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Bild: Kleine Zeitung

Bekanntlich neigt die Menschheit ja dazu Dinge, auch mit verheerendem Zerstörungspotential zu erfinden alleine auf Grund der technischen Machbarkeit.

Erst Katastrophen hatten oftmals dazu geführt Solches schlussendlich doch zu ächten und zu „verbannen“.

Drohnen – vollautomatisierte Tötungsmaschinen aus der Luft

Bereits 2012, also in jüngerer Vergangenheit war vor der Entwicklung, wie auch dem Einsatz von Drohnen vielerorts gewarnt worden. Beispielsweise hatte in eben diesem Jahr, Jochen Mitschka Redakteur bei tpk, sich genau dieses Themas in warnenden Worten gewidmet.

Dazu hatte er geschrieben, „es hat Jahrzehnte gedauert, bis sich der größte Teil der Weltgemeinschaft entschlossen hat, unter dem Druck einer immer aufgeklärteren Öffentlichkeit, Waffen wie Land-Minen und Giftgas zu ächten. Aber selbst bei geächteten Waffen wird mit zweierlei Maß gemessen, und werden solche Ächtungen für Propagandazwecke missbraucht. Nicht nur, dass sich Länder das Recht vorbehalten Atomwaffen zu besitzen, weiterzuentwickeln und damit zu drohen. So hatte angeblich Diktator Gaddafi in Libyen Streubomben eingesetzt, was einer der Gründe für eine verstärkte Aktivität der NATO war. Während Thailand im Grenzstreit mit Kambodscha Artillerie aus französischer Produktion mit Streumunition einsetzte, die aus den gegnerischen Soldaten „Ceasar-Salad“ machte.“

„Probe-Tötungen“ bereits vor zwei Jahren in Ukraine

Heute stellen einmal mehr wir fest, KI-Maschinen, die autonom handelten, töteten Menschen.

Zehn KI-gesteuerte Drohnen erhielten volle Befugnis, menschliche Ziele auszuwählen und sie zu töten, wie New Scientist in seiner neuesten Ausgabe. Die Operation hatte funktioniert. Besagte Tötungen hatten vor zwei Jahren in der Ukraine stattgefunden, die Information wurde zuvor jedoch nie öffentlich zugegeben, hieß es dazu im Journal.

„Wir lassen sie einfach fliegen, und wir wissen, dass alles tot sein wird, alles, was in diesem bestimmten Gebiet gefunden wird, wird tot sein „, sagte der Drohnenhersteller Alexander Kokhanovskyy in der Publikation. „Es gibt überhaupt keine Verbindung zur Drohne, man kann das Video nicht sehen, nichts… Alles, was sie sieht, wird getötet.“

Danach hatten die Ukrainer reguläre Drohnen, ausgestattet mit Kameras und von Menschen gesteuert in denselben Bereich geschickt, um zu prüfen, ob die KI, Menschen getötet hatte. Das hatte sie. Es hatte klar sichtbare Leichen und einen zerstörten Lkw gegeben.

„Berichte aus dem Jahr 2023 deuteten darauf hin, dass ukrainische Angriffs-Drohnen mit künstlicher Intelligenz Ziele ohne menschliche Unterstützung gefunden und angriffen hatten aber gegen Fahrzeuge wie Panzer eingesetzt worden waren, nicht gegen Infanterie „, schrieb diesbezüglich das Journal. Menschliche Opfer hatten sich möglicherweise in den zerstörten Fahrzeugen befunden, aber sie wären nicht sichtbar gewesen.

Erweiterte Anwendungsbereiche

Es lohnt sich also zu beachten, dass ukrainische Drohnenhersteller eng mit den Streitkräften der USA und Großbritanniens zusammenarbeiten und gemeinsame Tests in der Region durchführen. Dass damit die Kriegsführung in der Ukraine und im Iran ganz klar als Trainingsmethodik für einen US-Angriff auf China genutzt werden könnte. Wer den Kriegsberichterstatter „Military Summary“ verfolgt, wird bemerkt haben, dass dieser davon berichtet, dass, wie er behauptet, autonome US-Drohnen, bereits die Nachschubwege auf die Krim drastisch beeinträchtigen, und einen großen Teil des westlichen, von Russland beanspruchten Gebietes der Ukraine zu einer Kill-Zone verwandelt haben.

