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Zauber & Magie der Hochfinanz haben den Opfern der Willigen die Köpfe verdreht | Quelle: Substack Ryan Perkins modifiziert durch UM AI generiert

Während kollektive Mitläufer dazu tendieren in einem Zeithorizont von plus/minus 14 Tagen zu leben, sind die Konzepte der Finanz-Magier auf Jahrzehnte angelegt: Doch umso grausamer würde ein spätes Erwachen!

Ryan Perkins zum neo-liberalen Konstrukt des neuen Menschen für die schöne neue Welt – Teil 4e

Unterdessen verfasste die intellektuelle Avantgarde die Lehrbücher, besetzte die Zentralbanken und füllte die Leitartikel, in denen sie überschwänglich das „Ende der keynesianischen Ära“ verkündete, als handelte es sich um die Entdeckung eines neuen chemischen Elements.

[Anmerkung der Redaktion: Mit „Avantgarde“ sind die atlantischen Kuratoren & Propagandisten für den Bildungsauftrag „Neo-Liberalismus“ gemeint.]

Um die Unumkehrbarkeit der neuen Ordnung zu gewährleisten, inszenierte besagte Avantgarde eine Säuberung des wirtschaftswissenschaftlichen Lehrplans. Ab den 1970er Jahren ließ man führende Fachbereiche – oft besetzt von in Chicago ausgebildeten Anhängern – …

… wie die von den Lehren zur Wirtschaftsgeschichte sowie alternativer Denkschulen aus dem Lehrplan streichen!

An deren Stelle trat eine starre, ahistorische „neoklassische Synthese“, die den Markt als zeitloses, natürliches Phänomen, doch nicht als soziales Konstrukt festschreibt.

Durch das Ausblenden der Wirtschafts-Geschichte wurde es unmöglich gemacht, das gegenwärtige System mit irgendeinem anderen zu vergleichen. Den Studenten wurde nicht mehr vermittelt, warum es zur Weltwirtschaftskrise kam oder wie der New Deal darauf reagiert hat: Stattdessen lernten sie mathematische Modelle, die postulierten, dass solche Krisen in einem effizienten Markt nicht auftreten könnten.

Das war der ultimative Taschenspielertrick: Durch Kontrolle über den Lehrplan stellte die Avantgarde sicher, dass die nächste Generation politischer Entscheidungsträger, wie Journalisten und CEOs intellektuell unfähig sein würde, …

…sich eine Welt jenseits des Petrodollars und Schuldenhandels noch vorstellen zu können!

[Anmerkung der Redaktion: Das heißt, dass lokale „Establishment mit Denkblockaden“ versteht nach seiner erfolgreichen Konditionierung die wirtschaftlichen Zusammenhänge intellektuell tatsächlich nicht …].

Die neoliberale Avantgarde hatte damit nicht nur die Debatte gewonnen: Sie hatte dafür gesorgt, dass diese Debatte nie wieder geführt werden konnte!

Diese ideologische Gegenrevolution wurde in jeder Phase durch eine institutionelle Infrastruktur gestützt, die von einem Memo inspiriert worden war, welches ein Unternehmensanwalt verfasst hatte, der bald darauf an den Obersten Gerichtshof berufen werden sollte: Das war Lewis F. Powell. Sein vertrauliches Memo an Eugene Sydnor Jr. von der US-Handelskammer mit dem Titel „Angriff auf das amerikanische System der freien Marktwirtschaft“ argumentierte im Großen und Ganzen, dass die Kapitalklasse im Kampf um Ideen am Verlieren sei: Verbraucherschützer wie Ralph Nader, Umweltvorschriften und/oder eine neue Generation progressiver Gesetzgeber würden den ungehinderten operativen Spielraum des Kapitals bedrohen. Als Reaktion darauf schlug Powell einen Krieg an vier Fronten vor, wie vor allem den Kampf um:

  • Wissenschaft,
  • Medien,
  • das Rechtssystem,
  • die Politik.

In Bezug auf die Wissenschaft würde die Wirtschaft „Wissenschaftler und Redner“ finanzieren, um Argumente für die freie Marktwirtschaft vortragen zu lassen!

In Bezug auf Medien würde die amerikanische Wirtschaft die Berichterstattung „überwachen und hinterfragen“ lassen!

In Bezug auf das Rechtssystem sollte eine koordinierte Strategie Zentren für Rechtsstreitigkeiten finanzieren, um darüber gegen Vorschriften, Gewerkschaften und Verbraucherschutzmaßnahmen vorgehen zu lassen.

