web analytics
Bild: UNSER MITTELEUROPA & AI

Unabhängig davon, wie ein möglicher Krieg zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran ausgehen würde – seine globalen Auswirkungen wären gewaltig. Schon jetzt zeichnen sich die Umstände, die zu einem solchen Konflikt führen könnten, immer klarer ab. Was sich aktuell entwickelt, ist mehr als eine regionale Eskalation: Es ist ein geopolitischer Wendepunkt mit potenziell tiefgreifenden Konsequenzen für die internationale Ordnung.

Warum ein Konflikt mit dem Iran die Weltordnung erschüttern könnte

Der Krieg im Persischen Golf ist längst kein rein regionales Phänomen mehr. Selbst in seiner derzeitigen Form – vor allem auf den Luftraum beschränkt – hat er bereits Auswirkungen auf Länder, die geografisch und politisch weit entfernt vom Nahen Osten liegen. Globale Lieferketten, Energiepreise und sicherheitspolitische Gleichgewichte geraten zunehmend unter Druck.

Eine neue US-Außenpolitik

Besonders auffällig ist das Verhalten des US-Präsidenten Donald Trump, das sich deutlich von früheren amerikanischen Regierungen unterscheidet. Seine demonstrative Distanz zu traditionellen Verbündeten in Europa und der arabischen Welt stellt eine Zäsur dar. Strategische Partnerschaften, die über Jahrzehnte gewachsen sind, stehen plötzlich auf dem Spiel. Die USA scheinen bewusst Bedingungen zu schaffen, die das Vertrauen ihrer Partner untergraben. Militärische Entscheidungen wirken teilweise unkoordiniert und riskant – mit dem Potenzial, bestehende Bündnisse nachhaltig zu beschädigen.

Gefahr für die NATO

Ein möglicher Krieg gegen den Iran könnte weitreichende Folgen für die NATO haben. Das Militärbündnis, das lange als Stabilitätsanker galt, steht vor einer Zerreißprobe. Uneinigkeit über militärische Einsätze und strategische Ziele könnte das Bündnis schwächen oder sogar dauerhaft verändern.  In diesem Zusammenhang wird die Iran-Frage zunehmend als möglicher „Sargnagel“ für die NATO diskutiert – ein Konflikt, der bestehende Spannungen offenlegt und vertieft.

„America First“ als Leitlinie

Die aktuellen Entwicklungen lassen sich auch im Kontext der „America First“-Politik verstehen. Diese Strategie zielt darauf ab, nationale Interessen kompromisslos in den Vordergrund zu stellen – oft auf Kosten internationaler Kooperation. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass Washington seine Außenpolitik grundlegend neu ausrichtet: weniger Engagement in traditionellen Bündnissen, stärkere Fokussierung auf den amerikanischen Kontinent und möglicherweise eine überraschende Annäherung an frühere Gegner.

Druck auf Verbündete

Ein besonders brisanter Aspekt ist der zunehmende Druck auf europäische Partner. Berichten zufolge hat die US-Regierung damit gedroht, militärische Unterstützung – etwa Waffenlieferungen an die Ukraine – einzustellen, falls Europa sich nicht an einer militärischen Koalition beteiligt. Diese Strategie stellt Verbündete vor schwierige Entscheidungen und könnte die transatlantischen Beziehungen nachhaltig belasten.

Perspektiven

Die aktuellen Entwicklungen rund um einen möglichen Konflikt mit dem Iran sind ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die globale Machtbalance verschiebt. Es geht längst nicht mehr nur um einen regionalen Konflikt, sondern um die Zukunft internationaler Bündnisse, die Stabilität der Weltordnung und die Rolle der Vereinigten Staaten darin.

Die kommenden Monate könnten entscheidend dafür sein, ob die Welt in eine neue Phase geopolitischer Unsicherheit eintritt – oder ob es gelingt, eine Eskalation mit unabsehbaren Folgen zu verhindern.




Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.



UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.



xxx.

Von Redaktion

12 Gedanken zu „Ein Krieg mit globalen Folgen: Warum der Iran-Krieg die Weltordnung erschüttern könnte“
  1. Die Ursache für diesen Krieg ist die MAGA-Agenda, die auch schon Grund für die Übergriffe und Drohungen gegen Panama, Venezuela, Kuba, Kanada und Grönland ist. MAGA geht auf Kosten anderer Länder. MAGA ist Nationalismus pur. Und Nationalismus ist die Ursache aller Kriege.

