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Das augenblicklich im Fokus der europäischen Öffentlichkeit stehende Marokko ist offenbar bei den höchst „spendablen“ Geberländern in punkto Entwicklungshilfe sehr beliebt.

Der Europäer muss sich dabei zwangsläufig die Frage stellen, warum kann es dann zugelassen werden, dass dieser Maghreb-Staat „die Hand die es füttert, ungestraft beißen kann“.

Strategie der „Blendung“?

Das Land ist also im Vergleich mit anderen Maghreb-Ländern bei internationalen Gebern besonders beliebt. Es scheint die Geber mit scheinbar klaren Entwicklungsplänen und vermeintlich interessanten Projekten, erfolgreich zu ködern.

Im Jahr 2022 beliefen sich die Brutto-Zahlungen für Marokko auf rund 2,28 Milliarden Euro, gefolgt von Tunesien mit etwa 1,8 Milliarden Euro.

Neben Marokko profitiert auch Tunesien von umfangreichen Förderungen. Die internationalen Geberländer und -institutionen unterstützen beide Länder stark bei ihren Entwicklungsprojekten. Algerien und Libyen erhalten hingegen kaum Entwicklungshilfe, Mauretanien liegt dabei im Mittelfeld.

Die wichtigsten Geber für die Region sind, wenig überraschend, die Weltbank, die EU und die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie Deutschland und Frankreich. Diese fördern Projekte in vielfältigen Branchen. Schwerpunkte dabei sind der Wasser-, der Energie- und der Finanzsektor. Das Thema Migration hat dabei offenbar wenig bis gar keine Bedeutung.

Für deutsche Unternehmen hatten sich in der Vergangenheit in der Entwicklungszusammenarbeit und im Geschäft mit internationalen Gebern vor allem in Marokko und Tunesien Chancen ergeben. Die Geschäftsmöglichkeiten in Mauretanien, Libyen und Algerien sind dabei offenbar begrenzt.

Konsequenzen Fehlanzeige

Nachdem nun allerdings Marokko offenbar „keine Grenzen“ mehr kennt, aus welchem bereits medial ausgeschlachteten Hintergrund heraus, seien es alte Gebietsansprüche auf die beiden spanischen Exklaven Ceuta und Melilla oder weiterreichende globalpolitische Hintergründe, sollte man doch langsam zumindest von europäischer Seite, derartige Hilfen mehr als nur hinterfragen.

Eventuelle Streichungen von Entwicklungshilfe-Geldern werden offenbar jedoch von europäischen Entscheidungsträgern keineswegs in Betracht gezogen, um ein Zeichen und damit auch „klare Grenzen“ aufzuzeigen.

Einmal mehr muss man dabei zwangsläufig zu dem Schluss gelangen, dass eine „islamische Massenflutung“ Europas seitens deren Führung keinesfalls ungewollt passiert.


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Von ELA

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