In Bezug auf Politik sollte eine dauerhafte Infrastruktur Lobbyarbeit ermöglichen, um Kandidaten finanzieren und die politische Landschaft neugestalten zu lassen. [18]

Innerhalb eines Jahrzehnts wurde der Plan umgesetzt: Die Heritage Foundation (1973), das Manhattan Institute (1978) und das erweiterte American Enterprise Institute sorgten für die geforderte intellektuelle Schlagkraft. [19]

Die Federalist Society (1982) schuf Nachschub an konservativen Richtern. Der Business Roundtable – 1972 von den Vorstandsvorsitzenden der 113 führenden Unternehmen gegründet – vereinte die Spitzenmanager des Landes zu einer einzigen Lobbykraft. [20] So konnte die Unternehmenslobbyarbeit explosionsartig zunehmen:

Die Zahl der Firmen mit registrierten Lobbyisten in Washington stieg von 175 im Jahr 1971 auf 2.445 im Jahr 1982! [21]

Die kumulative Wirkung sorgte für eine dauerhafte Gegenintelligenzija: Die Bewegung verschob bewusst das Spektrum politisch akzeptabler Ideen und prägte den Begriff des „Overton-Fensters“ mit.

[Anmerkung der Redaktion: Das Modell des „Overton-Windows“ wurde in den 1990er-Jahren vom libertären US-Anwalt und Politikanalysten Joseph P. Overton (1960–2003) entwickelt. Es beschreibt den Bereich jener Ideen und Ansichten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Öffentlichkeit als akzeptabel oder vertretbar gelten.

Politikwissenschaftler hatten dazu Strategien zu entwickeln, mit denen Protagonisten des politischen Bereichs die Spanne des Overton-Fensters nach außen – über die vormals akzeptierten Grenzen hinaus – verschieben oder erweitern könnten, um bestimmte politische Maßnahmen in der öffentlichen Meinung mehr oder weniger durchsetzbar zu machen, die zuvor noch als völlig inakzeptabel gegolten hätten, wie beispielsweise Inzest, legalisierter Rauschgiftkonsum, Drecksarbeit durch Dritte, Epstein-Society-Sitten und dergleichen. Ende der Anmerkung der Redaktion].

Thinktanks schlugen bewusst politische Maßnahmen außerhalb des Overton-Fensters vor, um [bisherige] Gepflogenheiten verschieben zu lassen. Innerhalb einer Generation sollten grundlegende Fragestellungen zur Struktur der Wirtschaft, zur …

 … Macht der Konzerne oder Fairness der Vermögensverteilung z.B. als „sozialistisch“ an den Pranger gestellt werden können!

Die Powell-Infrastruktur verkehrte das Radikale ins Salonfähige und das Salonfähige ins Radikale. Anderenfalls wäre die Umgestaltung der Gesellschaft nach den Anforderungen des neuen Systems auf unüberwindbaren demokratischen Widerstand gestoßen.

Doch der Triumph dieser neuen Wirtschaftsordnung erforderte mehr als nur politische Macht, dagegen noch einen weiteren mathematischen Taschenspielertrick: Die Öffentlichkeit musste davon überzeugt werden, dass die systematische Aushöhlung gesellschaftlichen Reichtums de facto „Wirtschaftswachstum“ gleiche:

Um dies zu erreichen, musste der wirtschaftliche Begriff für Werte selbst neu definiert [sprich: umdefiniert] werden!

Dies gelang durch die Einführung einer neu eingeführten, vorrangigen wirtschaftlichen Messgröße für nationalen Erfolg: Bruttoinlandsprodukt (BIP)!

Das BIP entspricht von seiner Konzeption her einem blinden Buchhalter: Es misst den Dollarwert aller Endprodukte und Dienstleistungen, macht jedoch keinen Unterschied zwischen konstruktiven und destruktiven Leistungen. Falls eine Nation tausend Schulen baute, stiege das BIP. Falls sie diese Schulen hingegen wieder abreißen ließe, um tausend Gefängnisse oder tausend Bomber bauen zu lassen, würde dies das BIP einmal mehr entsprechend ansteigen lassen.

[Anmerkung der Redaktion: Oder auf den realen bundesdeutschen Alltag konkret bezogen: Der Abriss von modernen und umweltfreundlichen Kraftwerken, wie z.B. in Hamburg, um die BRD energie-politisch noch erpressbarer zu machen, um von konkurrenzfähiger Energie weitgehend abzunabeln…]

Innerhalb eines solchen arithmetischen Systems werden die Kosten gesellschaftlichen Verfalls, von Umweltkatastrophen und exorbitanten Gemeinkosten des militärisch-industriellen Komplexes auf magische Weise in „produktive“ Aktivitäten verwandelt. Das Einheben von Zinsen durch den Finanzsektor würde ebenso als Dienstleistung gelten, um eine solche ebenso als BIP-Wirtschaftsleistung anrechnen zu lassen:

Reichtum wird nicht mehr nach Anhäufung nützlicher Dinge, wie Infrastruktur, Bildung, gesunder Ökosysteme bewertet!

Sondern Reichtum wird einzig an der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes bemessen: Neoliberalismus verstand die Bevölkerung dahingehend zu indoktrinieren, dass die bloße Beschleunigung des Kapitalumlaufs – selbst wenn dieses Kapital aus der einen Tasche eines Steuerzahlers in die Kassen eines Rüstungsunternehmens und wieder zurück in spekulative Finanzinstrumente fließen würde –…

… mit Schaffung von echtem Wohlstand, wie z.B. dem Bau von Universitäten oder Krankenhäusern, funktional identisch sei!

Ölgestützte Schulden und der permanente militärische Keynesianismus der Nachkriegszeit bildeten den physischen Rahmen für diese Täuschung, während die Alchemie der Rechnungslegungen gemäß BIP die mathematische Rechtfertigungen abgab: Es ist ein System, das sich selbst für wohlhabend erklären kann, während es gleichzeitig seine eigenen Fundamente verschlingt!

Die intellektuelle Avantgarde kanonisierte zugleich das neue fiktive System einer solchen Rechnungslegung. Sie präsentierte die neue Ordnung als Triumph des „freien Marktes“ über den „Nanny-Staat“. In Wirklichkeit errichtete sie den ideologischen Überbau für ein System, in dem die Macht des Staates, Fiat-Geld drucken, das Petrodollar-System militärisch durchsetzen und Finanzinstitute retten zu lassen, absoluter herrschte denn je.

Der „freie Markt“, wie er vom neoliberalen Establishment definiert wurde, steht unter der Aufsicht der Fed, wird vom Pentagon verteidigt und durch die wiedereinsetzbaren Petrodollar-Überschüsse des Finanzministeriums abgesichert. Was Friedman, Hayek und die Chicago Boys gezimmert hatten – inzwischen gestützt auf die dauerhafte institutionelle Infrastruktur, zu der das Powell-Memo angeregt hatte – war keine langfristige Lösung, sondern entsprach nur einem One-Night-Rausch:

Einer großen internen Abwertung der Binnenwirtschaft durch Liquidierung ihrer akkumulierten Werte!

Die Privatisierung von Infrastruktur, öffentlichen Dienstleistungen, Bildung und Gesundheitswesen war im Grunde die Anwendung des „spatial fix“ [der raumausgreifenden Lösungs-] Strategie aufs eigene Land: Es stellt die systematische Gewinnabschöpfung aus Vermögenswerten, die über Generationen hinweg aufgebaut worden waren, dar. Es handelte sich niemals um eine nachhaltige Wachstumsquelle: Vielmehr verzehrt das System seine eigenen endlichen Reserven!

Sobald die Gewinne aus dieser einmaligen Liquidation aufgebraucht wären, würde die Strategie sich in einer Sackgasse wiederfinden. Denn es war nur ein Notverkauf des öffentlichen Gemeinguts, doch nachdem dieses aufgebraucht wäre, würde das System gezwungen sein, seinen letzten Ausweg einzuschlagen:

Die temporäre Lösung – Kredite auf eine Zukunft, die nicht unbedingt mehr einzutreten hätte!

Anfang der 1980er Jahre war besagte Architektur vollständig implementiert. Das Bretton Woods 2.0 ruhte auf drei sich gegenseitig verstärkenden Säulen, wobei:

  • der Petrodollar eine dauerhafte strukturelle Nachfrage nach dem Dollar schuf!
  • der Monetarismus innenpolitische Disziplin erzwang!
  • neoliberale Arbeits- und Finanzreformen den Rückgang an Profitraten stoppten!

Die Gesellschaft wurde in Bezug auf die Anforderungen der neuen Ordnung zugleich entsprechend „runderneuert“!

Das System war nicht durch die Ausweitung einer raumausgreifenden Lösung im Ausland gerettet worden, sondern durch die Anwendung seiner brutalen Logik im Inland, insbesondere durch:

  • Intensivierung der Ausbeutung der Arbeitskräfte!
  • Konsolidierung des Monopolkapitals!
  • Drapierung jenes Konstruktes durch eine Sprache vermeintlicher

Dazu gesellte sich ein letzter, entscheidender Taschenspielertrick:

Fiktives Kapital erwirtschaftete nun fiktive Gewinne durch eine fiktive Buchführung, die Zahlen zu echtem Reichtum wäscht!

Eine willfährige, neoliberale Medienlandschaft stellt das Ganze daraufhin als sozialen Fortschritt dar:

Die Maschine ist nun nicht mehr darauf optimiert, Güter zu schaffen, sondern nur darauf Schulden zu hinterlassen!

Jetzt bedurfte es nur noch eines neuen Menschentyps, der diese schöne neue Welt zu bevölkern hat. Das ultimative neoliberale Konstrukt – das zur Verantwortung genötigte Selbst:

  • ein Wesen, das sich keine Welt jenseits des engen, neoliberalen Horizonts mehr vorzustellen vermag!
  • ein Subjekt, das notorisch für Zustände, die es nicht geschaffen hat, verantwortlich gemacht würde!
  • ein Wesen das sich Problem-Lösungen politischen Ursprungs endlos erkauft!
  • ein Subjekt das endlos danach strebt, sein Leben zu optimieren, dessen Parameter jedoch durch Kräfte eingeengt würden, die jenseits seiner Kontrolle lägen.

Fortsetzung Teil 5 folgt

Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA

Quellenverzeichnis

[18] Lewis F. Powell Jr., “Confidential Memorandum: ‘Attack on American Free Enterprise System,’” memorandum to Eugene B. Sydnor Jr. (August 23, 1971); reprinted in Congressional Record, Vol. 118, Pt. 9 (April 26, 1972), pp. 11875–11880.
[19] Lee Edwards, The Power of Ideas: The Heritage Foundation at 25 (1997), pp. 15–28; Manhattan Institute for Policy Research, Annual Report 1978 (1978), p. 3; and Murray Friedman (ed.), The American Enterprise Institute: A Fifty-Year History (1992), pp. 45–78.
[20] Business Roundtable: The First Ten Years (Washington, DC: Business Roundtable, 1982), p. 3.
[21] Mark Green, Who Runs Congress? (1979), p. 45; and Thomas B. Edsall, The New Politics of Inequality (1984), p. 128.

                                                                                                                      ***
Zum Autor: Ryan Perkins ist Senior Analyst und als Editor für den Global Economic Indicator tätig. Er lebt in Peking. Seine Analysen wurden in internationalen Medien wie dem „The Atlantic Magazine“ veröffentlicht und sowohl von Unternehmen wie auch Thinktanks in Anspruch genommen. Sein Substack-Blog erreichte Platz 49 in der Kategorie „Weltnachrichten und Politik“.

Diese neue Serie von Ryan Perkins wird die Anatomie des System-Zusammenbruchs nachzeichnen – von der Verschmelzung des nationalen Kapitals zu transnationalem Kapital und der Entstehung der globalen Finanzhegemonie über die Schaffung des Schuldenstaates und den Aufstieg des fiktiven Kapitals bis hin zur letzten Jagd nach Sicherheiten, um das Gebilde zu stützen. Eine Jagd, die nun droht, uns alle zu verschlingen.

  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (30.7.2026) „Die zweite Front des globalen Finanzimperiums“ – Teil 1a erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (30.7.2026) „Die zweite Front des globalen Finanzimperiums“ – Teil 1b erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (3.8.2026) „Der Mythos des Kapitals“ – Teil 2a erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (3.8.2026) „Der Mythos des Kapitals“ – Teil 2b erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (3.8.2026) „Die sich selbst verzehrende Maschine“ – Teil 2c erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (18.8.2026) „Das Goldene Zeitalter – die Architektur der Hegemonie“ – Teil 3a erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (18.8.2026) „Das Goldene Zeitalter – Der untergeordnete Kern“ – Teil 3b erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (18.8.2026) „Das Goldene Zeitalter – Vom „totalen Krieg“ zum „totalen Kapital“ – Teil 3c erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (17.9.2026) „Das Ende des Goldenen Zeitalters – Das System zerbrach an der Last der eigenen Exzesse – Teil 4a erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (17.9.2026) „Das Ende des Goldenen Zeitalters – Ryan Perkins: Vom „Nixon-Schock“ zum Notnagel-Petrodollar Teil 4c erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (17.9.2026) „Das Ende des Goldenen Zeitalters – Ryan Perkins: Von neo-liberaler Konterrevolution zur Fassade des freien Marktes“ –  Teil 4d erschien: HIER
  • Der Artikel von Ryan Perkins (17.9.2026) “The Inevitability of Collapse in the Age of Financialization – The End of the Golden Age” – Teil 4 im englischen Original erschien: HIER


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Von Redaktion

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