web analytics
Bild: UME & AI

Wie an dieser Stelle schon mehrfach betont, handelt es sich bei dem Rummel um die „Künstlichen Intelligenz“ bloß um einen weiteren Hype, durch die diesmal vor allem gierigen Anlegern das Geld zu Gunsten der Superreichen aus der Tasche gezogen werden soll. [1] [2]

Vor- und Nachteile des Kapitalismus

Von FRENZ FERDINAND | Die westliche Marktwirtschaft hatte sich in der Vergangenheit als ideales Instrument erwiesen, um wirtschaftliche und technologische Umwälzungen schnell und effizient auf Schiene zu bringen. Das haben sogar die chinesischen „Kommunisten“ erkannt und China so in wenigen Jahrzehnten in die Moderne und sogar auf die Überholspur katapultiert. Allerdings zeigen sich in der Zwischenzeit auch in China die Mängel der ungezügelten Marktwirtschaft, in der Form von Überproduktionskrisen (z.B. Immobilienkrise und Autokrise in China).

Im Westen sind diese Überproduktionskrisen seit mehr als 150 Jahren hinlänglich bekannt. Erst kommt die Haussee und dann die Baisse! Erst fließt extrem viel Kapital in irgendeine Novität, bis der Markt übersättigt ist und dann stellt sich heraus, dass viel zu viel investiert wurde und überschüssig investiertes Kapital vernichtet werden muss. Sobald genügend Kapital (=Geld) vernichtet wurde, kann das übrige Geld wieder gewinnbringend angelegt werden.

Vom „Wirtschaftswunder“ zum Abwärtsstrudel

Kriege erweisen sich zur Kapitalvernichtung am effizientesten: nach den epischen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg fand Kapital dann in Deutschland nach dem Krieg ideale Anlagemöglichkeiten (Marshallplan), was zum „Wirtschaftswunder“ führte! Von einem derartigen Wirtschaftswunder kann man heute nur noch träumen. In Wahrheit befindet sich vor allem Westeuropa in einem wirtschaftlichen Abwärtsstrudel. Deshalb gibt es jetzt in der EU jede Menge Verrückte, die sich einen Krieg mit Russland wünschen.

Die westlichen Eliten hatten versucht, diesen vorhersehbaren Abwärtstrend beispielsweise durch die Energiewende abzuwenden. Man hoffte, dass man durch die Vernichtung von Atom- und Kohlekraftwerken und deren Ersatz durch Windräder und PV-Anlagen die Wirtschaft angekurbelt könne. Man hoffte, dass die Kosten vom Steuerzahler über Förderprogramme berappt werden und die Gewinne von den Superreichen eingestreift werden können. Dafür war der Klimaschwindel notwendig, damit der verängstigte Bürger bereit war, für das Atmen zu bezahlen.

Das Ergebnis ist bekannt: Nach Billionen-Investitionen ist Deutschland auf dem besten Wege in Hinblick auf seine Stromversorgung ein Drittweltland zu werden.

Werksschließungen dank Klimaschwindel

 Im Zusammenhang mit dem Klimaschwindel und dem Abgasschwindel kam dann die Elektroautohype: Der verängstigte Bürger soll seinen lieb gewordenen Verbrenner verschrotten lassen (also wieder eine Kapitalvernichtung) und dafür ein Elektroauto kaufen, mit dem man nicht einmal bequem auf Urlaub fahren kann! Das Ergebnis ist wieder eine gigantische Kapitalvernichtung, beispielsweise durch die aktuelle Schließung von VW-Werken!

Auch das Hereinwinken von Millionen Analphabeten speziell nach Deutschland und Österreich hätte die Wirtschaft ankurbeln sollen. Anfänglich hatte das ja sogar funktioniert, als man sogenannte „Fremdarbeiter“ aus dem Balkan importierte. Das waren überwiegend willige und fleißige Arbeitskräfte. Wer heute händeringend einen Handwerker sucht, findet vielfach einen Kroaten, Serben, Bosnier, Albaner oder sogar einen Türken. Aber das Arbeitskräftepotential des Balkans war begrenzt und so weitete man die Suche auf den ganzen Planeten aus und erhielt Abermillionen unbrauchbare Menschen, die man lebenslänglich alimentieren muss und die obendrein noch unser Schulsystem ruinieren, wie eine aktuellen PISA-Studie zeigt. Diesmal handelt es sich um eine geistige Kapitalvernichtung!

Diese geistige Kapitalvernichtung ist jetzt die Basis für eine ganz neue Hype, von der sich ihre Initiatoren Billionengewinne und unsere Politiker, die ständig von der Künstlichen Intelligenz schwadronieren, auf Wirtschaftswachstum hoffen: Bei den Politikern handelt es sich meist um Personen, die von den Naturwissenschaften und von der Mathematik überhaupt keine Ahnung haben.

„Startups“ und gierige „Anleger“

Die „Künstliche Intelligenz“ soll zwar viele Arbeitsplätze vernichten (dabei wird die „Künstliche Intelligenz“ mit der Robotik verwechselt), aber dafür ganz neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Ja sogar wissenschaftliche Forschung, oder das Schreiben von Computerprogrammen soll von der „Künstlichen Intelligenz“ erledigt werden. Schon scharren unzählige „Start-ups“ in den Startlöchern, die zwar viele Ideen für die Anwendung von der „Künstlichen Intelligenz“ haben, aber kein Geld um ihre Ideen umzusetzen. Trotzdem schließen die Hyperscaler bereitwillig Verträge mit derartigen Akteuren ab und planen und bauen so quasi auf Verdacht gigantische Rechenzentren, ohne zu wissen, ob mit diesen Einrichtungen ausreichend Geld verdient werden könne. Vorhersehbar wird wieder eine gigantische Kapitalvernichtung betrieben. Vernichtet soll nur das Geld von naiven und gierigen Anlegern werden, die nicht abschätzen können, was die „Künstlichen Intelligenz“ kann und was sie nicht kann.

Wie die „Künstliche Intelligenz“ funktioniert …

Durch einen mathematischen „Aufmerksamkeits-Algorithmus“ wird für jedes Wort eines Satzes ein kontextualisierter Repräsentationsvektor errechnet, der nicht nur die isolierte Wortbedeutung, sondern auch die semantische Beziehung zu anderen Tokens (Wörter) innerhalb des Satzes abbildet. Dieser Vektor hat je nach Chat-GPT-Version bis zu 4.000 Komponenten, die in einem Trainingsprozess mit vorhandenen Texten ermittelt werden. Auf diese Weise kann der Algorithmus (neuronales Netz) komplexe sprachliche Strukturen „verstehen“, in dem er einen Text in eine mathematische Darstellung transformiert, die aus Matrizen mit Zehntausenden Komponenten besteht. Auf dieser Ebene kann dann ein Satz beispielsweise in eine andere Sprache übersetzt, oder Beziehungen zu anderen Sätzen hergestellt werden.

Dieser „Aufmerksamkeits-Algorithmus“ ist aber kein linearer Rechenvorgang, sondern ein iterativer Rechenprozess, der unzählige Male durchlaufen werden muss, bis das Ergebnis „optimal“ ist.

Dieser Optimierungsprozess kann dann auch mal in die Irre laufen, wodurch dann die „Künstliche Intelligenz“ „halluziniert“!

… und warum der Energiebedarf riesig ist

Durch diese endlosen Rechnereien mit riesigen Matrizen, sowohl bei dem „Aufmerksamkeits-Algorithmus“, als auch beim Trainieren des Algorithmus wird verständlich, wieso diese Berechnungen so unglaublich viel Rechenkapazität bzw. Energie verbrauchen.

Wichtig ist zu verstehen, dass die „Künstliche Intelligenz“ bloß ein extrem aufwendiges Rechenverfahren ist, durch das vorhandenes Wissen benutzt wird, um irgendeinen Text in eine Darstellung von Millionen Zahlen zu bringen.

Zweifellos wird diese Technik Anwendungen finden (und hat sie bei der Sprachübersetzung schon gefunden), wie beispielsweise Berichte, oder Statistiken zu verfassen, Bilder zu fabrizieren wie das am Beginn dieses Artikels, oder sogar Webseiten programmieren. Aber wirkliche Intelligenz im Sinne von Kreativität kann vom bloßen Multiplizieren und Addieren von Zahlen nicht erwartet werden!

Die Gefahren durch die „Künstliche Intelligenz“

Die Gefahren, die von der künstlichen Intelligenz ausgehen, bestehen beispielsweise darin, dass man sie überschätzt und man sich auf ihre Ergebnisse verlässt, anstatt sie zu überprüfen. Selbstständiges Denken wird einerseits durch den allgemeinen geistigen Niedergang im Wertewesten auch bei Führungspersonal und insbesondere bei Politiker durch die „Künstliche Intelligenz“ noch weiter zurückgedrängt.

Der Manipulation der Bürger wird noch mehr erleichtert, wenn „unsere“ Politiker sich nicht nur auf die Wissenschaftsprostitution, sondern jetzt auch auf die „Künstliche Intelligenz“ berufen können!

Durch die derzeitige Technologie der Algorithmen der „Künstlichen Intelligenz“ ist diese wegen der Begrenztheit des Stromangebots nicht beliebig skalierbar. Dieser Umstand wird die weitere Verbreitung der „Künstlichen Intelligenz“ verhindern und die Anlegererwartungen enttäuschen. Zwar versuchen die Hyperscaler weltweit so viele wie nur mögliche Rechenzentren zu errichten, geben aber dafür etwa fünfmal so viel Geld aus, wie sie derzeit einnehmen. Der Crash ist so vorprogrammiert!

***

[1]

Künstliche Intelligenz, quo vadis?

[2]

Gier, Dummheit und die „Künstliche Intelligenz“

Von Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert