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Wilhelm Keitel unterschreibt am 8. Mai 1945 in Berlin die bedingungslose Kapitulation | Quelle: Yevgeny Khaldei - Wikimedia Commons public Domain

Verwunderte Bundesbürger werden sich die Augen reiben, nachdem sie in atlantischen Qualitätsmedien urplötzlich wieder auf Kriegsaufrufe gegen Russland stoßen. Im Jahr 1992 hat man dem Volk noch das Märchen vom Ende der Geschichte erzählt, doch diese Mär hat sich über Nacht gedreht.

Über die Kontinuität deutscher Außenpolitik von 1925 bis 2026

 Von REDAKTION | EG- & EU-Apostel wurden in den letzten Jahrzehnten nicht müde, um ihre Gute-Nacht-Geschichte vom „Friedensprojekt Europa“ zu verbreiten. Doch es gab zum Ende des vorigen Jahrhunderts schon den Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien, gefolgt im neuen Jahrtausend von weiteren Überfällen gegen Afghanistan, Libyen oder den Irak, um nur einige davon zu nennen. Doch genau dafür braucht es die Lügenpresse des westlichen Medienkartell, um alle Widersprüche atlantischer Narrative umzudrehen und so in Abrede zu stellen.

Das Konzept der Stützung des britischen Kolonialreiches zum Ende des 19. Jahrhunderts sah vor dafür die USA heranzuziehen. Das wurde nach 25 Jahren der Vorbereitung mit dem Ersten Weltkrieg umgesetzt: Im Jahr 1918 gelang es Anglo-Amerika – sprich Großbritannien im engen Schulterschluss mit den USA – Mitteleuropa zu zerschlagen. Es ermöglichte dem atlantischen Hegemonen, seine Allein-Herrscher-Ansprüche politisch, wirtschaftlich und militärisch weltweit geltend zu machen.

Zum damaligen Zeitpunkt gab es nur wenige Möglichkeiten, um diesem kolonialen Eine-Welt-Modell wirksam einen Riegel vorschieben, um z.B. über ein Gegen-Konzept, wie …

… ein Bündnis zwischen mitteleuropäischen Staaten und der Sowjetunion als Kräftegleichgewicht dem entgegen zu setzen!

Der Vertrag von Rapallo vom 16. April 1922 zwischen der Sowjetunion und der Weimarer Republik

Nach dem 1. Weltkrieg gab es im Gegensatz zu heute in Mitteleuropa noch Politiker, die in der Lage waren, Weltpolitik richtig zu erfassen. Sie waren intellektuell in der Lage neben Innenpolitik auch Globalpolitik aus der Sicht der Interessen ihres eignen Landes sinnerfassend zu verstehen und richtig darauf auszurichten.

Die deutsche Delegation in Genua 1922 mit Walther Rathenau (zweiter von li) und Joseph Wirth (dritter von re) | Quelle: Bibliothèque nationale de France, Public domain, Wikimedia Commons

Der deutsche Außenminister Walther Rathenau und der Reichskanzler Joseph Wirth des Jahres 1922 hatten solches Format und das erforderliche staatsmännische Profil.

Vom 10.4.2022 bis 19.5.2022 fand in Italien die Konferenz von Genua statt. Vierunddreißig Länder Europas hatten sich dort versammelt, um die überzogenen Reparationsansprüche zu diskutieren. Man dachte auch an, ggfs. noch von der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) vermeintliche Rückzahlungen zu fordern. Dies geschah, obwohl Russland im Ersten Weltkrieg seine Soldaten für die Franzosen verheizt und damit Frankreich vor dem frühen Zusammenbruch gerettet hatte. Das Geld dafür sollte Deutschland aufbringen und an die RSFSR transferieren.

Sowohl die russische wie auch deutsche Führung durchschauten das perfide Spiel und trafen sich im nahe von Genua gelegenen Rapallo zu Geheimverhandlungen:

In Folge schlossen Deutsches Reich und RSFSR den Vertrag von Rapallo ab und erkannten sich gegenseitig diplomatisch an!

Der Vertrag war vom deutschen Außenminister Walther Rathenau und seinem russischen Amtskollegen Georgi Tschitscherin ausgehandelt worden und sorgte für:

  • den Erlass der gegenseitigen Schulden.
  • Zusagen zum Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen.
  • militärische Zusammenarbeit mit einer Flug- & Panzerschule in Lipzek und Kasan.
  • Lieferungen von Industrieanlagen an Russland und von Getreide an Deutschland.