Im Jahr 2019 hatten sich China und die Mehrheit der anderen Länder der Welt bei den UN getroffen, um einen Antrag zu besprechen, der besagt hatte, dass Tötungsroboter sofort verboten werden sollten. Wenig überraschend waren vier Staaten dagegen gewesen, die USA, Großbritannien, Russland und Australien stimmten dagegen. (Die Ukraine war damals noch nicht in Drohnen involviert.)

Ein Land scheint allerdings förmlich besessen zu sein von der Idee der automatischen Tötungsmaschine, die auch noch fliegen kann, Großbritannien. Im April letzten Jahres (2025) wurde die Idee in der Times of London unter der vornehmen Überschrift „Drohnen könnten Ziele ohne menschliche Eingabe angreifen, sagt Minister“ veröffentlicht. Ein Artikel vom 22. April 2025 bestätigte, dass der britische Minister für Veteranenangelegenheiten, Al Carns, den Einsatz von Drohnen ohne menschliche Eingabe gefordert hatte. Carns hatte damals argumentiert, dass Großbritannien autonome Drohnenschwärme annehmen müsse, um technologisch nicht den Anschluss zu verlieren, und forderte eine Debatte über die moralischen Implikationen.

USA federführend

Vorausgeschickt sei, dass die USA automatische Tötungsmaschinen offiziell nicht erlaubt. Angeblich müsse die letzte Freigabe zur Tötung einem Menschen überlassen bleiben. Es zweifelt jedoch niemand daran, dass das Pentagon bei der Entwicklung fliegender KI-Roboter, die auswählen können, welche Menschen sie töten, weit fortgeschritten ist. „Das Pentagon versucht seit Jahren, KI-gesteuerte autonome Drohnen zu entwickeln“, erklärte Katrina Manson, eine US-Autorin, die über KI-Waffen schreibt.

Die USA entwickeln fliegende Tötungsroboter namens Goalkeeper und Jetski-ähnliche Tötungsroboter namens Whiplash. Beide sind KI-gesteuert und haben die Macht und Fähigkeit, Menschen nach eigener Wahl zu zerstören, sagt sie.

Indem der KI in Luft- oder Wasser aktive Waffen eingebaut und ihnen dann die Erlaubnis zum Töten von Menschen gegeben wird, bedeutet das, dass die USA weiterhin Menschen töten können, selbst wenn der Funkkontakt unterbrochen ist.

„Auch das Militär arbeitet daran, KI direkt in seine ‚Einweg-Angriffs-Drohnen‘ zu integrieren, damit sie navigieren, Ziele lokalisieren und tödliche Angriffe durchführen können, selbst wenn drahtlose Kommunikation unterbrochen ist „, schrieb Manson kürzlich in einem Buch.

Kriegsvorbereitung gegen China?

Sie werden für den Krieg gegen China vorbereitet, sagt Manson. „Ab 2022 begann das Maven-Team des Pentagons, enorme Mengen an Bildern chinesischer Schiffe im Pazifik zu sammeln, die sie nutzten, um Algorithmen zu schaffen, die Drohnen dort für die Zielerfassung verwenden könnten.“

Im Februar dieses Jahres teilte Anthropic, eines der weltweit führenden KI-Unternehmen, der US-Regierung mit, dass es nicht wollte, dass seine Technologie für autonome Waffen genutzt werde, die Menschen töten. Das US-Kriegsministerium setzte Anthropic sofort auf die schwarze Liste und fand am selben Tag einen alternativen Partner, mit OpenAI.

Die größten Gefahren für die Mehrheit gehen zweifellos nicht vom „Klima“ aus. Die größten Gefahren liegen in der Forschung von Biowaffen bzw. dem Versuch, Erreger für den Menschen tödlicher zu machen, angeblich um Gegenmittel zu entwickeln. Auch aus dem immer größer werdenden Arsenal von immer gefährlicheren Kernwaffen, und nun auch noch in, durch „künstlicher Intelligenz“ gesteuerte autonome Tötungsmaschinen.

Da fraglos mit all diesen gefährlichen Dingen viel Geld zu verdienen ist, werden wir wohl mit ihnen und demnächst noch gefährlicheren Entwicklungen leben müssen.



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Von ELA

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