Auch wenn Donald Trump in der letzten Zeit in Hinblick auf den Iran viel „bull shit“ produziert hatte, so verbleibt ihm ein Verdienst: Er hat irgendwann klar erkannt, dass der von seinen Vorgängern betriebene Kampf gegen Russland eine geostrategischer Fehlschlag war!
Von FRANZ FERDINAND | Wegen einiger russischsprachiger, ukrainischer Oblaste schweißt man in Asien einen riesigen Machtblock bestehend aus Russland, China und Iran zusammen. Gerade in Hinblick auf eine multipolare Weltordnung wäre es für die USA und Europa wichtig, Russland als unabhängigen Partner zur Verfügung zu haben!
Leider hatten die Vorgänger Trumps ihre europäischen Kettenhunde derart erfolgreich auf Russland abgerichtet, dass jetzt ein Zurückpfeifen kaum mehr möglich ist. Nicht umsonst bezeichnet Sergei Karaganow diese Eliten als Wahnsinnige mit Hyänengehirnen und mit solchen Hyänengehirnen fällt nun mal das Denken schwer:
Diese EU-Eliten ruinieren sich in ihrem pathologischen Russlandhass buchstäblich selbst. Es begann mit den Wirtschaftssanktionen, die einerseits Europa selbst ruinierten und andererseits Russland eben in die Arme China drängten. Die EU machte sich vom billigen Russen-Gas unabhängig und bezog dafür das dreimal so teure Flüssiggas vom Uncle Sam!
Europa deindustrialisiert sich folglich, allerdings nicht nur wegen der hirnrissigen Russlandsanktionen, sondern auch wegen den Klimablödheiten davor. Da hilft es auch nicht, dass der IPCC in der Zwischenzeit die ultimative Klimakatastrophe bereits abgesagt hat. Schon daran erkennt man, dass unsere „Hyänengehirne“ einmal ideologisch abgerichtet, faktenresistent auf jeden Abgrund zurennen.
Die NATO freut sich immer noch, dass sie mit Finnland und Schweden zwei neue Mitglieder hinzugewonnen hat, will aber nicht zur Kenntnis nehmen, dass sie im Begriff ist, ihren wichtigsten Verbündeten, nämlich die USA zu verlieren.
Das US-Imperium ist überdehnt und muss Prioritäten setzen
Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat dies unlängst ganz offen und unmissverständlich auf den Punkt gebracht: Wir sehen den Ukraine-Konflikt nun ganz anders. Eine friedliche Verhandlungslösung ist im besten Interesse unseres Landes, angesichts konkurrierender Interessen weltweit! Konkurrierende Interessen weltweit! Dies ist die offizielle Beerdigung der Erzählung, dass der Krieg in der Ukraine ein Kampf für die Werte der freien Welt sei.
Es ist die klare Botschaft an Europa und Kiew: Euer Krieg ist nicht mehr unser Krieg. Die USA ordnen ihre Prioritäten neu, entlasten ihren Haushalt und lassen die Ukraine fallen mit einer Kälte, die selbst in der Diplomatie ihresgleichen sucht. Doch es kommt noch dicker: Es geht um beispielsweise 20.000 Anti-Drohnenraketen, die für die Ukraine bestimmt waren. Das ist keine kleine Lieferung, das ist eine strategisch relevante Menge, die über Sieg oder Niederlage an der Front entscheiden kann. Diese Raketen waren unter der Biden-Regierung fest zugesagt und das Budget war genehmigt. Nun wird diese Zusage zurückgezogen! (Zitat aus https://www.youtube.com/watch?v=ygvabBF4Oy8 )!
Trump erklärt offen, dass er sich nicht von Selenskyj und den Europäern in einen Krieg gegen Russland hineinziehen lassen möchte. Der amerikanische Vizepräsident JD Vance legt nach und erklärt Selenskyj zum Sicherheitsrisiko!