Das am 5. November in Berlin 1922 unterzeichnete Zusatzabkommen erweiterte den Vertrag für die Beziehungen Deutschlands zu den Sowjetrepubliken Ukraine, Weißrussland, Armenien, Georgien und Aserbaidschan. Die Ratifizierungsurkunden wurden am 26. Oktober 1923 in Berlin ausgetauscht und das Zusatzprotokoll wurde am 18. Juli 1924 in der League of Nations Treaty Series registriert. Das Abkommen wurde durch den Berliner Vertrag von 1926 bekräftigt.

Nach dem Knebelvertrag von Versailles und der westlichen Kriegspolitik gegen ihren vormaligen Bündnispartner Russland stellte besagter Vertrag von Rapallo einen großen Erfolg sowohl für das Deutsche Reich wie auch für die Sowjetunion dar. Für die atlantischen Kolonialherren hingegen brachte die politische Annäherung von Russland und Deutschland ihr monopolares Weltbild ins Wanken, wogegen …

… sie sogleich den Propagandaspruch „Das Gespenst von Rapallo“, der bis heute aktuell blieb, in die Welt setzten!

Im Deutschen Reich gab es zwei Gruppen, die sich in Bezug auf besagte Annäherungspolitik gegensätzlich gegenüberstanden:

  • Monarchistische Kreise standen dem Abkommen mit dem sowjetischen Russland zwiespältig gegenüber. Das deckte sich auch mit der vormaligen Haltung hinter dem Abgang von Bismarck im Jahr 1890, nachdem man den Rückversicherungsvertrag mit dem Zarenreich nicht mehr verlängern wollte. Dagegen wurde die erträumte „Annäherung“ an das Vereinigte Königreich durch westlich ausgerichtete deutsche Führungskreise, wie in Folge auch durch die NSDAP, kontinuierlich vorangetrieben.

Vom deutschnationalen Lager wurde die Annäherung an die UdSSR abgelehnt und Walther Rathenau ein „falsches Spiel“ vorgeworfen. Das eröffnete den atlantischen Mächten die Möglichkeit speziell über sogenannte patriotische Kreise einen Keil in die Annäherung zwischen Russland und Deutschland zu treiben. Konsequent leitet sich daraus die folgerichtige Politik der anglo-amerikanischen Mächte gegen den Rapallo Vertrag ab, wie …

  • die Finanzierung der NSDAP auf ihrem Weg zur Macht, vor allem in Unterstützung ihrer suizidalen Ostpolitik.
  • Ernst „Putzi“ Hanfstaengl wurde als „Führer-Betreuer“ von den USA in der NSDAP-Frühphase zu deren Förderzwecken abgestellt.
  • die Ermordung von Walther Rathenau am 24. Juni 2022 durch die Organisation Consul, der man Querverbindungen ins deutsche Außenministerium – dem klassischen Einfallstor britischer Dienste – nachsagte.
  • Am 14. November 2022 wurde der deutsche Kanzler, Joseph Wirth, unter dem der Rapallo Vertrag entstand, in den Ruhestand geschickt.
  • Als Strafmaßnahme für Rapallo marschierten französische Truppen im Januar 1923 in das Ruhrgebiet ein. Die NSDAP gab die Weisung aus, sich am Widerstand gegen die französische Okkupation nicht zu beteiligen – das sollten „andere“ machen.

Der Führung der NSDAP erkannte schon 1925 die verlockende Möglichkeit, sich ihren Drang nach Osten von der atlantischen Hochfinanz finanziell vergolden zu lassen. Der Brevier des Führers „Mein Kampf“ wurde im Jahr 1925 herausgebracht. Darin wird unmissverständlich dazu aufgerufen „mit England im Bunde zum entschlossenen kontinentalen Bodenerwerb gegen Russland“ anzutreten. Und weiter für all jene, die das noch nicht voll und ganz verstanden hätten: „Nicht West- und nicht Ostorientierung darf das künftige Ziel unserer Außenpolitik sein, sondern Ostpolitik zur Erwerbung der notwendigen Scholle für unser deutsches Volk.“

In dieser Richtung sollte es weitergehen: Am 4. Januar 1932 besprachen Montagu Norman, der Gouverneur der Bank von England, die künftigen Kanzler Franz von Papen und Adolf Hitler sowie die politisch mächtigen Dulles Brüder aus den USA die Finanzierung der NSDAP. Nach der Machtergreifung und dem Besuch von Dr. Hjalmar Schacht im Mai 1933 bei Franklin D. Roosevelt im Weißen Haus, sollten die Gelder umso reichlicher fließen: Die Wall Street sorgte für eine Milliarde Dollar an Krediten, was nach heutigem Wert rund 24 Milliarden USD auf PPP Basis entspricht:

So wurde es möglich die Aufrüstung für den Plan-Ost auf den Weg zu bringen!

Die kurzfristige und nur temporäre Hinwendung (1941 – 1945) atlantischer Mächte an die UdSSR war dem Umstand geschuldet, dass sich der deutsche Führer gegen Ende der dreißiger Jahre immer weniger sagen ließ und sich einbildete, auf gleicher Augenhöhe, wenn nicht vielleicht sogar über den Briten zu stehen. So kam es, dass die Westmächte entschieden Deutschland doch besser auf eine immerwährende Besatzungszone zu reduzieren, um unter schlussendlich endgültig abgeklärter Hackenordnung, dann eben mit der zweiten Nazigarnitur gemäß dem ursprünglichen Plan weiterzumachen.

Jüngst veröffentlichte historische Dokumente der Russischen Föderation zu den seltsamen „Mehrfach-Kapitulationen“ der deutschen Wehrmacht haben das skurrile Nah- & Neu-Verhältnis zwischen West-Alliierten und ihren Beute-Nazis der zweiten Garnitur als künftig „folgsamere Brüder“ schon im Jahr 1945 auf den Punkt gebracht.

Die Wehrmacht wollte nur eine „Kapitulation-West“, um danach gegen die UdSSR einfach weiterzukämpfen

Jodl unterschreibt die Kapitulation: Wilhelm Ockenius (li), Jodl (Mitte), von Friedeburg (re); stehend Carl Spaatz, Chef der SHAEF Nachrichten Abteilung 

Die Kapitulation Nr. 1 der deutschen Wehrmacht wurde am 7. Mai um 2:41 Uhr in Reims (Frankreich) unterzeichnet. Die Erklärung wurde vom Chef des Wehrmachtsführungstabs des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Alfred Jodl, unterzeichnet. Stalin war darüber schwer erbost, doch sein Befehl an dieser „Unterzeichnung-West“ nicht teilzunehmen, erreichte den Vertreter des Oberkommandos der Sowjetunion beim Kommando der Alliierten, Generalmajor Iwan Susloparow zu spät, sodass jener jene Kapitulation mitunterzeichnete.

 Die Kapitulation Nr. 2 fand „auf Verlangen der Regierung der UdSSR und deren Oberbefehlshaber Genosse Stalin“ am 8. Mai (9. Mai Moskauer Zeit) in Berlin statt. Georgi Schukow, Marschall der Sowjetunion nahm die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht entgegen. Sie wurde von der deutschen Seite unterzeichnet durch:

  • Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, Chef des Generalstabs des Oberkommandos der Wehrmacht,
  • Oberst General Stumpf, stellvertretender Befehlshaber der Luftwaffe
  • Admiral Hans-Georg von Friedeburg, Befehlshaber der Kriegsmarine.

Ein Mitglied des sowjetischen Nachrichtendienstes unter dem Decknamen „Peter“ berichtete von vier Merkwürdigkeiten im Verhalten der Deutschen und ihrer neuen atlantischen Dienstherren, was interessante Rückschlüsse auf das sich abzeichnende Doppelspiel gegenüber Russland zuließ.

Verschlüsseltes Telegramm. Streng geheim. 10. Mai 1945

„Die Deutschen wurden mit einem englischen Flugzeug aus Reims nach Berlin gebracht, begleitet von Major F. T. Oppenheimer vom amerikanischen Generalstab. Die deutsche Delegation hielt sich die ganze Zeit von den Alliierten fern und nahm weder an den Empfangszeremonien noch an den Vorverhandlungen teil.