    5
  2. „DEUT SCH LAND WIRD BALD BEREIT FÜR DIE FREI MÄURER SEIN!“ GELEAKTE LISTE UND AUFNAHME AUFGETAUCHT! – Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=nM_G0IQxSaU
    Ich sag’s ja – die hängen quasi alle mit drin. Lest „Superl.gen re GIER en die Welt“, von 5 Mitgliedern die ausgepackt haben. Teile 1 und 2 bei Göggel als pdf zu finden, ansonsten zum günstigen Preis z. B. bei ämäzon ink. Versandkosten Bände 1 – 12 erhältlich. Alles muss an’s Licht, damit es gesehen und erkannt wird. Nur der Schlange, die aus ihrem Schlangennest ans Licht vertrieben wird, kann man den Kopf zertreten, weil man dann weiß wer sie ist und sie im Lichte des Tages sehen kann. Niemand braucht diese m. A. n. Schlangenbrüt, die immer mit gespaltener Zunge spricht, sich als harmloses Lämchen darstellt, aber aus lauter giftigsten Schlangen sowie Würgeschlangen besteht m. A. n.. – Im V.lksmund nennt man solche „falsche Schlangen“ m. A. n..
    Unbedingt anhören, ansehen und verbreiten wo und wie irgend möglich mit Verweis auf’s Video.
    Meiner Ansicht nach.

  3. Der Irankrieg folgte auf den Angriff auf Venezuela und die anhaltenden Versuche der USA, Kuba zu erdrosseln – und beides hat nichts mit zionistischen Interessen zu tun. Der Krieg entwickelt sich vor dem Hintergrund der faschistischen paramilitärischen Gewalt der US-Einwanderungspolizei ICE, die Einwanderer brutal verfolgt und amerikanische Bürger ermordet. Die Logik dieses Krieges ist nicht einfach die Logik der Israellobby. Es ist die Logik des Imperialismus in seiner Epoche der historischen Krise.

    Um dies zu belegen, muss man die tatsächliche Geschichte der amerikanischen Beziehungen zum Iran betrachten – eine Geschichte, die weit vor der Gründung des modernen israelischen Staats begann. Die treibenden Faktoren waren nicht zionistische Machenschaften, sondern Öl, geopolitische Kontrolle und die Klasseninteressen des amerikanischen Kapitalismus.

    Wer verstehen will, warum die Vereinigten Staaten seit fast einem halben Jahrhundert Krieg gegen den Iran führen – erst einen wirtschaftlichen und verdeckten Krieg, nun einen offen militärischen –, der sollte nicht bei der Ideologie beginnen, sondern bei der Geografie. Der Iran liegt an der Schnittstelle dreier kritischer Regionen der Weltwirtschaft: Zentralasien, Südasien und dem Persischen Golf. Er verfügt über die viertgrößten nachgewiesenen Ölreserven und die zweitgrößten Erdgasreserven der Welt. Zudem kontrolliert der Iran den Nordteil der Straße von Hormus, der Meerenge, durch die vor dem aktuellen Krieg täglich etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung transportiert wurden.

    Kein ernstzunehmender Stratege in Washington hat dies je verkannt. Im Kampf um den Iran ging es im Kern nie um Terrorismus, nie um Atomwaffen, nie um Menschenrechte und nie um Israel. All dies diente als Vorwand, Rationalisierung und Werkzeug. Die grundlegende Frage war stets, wer die Ölressourcen des Persischen Golfs kontrolliert und zu welchen Bedingungen.

    Die imperialistischen Mächte hatten dies lange begriffen, bevor die Vereinigten Staaten die Weltarena betraten. Großbritannien begann 1908 mit der Förderung iranischen Öls durch die Anglo-Persian Oil Company, die zur Anglo-Iranian Oil Company und schließlich zu British Petroleum wurde. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Iran faktisch eine britische Halbkolonie. Sein Ölreichtum wurde von einem ausländischen Konzern abgeschöpft, seine Politik wurde von der britischen Botschaft geprägt und seine Souveränität stand nur auf dem Papier[…]
    Die strategische Bedeutung des Iran für den amerikanischen Imperialismus wurde nicht erst 1979 oder 2001 erkannt, sondern während des Zweiten Weltkriegs. Im November 1943 trafen sich Roosevelt, Churchill und Stalin zur Konferenz von Teheran in der Hauptstadt des Iran – dem ersten Gipfeltreffen der drei Hauptalliierten USA, Großbritannien und Sowjetunion. Die Wahl des Ortes war an sich schon bezeichnend. Der Iran war im August 1941 von Großbritannien und der Sowjetunion gemeinsam überfallen und besetzt worden und diente als wichtiger Versorgungskorridor, durch den amerikanisches Material im Rahmen des Lend‑Lease‑Programms an die sowjetische Front transportiert wurde.

