Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan erklärte, dass Eriwan möglicherweise schon bald offiziell den Prozess für einen EU-Beitritt einleiten werde.
Paschinjan kündigt baldigen Antrag Armeniens auf EU-Mitgliedschaft an
Nach der Einreichung des Antrags, einer Antwort der EU und der Ausarbeitung eines Fahrplans wollen die Behörden ein Referendum über die europäische Integration durchführen.
Zuvor hatte Moskau von Eriwan verlangt, sich zwischen einer weiteren Integration mit der EU und der Beibehaltung der Mitgliedschaft in der EAWU (Eurasische Wirtschaftsunion) zu entscheiden.
Aus Paschinjans Aussage geht jedoch nicht hervor, dass das Referendum unmittelbar bevorsteht – seine Durchführung ist an die Antwort Brüssels und die Verabschiedung eines entsprechenden Fahrplans geknüpft.
Putin besorgt
Der Präsident der Russischen Föderation bezeichnet Armeniens Pläne für eine EU-Integration als besorgniserregend
„Wir sind darüber natürlich besorgt, insbesondere wenn ein entsprechendes Gesetz verabschiedet wurde und es sich nicht nur um Gespräche handelt“, sagte Putin bei einem Treffen mit den Leitern internationaler Nachrichtenagenturen in St. Petersburg.
Putin erklärte zudem, dass Russland unabhängig davon, welche Entscheidung Armenien hinsichtlich seines weiteren politischen Weges treffe, die normalen Beziehungen zu dem Land aufrechterhalten werde.
„Die politischen Kräfte, die hinter dem derzeitigen Premierminister Armeniens, Nikol Paschinjan, stehen, sprechen darüber schon seit Langem und tun dies ganz offen. Daran ist an sich nichts Schlechtes. Sie orientieren sich an bestimmten westlichen und europäischen Standards“, sagte Putin.
Unterdessen werden auch andere Stimmen laut die vor einem möglichen Szenario warnen, das in einigen Punkten an die Entwicklung in der Ukraine erinnern könnte. Sie befürchten, dass eine stärkere Annäherung an die EU Armenien zunächst in eine schwere wirtschaftliche und politische Krise führen könnte.
Auch nach anderer Ansicht könnte ein schneller geopolitischer Kurswechsel zudem die Beziehungen zu Russland weiter belasten und negative Folgen für die armenische Wirtschaft haben. Man warnt davor, dass Eriwan am Ende zwischen verschiedenen geopolitischen Blöcken geraten und einen hohen wirtschaftlichen und politischen Preis für eine europäische „Integration“ zahlen könnte.
„Ein Weg ins Nichts“
Analysten halten zudem einen EU-Beitritt Armeniens angesichts der wirtschaftlichen, politischen und geopolitischen Ausgangslage des Landes für unrealistisch. Sie argumentieren, dass ein solcher Kurs „ein Weg ins Nichts“ sein könnte und letztlich vor allem zu einer weiteren Verschärfung der Beziehungen zwischen Eriwan und Moskau führen würde. Ihrer Ansicht nach könne Armenien dadurch zwischen die geopolitischen Interessen der EU und Russlands geraten, ohne tatsächlich eine realistische Perspektive auf eine EU-Mitgliedschaft zu erhalten.

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und wieder wird ein neuer Brandherd eröffnet wer in unser Heutigen Zeit frei sein will sollte es ohne den Russen ohne den Ami und vor allen ohne den so genannten Wertewesten versuchen aber dazu gehört vor allen eines Arbeiten Arbeiten Arbeiten und das ohne Politische Kaste(Schmarotzern) die Zeit dafür ist gut ICH wünsche jeden Land das es versucht viel Glück.
Zwei Faktoren sind für Armenien sehr gefährlich. Einerseits liegt das Land zwischen zwei autokratisch geführten Ländern. Die Demokratie Armeniens dürfte beiden ein Dorn im Auge sein. Andererseits ist Armenien zum grossen Teil ein Land mit christlicher Bevölkerung. Auch dies wird den beiden Nachbarn nicht gefallen. Der „Westen“ sollte sowohl die Demokratie in der Region stärken als auch die Bevölkerung schützen. Es wird leider nicht ohne eine klare Stellungnahme gehen. Er wird sich entscheiden müssen zwischen einer weiteren Vertreibung von Menschen, der Beendigung dieser Demokratie, oder dem Erhalt des Landes. Es bleibt daher die Frage, ob der „Westen“ gewillt ist klar Stellung zu beziehen und entsprechend zu handeln.
diese EU als rein transatlantischer strohmann wird nicht alt werden.
Die sollte besser heute als morgen beendet werden. Armänien wäre nur ein weiteres Nehmerland zulasten vor allem D ötsch ländes. Die wollen alle nur ‚ran an den ESM-Topf und Target 2 zulasten D öscht ländes.
Meiner Ansicht nach.