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25.3.2026: Die UN-Generalversammlung [UNGA] verabschiedete eine wegweisende Anti-Sklaverei Resolution | Quelle: UNGA

Die UNGA und globale Mehrheit haben den Resolutionsentwurf unter dem Titel „Erklärung zum Sklavenhandel mit Afrikanern und zur rassistisch motivierten Leibeigenschaft von Afrikanern als schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, mit 123 Ja-Stimmen klar angenommen.

Nur Staaten des Epstein-Systems sträuben sich Sklavenhandel
und rassistisch motivierte Leibeigenschaft zu verurteilen

Von REDAKTION | Die Vereinigten Staaten, Israel und Argentinien stimmten offen gegen die UN-Resolution, während sich 52 UN-Mitgliedsstaaten der Stimme enthielten – darunter alle EU-Mitglieder sowie auch das Vereinigte Königreich. Bei letzterem Block handelt es sich mehrheitlich um jene Staaten, die davon besessen scheinen, rund um die Uhr und notorisch Pro-Demokratie-Predigten zu halten:

Welch höchst seltsamer Widerspruch staatlicher Doppelspieler, denn wie gut wohl verträgt sich Demokratie mit Sklaverei?

25.3.2026: Die UNGA-Resolution zur Anti-Sklaverei zeigt „Demokratien“ ohne Maske | Quelle: UNGA

Entführt, in Ketten gelegt und ausser Landes gebracht

Über 400 Jahre lang wurden Millionen von Menschen aus Afrika entführt, in Ketten gelegt und in die Neue Welt verbracht, um dort unter unmenschlichen Bedingungen und entrechtet auf Baumwollfeldern oder Zucker- und Kaffeeplantagen Fronarbeit zu leisten. Der Aussenminister Ghanas, Samuel Okudzeto Ablakwa gab die Zahl der in die Neue Welt verschifften Sklaven mit 12.5 Millionen an, wovon rund drei Millionen eines gewaltsamen Todes – teils schon im Zuge der Überfahrt – starben.

Aller menschlichen Rechte und sogar ihrer eigenen Namen beraubt, hatten die Leibeigenen über Generationen Ausbeutung zu erdulden und wurden darüber von den Gesellschaften der Sklavenhalter als Menschen zweiter Klasse behandelt.

Vor diesem Hintergrund zeigt das Abstimmungsverhalten zur UNGA-Resolution, welche Länder selbst heute noch von neo-kolonialen Reflexen geplagt werden, während sie dem Irrglauben unterliegen, aus Neo-Kolonialismus immerwährend Profite ziehen zu können!

Die Flagge der Afrikanischen Union, die ein Zusammenschluss von 55 Staaten ist | Quelle: African Union, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Resolution wurde von Ghana im Namen folgender Staaten eingebracht:

Algerien, Angola, Barbados, Belarus, Benin, Botswana, Burkina Faso, Burundi, Kap Verde, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Komoren, Kongo, Côte d’Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Dschibuti, Ägypten, Äquatorialguinea, Eritrea, Eswatini, Äthiopien, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kenia, Lesotho, Liberia, Libyen, Madagaskar, Malawi, Mali, Mauretanien, Mauritius, Marokko, Mosambik, Namibia, Niger, Nigeria, Ruanda, St. Kitts und Nevis, São Tomé und Príncipe, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Somalia, Südafrika, Südsudan, Sudan, Togo, Tunesien, Uganda, Vereinigte Republik Tansania, Venezuela (Bolivarische Republik), Sambia und Simbabwe

Die Resolution betont, dass Sklavenhandel mit Afrikanern mit einer durch Rassismus gerechtfertigten Leibeigenschaft als schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzusehen wären: Dies habe zu einem Bruch in der Weltgeschichte geführt, dessen Ausmaß, Dauer und Brutalität bis heute schwere Nachwirkungen hinterlassen hätte.

