Das unablässige Belehren der Zuseher durch die „Öffentlich-Rechtlichen“ ist heutzutage beinahe schon zur unangenehmen Nebenerscheinung für TV-Nutzer geworden. Unter dem zeitgeistigen Begriff der „Einordnung“ versucht man sich freilich in permanenter Indoktrination nach „Regierungsvorgabe“.
„Belehrende Einordnung“
Vergessen sind dabei offenbar die Zeiten in denen man als Medium den Auftrag der Berichterstattung zu erfüllen hatte, ganz im Gegensatz zur „belehrenden Einordnung“.
Antirussische Indoktrination ganz zu „oberst“
Antirussische Indoktrination findet freilich nicht nur in Talkshows und Leitartikeln statt. Sie kommt auch neuerdings in Krimiserien vor. Jüngstes Beispiel dazu ist ein ZDF-Krimi, der als Anschauungsmaterial der BND-Warnungen vor „russischer hybrider Kriegsführung“ dienen könnte, wie auch anonymousnews berichten konnte.
Mit bisher 104 Folgen in 16 Staffeln ist die Krimi-Fernsehserie Die Chefin ein, wenn auch wenig anspruchsvoller, Dauerbrenner im ZDF. Seit 2012 jagt Kriminalhauptkommissarin Vera Lanz von der Münchner Mordkommission Freitag abends Verbrecher auf der Mattscheibe. Und das erstaunlicher Weise auch mit recht erfreulichen Einschaltquoten, das freilich bei den älteren Zuschauergruppen. Für die jüngste Folge, ausgestrahlt am 16. Jänner, hatten Regisseur Andreas Senn und Autor Peter Kocyla tief in die Trickkiste zeitgeistiger antirussischer Narrative gelangt. Das Ergebnis war ein Krimi, als hätte der BND dafür Pate gestanden. Der ominöse Titel lautete „Schattenkrieger”.
Die Handlung begann mit dem Mord am Asylbewerber Lew Maganow, einem russischen Oppositionellen, der mit seiner schwangeren Frau nach Deutschland emigriert war. Der Täter konnte flüchten. Die Tatausführung ließ auf einen professionellen Killer schließen. Im Deutschland des Jahres 2025 steht selbstverständlich sofort der russische Geheimdienst in Verdacht, denn, so Kriminalhauptkommissar Böhmer (Minute 7.40), „die sind bekannt dafür, dass sie Gegner auch im Ausland erledigen.” „Die Chefin” zeigte sich gegenüber dieser Theorie skeptisch. Und als kritischer Zuschauer hoffte man, dass der Plot des Films tatsächlich nicht so platt enden möge. Zumal auch Staatsanwalt Hartmann auf die Einschaltung von Generalbundesanwalt und Staatsschutz drängte, wie auch in deutschen Krimis die (meist als unsympathisch dargestellte) Staatsanwaltschaft traditionellerweise irrt.
Tatsächlich führten die Ermittlungen zunächst auf andere Spuren. Beispielsweise zu dem, sich als Schleuser betätigenden Spediteur Markus Wenzel, der vom Ehepaar Maganow Geld erpresste. Oder zu dem IT-Experten Alexander Becker, der als „D-Fense” seinen Hass auf Asylbewerber im Netz auslebte und gegenüber Lew Maganow Todesdrohungen geäußert hatte. Dieser muss somit als typische Symbolfigur für den Wutbürger herhalten, der im Internet Hass und Hetze wie auch „russische Fake News” verbreitet und dabei noch auf seine Meinungsfreiheit pocht (für real existierende BRD-Verhältnisse war die bei Becker durchgeführte Hausdurchsuchung äußerst rücksichtsvoll, ja geradezu lasch zu nennen). Weitere Indizien sprachen für Becker als Täter, so hatte er vom Internetnutzer „Kamerad 95” die Wohnadresse der Maganows zugespielt bekommen und diese dann observiert. Allerdings fehlte die Tatwaffe und Becker verdankte seiner pflegebedürftigen Mutter ein Alibi.
Die Witwe Marina Maganowa erhielt inzwischen Polizeischutz und kam bei der engagierten Flüchtlingshelferin Sabine Hübner und deren Tochter, der Studentin Hanna, unter. Die Kripo fand heraus, dass Lew Maganow kurzzeitig bei der Firma Deist Optics gearbeitet hatte, die, entgegen den Sanktionen, Lasertechnik nach Russland verkauft, an eine Moskauer Firma, die wiederum die russische Rüstungsindustrie beliefert. Lew war diesen Machenschaften auf die Spur gekommen, nach diesen von ihm sichergestellten Unterlagen suchte nun jedoch der russische Geheimdienst, in der Person von Sabine Hübner!
