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Am 19. März 2026 griff Ministerpräsidentin Giorgia Meloni durch. Per Dekret senkt ihre Regierung die Verbrauchssteuer auf Kraftstoffe um 200 Euro je 1.000 Liter. Das entspricht rund 25 Cent pro Liter.

Weniger als Deutsche, Franzosen und Spanier

Von MEINRAD MÜLLER | Matteo Salvini sagt im Fernsehen, dass Italiener schon in den kommenden Stunden weniger bezahlen würden als Deutsche, Franzosen und Spanier. Eine klare Ansage. In Italien wird entschieden und umgesetzt. An den Tankstellen lief es zunächst nicht perfekt. Preise sinken langsamer als versprochen. Doch die Regierung reagiert. Kontrollen werden angekündigt. Wer sich nicht anpasst, wird überprüft. Der Staat setzt seinen Beschluss durch.

Auf dem Rücken der Pendler

Diesel kostet aktuell 2,169 Euro pro Liter. Wer täglich 60 Kilometer zur Arbeit fährt und abends wieder zurück, kommt auf 120 Kilometer am Tag. Bei 22 Arbeitstagen ergibt das 2.640 Kilometer im Monat. Ein durchschnittlicher Diesel mit 6 Litern Verbrauch benötigt dafür rund 158 Liter Kraftstoff. Die Monatsrechnung liegt bei etwa 343 Euro. Nur für den Weg zur Arbeit.

Rom handelt, Berlin tut nichts

Statt Steuern zu senken, werden neue Regeln erlassen. Tankstellen dürfen Preise nur noch einmal täglich erhöhen. Mehr Befugnisse für das Kartellamt. Freigabe von Reserven. Das klingt nach Aktivität, doch an der Zapfsäule bleibt alles beim Alten. Über die Hälfte des Dieselpreises besteht weiterhin aus Steuern und Abgaben. Milliarden fließen in die Staatskasse und verschwinden in Programmen, die für viele Bürger nicht mehr nachvollziehbar sind.

Der Pendler zahlt. Der Handwerker zahlt. Der Spediteur zahlt. Und die Minister fahren im Dienstwagen vor. Getankt wird auf Staatskosten. Der Kontakt zum Alltag ist verloren gegangen. Das ist kein Detail, das ist ein Skandal.

Der Bürger zahlt und bleibt still

Die AfD fordert die Senkung auf das EU-Minimum und die Abschaffung der CO₂-Abgabe. Auch der ADAC mahnt Entlastung an. Beides verhallt. Doch die deutsche Regierung bleibt bei ihrem Kurs. Und der durchschnittliche Pendler zahlt weiter. Monat für Monat über 340 Euro allein für den Arbeitsweg. Bei einem Nettoeinkommen von 2.000 Euro sind das rund 17 Prozent seines gesamten Einkommens. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit kommt, nutzt das Deutschlandticket für 63 Euro monatlich. Doch nicht jeder wohnt verkehrsgünstig.

Der Deutsche geht nicht auf die Barrikaden

Lenin wird ein Satz zugeschrieben, der heute wieder erstaunlich aktuell wirkt. Eine Revolution in Deutschland werde nie etwas. Wenn die Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen sie sich vorher noch eine Bahnsteigkarte.

Oder sie wählen immer und immer wieder die Parteien, die gegen den Bürger arbeiten.

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MEINRAD MÜLLER (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf UNSER MITTELEUROPA gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.

 




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Von Redaktion

4 Gedanken zu „Benzin-Steuern senken: Meloni macht es vor!“
  1. Dieser BRD-FINANZMINISTER von der MINI-SPD geht durch die Lande und belügt und manipuliert die Bürger, die Benzinpreise dadurch zu verringern, dass den Mineralölfirmen die sog. Übergewinne (Das sind keine „Übergewinne“, sondern nur Gewinne) entzogen werden sollen ? Das diese Mineralölfirmen mit dem Rohöl-transport, und der Herstellung von Treibstoffen, den Sprit dann zu den Tankstellen bringt, sie also eine wertvolle LEISTUNG erbringen, „belastet“ der STAAT ohne jede LEISTUNG seinerseits den fertigen Sprit um den doppelten Preis, und dieser Minister tut dann so, dass nach wie vor die Mineralölfirmen die hohen Preis zu verantworten haben ? Eine totale Verdrehung der TATSACHEN !

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    1. Seit dem Beginn des Krieges gegen den Iran hat die deutsche Regierung oder der Bundestag keine einzige Steuererhöhung beschlossen. Die Rechtslage ist unverändert. Das gilt auch für den Mehrwertsteuersatz von 19%. Für die Öl-Konzerne sind die Beschaffungs-und Transportkosten gestiegen, aber nicht in dem Verhältnis, wie sich die Tankstellenpreise geändert haben. Die Abzocke geht alleine von den Mineralölkonzernen aus und letztlich auf Trump zurück. Denen gehört mit Übergewinnsteuern das Handwerk gelegt.

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  2. Wenn wir in andere europäische Länder schauen, und wie dort die POLITIK die Benzin-Preise senkt oder nicht mehr steigen läßt, so scheinen wir die größten
    schlafmützigen Wirtschafts,- und Finanzpolitiker zu haben, die reden nur Kauderwelch und ändern nichts, sie verlassen sich ständig aufs Bundeskartellamt, obwohl
    von deren Seite nichts passiert – dieses unnütze AMT ist auch überflüssig wie ein KROPF ! Es scheint auch nur für POSTEN-BESCHAFFUNG zu existieren, genau wie die „doppelten Ministerien“ in BONN !

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