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Bild: UME & AI

24 Jahre lebte Nancy Mensah auf Borkum. Sie arbeitete, zahlte Abgaben und unterstützte ihren gesundheitlich eingeschränkten Partner. Trotzdem wurde die 58-Jährige nach Ghana abgeschoben.

Warum trifft die Härte des Staates ausgerechnet Menschen, die längst Teil unserer Gesellschaft geworden sind, während Abschiebungen von Straftätern und Personen mit erschlichener Aufenthaltsgrundlage immer wieder scheitern oder sich jahrelang hinziehen?

Nach der Arbeit von der Polizei abgeholt

Nancy Mensah kam gerade von der Arbeit, als die Polizei sie abholte. Nach eigenen Angaben blieben ihr nur etwa 30 Minuten, um ihre Sachen zu packen. Anschließend wurde sie von Borkum auf das Festland gebracht. Bereits am folgenden Tag saß sie in einem Flugzeug nach Ghana. Damit endete damit ein Leben, das sich über rund 24 Jahre auf der Nordseeinsel abgespielt hatte.

Mensah war keine Unbekannte, die im Verborgenen lebte. Sie arbeitete seit Jahren in der Reinigung und Hauswirtschaft einer Reha-Klinik. Sie verfügte über ein eigenes Einkommen und war in die Inselgemeinschaft eingebunden. Zugleich kümmerte sie sich im Alltag um ihren gesundheitlich eingeschränkten Lebenspartner – um Mahlzeiten, Einkäufe und Teile des Haushalts.

Ihr Lebensmittelpunkt lag auf Borkum. Dort befanden sich ihre Arbeit, ihre Wohnung, ihr Partner, ihre Freunde und ihr soziales Umfeld.

Jahrzehntelange Integration reichte nicht wenn der Teufel Regie führt

Trotz ihrer langen Aufenthaltszeit besaß Nancy lediglich eine befristete Aufenthaltserlaubnis, die regelmäßig verlängert werden musste. Im Februar 2026 lehnte die Ausländerbehörde des Landkreises Leer eine weitere Verlängerung ab. Nach Auffassung der Behörde waren die gesetzlichen Voraussetzungen nicht mehr erfüllt.

Nancy Mensah sollte Deutschland innerhalb von 30 Tagen verlassen. Als sie nicht freiwillig ausreiste, bereitete der Landkreis ihre Abschiebung vor.

Ein Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg blieb erfolglos. Das Gericht sah nach Angaben gegenüber der Presse kein rechtliches Ausreisehindernis. Auch ihre sprachliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration genügte demnach nicht, um sie als sogenannten „faktischen Inländer“ anzusehen.

Ihre langjährige Partnerschaft wurde zwar berücksichtigt. Weil Mensah und ihr Partner jedoch nicht verheiratet waren, genoss die Beziehung nicht denselben rechtlichen Schutz wie eine Ehe. Ob ihr in der Hauptsache doch ein Aufenthaltsrecht zusteht, soll noch nicht abschließend geklärt sein. Der Fall ist juristisch deshalb möglicherweise noch nicht beendet. Die Abschiebung ist allerdings längst vollzogen. Mensah befindet sich in Ghana, während ihr bisheriges Leben auf Borkum zurückblieb.

Härte gegen die Integrierten, Milde bei Verbrechern und Asylbetrügern

Immer wieder ist von ausreisepflichtigen Straftätern die Rede, deren Rückführung an fehlenden Papieren, der Weigerung ihrer Herkunftsstaaten, Sicherheitsbedenken oder anderen rechtlichen und praktischen Hindernissen scheitert. Auch falsche Angaben zur Identität oder Herkunft können Verfahren erheblich erschweren.

Gerade die Integration, die politisch ständig eingefordert wird, macht Menschen sichtbar und greifbar. Sie haben einen festen Arbeitsplatz, eine bekannte Wohnung und einen strukturierten Alltag. Wer sich an Regeln hält, ist für Behörden leicht zu finden. Das darf nicht dazu führen, dass der Rechtsstaat seine Härte vor allem dort demonstriert, wo am wenigsten Widerstand zu erwarten ist.

  • Warum wurde nach fast einem Vierteljahrhundert keine tragfähige Bleibeperspektive gefunden?
  • Welche konkreten Voraussetzungen waren plötzlich nicht mehr erfüllt?
  • Welche Ermessensspielräume bestanden?
  • Wurde Nancy rechtzeitig und umfassend über alle möglichen Härtefall- und Bleiberechtswege informiert?

Nancy Mensah hatte auf Borkum gearbeitet, gelebt, geliebt und Verantwortung übernommen. Ihre Abschiebung zeigt deshalb nicht die Stärke des Staates. Sie zeigt, wie weit Recht und Gerechtigkeit auseinanderfallen können. Oder was passiert, wenn die Behörden so handeln, wie eben der Teufel handeln würde.

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NEU: Der Satanisten-Test von UNSER MITTELEUROPA

Oft stellt sich bei bestimmten Gegebenheiten die Frage, wie denn so etwas möglich ist. Wo Personen, die noch geradlinig denken können, nur noch staunen können?

Die Antwort ist leicht zu erklären: Man muss sich nur fragen, wie man in solchen Fällen handeln würde, wäre man der Teufel. Dann wird das Unverständliche plötzlich erklärbar. Aus diesem Grund wollen wir für derart nicht nachvollziehbar erscheinende Fälle den „UNSER MITTELEUROPA Satanisten-Test“ ins Leben rufen.

Beginnen wir heute mit Test Nummer eins:

Wen würden Sie als Teufel nach Afrika abschieben?

a) die gut integrierte Nancy Mensah, die hier bereits seit 24 Jahren lebt und arbeitet (siehe Bericht oben), oder
b) die somalischen Piraten, die hier zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurden?
Info zu b):
Im Fall des bekannten Hamburger Piratenprozesses 2012 durften verurteilte somalische Piraten nach ihrer Haftentlassung in Deutschland bleiben. Ein Teil ist untergetaucht, ein Teil freiwillig in die Heimat zurückgekehrt und ein Teil erhält heute noch die staatliche Grundsicherung!



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Von Redaktion

12 Kommentare zu „Gut integriert – trotzdem abgeschoben: Wenn der Staat die Falschen trifft“
  1. Nancy Mensah hätte mit ihrem Lebensgefâhrten heiraten sollen.
    In Dänemark geht das ganz ohne unnötige bürokratische Hürden.
    Und ein Heiratsvertrag kann gegen möglichen „Schwindel“ absichern.
    „Das „neue Gesetz“ zum Heiraten in Dänemark trat bereits am 1. Januar 2019 in Kraft. Es wurde eingeführt, um Scheinehen zu verhindern. Seitdem werden Anträge nicht mehr direkt bei den örtlichen Standesämtern geprüft, sondern zentral über das Familieretshuset (Agentur für Familienrecht) abgewickelt. Trotz der strengeren zentralen Prüfung bleibt das Heiraten für internationale Paare unkompliziert.Wichtige Regeln und AblaufZentrale Prüfung: Das Familieretshuset prüft alle Unterlagen zentral. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie ein dänisches Ehefähigkeitszeugnis.Beziehungsnachweis: Um eine Scheinehe auszuschließen, müssen Paare bei bestimmten Konstellationen ihre reale Beziehung belegen (z. B. durch gemeinsame Fotos, Mietverträge oder Chatverläufe).Bearbeitungszeit: Die Bearbeitung des Online-Antrags dauert im Regelfall etwa 3 bis 7 Werktage.Gebühren: Die Antragsgebühr beim Familieretshuset liegt bei 2.100 DKK (ca. 282 €). Hinzu kommen die jeweiligen Kosten der Wunsch-Kommune für die Trauung.
    Dokumente: Eine Ledigkeitsbescheinigung oder Geburtsurkunde ist je nach Herkunftsland und Einzelfall oft nicht zwingend erforderlich. Gültige Pässe und Aufenthaltsnachweise reichen meist aus.“
    MfG

  2. „Gut integriert – trotzdem abgeschoben“
    Meiner Meinung trifft es „trotzdem“ nicht die Falsche – ihr wurde nie das Asylrecht zugesprochen! Und das sagt alles, ganz offensichtlich gab und gibt es keine Asylgründe. Dass Madame Nancy „gut integriert“ ist, das hat sie -genau wie alle anderen Schwarzen vor, nach ihr und weiterhin- dem naiv-dummen deutschen Gutmenschen-Volk zu verdanken (!), das sich für Migranten und die Massenmigration verschulden lässt, auch ständig steigende Kankenkassen-Kosten in Kauf nimmt und seine Kinder der Armut ausliefert.
    Im Übrigen ist Frau Nancy ganz sicher auch wegen ihres „gesundheitlich eingeschränkten Partners“ ins deutsche Gesundheitswesen geflüchtet – hier werden sie geholfen… alle, außer den Deutschen, die für sich selbst immer wieder tief ins Portemonnaie greifen müssen und meist nicht mehr können, und für all diese Nancys mitbezahlen müssen…
    „sogenannten „faktischen Inländer““ – soweit sind wir also schon, dass wir Ausländer und Migranten als „faktische Inländer“ bezeichnen?! Seltsam nur, dass diese „Inländer“ nix mit unserer Sprache, Kultur, Geschichte usw. zu tun haben wollen, im Gegenteil unser Kultur ausrotten mit ihren Forderungen und Ansprüchen.

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  3. Die Antwort ist denkbar einfach: es geht NIE um Recht und Gerechtigkeit – der einzige Sinn ist Zersetzung und Unfrieden. Ungerechtigkeit die sich auf andere projezieren lässt. Wer gut integriert ist, ist eher schlecht – da eben gutes Beispiel und kein Objekt der Hassprojektion. Teile und Hersche

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  4. Hat Nancy nie in den Spiegel geschaut und gemerkt, daß sie anders aussieht als die Borkumer? Ich würde des Wohlstands wegen nie nach Asien oder Afrika umsiedeln, denn ich sehe anders aus, eine Tatsache, die nicht wegzuschwatzen ist. Ich habe andere Wurzeln, die keiner kappen darf, auch ich selbst nicht. Das unterliegt Naturgesetzen, zu denen wir wieder zurück müssen, weg vom ideologischen Marxismus der Gleichmacher. Eine Herde ist leichter zu beherrschen als viele Individuen.

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  5. Was ich bei dem Fall nicht verstehe: gibt es nicht das neue Recht, wenn sich selbst ein Illegaler mindestens 5 Jahre in Deutschland nachweislich aufhält, dass dieser dann eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung beantragen kann und zugesprochen bekommt? Irgend etwas kommt mir an dem Fall merkwürdig vor, was noch nicht erwähnt wurde!

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    1. Was nicht erwähnt wurde ist, dass Nancy wohl mehrfach eine falsche Identität angab und seit 2006 immer wieder angeführt wurde, man werde in kürze heiraten. Ein Pass war nicht vorhanden, so dass eine Abschiebung nicht stattfinden konnte. Und…mal ehrlich….mit einer Stelle als Teilzeit-Reinigungskraft ist der eigene Unterhalt nicht ausreichend zu sichern..

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  6. Zum Test: ja natürlich b), was sonst nach gesundem Menschenverstand und Vernunft. Aber wir wissen doch inzwischen, wer weltweit und insbesondere eben auch hierzuland Regie führt – eben der sprichwörtliche Teufel und seine Brüt, sagen wir SAT-KOR-AN und seine Brüt und Lüziförs Brüt, während -wie mir die geistige Welt geflüstert hat- der Ur-Luziför schon längst als der „verlorene Sohn“ zur wahrhaft guten Seite zurückgekehrt und heutzutage unbekannt als ganz normaler Mensch in einem pflegenden Beruf reinkarniert und nun höchstselbst mit den bösartigsten Umtrieben seiner Brüt negativst konfrontiert ist. WER es ist, habense mir nicht gesagt aus verständlichen Gründen wohl.
    Lest „Superl.gen re gier en die Welt“ – kann ich nur wieder und wieder empfehlen, frei erwerbbar und zugänglich. Auf dem hinteren Einbanddeckel sind noch weitere höchst interessante Lektüren gelistet.
    Meiner Ansicht nach.

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    1. Das hab ich heute meinem Nachbarn auch erzählt, worauf hin er meinte: jaaa, die (Kämpfer) sind halt schon vorgegangen und holen bald ihre Familien nach…muss ich noch erwähnen, dass er Covid-„Geimpft“ ist und voll im Elfenbeinturm lebt? Der kann gekonnt alles ausblenden und hat nur fadenscheinige Ausreden auf Lager (z.B., man müsse den Muslimen nur Zeit geben, sich zu integrieren, um den Rückstand von 500 Jahren aufzuholen); er möchte nicht „aufgeklärt“ werden und da ist er in guter Gesellschaft. Bald haben sie ihre Reality Show live in ihren Wohnzimmern. „Wir werden euch köpfen und eure Köpfe als Trophäe in der Moschee ausstellen“.

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  7. Es sieht genau so aus, als ob diese Maßnahmen nur den Zweck haben, Wiederstand gegen Abschiebungen generell zu erzeugen. Massenflutung ist erwünscht, jedes Mittel ist recht, diese zu unterstützen.

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