    In Teheran gaben die drei Staatschefs eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie zusicherten, die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität des Iran zu respektieren und wirtschaftliche Hilfe nach dem Krieg zu leisten. Zugleich sah sich Roosevelt auf der Konferenz mit einer Realität konfrontiert, die die amerikanische Gesamtstrategie für die nächsten acht Jahrzehnte prägen sollte: Wer den Iran beherrscht, kontrolliert den Zugang zu den reichsten Ölreserven der Welt.

    Der erste Großmachtkonflikt des Kalten Krieges fand nicht in Berlin oder Korea, sondern im Iran statt. Gemäß dem Besatzungsabkommen aus der Kriegszeit sollten alle alliierten Streitkräfte innerhalb von sechs Monaten nach Kriegsende aus dem Iran abziehen. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien zogen planmäßig ab.

    Die Truman-Regierung demonstrierte Härte gegenüber dem ehemaligen Verbündeten UdSSR und nutzte die Irankrise als Testfall für ihre Containment-Doktrin, die Eindämmungspolitik der USA. Die Iranfrage war eines der ersten Themen, mit denen sich der neu gegründete Sicherheitsrat der Vereinten Nationen befasste. Auch über direkte diplomatische Konfrontation übte Washington Druck auf Moskau aus, bis die Sowjets im Mai 1946 aus dem Iran abzogen.

    Die Bedeutung dieser Episode kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der Iran war der erste Schauplatz, an dem die USA ihren Willen gegen die UdSSR durchsetzten und obsiegten. Es etablierte sich ein Muster, das die amerikanische Politik in der Region seither bestimmt: Die Verteidigung des westlichen Zugangs zum Erdöl des Persischen Golfs gilt als eines der wichtigsten strategischen Ziele. Der Iran verwandelte sich in einen amerikanischen Klientelstaat – ein Status, der in den folgenden 30 Jahren weiter gefestigt und ausgebaut wurde.

    https://www.wsws.org/de/articles/2026/03/29/dnvo-m29.html

    2
    1. Vasco, es ist die MAGA-Agenda, die Trump antreibt. Damit die USA great again werden, müssen andere bluten. Das war immer so. Das deutsche Kaiserlein und der AH wollten Deutschland auch greater machen. Die Ergebnisse sind bekannt.

      3
  4. Der „Friedenspräsident“
    Trump hat mehr Bombardierungen anderer Länder befohlen, als vorherige US-Präsidenten
    Trump ist mit dem Versprechen angetreten, die endlosen US-Kriege zu beenden, aber hat des Gegenteil getan. Alleine in seinem ersten Jahr als US-Präsident hat Trump mehr Bombardierungen befohlen, als Biden in vier Jahren.
    https://anti-spiegel.ru/2026/trump-hat-mehr-bombardierungen-anderer-laender-befohlen-als-vorherige-us-praesidenten/

    Trump der „Friedenspräsident“ mit bisher 10 Kriegen
    https://tkp.at/2026/02/06/trump-der-friedenspraesident-mit-bisher-10-kriegen/

    5
  5. es ist nicht der irankrieg…
    es ist des zionisten gierkrieg
    der nicht enden wird solange
    blackrock den kapitalismus,
    dessen märkte und eure
    dummschädel kontrolliert.

    5
  6. ,die könnten auch gleich verlangen das sie ausgerottet werden den jeder Anschlag zu Ostern gibt Israel und der USA wieder neue Kriegsgründe in die Hand und so absolut DUMM wie diese Fanatiker sind wollen Sie auch genau das, in der Hoffnung alle anderen mit sich zu reißen und so wie es im Moment aussieht spielt die Gegenseite(Israel USA) diese Rolle gerne mit. Seit Corona erleben wir immer mehr das der Bregen zuerst Infiziert wird, die Impfungen um es in gang zu halten brauchen wir nicht mehr.

    1
    1. Mir scheint Du neigst dazu, Angegriffenen zu empfehlen, sich geschlagen zu geben, bei der Ukraine und auch beim Iran. Aber die sind nicht so feige.

      4
  7. Die NATO ist eine Terrororganisation, die gegründet wurde, damit Amerika die Welt und insbesondere Russland beherrschen kann.

    9

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert