Der iranische Außenministeriumssprecher Esmail Baghaei erklärte, dass Teheran sich den Forderungen Washingtons nicht unterwerfen und einem Ende des Krieges zu amerikanischen Bedingungen nicht zustimmen werde.
„Wir haben den Krieg definitiv nicht begonnen, aber wir werden
nicht zulassen, dass er zu den Bedingungen des Aggressors endet.“
Seinen Angaben zufolge sei die iranische Führung auf allen Ebenen entschlossen, das Land entschlossen zu verteidigen und dem Druck durch Gewalt nicht nachzugeben.
„Die Iraner werden sich weder der Gewalt noch dem Streben des Aggressors nach Vorherrschaft unterwerfen.“
Die Beziehungen zwischen Washington und Teheran sind nach einem erneuten Versuch, in diesem Sommer eine Einigung zu erzielen, wieder festgefahren. Die USA und der Iran hatten im Juni ein Memorandum of Understanding vereinbart. Dieses sah eine Einstellung der Kampfhandlungen, Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen, die Aufhebung der US-Seeblockade sowie die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus vor.
Es gelang jedoch nicht, die Vereinbarungen aufrechtzuerhalten. In der Folge wurden die Kampfhandlungen wieder aufgenommen, während die Straße von Hormus zu einem der wichtigsten Streitpunkte zwischen den beiden Seiten wurde.
Der Iranische Präsident stellt Bediengungen
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad-Bagher Ghalibaf weigerte sich, eine Öffnung der Straße von Hormus zuzusagen, solange Washington seine Verpflichtungen gegenüber Teheran nicht erfüllt. Zu den Forderungen des Iran zählte er die Aufhebung der Blockade, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, die Aufhebung der Ölsanktionen sowie ein Ende der Drohungen und militärischen Operationen.
Am selben Tag erklärte US-Präsident Donald Trump, dass derzeit keine Verhandlungen mit dem Iran stattfänden und Washington auch keine Gespräche plane. Am 20. August kündigte der US-Präsident eine neue Phase des wirtschaftlichen Drucks auf Teheran an und erklärte, der Iran habe die Gelegenheit zu einem Abkommen nicht genutzt.
Damit bleiben die Positionen beider Seiten weiterhin unvereinbar: Washington erhöht den Druck, während Teheran erklärt, den Konflikt nicht zu den Bedingungen der USA beenden zu wollen.

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