Die Deutschen wurden in den Sitzungssaal gerufen, wo Marschall Schukow ihnen, nachdem er gefragt hatte, ob sie den Text der Erklärung gelesen hätten und bereit wären, diese zu unterzeichnen, vorschlug, sich an den Tisch zu setzen, um das Dokument zu unterzeichnen. Danach wurde die deutsche Delegation aus dem Saal geführt.“

Der Schreiber des sowjetischen Nachrichtendienstes beschreibt in Folge vier „Merkwürdigkeiten“:

Zitat Anfang

Erstens – die Merkwürdigkeit der Besiegten:

„ … Schon das äußere Erscheinungsbild der Delegation zeigte, dass sich die Anwesenden als Vertreter des noch existierenden nazistischen Deutschlands aufspielten: Keitel hob die Hand zum Nazi-Gruß. Er trug an seiner Uniform ein goldenes Nazi-Abzeichen zur Schau, von dem er stolz berichtete, dass es sich um eine persönliche Auszeichnung Hitlers handele. Auch andere Mitglieder der Delegation trugen Orden mit dem Nazi-Hakenkreuz.

Darüber hinaus betonte Keitel seine Treue zu Hitler, indem er erzählte, wie er sich während des Bombenanschlags in Hitlers Raum am 20. Juli des vergangenen Jahres nur einen Meter vom Explosionsort entfernt befand und Anweisungen zur Verhaftung der Verschwörer gab.“

Zweitens – die Merkwürdigkeit des Ansinnens:

„Außerdem erzählte Keitel, dass er, nachdem er sich mit einer der Gruppen nördlich von Berlin durchgeschlagen hatte, genau nach Norden und nicht nach Süden ging, wohin er sich zuvor begeben wollte, nur um alle Maßnahmen zur Rettung Hitlers aus der Umzingelung zu ergreifen und einen Durchbruch des Rings unserer Truppen um Berlin zu organisieren.

Keitel, von Friedenburg und Stumpf legten Vollmachten vor, die von Großadmiral Dönitz als Staatsoberhaupt unterzeichnet waren. Sie erklärten beim Mittagessen, dass Dönitz dies gemäß Hitlers Testament geworden wäre. Der von Dönitz gebildeten Regierung gehören als Außenminister Graf Lutz von Schwerin von Krosigk, der gleichzeitig das Amt des Finanzministers bekleide, Franz Seldte als Minister für Arbeit und Soziales sowie Julius Heinrich Dorpmüller als Minister für Verkehr und Post, an.

Die übrigen Regierungsmitglieder sind bislang unbekannt. Diese sogenannte Regierung befindet sich derzeit in Holstein, in der Nähe der Stadt Flensburg, wo sich auch das deutsche Hauptquartier befand. Eine solche Regierungszusammensetzung stellt zweifellos den Versuch der Deutschen dar, ihr Führungszentrum zu erhalten, zu legalisieren und irgendwie bei den Alliierten durchzusetzen, um die Einheit Deutschlands zu sichern und an der Schaffung der Voraussetzungen einer zweiten Revanche zu arbeiten.

In diesem Zusammenhang ist die Bemerkung Keitels bei seinem Versuch von den Alliierten Unterstützung für die im Entstehen begriffene neue Regierung zu erhalten, interessant, dass er bereits mit Eisenhower darüber gesprochen hätte und die demobilisierten Soldaten der aufgelösten deutschen Armee unverzüglich der Landwirtschaft zugeführt werden müssten, um die Nahrungsmittelversorgung des Staates sicherstellen zu lassen.“

Drittens – die Merkwürdigkeit des Kompliments.

„Außerdem betonte Keitel zweimal, dass während dieses Krieges nur das russische und das deutsche Volk, die ihre Stärke und ihre Belastbarkeit unter Beweis gestellt hätten, große Leiden ertragen mussten, während die Engländer und Amerikaner vom Krieg fast gar nicht betroffen gewesen wären.“

Viertens – Das Merkwürdigkeit der amerikanischen Haltung.

„Als Beispiel für die Haltung der Amerikaner gegenüber den Deutschen verdient folgender Vorfall Beachtung: Um die Deutschen an der Begrüßungszeremonie der Alliierten auf dem Flugplatz fernzuhalten, bat Genosse Serow die Amerikaner, Anweisung zu erteilen, um die Deutschen im Flugzeug zurückzuhalten, bis der Empfang mit der Ehrengarde vorüber sei.

Die Amerikaner baten daraufhin, diese Maßnahme den Deutschen mit Hilfe unserer Offiziere mitteilen zu lassen, zumal sie die Beziehungen zu den Deutschen nicht beeinträchtigen wollten!“

Zitat Ende

Aus besagten historischen Episoden lässt sich ableiten, dass der Drang nach Osten nicht nur deutsches, sondern immer schon ein gesamtatlantisches Anliegen gewesen war und ist. Es bildet die feste Konstante westlicher Absichten, ganz gleich welche Symbolik die Banner der jeweiligen Angreifer tragen: Letztere lassen sich beliebig austauschen, doch der Plan den Osten zu unterwerfen und sich seine Bodenschätze anzueignen – der bleibt konstant, wie die Gegenwart auch sehr eindrücklich zeigt!

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Von Redaktion

10 Kommentare zu „Der Drang nach Osten von 1925 bis heute und was notorisch unterschlagen wird“
  1. Im Jahr 1924 schrieb AH in seinem Werk „MK“, daß das Deutsche Reich Lebensraum im Osten gewinnen und mit deutschen Bauern besiedeln solle. Die völkische Bewegung im Kaiserreich hatte bereits ähnliche Pläne vorgesehen.

    Es sind keine seriösen Quellen bekannt, wonach mit der Idee der Schaffung von deutschem Lebensraum eine imperialistische, expansive Politik mit Gebietsannexionen und Unterjochung sonstiger, östlich von Deutschland siedelnder Völker gemeint war. Vielmehr bedeutete diese Idee die Rückgewinnung des alten deutschen Kulturbodens in dem durch Polen besetzten deutschen Gebiet. In diesem Bereich spielte sich vom 11. bis 19. Jahrhundert die Deutsche Ostsiedlung ab. Letzterer war eine Besiedlung germanischer Stämme bereits vor der Völkerwanderung vorausgegangen.

    In seiner Stellung als Führer und Reichskanzler verfolgte AH die Absicht des Lebensraumgewinns im Osten in den letzten Friedensjahren und selbst zu Kriegsbeginn 1939 nicht mehr. Dies belegen u. a. Forschungsergebnisse von Gerd Schultze-Rhonhof als auch des Historikers Stefan Scheil: „AH hat zu keinem Zeitpunkt seiner Regierungszeit ausdrücklich davon gesprochen, Lebensraum in Rußland erobern zu wollen, weder öffentlich noch geheim.“ Spätestens nach dem Polenfeldzug, der die Rückgliederung der besetzten deutschen Gebiete brachte, war AH klar, daß das Deutsche Volk weiteren Siedlungsraum weder benötigte noch hätte besiedeln können. In einem von Reichsprotektor von Böhmen und Mähren Konstantin von Neurath selbst diktierten Bericht an das Auswärtige Amt über eine Besprechung mit AH im Dezember 1939 heißt es:

    „Es wird davon abgesehen, das Land (Protektorat) in größerem Umfang mit Deutschen zu besiedeln, denn die Verdeutschung des neu-deutschen Ostens (Westpreußen, Posen, Oberschlesien) ist vordringlich und schon hierfür reicht die Zahl der deutschen Siedler kaum aus.“

    Das im Jahr 1939 geschaffene Reichsgau Wartheland wurde mit Volksdeutschen aus ganz Osteuropa besiedelt. Die Rücksiedlung erfolgte unter dem Motto „Heim ins Reich“. Heinrich Himmler sah zudem in Heinrich I. seinen Vorläufer in Bezug auf die deutsche Ostpolitik und den Kampf gegen das Eindringen der Slawen.

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    1. Ihre Version, falls sie Ihnen jemand glauben wollte, eignet sich nur für unsere ganz Kleinen an atlantischen Vorgrundschulen. Es fehlt an Geschichtswissen und grundlegenden Informationen, um die Märchen atlantischer Kuratoren als guten Witz, die einer guten Lachnummer nur gleichen, zu erkennen. Doch selbst für gut gemeinten Nachhilfeunterricht ist es in der Besatzungszone „Germany Rest“ heute viel zu spät – der Zug dafür ist längst schon abgefahren: Denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Haben Sie sich schon einmal in Ihrem Leben gefragt, warum die Alliierten mit Ihren 111 plus Divisionen an der Westfront im September 1939 nicht einfach ins Ruhrgebiet hineinspaziert sind, um dem deutschen Abenteuer-Ost das Lebenslicht auszublasen und dort ein kleines Picknick zu veranstalten? Das hatten die damaligen „Schutzmächte“ der Polen diesen doch versprochen – oder? Hat man auf diese „Kleinigkeit“ in der Besatzungszone BRD im heutigen Diskurs urplötzlich einmal mehr wieder nur „vergessen“? Zu Ihrer Info: Dort standen deutscherseits 32 Divisionen mit allen strammen Reservisten, sprich den nur Alten, Kranken und Schwachen, sprich dem allerletzten Aufgebot – noch schlimmer als 1945. Was sagen denn Ihre Atlantik-Kuratoren zu diesem „September 1939 – Wunder“ – Stotter, Stotter… Also nichts! Deutschland war im September 1939 im Westen offen, wie ein Scheunentor, doch wurde vom Westen gedeckt? Warum wohl – warum? Denken Sie einmal scharf nach, vielleicht macht es Klick? Dann hätte ich noch zwei letzte Fragen – nicht zur Vergangenheit – nein – „nur“ zur Gegenwart – also ganz leichte Themen. Frage 1: Warum marschiert die neu-fanatisierte BRD heute wieder gegen Osten? Gibt es in der Ukraine ggfs. irgendwelche Äcker, die der deutsche Spät-Patriot und Michel ggfs. in unschuldiger Gesinnung neu bewirtschaften will, um vielleicht biologische Kartoffel persönlich dort zu ernten? Was treibt die deutschen gegenwärtigen Wähler der 70% gesammelten Nichtwissenden heute schon wieder gegen Osten? Frage 2: Was soll man mit den rückfälligen Deutschen bald schon nur machen, nachdem Sie ihren aktuellen und laufenden Krieg an der Ostfront schon wieder verlieren werden? Was meinen Sie, wie die Strafe für die 70% „dahoam“, die schon wieder von gar nichts wussten, dieses Mal ausfallen sollte/dürfte?

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  2. Den „Drang nach Osten“ hat Adolf in „Mein Kampf“ auf mehreren Seiten erläutert. Aber das war 1925. Danach wurde dieser „Drang“ gar nicht mehr erwähnt oder gar beabsichtigt. Und Barbarossa war ein völkerrechtlich legitimer Präventivkrieg – denn es war Stalin, der nie vom Ziel der kommunistischen Weltrevolution abgerückt ist und das alleinige Ziel seines für Juli 1941 geplanten Überfalls auf das Deutsche Reich die Eroberung ganz Europas und seiner Kolonien war. Die massiven kommunistischen Truppenbewegungen vor Juli 1941 in Millionenhöhe, die alleinige Aufrüstung von reinen Angriffs-Armeen sowie Luftwaffe auf sowjetischer Seite, das 100prozentige Unterlassen von jeglichen Verteidigungsmaßnahmen (gegen ein angeblich angriffsbereites, aggressives Deutsches Reich wie Regierungshistoriker behaupteten und immer noch behaupten, wurden durch die Wehrmacht aufgeklärt. Letztlich hatten die Deutschen erkannt, daß Stalin mit seiner roten Armee bis an die portugiesische Atlantikküste durchmarschiert wäre (kommunistische Weltrevolution!) – wenn er nicht gestoppt worden wäre. (Viktor Suworow, archive.org)

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    1. Sie beten nur die Hollywood-Version made für Germany, wie insbesondere die Vertauschung der Pläne von Trotzki durch Stalin, nach. Eine glatte Lüge! Diese Falschversion setzte Suworow – ein Asset westlicher Nachrichtendienste – in die Welt. Übrigens pünktlich zum Fall des Eisernen Vorhanges, weil es wieder losgehen sollte: Suworow verbreitete die Version, dass Stalin die „Weltrevolution“ verfolgte. Doch das tat nur Trotzki – der Mann des Westens und nicht Stalin! Stalin durchschaute exakt besagten atlantischen Trick und warf Trotzki aus der UdSSR hinaus, worauf die Atlantiker in Panik verfielen und auf AH setzten. Wie kommen Sie zu der Annahme, dass der „Plan Ost“ nach 1925 kein Thema mehr gewesen wäre? Ihnen fehlen offensichtlich einschlägige Informationen bzw. das nötige Grundwissen – kein Wunder: Natürlich waren und sind die Besatzungsmächte – Ihre immerwährenden Kuratoren seit Jahrzehnten – nicht interessiert, dass solche Informationen an die lokale Öffentlichkeit durchdrängen. Daher die Lücken samt Halbwissen. Stalin durchschaute nicht nur das deutsche, sondern auch das atlantische Spiel, welches der deutsche Michel leider bis heute nicht verstanden hat – selbst wenn man ihm alles im Detail darlegte – es geht einfach nicht. Und schon marschieren sie wieder gegen Osten – nicht vor 100 Jahren – nein, hier und heute -und wieder wird es nur heissen: „Das haben wir nicht gewusst!“

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  3. Lügenmärchen des Tages:

    Putin hat angeblich die Zivilbevölkerung in den russischen Grenzregionen, die an der Grenze zu Ukraine liegen, komplett im Stich gelassen.Putin will angeblich nichts von diesen Menschen udn von ihrem Leid dort angeblich nichts wissen und lässt seine Bevölkerung durch die brutalen ukrainischen Angriffe einfach blutend und leidend im STich, wird beim Tagesspiegel dreist behauptet. Alle zivilen Russen würden dort leiden, doch Putin will angeblich lieber seine „brutalen“ Krieg um jeden Preis weiterführen, heißt es in dem Artikel beim Tagesspiegel:
    https://www.tagesspiegel.de/internationales/hauptsache-sie-wurden-nicht-selbst-getroffen-russische-drohnen-opfer-schimpfen-auf-putins-behorden-15586961.html

    Die Realität und was die westlichen Medien komplett verschweigen:
    Die russ. Zivilbevölkerung in RUsslands Grenzregionen, die ständig von der Ukraine seit 2023 bis heute dort massiv bombardiert werden, z.B. Belgorod Region und Kursk Region wurden schon im Sommer 2024 in großen Teilen evakuiert und in andere Regionen, wo es sie in Sicherheit leben können, dorthin umgesiedelt.Die anderen Menschen, die in diesen gefährlichen Grenzregionen immer noch leben sind Soldaten, Bürgerwehren und die übriggebliebenen Zivilisten dieser Regionen, welche auf eigenen Gefahr hin dort geblieben sind, weil sie sich nicht evakuieren lassen wollen.
    Die restlichen Zivilisten in diesen Regionen verweigern die Evakuierung trotz der Gefahr durch ukrainischen Angriffe getötet zu werden.Putin will hier keine Zwangsumsiedlungen a la „Stalin“ durchführen, weil er nun einmal kein Diktator ist und auch nie ein Diktator war, wie es die westliche Mainstream Dreckspresse seit vielen Jahren ständig behauptet.

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    1. Hallo Kostas,
      warum die Verblendeten aus der BRD?
      Vielleicht eher die Verblendeten/Hingewaschenen ohne Herkunft schreiben.
      Bin gebürtiger Wessi aus Schleswig-Holstein und lebe seit 1982 in Frankreich.
      Ich sehe also deutsche Politik und französische Politik als Aussenstehender mit einer besonderen Sicht.
      Genauso wie ich nichts gegen Juden, Muslimen, Ukrainern, Russen, Asiaten, Afrikanern und Amerikanern als Menschen habe.
      Aber ich bin sicherlich kein Rassist oder Antisemite/Antiarabe wenn ich die jehweiligen Regierungen oder radikale Religionen verurteile.
      MfG

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  4. Schweizer “Weltwoche” mutiert zum zionistischen Kampfblatt
    .
    Das Schweizer Wochenmagazin «Weltwoche» wird unter Roger Köppel zum zionistischen Kampfblatt! Die Rechtfertigung von Genozid und Kriegsverbrechen sind nicht nur haarsträubend, sondern unehrlich. Peter Hänseler, ehemaliger Autor und Kolumnist der «Weltwoche» meint, dass Köppel aus Israel gesteuert wird. Möglicherweise sind sogar Gelder aus dem engsten familiären Umfeld von Benjamin Netanjahu an den Verleger geflossen.
    .
    Alle führenden Politiker Israels änderten übrigens ihren Namen, um ihre europäische Herkunft zu verschleiern, auch Netanjahu, dessen wirklicher Name «Mileikowski» lautet. Auch damit vermittelt man einen Anschein, für den es keine Grundlage gibt.

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    https://www.anonymousnews.org/medien/schweizer-weltwoche-mutiert-zum-zionistischen-kampfblatt/

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  5. das brit empire ist tot und jetzt
    meint der blackrockdreck in die
    bresche springen zu müssen.
    usrael hat aber jetzt schon krebs!
    und kein schwein mit einem IQ
    über 2.7 wird diesen modernen völkermördern zu fusse kriechen.

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