web analytics
Den kollektiven Vasallenstaaten ist Dienen inzwischen zur zweiten Natur geworden | Quelle: Substack Ryan Perkins modifiziert durch UM AI generiert

Verspätete imperiale Ansprüche von Staaten Europas mussten gegen Ende der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schnell wieder begraben werden. Sie haben in Folge ihre alten kolonialen Rollen, doch nunmehr als nur servile Hilfswillige des neuen globalen Hegemonen, einnehmen dürfen.

Der Artikel von Ryan Perkins, „Das goldene Zeitalter: Der untergeordnete Kern“ auf Deutsch – Teil 3b

Der untergeordnete Kern: Regionale Verwalter und kontrollierte Ausnahmen

Das Bretton-Woods-Abkommen war nicht nur ein globales System zur Ausbeutung, sondern auch der Entwurf für eine [neue] globale Machtstruktur. Es unterstellte die Nationen der alten imperialen Kerne, indem es das britische Pfund, den französischen Franc, die deutsche Mark und den japanischen Yen mit nur mehr einer einzigen Währungshierarchie [des USD] verschränkte. Auf diese Weise erreichten die USA, was Jahrhunderte europäischer Kriege nicht geschafft hatten:

Die Vereinigung des Westens unter einer einzigen Hegemonialmacht! [22]

Die alten Imperien wurden nicht ersetzt und zerstört: Sie wurden als untergeordnete Knotenpunkte eingegliedert – als regionale Verwalter, die eine geschwächte, aber immer noch lukrative wirtschaftliche Vormachtstellung über ihre ehemaligen Kolonien ausüben durften.

Nirgendwo wurde diese Unterordnung deutlicher als bei der Vereinnahmung des europäischen Projekts. Das Projekt, das als Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl begann und als „Weg zum Frieden“ propagiert wurde – als Mittel, Kriege „nicht nur undenkbar, sondern materiell unmöglich“ zu machen – wurde schnell vereinnahmt und in den Einflussbereich der USA übergeführt. Gefangen in der Finanzarchitektur von Bretton Woods – strukturell abhängig von US-Geld, Märkten und Militär – war Europa gezwungen, den Anspruch aufzugeben, eine „dritte Kraft“ in der Weltpolitik einzunehmen:

So wurde das europäische Projekt rasch zum politischen Flügel des atlantischen Bündnisses umformatiert!

Die 13,3 Milliarden Dollar an Marshall-Plan-Hilfe waren die Anzahlung für transatlantische Loyalität. Sie sicherte das Überleben der europäischen Kapitalklasse durch Wiederaufbau der europäischen Industrien, allerdings unter der Bedingung, dass diese in die US-Märkte und die Sicherheitsarchitektur integriert und von diesen abhängig bleiben würden.

Diese Nachkriegsvereinbarung band das europäische Kapital so eng und unumkehrbar an die USA, dass die Auswirkungen bis heute spürbar blieben. Nach Angaben des US-amerikanischen Bureau of Economic Analysis stellen die transatlantischen Finanzströme den größten bilateralen Kapitalfluss der Geschichte dar:

US-Direktinvestitionen in Europa übersteigen 4 Billionen US-Dollar oder rund 58 Prozent aller weltweiten US-Auslandsdirektinvestitionen; während sich die europäischen Investitionen in den USA auf über 3,4 Billionen US-Dollar belaufen, was fast zwei Dritteln aller Auslandsdirektinvestitionen in die Vereinigten Staaten ausmacht. Diese gegenseitige Verflechtung im Wert von 7,5 Billionen US-Dollar ist die zentrale Lebensader des transnationalen Kapitals und umfasst Beteiligungen, integrierte Gewinnströme, gemeinsames geistiges Eigentum und miteinander verflochtene Lieferketten.

Besagte Verflechtung ist kein Nebenprodukt der Globalisierung: Sie ist der Stamm, aus dem sich die Zweige der heutigen neoliberalen Globalisierung ausbreiten konnten:

Sie wuchs aus einer Saat, die über Bretton Woods ausgebracht wurde!