Der Außenminister von Ghana, betonte, dass es in der UNGA-Resolution nicht darum gehe, die Geschichte neu aufzurollen oder einzelne Staaten an den Pranger zu stellen:

Vielmehr ziele die überfällige Resolution darauf ab, der Geschichte genüge zu tun und einen prinzipienorientierten Rahmen für Versöhnung zu schaffen, der auf Wahrheit basierte und auf moralischer Anerkennung gründe, doch nicht nach Vergeltung strebe!

Die verabschiedete Resolution beinhaltet Forderungen, wie vollständige und formelle Entschuldigungen, die Rückgabe kultureller Artefakte sowie finanzielle Entschädigung zur Wiedergutmachung historischer Ungerechtigkeiten und mehr.

António Guterres: „Wir wollen die Opfer  der Sklaverei niemals vergessen!“

UN-Generalsekretär, António Guterres erklärte in seiner Rede vor der UNGA:

„Wir dürfen niemals das maliziöse System vergessen, welches diese Zustände so lange ermöglicht hat… … Diese perverse Weltordnung konnte sich halten, weil Mächtige ohne Gewissen am Werk waren“. Guterres forderte die Staaten auf „… ihre Macht für ganz andere, doch bessere Ziele einzusetzen!“

Das beinhaltet, falsche Narrative bezüglich vermeintlicher Rassenhierarchien von sich zu weisen, verderblichen Praktiken auf den Grund zu gehen, um für Wahrheit, Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung einzutreten, betonte der UN-Generalsekretär. Zugleich forderte er Maßnahmen in drei entscheidenden Bereichen:

  • die Beseitigung von systemischem Rassismus!
  • die Gewährleistung von Wiedergutmachungsgerechtigkeit!
  • die Beschleunigung einer inklusiven Entwicklung!

Er begrüßte die Schritte einiger Länder, die sich für ihre vergangene Rolle bei der Beteiligung am Übel der Sklaverei entschuldigt hätten: „Doch, es sind weitaus mutigere Maßnahmen – von viel mehr Staaten – noch erforderlich“, mahnte der UN-Generalsekretär. Dazu gehörte, so forderte er, auch die Verpflichtung, …

… das Eigentumsrecht afrikanischer Länder an ihren natürlichen Ressourcen anzuerkennen!

Auch hätten Maßnahmen hinzuzukommen, um jenen Ländern gleichberechtigte Teilhabe und adäquaten Einfluss an der globalen Finanzarchitektur sowie im UN-Sicherheitsrat zuzugestehen!

Das Abstimmungsverhalten in der UN-Generalversammlung zur Frage des „Sklavenhandels und der Leibeigenschaft“ gab als Nebeneffekt der Globalen-Mehrheit die aufschlussreiche Gelegenheit, im Jahr 2026 jene 3 + 52 Doppelspieler-Länder namentlich klar präsentiert zu bekommen, welche heute vom Neo-Kolonialismus träumen und sehr anfällig dafür scheinen, ihre Zukunft unter einer monopolar und feudal ausgerichteten Oligarchen-Herrschaft immerwährend eingerichtet zu kriegen!

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Von Redaktion

Ein Gedanke zu „UN verurteilt mehrheitlich Sklavenhandel – nur der Wertewesten stemmt sich dagegen“
  1. Ich habe einmal gelesen oder gehört, dass damals überwiegend die MOSLEMS am SKLAVENHANDEL beteiligt und verdient haben ? Sie kaufen ja in der heutigen Zeit immer noch Menschen aus ihren Clans und bestimmen deren Lebensweise ? Müssen da wieder die VERKEHRTEN herhalten ?
    WENN DIE MENSCHHEIT nach über 200 Jahren die Geschichte zurück drehen will, dann möchte ich auch andere veränderte EINGRIFFE korrigiert haben, z.B. die Wiedereinführung des Deutschen Reiches vor 1918 ? WARUM soll dies immer nur bei ausgesuchten und von einer ideologischen Mehrheit bestimmenden SACHE möglich sein ?

    4

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