen TV-Sender

UPDATE: Nach der inzwischen präziseren Recherche von uns war Boris Johnson tatsächlich in einem der beiden betroffenen Züge – allerdings offenbar nicht in dem Zug, dessen Lokomotive direkt von der russischen Drohne getroffen wurde.

Nach den Angaben, die sich inzwischen aus mehreren Berichten zusammensetzen lassen, waren mindestens zwei Züge beteiligt. Der internationale Passagierzug Kiew–Warschau mit 206 Fahrgästen wurde nahe Jahodyn, etwa zwei Kilometer vor der polnischen Grenze, evakuiert getroffen. UNSER MITTELEUROPA berichtete als Erste im deutschen Sprachraum.

Boris Johnson befand sich dagegen in einem anderen, offenbar nachfolgenden Sonderzug. Dieser Zug musste gegen 5 Uhr wegen der Drohnenangriffe anhalten und wurde zumindest teilweise evakuiert. Internationalen Medienberichten waren folgende Personen mit an Bord:

  • Boris Johnson, ehemaliger britischer Premierminister
  • Günter Sautter, außen- und sicherheitspolitischer Berater des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz
  • weitere europäische Regierungs-/Sicherheitsberater – genannt werden Vertreter bzw. Berater aus Großbritannien, Frankreich und Italien
  • Robin Wagener, Bundestagsabgeordneter der Grünen
  • außerdem Diplomaten und Wissenschaftler.

Diese Leute waren zuvor in Kiew. Johnson, Sautter, Carl Bildt und zahlreiche andere internationale Politiker und Sicherheitsvertreter hatten an der Yalta European Strategy (YES)-Konferenz vom 11.–12. September teilgenommen. Die offizielle Teilnehmerliste bestätigt unter anderem Johnson, Sautter, Frankreichs Sicherheitsberater Emmanuel Bonne, Italiens Sicherheitsberater Fabrizio Saggio und den britischen Nationalen Sicherheitsberater Jonathan Powell.

Woher die Verwirrung kommt

Interessanterweise widersprechen sich selbst renommierte Medien auf den ersten Blick. Die Financial Times berichtet, dass Carl Bildt mit einer Gruppe ausländischer Würdenträger in einem Zug kurz vor dem getroffenen Zug die Grenze nach Polen passiert hatte. Bildt schrieb ausdrücklich sinngemäß: Das war nicht unser Zug, sondern der wenige Minuten nach uns.

Boris Johnson sei tatsächlich in unmittelbarer Nähe des Angriffs auf derselben Bahnverbindung unterwegs und sein Zug war vom Drohnenalarm betroffen. Nach den derzeit detailliertesten Berichten saß Johnson nicht in dem Zug, dessen Lokomotive tatsächlich getroffen wurde.

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Hier geht es zu ERSTBERICHT über den Angriff mit einem VIDEO, das den Einschlag der Drohen in die Lokomotive zeigt:

Russland stoppt Zug von Kiew nach Warschau mit Drohnen-Angriff (VIDEO & FOTOS)



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Von Redaktion

Ein Kommentar zu „Update zur Zug-Attacke: Verwirrung um Passagierliste – War Boris Johnson im Zug?“
  1. Ahja, Johnson, der sich nichts mehr wünscht, als dass der Westen in den Krieg mit Russland eintritt. Na so ein Zufall. Und dann sitzt er noch im anderen Zug…. entgeht also knapp dem Anschlag. Erinnert mich an Pfuschis Flug, wo angeblich das Radar des Fliegers von den Russen gestört wurde. Apropos gestört: wenn ihr uns in den Krieg mit Russland zieht, werdet ihr nirgends mehr sicher sein, so viel ist sicher. Dann gibts friendly fire wo auch immer ihr seid.

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