Diese Kapitalbeziehung bindet Europa so eng an die USA, dass eine Abweichung von der US-Politik Europa selbst bedrohen würde. Doch diese Verflechtung war nie als Selbstzweck gedacht. Die alten europäischen Kerngebiete wurden einbezogen, um ihre historische Rolle als globale Reichtums-Extraktoren zu bewahren – inzwischen jedoch als Vermittler. Die 7,5-Billionen-Dollar-Arterie ist die Pumpe, von der aus sich die Kapillaren und Venen der Globalisierung ausbreiten; wobei der Globale Süden die ressourcenreiche Peripherie zu bleiben hat. [21]

Lange nach der Gewährung dessen, was Kwame Nkrumah abfällig, aber zutreffend als „Unabhängigkeit von Flaggen“ bezeichnete, blieben die materiellen Realitäten der Kolonialherrschaft bestehen. Das europäische Kapital, das nun eng mit der Wall Street verflochten war, tauschte Nationalismus gegen das raffiniertere, unsichtbare Joch der Dollar-Hegemonie ein:

Die Muster zur Ausbeutung aus der Kolonialzeit wurden nie abgebaut!

Sie wurden lediglich in die von den USA geführte Finanzarchitektur von Bretton Woods integriert. Gewinne und strategische Ressourcen aus dem Globalen Süden flossen weiterhin in den Norden ab. Sie versorgten den transatlantischen Kern und lieferten die Ressourcen, die den Nachkriegsboom und den entstehenden transatlantischen militärisch-industriellen Komplex antrieben.

In diesem neuen System wurden die ehemaligen imperialen Mächte zu regionalen Verwaltern degradiert. Ihr fortbestehender kultureller, politischer und wirtschaftlicher Einfluss wurde genutzt, um sicherzustellen, dass ihre ehemaligen Kolonien weiterhin Quellen billiger Rohstoffe und abgeschottete Märkte für Fertigwaren innerhalb der Dollarzone blieben. Bestrebungen nach wirtschaftlicher Souveränität – sei es im Iran unter Mossadegh, in Ghana unter Nkrumah oder in Vietnam unter Ho Chi Minh – stießen auf einheitlichen Widerstand bzw. vielfach auf überwältigende Gewalt seitens des atlantizistischen Kerns. Sei es durch:

  • von CIA gestützte Staatsstreiche oder Attentate!
  • vom IWF auferlegte Sparmaßnahmen!
  • wirtschaftliche Destabilisierung!
  • Kapitalflucht!
  • offene kriegerische Auseinandersetzungen!

So blieb die „Unabhängigkeit“ der Peripherie eine sorgfältig inszenierte Illusion, die darauf abzielte, die Tatsache zu verschleiern, dass die …

… alten Imperien lediglich ihre Flaggen gegen einen Mitschnitt am „amerikanischen Jahrhundert“ eingetauscht hatten!

[Anmerkung der Redaktion: Das erklärt warum der Begriff „Souveränität“ aus dem Sprachgebrauch der kollektiven Vasallenstaaten vollständig gestrichen wurde und durch Wischi-Waschi Begriffe wie „Freiheit“ und/oder „Demokratie“ etc. ersetzt worden ist. Der atlantisch konditionierte EU-Europäer verwechselt heute Souveränität mit Wohlstand, den er fälschlicherweise für immerwährend betrachtet.]

Kritiker weisen gerne auf die robusten Sozialdemokratien Westeuropas oder den Aufstieg der asiatischen Tigerstaaten als Ausnahmen von dieser Weltordnung hin: Als Lehrbuchbeispiele, die veranschaulichen sollen, wie vermeintliche souveräne wirtschaftliche Entwicklungen innerhalb des Systems nicht nur möglich waren, sondern sogar gefördert worden wären. In Wirklichkeit handelte es sich dabei jedoch nur um kontrollierte Ausnahmen, sprich:

Geopolitisch abgeschottete Vorzeigeprojekte, die das akzeptable Gesicht des Kapitalismus zeigen sollten!

Das Nachkriegs-Wirtschaftswunder Westeuropas glich kaum mehr als einem Kapitalaufschlag für eine sozialistische Eindämmungsstrategie. Der Marshall-Plan und der Sicherheitsschirm durch NATO verschafften den europäischen Nationen den finanziellen Spielraum, den sie zur Finanzierung ihrer Sozialprogramme benötigten. Washington wiederum tolerierte den Aufstieg von Sozialstaaten und mächtigen Industriegewerkschaften – nicht aus Altruismus, sondern als Booster-Impfung gegen die Anziehungskraft der Sowjetunion. Die USA waren gezwungen, hohe Löhne und strenge Arbeitsschutzbestimmungen durch Paris und Bonn zu akzeptieren – nicht aus Altruismus, sondern als Preis für ihre wirtschaftlichen Interessen, denn die Alternative hätte bedeutet, den Kontinent an den Kommunismus zu verlieren.

[Anmerkung der Redaktion: Daher konnte nach dem Fall des Eisernen Vorhanges flink auf eine gegenläufige Politik unter Abbau des Sozialstaates zum Vorteil der transnationalen, atlantischen Oligarchen-Klans im Westen umgestellt werden.]

Die ostasiatischen „Wirtschaftswunder“ waren das Ergebnis eines ähnlichen geopolitischen Kompromisses. In der asiatisch-pazifischen Region sahen sich die Vereinigten Staaten mit einem wiedererstarkten maoistischen China und einem sich rasch destabilisierenden Südostasien konfrontiert. Als wesentlicher Bestandteil ihrer regionalen Eindämmungsstrategie duldeten die USA nicht nur die Art staatlich gelenkter Industrialisierungsprogramme, die sie anderenorts auf der Welt streng untersagt hatten, sondern förderten diese sogar aktiv. Das wurde nur deshalb gestattet, weil diese Nationen an der Frontlinie des Kalten Krieges als Aushängeschilder des Kapitalismus zu fungieren hatten. Sie waren jedoch Potemkin’sche Dörfer:

Ihr äußerer Anschein wurde sorgfältig orchestriert, um die Illusion einer unabhängigen Entwicklung zu projizieren, während ihr Erfolg vollständig von den Sicherheitsgarantien der USA und dem bevorzugten Zugang zu US-Märkten, um ihr exportorientiertes Wachstum zu stützen, abhing. Die Oberflächlichkeit ihrer Unabhängigkeit wird durch die Geschwindigkeit und Leichtigkeit, mit der diese zunichte gemacht wurde, unterstrichen, sobald sie ihren Nutzen im Kalten Krieg erfüllt hatten. Entscheidend war, dass solche Ausnahmen nur unter zwei Bedingungen geduldet wurden:

  • Erstens hatten sie weiterhin eine geopolitische Funktion innerhalb des Systems zu erfüllen.
  • Zweitens durften sie die grundlegende Hierarchie des Systems nicht in Frage stellen.

Als Japans BIP jenes der UdSSR überholte, signalisierte das eine gefährliche Verschiebung industrieller Kräfteverhältnisse. Die Intervention der USA erfolgte rasch und entschlossen:

Die Plaza-Abkommen von 1985 erzwangen eine massive Aufwertung des Yen das die japanischen Exporteure lahmlegte!

Als Reaktion darauf bzw. ermutigt durch die USA ließ die Bank of Japan (BoJ) mit billigen Krediten den Markt fluten, was eine historische Immobilien- und Aktienblase aufblähen ließ. Nachdem die Inflation angestiegen war, griff die Federal Reserve ein, um den „irrationalen Überschwang“ des Marktes zu dämpfen, indem man die Zinssätze zwischen März 1988 und März 1989 von 6,5% auf 9,75% aggressiv anheben ließ. In Folge sah sich die BoJ gezwungen nachzuziehen, um die Zinssätze ihrerseits bis August 1990 von 2,5% auf 6% anheben zu lassen und den Yen zu stützen, was zum Platzen der Blase führte. Die Vermögenswerte brachen ein und der Nikkei verlor über Nacht fast 60 Prozent seines Wertes:

Japan war zugleich in sein „verlorenes Jahrzehnt“ eingetreten!

Die USA ließen die Vermögensblase nicht nur durch Zinserhöhungen platzen. Sie inszenierten die gesamte Liquiditätsfalle. Es war ein Lehrbuchbeispiel für den kontrollierten Zusammenbruch der Wirtschaft eines potenziellen Konkurrenten: Japan hatte seinen Zweck erfüllt, doch sein Streben nach wirtschaftlicher Gleichberechtigung mit der Hegemonialmacht war inakzeptabel geworden. [23]

Sobald die „Tiger-Staaten“ [in Südostasien] ihren geopolitischen Nutzen als Vorbilder für Antikommunismus und souveräne industrielle Entwicklung überlebt hatten und in den 1990er Jahren versuchten, ihre Unabhängigkeit in der Region zu behaupten, wurde ihnen diese gnadenlos entzogen. Die asiatische Finanzkrise von 1997 – inszeniert durch spekulative Angriffe und „Rettungspakete“ des IWF – zwang sie dazu, ihre Schutzmaßnahmen abbauen und ihre nationalen Vorzeigeunternehmen zu Schleuderpreisen privatisieren zu lassen. Die Lektion war eindeutig und beabsichtigt: Verbündete durften zwar aufsteigen, aber sie durften niemals mit der Hegemonialmacht rivalisieren oder ihr eigenes finanzielles Schicksal bestimmen.

Somit war die Nachkriegsordnung eine abgestufte Hierarchie an Abhängigkeiten. An der Spitze standen die Vereinigten Staaten, welche die Welt[leit]währung ausgaben und die globalen Regeln festlegten. Darunter befand sich der „untergeordnete Kern“ aus Westeuropa und Japan – hauptsächlich bestehend aus ehemaligen Kolonialmächten – die nun als regionale Verwalter im neuen Imperium des Kapitals fungierten. Ihre Volkswirtschaften waren von den US-Märkten abhängig, ihre Finanzen mit der Wall Street verflochten und ihre Außenpolitik vollständig auf die von Washington ausgerichtet. Ihr Wohlstand sollte der Lohn für ihre bedingungslose Loyalität sein.

Darunter befand sich der Globale Süden, der auf den Status einer permanenten Peripherie reduziert wurde, als:

  • Rohstoffquelle,
  • Markt zum Eigenbedarf für Industriegüter,
  • Absatzmarkt für überschüssiges Kapital.

All dies wurde durch die institutionelle Triade aus IWF, GATT und Weltbank in einem Zustand permanenter Unterentwicklung gehalten.

Über der gesamten Struktur schwebte die allgegenwärtige Bedrohung durch den militärisch-industriellen Komplex!

Dieser bildet den ultimativen Vollstrecker der globalen Ordnung und ist bereit, jede „Ausnahme“, die ihren angestammten Platz zu verlassen drohte, disziplinieren zu lassen.

Fortsetzung Teil 3c folgt

Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA

Quellenverzeichnis:

[21] U.S. Bureau of Economic Analysis (BEA), Direct Investment by Country, 2022 (Washington, DC: BEA, July 2023), table 1 (“Position of U.S. Direct Investment Abroad by Country and Industry”), 1–3 (U.S. direct investment position in Europe = $4.1 trillion, 57.7% of total $7.1 trillion U.S. FDI abroad); BEA, Foreign Direct Investment in the United States, 2022 (Washington, DC: BEA, July 2023), table 1 (“Position of Foreign Direct Investment in the United States by Country”), 1–2 (European direct investment position in U.S. = $3.4 trillion, 64.2% of total $5.3 trillion foreign FDI in U.S.). Combined transatlantic stock ≈ $7.5 trillion. See also BEA, U.S. International Economic Accounts: Concepts and Methods (BEA, 2022), ch. 4 (definitions of direct investment positions). On the Bretton Woods origin of this entanglement: Michael Hudson, Super-Imperialism: The Economic Strategy of American Empire, 3rd ed. (London: Pluto, 2021), 45–80; Eric Helleiner, Forgotten Foundations of Bretton Woods (Cornell UP, 2014), 67–89 (the deliberate construction of a transatlantic financial axis). The characterization of Europe as “intermediary extractor” follows Kwame Nkrumah, Neocolonialism: The Last Stage of Imperialism (1965), ch. 1.
[22] Stephen Kinzer, All the Shah’s Men: An American Coup and the Roots of Middle East Terror (Wiley, 2003), 154–214 (Operation Ajax, Mossadegh, 1953); Kwame Nkrumah, Neocolonialism: The Last Stage of Imperialism (1965), ch. 1–2 (Ghana, “flag independence” as managed illusion); William Blum, Killing Hope: U.S. Military and CIA Interventions Since World War II (Zed Books, 2003), 48–79 (Iran 1953), 169–92 (Ghana/Vietnam context), 209–48 (Vietnam War as counter-insurgency against Ho’s nationalism); David Harvey, The New Imperialism (Oxford UP, 2003), 26–30 (Atlanticist core response to peripheral sovereignty); Michael Hudson, Super-Imperialism, 3rd ed. (Pluto, 2021), 81–120 (IMF austerity + capital flight as weapons of the dollar zone).
[23] R. Taggart Murphy, The Weight of the Yen (W. W. Norton, 1996), 45–70 (Plaza Accords 1985, yen revaluation); Richard Werner, Princes of the Yen: The Bank of Japan and the Transformation of the Japanese Economy (M. E. Sharpe, 2003), 120–48 (BoJ credit expansion 1986–87, bubble mechanics); Board of Governors of the Federal Reserve System, Annual Report 1989 (Washington, DC: Fed, 1989), 12 (federal funds rate 6.5% Mar 1988 → 9.75% Mar 1989); Werner, Princes of the Yen, 150–52 (BoJ forced to hike 2.5% → 6.0% by Aug 1990; Nikkei −60% peak-to-trough); David Harvey, A Brief History of, Neoliberalism (Oxford UP, 2005), 31–33 (Plaza Accords as hegemonic discipline); Michael Hudson, Super-Imperialism, 3rd ed. (Pluto, 2021), 145–60 (Fed as global interest-rate setter; Japan’s “Lost Decade” as controlled demolition).

***

Zum Autor: Ryan Perkins ist Senior Analyst und als Editor für den Global Economic Indicator tätig. Er lebt in Peking. Seine Analysen wurden in internationalen Medien wie dem „The Atlantic Magazine“ veröffentlicht und sowohl von Unternehmen wie auch Thinktanks in Anspruch genommen. Sein Substack-Blog erreichte Platz 49 in der Kategorie „Weltnachrichten und Politik“.

Diese neue Serie von Ryan Perkins wird die Anatomie des System-Zusammenbruchs nachzeichnen – von der Verschmelzung des nationalen Kapitals zu transnationalem Kapital und der Entstehung der globalen Finanzhegemonie über die Schaffung des Schuldenstaates und den Aufstieg des fiktiven Kapitals bis hin zur letzten Jagd nach Sicherheiten, um das Gebilde zu stützen. Eine Jagd, die nun droht, uns alle zu verschlingen.

  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (30.7.2026) „Die zweite Front des globalen Finanzimperiums“ – Teil 1a erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (30.7.2026) „Die zweite Front des globalen Finanzimperiums“ – Teil 1b erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (3.8.2026) „Der Mythos des Kapitals“ – Teil 2a erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (3.8.2026) „Der Mythos des Kapitals“ – Teil 2b erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (3.8.2026) „Die sich selbst verzehrende Maschine“ – Teil 2c erschien: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (18.8.2026) „Das Goldene Zeitalter – die Architektur der Hegemonie“ – Teil 3a erschien: HIER

Ryan Perkins: Das Goldene Zeitalter – Teil 3a

 

Der Artikel von Ryan Perkins (18.8.2026) “The Inevitability of Collapse in the Age of Financialization – The Golden Age” – Teil 3 im englischen Original erschien: HIER



UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar.

Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.



Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.

 





 

 

 

Von Redaktion

2 Kommentare zu „Ryan Perkins: Das goldene Zeitalter – Teil 3b“
  1. …….. solange wie dieses Schuldgeldsystem herrscht, gibt es keinen anhaltenden Frieden! Dieses Geldsystem ist verantwortlich für mindestens 90% aller Vorgänge auf dieser Welt.
    Es ließe sich auch ändern, wenn Politiker und Regierungen die Notenbank-Gesetze ändern würde; ………. dann könnte sich die Menschheit von der modernen Geissel befreien.
    Der Wachstumszwang in diesen System ist der Sprengsatz von Gesellschaft und Wirtschaften!
    Unglaublich: sehenden Auges steuern wir aktuell wieder/wiederholt in das nächst Desaster bzw. Katastrophe, für einen großen Teil der Weltbevölkerung, zu! Unfassbar!!

  2. Ein Merkmal der Kreise, die die USA dominieren, meiden Wettbewerb wie der Teufel das Weihwasser. Früher schlichen sie sich geheimnisvoll aus dem Dunkel in gewinnbringende Gemeinschaften , und partizipierten daran (seit Cromwell war es England), seit den 2 Weltkriegen benutzen sie die 2, Ganoven USA und UdSSR, indem sie sich mit Gewalt bereichern lassen. Was ihnen an ihrem Zerstörungswerk besonders gelungen ist: global die verschiedenen Kulturen zu vernichten und durch „amerikanische“ zu ersetzen, also keine, denn es ist Unkultur, angefangen von der Würfelarchitektur bis zum Fraß des Klopses im Brötchen. Die gesamte Kunst wurde entartet.

    3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert