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Bild: UME & AI

Angela Merkel ist zwar längst nicht mehr Bundeskanzlerin, doch der Steuerzahler finanziert ihr weiterhin ein Büro samt Mitarbeitern. Offiziell dient das der Nachbereitung ihrer Amtszeit. Kritiker könnten allerdings auf die Idee kommen, dass die politische Nachwirkung ihrer Entscheidungen ohnehin noch Jahrzehnte zu spüren sein wird – ganz ohne eigenes Büro.

Nun hat sich die Altkanzlerin wieder zu Wort gemeldet. Und wie könnte es anders sein: Es geht ums Klima.

Merkel wieder auf Weltrettung-Kurs „Überlebensfrage der Menschheit“

Von REDAKTION | Bei einem Festakt zum 40-jährigen Bestehen des Bundesumweltministeriums erklärte Merkel, der Klimawandel bleibe eine „Überlebensfrage der Menschheit“. Wer gehofft hatte, nach ihrem Ausscheiden aus dem Kanzleramt könnte etwas mehr Nüchternheit in die Debatte einkehren, wurde erneut enttäuscht.

Für Merkel scheint weiterhin zu gelten: Egal ob Energiekrise, Wirtschaftsschwäche, Deindustrialisierung oder geopolitische Verwerfungen – am Ende führt jeder Weg zurück zur Klimafrage.

Gleichzeitig verteidigte sie einmal mehr den Atomausstieg von 2011. Deutschland könne seine Klimaziele auch ohne Kernenergie erreichen, erklärte die Altkanzlerin. Dass mittlerweile zahlreiche Staaten weltweit ihre Kernkraftprogramme ausbauen, scheint an dieser Überzeugung nichts geändert zu haben.

Die Realität stört das Narrativ

Besonders bemerkenswert ist Merkels Beharrlichkeit vor dem Hintergrund, dass selbst die wissenschaftliche Debatte längst differenzierter geworden ist. Das einst viel zitierte RCP8.5-Szenario des Weltklimarats, das jahrelang als Grundlage besonders dramatischer Prognosen diente, wird heute deutlich kritischer bewertet als noch vor einigen Jahren.

Doch wer erwartet hätte, dass die Politik daraus ebenfalls Konsequenzen zieht, unterschätzt offenbar die Halbwertszeit politischer Narrative. Was einmal zur Staatsdoktrin geworden ist, verschwindet nicht einfach deshalb, weil die Wirklichkeit komplizierter geworden ist.

Deutschlands teuerstes Experiment

Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zum weltweiten Musterknaben der Klimapolitik erklärt. Milliarden wurden sinnlos verpulvert, grüne Programme aus dem Hut gezaubert, Abgaben eingeführt und Industrien mit immer neuen Auflagen schikaniert.

Das Ergebnis:

  • Die Strompreise gehören zu den höchsten der Welt.
  • Betriebe gehen pleite,
  • Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland.
    Investitionen wandern ab.

Und die Bürger dürfen sich regelmäßig erklären lassen, dass all dies alternativlos sei. Kopfschüttelnd stellt man fest, Deutschland führe ein gigantisches energiepolitisches Experiment durch – allerdings mit den eigenen Steuerzahlern als Versuchskaninchen.

Der Atomausstieg: Ein Meisterwerk politischer Symbolik

Der vielleicht folgenreichste Beschluss der Merkel-Jahre war der Atomausstieg nach Fukushima.

Innerhalb weniger Monate wurde eine Technologie aufgegeben, die bis dahin einen erheblichen Teil der deutschen Stromversorgung sicherte. Die Entscheidung wurde als mutig gefeiert. Rückblickend wirkt sie eher wie ein Paradebeispiel dafür, wie Politik unter dem Eindruck öffentlicher Stimmungen gemacht wird. Wobei die öffentliche Stimmung zuvor schon gesteuert wird – ein Teufelskreis.

Während andere Länder neue Reaktoren planen oder bestehende Laufzeiten verlängern, blickt Deutschland auf abgeschaltete und bereits zerstörte Kraftwerke, damit der Wahnsinn später nicht rückgängig gemacht werden kann.  Steigende Energiepreise und eine immer fragilere Versorgungssicherheit sind die Folge. Immerhin: Symbolpolitik war selten so teuer.

Selbstkritik – aber bitte ohne Konsequenzen

Merkel räumte bei ihrem Auftritt ein, dass möglicherweise mehr hätte getan werden können. Man habe teilweise nach dem Prinzip Hoffnung gehandelt statt nach dem Vorsorgeprinzip.

Das klingt zunächst selbstkritisch. Allerdings folgt daraus keinerlei Neubewertung der eigenen Politik. Im Gegenteil: Der eingeschlagene Kurs sei weiterhin richtig, der Emissionshandel müsse fortgesetzt werden und die Klimaschützer sollten standhaft bleiben. Aber bitte ohne Demos gegen die Umweltverpestung durch die aktuellen Kriege – da geht der Kampf für die lieben Ukrainer vor. Da riskiert man sogar einen Aomkrieg.

Kurz gesagt: Wenn die Ergebnisse nicht überzeugen, muss eben die Dosis erhöht werden.

Die Welt zieht weiter – Merkel bleibt stehen

Inzwischen sind selbst frühere Weggefährten vorsichtiger geworden. Die Debatte über Kernenergie erlebt europaweit eine Renaissance. Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit stehen wieder stärker im Mittelpunkt.

Angela Merkel hingegen bleibt ihrer Linie treu. Das mag man konsequent nennen. Kritiker würden es eher als gut dotierte Resistenz gegenüber neuen Entwicklungen beschreiben. Auf die Frau ist Verlass, wenn es um die Zerstörung Deutschlands geht – selbst heute noch.

So bleibt die Altkanzlerin auch Jahre nach ihrem Amtsende eine der prägenden Figuren der deutschen Energiepolitik. Die Rechnung ihrer Entscheidungen liegt längst auf dem Tisch. Die Diskussion darüber, wer sie bezahlen muss, hat gerade erst begonnen. (CR)




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Von Redaktion

24 Kommentare zu „Merkels späte Mission: Die Altkanzlerin kämpft weiter für ihre gescheiterte Klima-Agenda“
  1. neue Nachricht Merkel löst vdL ab jubel bricht in den Islamischen Staaten und den restlichen EU Staaten aus, Putin und Tramp jubeln ebenfalls und sagen einstimmig jetzt brauchen wir nicht,s mehr machen den Rest erreicht diese Frauenzimmer alleine, schicken wir ihr ein Dankeschön SIE SCHAFFEN DAS. Satire ende ODER

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  2. Was muss eigentlich passieren, damit diese Frau für immer in der Versenkung bleibt und uns nicht mehr auf den Sack geht? Übrigens „schön zu wissen“, dass sie immer noch dem Steuerzahler auf der Tasche liegt.

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    1. Zusammen mit ihrem bildzeitungsbedrohungswilligen Wunsch-Wulff-„Islam-gehört-zu-Neuschland“-Buntespräsidenten.
      Oder dem scheinheiligen Gauckler.
      Der letzte ehrbare Bundespräsident, Köhler, hingegen ist nicht mehr.

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  3. Über den CO2-Ausstoß, Rohstoff- und Wasserverbreuch der massenweise in die Gegend gestampften „KI“-(Totalüberwachungs)-Rechenzentren hört man selten, ebenso selten wie hoch dieser bei der nun vielmilliardenschwer angeheizten Aufrüstungsmaschinerie und Materialschlacht ostwärts aussieht. Von der massiven Verschmutzung am persischen Golf ganz zu schweigen.
    Aber hierzulande wird der Plastehalm verboten, Fortbewegung als Vergehen statt Freiheit gerahmt, und im Winter ist Frieren neue Bürgerpflicht.

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    1. Ich, Ü70 frage mich, ob die Omas gegen rechts überhaupt noch alle Tassen im Schrank haben! Wer hat die so verstrahlt? Schämt euch ihr alten Weiber ohne Hirn und Verstand!

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  4. Die soll sich in die Ucker mark zurückziehen auf’s Altenteil, damit wäre ihr noch geradezu Gnade erwiesen – jedenfalls im Diesseits.
    Meiner Ansicht nach.

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  5. Die war ja urplötzlich von der Bildfläche verschwunden und dann nach längerer Zeit erst wieder aufgetaucht. Vermutlich verfügen diese Superl.gen in denen sie Superl.genschwester ist (Golden Eurasia, Valhalla, Parsifal und möglicherweise inzwischen The Ring) über diese Med-Betten oder was auch immer für evtl. auch nichtirdische Runderneuerungsmöglichkeiten und haben die in dieser Zeit runderneuert und sie jetzt vor kurzem wieder ins Rennen geschickt.
    Meiner Ansicht nach.

