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Bild: Welt

Der Iran könnte also ohne „große Anstrengung“ durch einen kombinierten und koordinierten Angriff auf mehrere Energie- und See-Ziel, wie etwa gleichzeitig, eine Plattform, eine Raffinerie, ein Küstenkraftwerk oder auch eine Schifffahrtsroute enormen Druck auf das israelische Stromnetz ausüben.

Davor hatte jüngst auch der israelische Alma-Thinktank eindringlich gewarnt.

Widerstandsfähigkeit der Heimatfront massiv unter Druck

Die Widerstandsfähigkeit der Heimatfront wäre damit unter massivem Druck, wie diesbezüglich ebenfalls der israelische Alma-Thinktank gewarnt hatte.

„Ein solcher Angriff könnte ballistische Raketen, Angriffs-UAVs, Marschflugkörper, Land-zu-See-Raketen, Sprengboote, Selbstmord-UAVs im maritimen Bereich kombinieren“, EW, Cyber- und sogar Froschmänner-Kommandos.

Tel Aviv ist sich allerdings der Risiken bewusst, daher erfolgte auch die Stilllegungen der Karish- und Leviathan-Gasplattformen während der Kriege 2025 und 2026 sowie die Stilllegung „aller Anlagen“ der Ölraffinerie Bazan in der Bucht von Haifa nach iranischen Angriffen, was bewiesen hatte, „dass die Bedrohung für Israels Energie-Hinterland nicht mehr nur ein theoretisches Szenario ist, sondern eine Fähigkeit, die in der Praxis genutzt würde.“

Alma enthüllte, dass während beider Kriege die israelische Wirtschaft gezwungen war, sich auf die Tamar-Plattform zu verlassen, wie auch auf mehr umweltschädliche Kraftstoffe und zu Notfallanpassungen, um die proaktiven Abschaltungen von Karish und Leviathan überbrücken zu können.

70 Prozent Strom aus Erdgas

„Mehr als 70 % der israelischen Stromproduktion basieren auf Erdgas, das von Mittelmeerbohrinseln stammt, und mehr als die Hälfte der Süßwasserversorgung stammt aus Entsalzungsanlagen entlang der Küste.“

„Israels maritimes Energiesystem basiert auf einer relativ kleinen Anzahl kritischer Vermögenswerte, und jeder anhaltende Schaden selbst an nur Einem davon erzeugt einen systemischen Effekt.“

Der Iran müsste nicht einmal eine Plattform oder einen Hafen zerstören, um einen Gewinn zu erzielen. Allein die Produktion zu stoppen, einen vorübergehenden Stillstand verursachen, zivile Besatzungen zu erschrecken, die maritimen Versicherungsbedingungen verschärfen oder Risiken für den kommerziellen Schiffsverkehr schaffen“ würden ausreichen, um einen strategischen Effekt zu erzielen.

Die Huthi-Kampagne etwa gegen Eilat, den israelischen Hafen am Roten Meer, der durch die Blockade der Miliz „bankrott gegangen“ ist, ist ein Beispiel dafür. Wobei dieser Hafen in der Praxis bereits „gelähmt“ war, lange bevor die Huthis ihn als Ziel auserkoren hatten.

Israels Werkzeuge zum Schutz seiner Vermögenswerte sind hierzu, Saar 6 Korvette C-Domes (marine Iron Dome), Barak MX Raketenabwehr, Barak LRAD Abfangjäger, MF-Star Radar sowie Küsten-Iron Dome, David’s Sling und Arrow 2 & 3 Assets.

Doch wie frühere iranische Einsätze bereits gezeigt hatten, besitzt der Iran die Mittel die israelischen „Verteidigungsbemühungen“ zu umgehen.


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Von ELA

8 Kommentare zu „Wie der Iran den Zusammenbruch des israelischen Energie-Netzes auslösen könnte“
  1. Tja, wenn man auf Ölbohrinseln setzt, die Überwasser sind, dann gibt man dem Feind ein eindeutiges Ziel vor.
    Vielleicht sollte man Unterwasserstationen bauen. Dann muss der Feind raten.

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    1. @Paul Wix,

      was gibt es denn eigentlich fürn Tagessatz bei der Stasi 2.0 ?!
      Bei den Antifanten sind wir jetzt bei 45 Euro die Stunde , aber Paul Wix, was bekommen Sie ?! ;-))))

      Eine reine private Anfrage ….

      Mit besten Grüssen

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      1. Du bist der Ossi, nicht ich, da müsstest Du das eigentlich besser wissen. Meine Meinung ist unbezahlbar. Aber das verstehen Rechte nicht.

        3
      2. Moin MARQUÉS
        Die aktuelle Tagessatzvorschautabelle schreibt bei Punkt 08/15: eine glibbrige Rima ani. un wennor nüsch stille häld wern ooch noch sene Marisken vollgemadschd gannsde globen oder ooch nüsch … *grins*
        mfg

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  2. Der Iran dürfte sich allerdings im Klaren sein, dass so ein Angriff nicht unbeantwortet bleibt und das Regime die Antwort nicht überstehen würde. Bislang geht es nur darum, die Macht des Iran auf den Iran zu begrenzen, falls die so eine Nummer durchziehen würden, dann würde das Ziel der Regimechange und auf sein Volk braucht der Iran dann nicht zu hoffen, denn die haben mehrheitlich die Nase voll von den Mullahs. Auch wenn es im Fernsehen anders aussieht, die da für die Mullahs demonstrieren sind überwiegend Regimediener, die um ihren Job fürchten, was ein äußerst starker Antrieb ist.

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  3. Prof. Marandi sagt, Erdogan liefere Erdöl von Baku nach Israel und kassiere jede Menge Schmierkohle. Sein ganzes Anti-Israel-Gelabere ist damit reine Propaganda für seine dämlichen Wähler. Wie Merz tut er für Geld alles.

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