Die österreichische Industriemessen-Organisatorin Hübner war nämlich in Wirklichkeit eine russische Spionin, das wurde dem Zuschauer klar, als die Dissidentin Marina auf Russisch bedrohte (Minute 48: “Мы тоже на войне, Марина.”). Die Geheimdienstlerin hatte in Südamerika die Identität einer Toten angenommen und koordinierte nun die geheimen Russlandgeschäfte der Firma Deist. Auch für die Ermordung von Lew Maganow auf Grund seiner investigativen Recherchen war sie verantwortlich. So ganz nebenbei ermordete sie auch noch den lästigen Mitwisser Alexander Becker samt seiner hilflosen Mutter. Die fleißige Agentin hatte nämlich neben ihrer Spionagetätigkeit, ihrer bürgerlichen Berufsarbeit, ihrem Engagement für Flüchtlinge und ihrem Alltag als alleinerziehende Mutter noch Zeit dafür gefunden, als „Kamerad 95” Becker mit russischen Narrativen aufzuhetzen und ihn als Späher auf die Maganows anzusetzen.
Ganz am Ende wurde dann noch das Narrativ vom angeblichen russischen Kinderraub angeschnitten. Kommissarin Lanz vermutete nämlich bei der Vernehmung der inhaftierten Agentin, deren Auftraggeber hätten der unfruchtbaren Sabine Hübner zu einem Kind verholfen und ihr vor zwanzig Jahren Hanna als Baby übergeben. Auch diese antirussische Verschwörungstheorie lässt der Film freilich nicht aus.
ZDF in „Indoktrinationshöchstform“
„Der Schattenkrieger” ist in seiner Indoktrination hinterhältiger als die übliche Hetze gegen Russland und Russen, die man aus den Talkshows des BRD-Fernsehens und den Artikeln der Mainstream-Presse kennt. Mit dem Film erreicht die antirussische Propaganda auch die Zuseher, die bei politischen Gesprächsrunden im Fernsehen schon längst abschalten und die Politikseiten der Zeitungen seit Langem überblättern. Aber einen Krimi am Freitag abend zur Entspannung schaut man sich doch immer noch gerne an. Was läge also näher, als mittels der Serie um die sympathische Kriminalhauptkommissarin Vera Lanz dem Zuschauer die Botschaft von der ach so bedrohlichen russischen Gefahr zu vermitteln?
Die Folge wirkt jedenfalls wie ein Bestandteil der psychologischen Kriegsführung zur Manipulation der Bevölkerung, wie eine Psy-Op im „herbeigesehnten“ Krieg gegen Russland. Kritische Medien hat man in der BRD weitgehend an den Rand gedrängt, russische Sender verboten.
Nun geht es daran, der deutschen Bevölkerung einzutrichtern, wie gefährlich Russland ist. Schließlich hatte NATO-Politologin Florence Gaub erst kürzlich festgestellt, dass sich in der deutschen Öffentlichkeit erst allmählich das Bewusstsein durchsetze, „dass das Land massiven Angriffen ausgesetzt sei”.
Hybride Kriegsführung, Morde, Unterminierung der Demokratie, Spaltung der Gesellschaft und Verfolgung russischer Oppositioneller im deutschen Exil. Der Film arbeitet also nahezu alle Vorwürfe ab, die BND-Chef Martin Jäger bei einer Bundestags-Anhörung im vergangenen Oktober gegenüber Russland erhoben hatte.
Regisseur Andreas Senn gebührt Anerkennung, diese Masse an antirussischen Narrativen so kompakt und spannend in eine einzige Folge verpackt zu haben.
Als Fazit des Films bleibt jedenfalls beim Zuschauer hängen, Russen machen immer Ärger, indem sie die deutsche Gesellschaft destabilisieren und Morde begehen. Ganz so, wie es der altersweise Kriminalhauptkommissar Böhmer gegenüber seinem jungen Kollegen im Rückblick auf die 80er Jahre formuliert hatte (Minute 9):
“Wir hatten die Aids-Welle, Tschernobyl, den Eisernen Vorhang… Und immer Ärger mit den Russen! Eigentlich genauso wie heute.”
Man kann also gespannt sein, was die „Staatssender“, im „Auftrag“ oder auch vorauseilendem Gehorsam im deutschen Fernsehen noch alles aus der „Indoktrinationstrickkiste“ ziehen werden.
Vielleicht könnte man NS-Filme, vor denen man sich sogar heute noch fürchtet, als Anregung nehmen und entsprechend adaptieren. Man könnte beispielsweise statt „Jud Süß“ einen „Ruß Igor“ sein Unwesen treiben lassen, da der Tätervolk-Wanderpokal gerade von den Juden über die Deutschen an die Russen weitergereicht wird.

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Es ist ja bekannt, das zu besonders viele Wähler rechter Parteien aus der Bildungsunterschicht kommen. Die schauen dann den ganzen Tag bei Chips, Cola und Bier RTL, VOX und SAT1 und lesen bei rechten Nischenmedien, dass „der Staat“ an ihrer Misere schuld sei. Und die AfD-Führer versprechen ihnen, dass sie bald keine Rundfunkgebühren mehr zahlen müssen. Das wäre ja was.
Guckt mal was hier früher noch so alles ging.
https://www.facebook.com/NeuesAusDerAnstaltKabarettarchiv/videos/scheibenwischer-sendung-zum-rhein-main-donau-kanal-ein-h%C3%B6hepunkt-des-politischen/570812386655609/?locale=de_DE
Gut.
Nach 2/3? ging die Sendung trotzdem irgendwie offline.
Thomas Gottschalk bricht Sendung ab, als ihm seine WORTE zur AäfDe VERBOTEN WERDEN!? – Video:
https://www.youtube.com/watch?v=uGyR3xvIiqY
Mario Voigt hat plagiiert — was bedeutet das für Thüringen?
https://www.youtube.com/watch?v=VqcxMsu5aWc
Orbán warnt EU habe Forderung der Ukraine nach Finanzhilfen von 800 Milliarden akzeptiert
Premierminister Viktor Orbán sagte in Brüssel, die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union hätten die Forderung der Ukraine nach Finanzhilfen in Höhe von 800 Milliarden Dollar für die nächsten zehn Jahre faktisch akzeptiert, und bezeichnete diesen Schritt als „Schock“, der die Union in eine langfristige Verschuldung stürzen könnte.
https://tkp.at/2026/01/24/orban-warnt-eu-habe-forderung-der-ukraine-nach-finanzhilfen-von-800-milliarden-akzeptiert/
Die Revolutionsgarden der Mullahs: Setzt die EU Irans Mörder-Bande heute auf die Terrorliste?
https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/die-revolutionsgarden-der-mullahs-setzt-die-eu-irans-moerder-bande-heute-auf-die-terrorliste-6979df5f22446308a243593b
Typisch EU-USA-NATO. Iran Milizen auf die Terrorliste setzen, und gleichzeitig die AL-Qaida (HTS)-Terroristen von dem syrischen Machthaber AL-Scharaa hofieren, welche jetzt ethnische Säuberungen und einen Massaker in Nord-Syrien begehen wollen, mit Applaus von Tom Barrack (US-Botschafter von Türkei und US-Sondergesandter in Syrien).
„Wer auf ARD und ZDF angewiesen ist muss geistig zurueck bleiben.“ sagt auch mein Nachbar. Also ich schaue aber immer gern die Belehr-Woke-Krimis im Staatsfunk, die sind wie aus dem echten Leben, Kuffnucken sind nie Taeter/Moerder oder Schurken, sondern (wenn) immer nur die (ggf. missverstandenen) Guten oder die von bösen Kartoffeln diskriminierten Opfer. Messer- oder Totschlag-Ali gibt’s im „Tatort“ & Co. nie, seltsamerweise aber gelegentlich bei „Aktenzeichen XY“ und in manchem Polizeibericht soll der auch schon vorgekommen sein.
Nur wer dauernd KRIEGE anzettelt, kann hinterher beim WIEDERAUFBAU unheimlich viel Geld durch Korruption und Manipulation „verdienen“, und darum geht es den immer mehr in dieser Welt lebenden GELDSÄCKEN.
Der Tag ist nicht mehr fern, wo die Berliner Versager dem Michel vorschreiben werden, wann und wie lange er die Heizung anstellen darf!
Dann folgt noch der Verweis , wenn er auf den Lokus darf und wie oft er dann nachspülen darf!
Wie war das noch gleich mit der Duschdauer…? 5 Minuten….?
Wer immer noch die Propaganda der Dressuranstalten konsumiert, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Oder hatte diese noch nie.