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  6. Wer die Besteuerung von Kerosin und den deutschen Dual Fluid Reaktor nicht will will auch keinen Klimaschutz.
    PS „wir schaffen das“ klingt schon irgendwie ein bißchen wie „yes, we can“, oder?

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    1. Wer dieses WIR ist, erschließt sich beim Lesen von „Superl.gen re gier en die Welt“, hier Teil 1 als kostenlose pdf komplett:
      https://ia801507.us.archive.org/6/items/superlogen-regieren-die-welt-teil-1-rothkranz-johannes/Superlogen%20regieren%20die%20Welt%20-%20Teil%201%20%20Rothkranz%2C%20Johannes.pdf
      Die Müssels hängen übrigends mit drin, sh. S. 63. Alle geeint als SAT-AN-istenInnen (ich sag‘ ja immer SAT-KOR-AN-istenInnen).
      Meiner Ansicht nach.

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  7. Ich glaube, es hat es noch nie in diesm LAND gegeben, dass ein „verabschiedeter“ Bundeskanzler sich ständig weiter in die normale TAGES- POLITIK „ungefragt „einmischt“ ? Was diese FRAU in ihrer KANZLERZEIT alles dem LAND angetan hat, müßte sie sich allein deshalb zurück halten, und sich mit keinem einzigen Wort in die laufende POLITK „einzumischen“ ! Ich glaube auch, die JETZIGEN können auf Ihre „unsinnigen“ RATSCHLÄGE gut verzichten, die machen daher jetzt ständig ihre eigenen FEHLER.

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    1. Die ist Superl.genschwester und in 3 Superl.gen: Golden Eurasia, Valhalla und Parsifal – und möglicherweise inzwischen auch noch in The Ring/der Ring. Capice?
      Meiner Ansicht nach.

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  8. Schon sehr merkwürdig, dass Merkel in letzter Zeit wieder so omnipresent in den Medien ist. Mir schwant nichts Gutes…

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    1. Lies „Superl.gen re gier en die Welt“ und Dir wird geholfen bzw. dort wirst Du Deine Antworten finden – unabhängig davon, dass der Autor noch einem seinem Glauben nach wahren katholischen Glauben anhängt, aber das kann man m. A. n. auch getrost außer Acht lassen, es geht um diese Superl.gen, über die 5 ihrer Nach-wie-vor-Mitglieder ausgepackt haben.
      Meiner Ansicht nach.

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  9. Was für eine hässliche und geistig beschränkte Person. 16 Jahre lang war sie Kanzlerin.ann sollte ei.fxch zugeben. So wie Merkel ticken mindestens 70% der Deutschen. Darum ist die Lage Hoffnungslos.

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    1. Merkel ist Putlins Mädchen.

      Oskar Lafontaine, 01.06.2008:
      „Sie haben eine Jungkommunistin, eine überzeugte Jungkommunistin zur Kanzlerin gewählt. Ist Ihnen das überhaupt klar? Denn Frau Merkel war FDJ-Funktionärin für Propaganda und Agitation. Das konnte nur eine überzeugte Jungkommunistin. Und sie durfte in Moskau studieren. Das waren nur Linientreue.“

      Die zwei Autoren eines Buches über Angela Merkel sagten 2013 zu Bild-Online:
      „Wir können belegen, dass Angela Merkel dem DDR-System näher war als bislang bekannt. Während ihrer Tätigkeit an der Akademie der Wissenschaften der DDR war sie an ihrem ­Institut Funktionärin, beispielsweise von 1981 an als FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, was sie bis heute bestreitet. Außerdem saß sie in der Betriebsgewerkschafts-Leitung.“
      https://www.bild.de/politik/inland/angela-merkel/das-unbekannte-ddr-leben-der-kanzlerin-30327254.bild.html

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      1. Otto
        Sie durfte nicht nur mir ihrem VW-Golf in den Westen fahren wann sie wollte, sie war auch die politisch „VERANTWORTLICHE“ bei der Überwachung des HAUSARRESTES von Herrn HAVEMANN ! Sie war kein „unbeschriebens Blatt“ aus der DDR, sie war zwar Kohls Mädchen bis sie ihn „abgeschoben“ hat !

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