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Bild: Dobrin Kashavelov/​AFP/​Getty Images

Die seitens der EU „präferierte“ bulgarische Regierung musste am 11. Dezember, nach weniger als einem Jahr im Amt zurücktreten. Dem waren wochenlang anhaltende massivste Straßenproteste der Bevölkerung vorausgegangen.

Mangelnde Korruptionsbekämpfung

Wochenlange Straßenproteste gegen die Wirtschaftspolitik und das, nach Ansicht der Bevölkerung unzureichende Vorgehen gegen die Korruption, hatten nunmehr die „EU-freundliche Regierung“ zu Fall gebracht, wie auch Reuters berichtet hatte.

Ministerpräsident Rosen Scheljaskow hatte die Entscheidung in einer Fernsehansprache wenige Minuten vor der geplanten Abstimmung des Parlaments über ein Misstrauensvotum, bekannt gegeben. Der Rücktritt erfolgt somit weniger als drei Wochen vor dem geplanten Beitritt Bulgariens zur Eurozone am 1. Januar.

„Unsere Koalition hat sich getroffen, wir haben die aktuelle Lage, die Herausforderungen, vor denen wir stehen, und die Entscheidungen, die wir verantwortungsvoll treffen müssen, erörtert“, erklärte Scheljaskow und bestätigte damit den Rücktritt der Regierung. Tausende Bulgaren hatten unter anderem am Abend des 10. Dezember in Sofia und Dutzenden anderen Städten demonstriert. Die Proteste reihten sich ein in eine Welle von Demonstrationen, die den Unmut der Bevölkerung über die grassierende Korruption und das Versagen der aufeinanderfolgenden Regierungen bei deren Bekämpfung verdeutlichen.

Protest für „Werte“

„Wir sind uns bewusst, dass sich der Protest gegen Arroganz und Überheblichkeit richtete. Es handelte sich nicht um einen sozialen Protest, sondern um einen Protest für Werte“, sagte Scheljaskow. „Es war kein Treffen politischer Gegner über Inhalte, sondern über Haltungen, und daher vereint es verschiedene Teile der bulgarischen Gesellschaft.“

Unter den Demonstranten sind jedoch auch junge, urbane Akademiker, die Bulgariens Beitritt zur Eurozone nachdrücklich unterstützen und sich eine stärkere Integration des Landes in den europäischen Mainstream wünschen. Bulgarien ist nach wie vor einer der ärmsten Mitgliedstaaten der Europäischen Union, der es 2007 beigetreten ist.

Letzte Woche zog die Regierung von Scheljaskow ihren Haushaltsplan für 2026, den ersten in Euro, zurück, nachdem Proteste gegen Vorschläge zur Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge und der Dividendensteuer zur Finanzierung höherer Staatsausgaben ausgebrochen waren.

Trotz des Rückzugs gingen die Demonstrationen in dem Land weiter, das in den vergangenen vier Jahren sieben nationale Wahlen abgehalten hatte, zuletzt im Oktober 2024, inmitten tiefer politischer Spaltungen.

 

„Dies ist der erste Schritt auf dem Weg Bulgariens zu einem normalen europäischen Land“, sagte Asen Vassilev, Vorsitzender der Oppositionspartei „Fortsetzung des Wandels – Demokratisches Bulgarien“ (CC-DB), die den Misstrauensantrag gestellt hatte.

„Freie und faire“ Wahlen in Aussicht

„Der nächste Schritt ist die Abhaltung fairer und freier Wahlen, nicht solcher, die von Wahlmanipulationen überschattet sind, wie es bei den letzten Parlamentswahlen der Fall war“, fügte Vassilew hinzu.

Präsident Rumen Radew wird nun die im Parlament vertretenen Parteien auffordern, eine neue Regierung zu bilden. Sollte dies, wie es wahrscheinlich erscheint scheitern, wird er eine Übergangsregierung einsetzen, die das Land bis zu Neuwahlen führen soll.

Boyko Borissov, Vorsitzender der Mitte-Rechts-Partei GERB, die die scheidende Koalition anführte, verteidigte deren Bilanz fraglos im Sinne der EU. Diese umfasste unter anderem den Beitritt Bulgariens zum Schengen-Raum der Europäischen Union und den Abschluss der Vorbereitungen für den Euro-Beitritt.

„Wir haben in den vergangenen elf Monaten nichts zu bereuen“, sagte Borissov auf einer Pressekonferenz im Parteihauptquartier. „Nach heute werden wir eine starke Opposition sein, wir werden uns für den Sieg bei den nächsten Wahlen einsetzen.“



 

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Von ELA

29 Gedanken zu „„Bulgarisches Volk“ mit Handstreich gegen die „EU-Regierungs-Sympathisanten““
  1. EU-Staaten tragen Risiko: Brüssel plant Mega-Kreditaufnahme über 210 Milliarden
    „210 Milliarden Euro soll die Ukraine von der EU bekommen – das sorgt für Unruhe unter den Mitgliedsländern, denn so wirklich vertrauenswürdig klingt der Plan nicht.
    Die EU-Kommission treibt ein beispielloses Kreditprojekt voran: Bis zu 210 Milliarden Euro sollen für die Ukraine aufgenommen und mit eingefrorenen russischen Vermögenswerten „abgesichert“ werden. Im Endeffekt bedeutet das: nicht Russland, sondern die EU-Staaten zahlen im Zweifelsfall. Deutschland wäre mit einem möglichen Haftungsanteil von 52 Milliarden Euro der größte Garant.“

    https://www.freiewelt.net/blog/maria-schneider/eu-staaten-tragen-risiko-bruessel-plant-mega-kreditaufnahme-ueber-210-milliarden/42331

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  2. Sicherer als mit der Einführung des Euro kann man keinen Staat von Brüssels Willkür abhängig machen und die Wirtschaft des Landes in die endlose sozialistische Abwärtsspirale stoßen.
    Bravo Bulgaren!

  3. moin
    so gebt nun acht, denn der herbst/winter 1989 (der orchestrierte zerall der DDR!) wird nun in bulgarien zelebriert! ein extra für die nach-wende-kinder: ihr erleb 1989 life!!!
    mit nachdenklichen grüßen

  4. das wird mal ne interessante
    €einführung im zigeunerstaat.
    mit einer vdl und kallas aufm
    EUthron kann janun wirklich nichts in die hosen gehen)))

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  5. wer aus zigeunern europäer machen will hat sich böse geschnitten…ausser ihre steppen und gärten werden im natostyle für die blackrocks besetzt… siehe kosovo, kiew, baltikum, zypern, gasa…
    baldmal grönland, canada,
    österreich, polen, italien usw.

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    1. Herr mittermeier,
      mehrheitlich sind Zigeuner wohl rumänischer Abstammung und nicht Bulgaren.
      Oder heute französische Tziganes, Romas, Gitans, Manuchen oder Sintis, deren Herrkunft wohl eher in Indien belegt ist.
      Vergleichen Sie also bitte nicht eine Herrkunft mit einer örtlichen Mafia!
      Die nicht gewählte „von der Leyen“ representiert auch nicht die Europäer!

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    1. Jede(jeder) sollte sich wohl mal ansehen wie Russland wirklich aussieht.
      https://odysee.com/@moyarossiyade:9?view=content
      „Moskau laut UN die Metropole mit der höchsten Lebensqualität und besten Infrastrukturentwicklung“
      https://www.pt-magazin.de/de/unternehmen/moskau-laut-un-die-metropole-mit-der-hoechsten-lebensqualitaet-und-besten-infrastrukturentwicklung_kzi69r5t.html
      Die 20 Länder mit dem größten kaufkraftbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36918/umfrage/laender-weltweit-nach-bruttoinlandsprodukt/
      Also lässt euch schön von westlicher Propaganda verarschen.
      Russland ist das größte Land auf dieser Erde, in dem sich die weltweit wertvollsten Bodenschätze befinden: Mit 65.4 Billionen Euro verfügt es fast über doppelt so reiche Vorkommen wie die zweitplatzierte Nation, die USA
      Russland ist nach wie vor der größte Diamantenproduzent nach Volumen und trägt mit über 30 % zur globalen Produktion aus Minen wie Udachny, Mirny, Jubilee und Grib bei.
      Minenproduktion von Gold nach den wichtigsten Ländern im Jahr 2024
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37026/umfrage/produktion-von-gold-nach-laendern/
      Also lasst euch schön verarschen.

      5
  6. bulgarien@rumänien
    sind rein angelsächsische
    EU@natoblindgänger)))
    wobei die affeninsel
    samt dem dreckswinsor
    clan ja nichtmal zu europa
    gehört…diese EU ist so
    erbärmlich wie vdl am klo

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  7. Der rd. 40 Jahre dauernde Kommunismus sowjetischer Prägung hat es in den BALKAN-LÄNDERN nicht geschafft, eine ganz besondere Menschengruppe zu integrieren, sie seßhaft zu machen und zu richtiger gewinnbringender ARBEIT dauerhaft zu bewegen ? Die träumende EU will nun aus diesen MENSCHEN-GRUPPEN seßhafte BÜRGER machen, das GEGENTEIL ist allerdings besonders im Ruhrgebiet zu sehen, es ist ihnen „nicht“ gelungen. Dank Kindergeld und anderer sozialer WOHLTATEN leben diese Menschen nun bei uns, und zwar wie die MADE im SPECK. Und solche wirtschaftlich „UNBRAUCHBAREN“ will die EU der BRD „aufbürden“, ohne jeden GEWINN für die einheimische GESELLSCHAFT, ganz im GEGENTEIL. Ich kenne noch deren ZINKEN !

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    1. Der ganze Ostblock, Balkan, einschließlich der Warschauer Pakt Staaten, hatte keine wirtschaftliche Kraft und war auch für die arbeitsamen ehemaligen DDR Bürger nur ein Zuschußgebiet, daß dürfte auch dem Dümmsten klar sein.
      Ich selber hatte Länder wie Bulgarien, Rumänien, Polen besucht und sah was da außerhalb der toristischen Zentren, Seebädern, los war. Anders war es aber in der Tschechoslowakei und Ungarn. In der Sowjetunion war ich nie.

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      1. Ehrlich gesagt, habe ich diese Länder nie als zu Europa zugehörig gesehen und schon gar nicht gefühlt. Die wurden alle m. A. n. mittels B.lanzfölschung in die EUuuu geholt als Nehmerländer, um die größten Nettozahlerländer, die Kernländer Europas, allen voran Deuschländle zu schwächen und deren Bev.lkerung ebenfalls in die hiesigen Sözialsüsteme zu locken.
        Meiner Ansicht nach.

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      1. Liebe Lela,
        die haben alle eine Heimat und unsere nehmen sie uns Deutschen. Wenn Merz seinen Krieg hier dann endlich bekommt hauen die alle wieder in ihre Heimatländer ab,genug Kohle haben diese Lumpen von der hier arbeitenden Leuten abgezockt um auch ihren schrecklichen Ländern keinen Finger mehr krumm zu machen. Was für ein übles Gesindel !

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  8. Etwas Nettes zum Einstimmen auf die Weihnachtszeit lassen wir uns Weihnachten nicht zerstören!
    Hier darf noch gelacht werden!
    .
    Wir sind keine Engel (Originaltitel: We’re No Angels) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1955 mit
    Humphrey Bogart, Peter Ustinov…..
    .

    .

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    1. Lorena
      Nun war Peter Ustinov immer der GARANT dafür (und er sprach auch noch DEUTSCH !), dass man lachen konnte…………………………………

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      1. Peter Ustinov – großartiger Schauspieler. Er spielte auch den letzten alten Mann in „Logan’s Run“ oder dt. „Flucht ins 23. Jahrhundert“ ganz hervorragend.
        Meiner Ansicht nach.

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  9. Und bei der nächsten Wahl kommen dann wieder Leute an „die Macht“, die für genau das gleiche System stehen, nur in anderer Geschmacksrichtung / anders gefärbt / in Light, aber ein „weiter so“ ist garantiert.

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  10. Wer braucht Bulgarien ? Was tun sie denn da für die Wirtschaft? Arm, ohne Plan- nur Steuergelder aus der EU abbekommen- was tun sie denn damit- und dann wieder Korruption- gibt es ein Land wo die Politiker nicht korrupt sind?? Vielleicht zieh ich dann dahin – am besten ein Land ohne Politiker

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    1. moin fisal
      die DEUTSCHE wirtschaft hat schon ihre krummen wichsgriffel nach den billigen bulgarischen arbeists-sklaven ausgestreck. das sind die auto, rüstungs, elekto, verbraucher, die lebensmittel-industrie und der werkzeugmaschinenbau! das ist aber nur ein bruchteil der deutschen wirtschaft welche die bulgarischen sklaven dienste in anspruch nimmt!
      finde mal SELBSTSTÄNDIG heraus welche von den europäischen ländern sich noch den ex-ostblock als billigen produktions standort sich auserkoren haben!
      äh fisal, welchen hilfsschulabschluss hast du?
      mfg

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      1. Hallo Spitzbube – Gem Statista trägt Bulgarien 0,6% zum Gesamt BIP der EU Länder – also vernachlässigter aus meiner Sicht

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