Wladimir Putin hat diesen Paradigmenwechsel schon vor längerer Zeit klar erkannt und erklärte unlängst, dass der Ukrainekrieg bald vorbei sein wird. Die europäischen Schreihälse in den Medien haben diese Äußerung wieder in den falschen Hals bekommen und glaubten in ihrer Verblendung, Putin wolle kapitulieren. Doch es wird bald Selenskyj sein, der kapitulieren wird!
Derzeit klammern sich die Mainstream-Medien an die Tatsache, dass die russische Armee auf den letzten Metern vor ihrer Ziellinie scheinbar schwächelt. Dabei wird übersehen, dass die russischen Truppen gerade dabei sind den letzten Festungsgürtel der Ukraine bestehend aus Slowjansk, Kramatorsk, Druzhkivka und Kostjantyniwka zu knacken. Die Stadt Kostjantyniwka wurde in den letzten Wochen zu einem Großteil erobert. Hingegen hatten die ukrainischen Sabotagetrupps einige erfolgreiche Gegenangriffe in einigen unbedeutenden Waldgebieten in Saporischschja durchgeführt, die oft wenige Tage später wieder von russischen Truppen zurückgeschlagen wurden.
Einige Erfolge hatte Selenskyj zweifellos mit den Angriffen auf die russische Ölinfrastruktur:
Allerdings waren auch diese Erfolge für seine europäischen Unterstützer ein Schuss ins Knie, weil dadurch die Ölpreise und damit die Inflation in die Höhe getrieben werden.
Wie man sieht, geht es bei derartigen Aktionen nur um den verzweifelten Versuch, das Märchen am Leben zu erhalten, dass die Ukraine doch noch siegen kann. Mit dieser Erzählung versucht man seit mehr als vier Jahren diesen Krieg und die Ablehnung von Diplomatie zu begründen.
Die EU ist zur Diplomatie unfähig
In Wahrheit hat Wladimir Putin mit seiner Ankündigung, dass der Krieg bald zu Ende sei, seine verrückten Kontrahenten in der EU auf dem falschen Fuß erwischt. Denn Russland ist ja noch lange nicht besiegt.
Putin hatte den deutschen Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder als EU-Verhandler vorgeschlagen, was in der EU blankes Entsetzen ausgelöst hatte: Gerhard Schröder der Verräter und Putin-Pudel!
Doch wer soll die Kriegspartei EU denn wirklich vertreten? Angela Merkel lehnte auch sofort dankend ab. Sie hatte dereinst ein sehr gutes Verhältnis zu Putin und konnte ihn deshalb in den Minsker Verhandlungen über den Tisch ziehen. Jetzt kann sie Wladimir Putin höchstwahrscheinlich nicht mehr in die Augen schauen
Als „hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik“ hat die EU nur die pathologische Russenhasserin Kaja Kallas anzubieten. Dass diese Geisteskranke für Verhandlungen mit Wladimir Putin ungeeignet ist, muss wohl dem Dümmsten klar sein. Die EU hat sich somit in der Frage von Krieg und Frieden ganz von selbst ins Out befördert. Wahrscheinlich müssen doch die Amerikaner für Europa verhandeln!
Die EU Nomenklatura vor dem Kollaps
Hinzu kommt, dass der gesamte politische Mainstream in der EU wankt. Man denke nur an Frankreich. Die Popularität von Emmanuel Macron ist auf 11 Prozent gesunken. Nächstes Jahr sind in Frankreich Wahlen. Macron wird danach Geschichte sein. Die Popularität des deutschen Kanzlers Friedrich Merz befindet sich ebenfalls im Sturzflug und liegt derzeit bei 16 Prozent. Auch der neue ungarische Premierminister Péter Magyar ist für die EU eine Enttäuschung. Er setzt in vieler Hinsicht die Politik Viktor Orbans fort. Auch aus diesen Gründen ist es für Wladimir Putin sinnlos, mit der derzeitigen EU zu reden, wenn bald neue Kräfte in Deutschland und der EU am Ruder sein werden.

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