Seitens Teherans wurde mitgeteilt, dass sich der Kampfverband des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln nach iranischen Angriffen mehr als 1.000 Kilometer weit zurückziehen musste.
Wie erwartet bestreitet das, um Darstellung der „ultimativen“ Überlegenheit bemühte Washington diese Darstellung.
Kritik an Berichterstattung über US-Verluste
Währenddessen hagelt es Kritik von Seiten des US-Kriegsminister Pete Hegseth zur Medienberichterstattung über amerikanische Verluste. Der Iran erklärt, den Kampfverband des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln mit neuen Angriffen zum Abzug gezwungen zu haben. Washington beharrt freilich darauf, dass die Kriegsschiffe weiterhin an der Operation zum Regimewechsel in Teheran beteiligt seien.
In einer Pressekonferenz hatte der iranische Militärsprecher Ebrahim Zolfaghari erklärt, besagter Flugzeugträger der Nimitz-Klasse sei „von Drohnen der Marine der Islamischen Revolutionsgarde angegriffen” worden, während er in der Nähe der Straße von Hormus militärische Aktionen durchgeführt hatte.
„Er hat nun zusammen mit seinen Begleit-Zerstörern das Gebiet verlassen und sich bisher mehr als 1.000 Kilometer von der Region entfernt”, so der Sprecher des iranischen Militärs.
Der US-Generalstabschef Dan Caine lieferte hingegen eine abweichende Darstellung. Er erklärte „kryptisch“, der Kampfverband habe „weiterhin Druck vom Meer entlang der südöstlichen Küste ausgeübt und die Marinekapazitäten entlang der Straße von Hormus und bis hinauf in den Arabischen Golf in einem Umfang und Ausmaß geschwächt, der ausreicht, um die erforderlichen Ziele zu bekämpfen”.
Die USA hatte ja bekanntlich gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen, um die Regierung in Teheran zu stürzen. Iranische Streitkräfte reagierten daher mit Gegenangriffen, unter anderem auf Länder im Nahen Osten, in denen sich US-Militärbasen befinden.
Entschlossenheit zur Kriegsfortführung beiderseits
Beide Kriegsparteien bekräftigten ihre Entschlossenheit zur Fortsetzung des Krieges und warfen der jeweils anderen Seite vor, Falschmeldungen zu verbreiten, insbesondere hinsichtlich der US-Militärverluste.
- Iranische Offizielle behaupteten, dass über 500 amerikanische Soldaten getötet worden seien, während das Pentagon sechs tote Soldaten bestätigte, die bei einem Angriff im Hafen von Shuaiba in Kuwait ums Leben kamen, was allerdings als wenig glaubwürdig eingeschätzt werden muss.
- Das kuwaitische Verteidigungsministerium meldete, dass seit Kriegsbeginn 67 kuwaitische Militärangehörige verletzt worden seien.
US-Kriegsminister Pete Hegseth kritisierte erwartungsgemäß die Medienberichterstattung über amerikanische Verluste als Fake News, die die militärische Überlegenheit der USA verkenne:
„Die Presse will den Präsidenten nur in ein schlechtes Licht rücken, aber versuchen Sie doch einmal, die Realität darzustellen”, erklärte er.
US-amerikanische Polit-Kommentatoren bezeichneten Präsident Donald Trumps Entscheidung, den Iran Monate vor den Zwischenwahlen anzugreifen, als riskant, da er bekanntlich im Wahlkampf versprochen hatte, das Land nicht in ausländische Kriege zu verwickeln und sich immer wieder als „Friedenspräsident“ feiern ließ.

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